Quelle: ORFSilvrettagebiet: Archäologen auf Spurensuche
Im Silvrettagebiet ist derzeit ein Archäologenteam der Universität Zürich mit Tiroler Forschern auf Spurensuche. Ziel der Forschung ist es, Hinweise auf die frühe menschliche Nutzung des Hochgebirges zu finden.
Dutzend Fundstellen dokumentiert
Die Spuren, die bisher im Gebiet der Bieler Höhe und im Jamtal gefunden wurden, reichen bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. Zahlreiche "Almwüstungen" - verlassene, aus Stein gefügte Unterstände von Hirten - wurden bereits dokumentiert.
Hochtäler seit prähistorischer Zeit begangen
"Wir versuchen nachzuweisen, was schon lange vermutet wird: Nämlich dass die Pässe und Hochtäler seit prähistorischer Zeit intensiv begangen wurden", so Thomas Reitmaier, der Leiter der zweiwöchigen Sondierungen. "Sie waren Almflächen und außerdem wichtige Teilstücke einer transalpinen Verbindung vom Etschtal ins Rheintal."
Baumgrenze lag 300 Meter höher als heute
Ein weiterer aufschlussreicher Fund wurde auf Tiroler Gebiet in der Nähe der Jamtalhütte gemacht. Dort stießen die Archäologen auf eine dicke Brandschicht, die auf Brandrodung in frühgeschichtlicher Zeit hindeutet. Damals lag die Baumgrenze gut 300 Meter höher als heute.
Die Gletscher sind für die Archäologen noch ein Hoffnungsgebiet. Durch die zunehmende Abschmelze könnte, nach der Gletscherleiche Ötzi, noch so mancher interessante Fund ans Licht kommen.
Silvrettagebiet: Archäologen auf Spurensuche
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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