Gletscherjet 3 in Kaprun?

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Gletscherjet 3 in Kaprun?

Beitrag von Rob »

Ich habe gelesen das es Plane gibt noch eine Gletscherjet (Gletscherjet 3) zu errichten in Kaprun/Kitzsteinhorn. Die bahn soll in die kommende Jahre gebaut werden (jeztz haben die kein Geld mehr, weil Gletscherjet 1+2 so viel gekostet haben). Kann jemand mir sagen was genau geplant ist und was fur ein Bahn das sein wird?

Gruss,
Rob

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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Hmm! Tut mir leid. Weiß leider nix.

Aber wo soll den die Trasse für die Bahn sein?
Vielleicht neben der Pendelbahn nach ganz oben?
Bild Bild
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Gast

Gletscherjet3

Beitrag von Gast »

Soviel ich weiss, wird einfach eine Sektion zum Glescherjet2 dazu gehängt... Der GLJ2 ist eine 15 EUB

gruß

solleti
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Also als Ersatz der PB zur Bergstation? Gibts da präzisere Infos? Zeitplan? Quellen?
Rob
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Antwort der Bergbahnen

Beitrag von Rob »

Weil euch daruber auch nicht viel weisst, habe ich das bei die Bergbahnen nachgefagt. Heute habe ich Antwort bekommen:
Das Projekt GLETSCHERJET 3 ist der nächste Schritt im Zuge des Ausbaus bzw. der Errichtung der neuen Zubringerbahnen. Gletscherjet 1 wurde ja im Dezember 2001 eröffnet und mit 26. Oktober wird der Gletscherjet 2 in Betrieb genommen.
Der Gletscherjet 3 - vom Alpincenter in den zentralen Gletscherbereich - wird nicht als Ersatz einer Liftanlage errichtet, sondern zur Entlastung der 4er-Gratbahn, welche als Hauptzubringer derzeit sehr stark frequentiert ist. Über die zeitliche Umsetzung dieses Projekts können wir Ihnen derzeit leider noch keine konrekte Mitteilung machen.
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Danke, Rob, dass du da nachgefragt hast!
Das klingt interessant! Offensichtlich fährt kaum einer mehr mit der alten 60er PB die 120 hoch über dem Gletscher dahin zockelt und rekordverdächtige 680 p/h transportiert.
Auf welcher Trasse glaubt ihr, wird der Gletscherjet 3 verlaufen? Eine sinnvolle Geschichte wäre meiner Ansicht nach eine Trassierung zwischen PB und 4 KSB. Die Bergstation könnte dann irgendwo im Felsbereich bei den SLten Magnetkopf liegen. Von dort oben, 2940 m. beginnen ja eh erst die meisten Pisten und man spart sich diese kleine Standseilbahn von der BErgstation der PB (außer man fährt die kurze, nette Buckelpiste).
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

naja, ich denke sie werden sie wieder so windsicher wie möglich bauen, da das Kitzsteinhorn doch des öfteren Probleme mit dem Wind hat/hatte deshalb haben sie sich ja damals auch für die funis entschieden ;)

HEUTE NACHT: GRÖßTES BISHERIGES LSAP UPDATE!
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Wenn sie solche Windprobleme haben, warum bauen sie dann nicht auch den Gletscherjet 2 als Funitel? Evt. hätten sie sogar eine Mittelstation einrichten können (wie in Ischgl!), dann spart man sich bei der Bergfahrt das Umsteigen.
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

frag mich doch wie viel uhr es ist ;) das kann ich dir evtl sagen :)
ausserdem bin ich grad im stress .... heute abend kommt vielleicht noch das update!!!

Gast

Beitrag von Gast »

Der Gletscherjet 2 ist ja auch windstabiler als andere Bahnen.
Durch die Runden Gondeln von CWA (Conus 15).

Der Glescherjet 2 ist im gleichen Gebäude wie der Gletscherjet 1 untergebracht.
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Ja, aber ein Funitel ist trotzdem windstabiler! Allerdings macht bei 100 km/h Wind das Skifahren wohl nicht mehr all zu viel Spaß.
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miki
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Halb so schlimm!

Beitrag von miki »

Naja, 100 km/h klingt zwar viel und man koennte wirklich meinen, dass es keinen Spass macht, bei solchem Wind skizufahren. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, das es nicht so schlimm ist. Die Spitzengeschwindigkeit erreicht der Wind normalerweise an der Bergstation oder an einer exponierten Stuetze, unten auf der Piste ist er dann meistens deutlich schwaecher. Da erinnere ich mich z. B. an Val Thorens Ende April 2000 - sogar der Funitel Peclet wurde fuer etwa 1 Stunde geschlossen wegen Sturm (also Wind ueber 100 km/h). Ich konnte noch eine der letzten Kabinen erwischen und es gab keine Probleme bei der Auffahrt (Schaukeln usw.) und auch auf der Piste war es nicht allzuschlimm. Gut, die Piste liegt in einem Tal recht windgeschuetzt (dafuer aber Lawinengefahr...), in Kaprun ist alles offen und staerker dem Wind ausgesetzt :-( . Einen echten Ski-Fanatiker wird jedenfalls eine 'sanfte Briese' mit 100 km/h nicht aufhalten - solange es Schnee und Seilbahnen gibt!!
Rob
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Sturm...

Beitrag von Rob »

Fur die Deutlichkeit: Sturm heisst es schon bei 75 km/h und 100 ist fast eine sehr schwere Sturm. Dann wird es doch echt gefahrlich!
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Alpi
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Re: Sturm...

Beitrag von Alpi »

Das paßt nicht wirklich hier rein, hab aber kein Topic gefunden in das die Meldung paßt! :roll:

Die Gletscherbahnen Kaprun-Kitzsteinhorn sind seit gestern das erste Schigebiet Österreichs das nach ISO 9001 zertifiziert ist!
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skikoenig
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Re: Sturm...

Beitrag von skikoenig »

Alpi hat geschrieben:Das paßt nicht wirklich hier rein, hab aber kein Topic gefunden in das die Meldung paßt! :roll:

Die Gletscherbahnen Kaprun-Kitzsteinhorn sind seit gestern das erste Schigebiet Österreichs das nach ISO 9001 zertifiziert ist!
Ähhh, wonach sind die Skilifte Lech zertifiziert? Das schon seit Jahren, weiss aber nicht mehr welches ISO! Wer weiss es?
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starli
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Beitrag von starli »

und was bringt uns so ein Iso-Zertifikat?
max
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Beitrag von max »

was ist ein ISO-zertifikat... :oops:

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Beitrag von skikoenig »

max hat geschrieben:was ist ein ISO-zertifikat... :oops:
Vielleicht hilft das für den Anfang:

Das gibt google auf den ersten kurzen Blick:
Weltweite Anerkennung der ISO

Die ISO ist ein weltweit anerkannter Standard zur Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung. Vermehrt gehen große und mittelständische Unternehmen dazu über bei Lieferanten, Beratern aber auch Gutachtern eine Zertifizierung nach ISO zu fordern um damit die Gewähr zu haben, dass der Partner auf hohem Niveau agiert und die Kundenzufriedenheit und Qualitätssicherung eine hohe Bedeutung haben.

Als Sachverständiger haben Sie über eine Zertifizierung nach ISO die Möglichkeit Auftraggebern Ihre Kompetenz und Ihren Qualitätsstandard durch ein weltweit anerkanntes Siegel nachzuweisen.
Später event. mehr!
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skikoenig
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Beitrag von skikoenig »

QUelle:
www.seilbahn.net
Gletscherbahnen Kaprun AG ist erstes ISO-zertifiziertes Seilbahnunternehmen Österreichs

Zertifizierung bestätigt das vorhandene hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau. Integriertes Managementsystem sorgt für laufende Qualitätssicherung

Nach Abschluss eines fünfzehnmonatigen mehrstufigen Audit-Verfahrens erhielt die Gletscherbahnen Kaprun AG offiziell die ISO-9001-Zertifizierung für sämtliche Unternehmensbereiche verliehen. Die Ergebnisse der notwendigen Audits vor der Zertifizierung stellen fest, dass das Unternehmen neben dem hohen technischen Sicherheitsstandard und Sicherheitsanspruch geprägt ist von motivierten und qualifizierten Mitarbeitern sowie einer ständigen Verbesserung der Gästezu-friedenheit. Weiters werden die fundierten Strategien der Unternehmensleitung sowie die exakten Zielvorgaben für alle Bereiche des Unternehmens hervorgehoben.

"ISO ist ein weltweit anerkanntes System für standardisierte Unternehmens-abläufe und Qualitätsstandards. Die ISO-Zertifzierung ist eine Bestätigung, der in unserem Unternehmen selbstverständlichen hohen Qualität und zugleich auch eine Auszeichnung in Punkto Sicherheit", betont Vorstand Peter Präauer.

Evaluierung sichert Qualität

Eine der Voraussetzungen, um eine ISO-Zertifizierung zu erhalten, ist die laufende Schulung der Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens, wie z.B. bei den Seilbahnanlagen, den Pisten oder der Gastronomie.

"Bei den Seilbahnanlagen umfassen die laufenden Schulungen und Evaluierungen etwa die Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Anweisungen für die gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Wartungsarbeiten, oder selbstverständlich, nach den Erkenntnissen aus dem Brandunfall vom November 2000, auch das Thema Brandschutz", erläutert Präauer. Daneben wird großer Wert gelegt auf übersichtliche Gästeleitsysteme, Ordnung und Sauberkeit bei den Seilbahnstationen und aktuelle Gästeinformation.

Im Zuge der Vorarbeiten zur Zertifizierung wurde ein integriertes Managementsystem und ein neues Unternehmensleitbild erarbeitet. Das integrierte Managementsystem stellt sicher, dass laufend auch die Lieferanten beurteilt werden und bei Mitarbeiter- und Gästebefragungen vorhandenes Verbesserungspotential erhoben und umgesetzt werden kann. Das Unternehmensleitbild definiert die Unternehmensziele und legt die Wertvorstellungen und Verpflichtungen gegenüber Kunden, Eigentümer und Mitarbeitern fest.

Um die durch das Zertifikat bestätigte Qualität sicher zu stellen, wird jedem Mitarbeiter je nach Unternehmensbereich ein Mitarbeiterarbeitsheft übergeben, in dem die Qualitätsstandards festgehalten sind. Diese Arbeitshefte bilden auch die Grundlage für die mit jedem Mitarbeiter abgeschlossene Qualitätsvereinbarung
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Beitrag von max »

danke @skikoenig :wink:
auf jeden fall eine gute sache
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mic
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Beitrag von mic »

nach ISO 9001 zertifiziert
superscheiße so ein iso- Zertifikt :roll: Kostet nur sinnlos Geld und alle anderen werden es es jetzt nachmachen. Da haben sich die BWLer wieder was tolles ausgedacht :x Eine "Gelddruckmaschinerie" für die Firmen die Zertifizierungen durchführen. Die kommen regelmäßig wieder und halten die Hand weit auf............
ist die laufende Schulung der Mitarbeiter in allen Bereichen
Wenn ich bedenkte wie der eine Angestellte in der letzten Woche eine Touristen angebrüllt hat. Wenn das meine Frau gewesen wäre hätte ich den aus seiner Hütte rausgeholt.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Wo in Kaprun?

Warum das den?
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Die ISO als Standardisierungsorganisation in Ehren, aber das hört sich etwas überflüssig an. Die testen da 15 Monate (!), nur um dann irgendein Zertifikat zu bekommen? Mir stellen sich die folgenden Fragen:

- Welche Werbewirkung hat das ganze überhaupt? Wieviel % der Skifahrer ist die "ISO 9001" überhaupt bekannt?

- Wie läßt sich "Qualität" überhaupt messen? Anzahl der besuchten Seminare eines Mitarbeites pro Jahr?

- Wieviel Geld kostet eine Zertifizierung? Hätte man das eventuell sinnvoller investieren können?
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mic
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Beitrag von mic »

"Wir" sind auch zertifiziert, das ist der allerletzte Speermüll, sowas von sinnlos. Da wird die jeder Mist vorgeschrieben, sogar wie man Papier in einem Ordner ablegt. Und wenn das Audit rum ist macht jeder wieder was er will. Das ist ABM für Beraterfirmen. Die kommen ja immer weider (2Jahre wenn ich nicht irre).
Aber eigentlich braucht eine Firma sowas nicht. Da geht alles Hand in Hand und am Ende kommt ein klasse Produkt raus. Mitterweile steht in einer Anfrage oder Ausschreibung schon man drin das man zertifiziert sein muß und wenn man dann das Dokument nicht hat bracht man gar nicht anbieten.

Ich will nur hoffen das die anderen Liftgesellschaften das nicht nachmachen und lieber andersweitig investieren. Mir ist doch egal wie die ihr Papier im Odner haben.................
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Theo
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Beitrag von Theo »

In Kaprun wir diese Zertifizierung vielleicht in hinblick auf dass Gerichtsurteil gemacht.

Die Zermatt Bergbahnen machen bei diesem Blödsinn auch mit. Die wollen dann sogar dass 14001, dass für die Umwelt.

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