Mountainbiketouren Goms - Zermatt 18.8.-25.8.07

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vrenchen
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Mountainbiketouren Goms - Zermatt 18.8.-25.8.07

Beitrag von vrenchen »

Bikeurlaub Schweiz 18.8.-26.8. (+Babybaubericht Riffelboden/Zermatt*g*)

Tag 1 (18.08.): Nufenenpass – Griessee - Griespass – Lago di Morasco – Lago Toggia – Passo San Giacomo – Griessee – Nufenenpass

Ankunft gegen 12 Uhr in Ernen, nähe Fiesch in Goms. Da wir mitten in der Nacht losgefahren sind und mein Freund schon die zweite Nacht kaum Schlaf gefunden hatte musste ich ihn lange zu einer Tour am heutigen Tag überreden. Wir einigten uns auf eine entschärfte Variante. Das Wetter war gut und für die kommenden Tage schlechter vorausgesagt deshalb wollte ich direkt mit einer größeren Schleife starten, aber die Zeit wurde sowieso knapp...ursprünglich wollte ich in Ulrichen (1350m) starten, jetzt verkürzen wir und starten unterhalb des Nufenenpasses auf ca. 2300m. Es ist schon Nachmittag bis wir auf den Rädern sitzen. In der Sonne geht’s hoch zum Griessee (2386m). Schöner Trail entlang des Sees, auf der gegenüberliegenden Seite wälzt sich der Griesgletscher zum See herunter.
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Auf der alten Gletschermoräne führt uns der Trail weiter auf den Griespass.
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Ausflug nach Italien. Ab hier wird es mit dem Bike etwas ungemütlich. Der steile, mit engen Serpentinen durchzogene Weg zwingt uns abzusteigen, können kaum fahren.
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^^im Hintergrund der Lago di Morasco
Erst im „Valle di Morasco“ geht es wieder flott vorwärts. Vorbei am Lago Morasco (1815m) und an Riale (1730m) geht es serpentinenartig auf grobem Schotter hoch zum Lago Toggia (2191m).
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Entlang des Sees geht es etwas entspannter zum Passo San Giacomo (2313m). Die Wolken hängen tief. Hallo Sonne??? Keine Antwort. Auf Trail vorbei an der kleinen Kapelle San Giacomo, links Richtung Griessee. Der Trail lässt sich zunächst gut fahren, jedoch ist der Weg sehr schmal und verläuft entlang eines steilen Hanges, eine gehörige Portion Angst fährt mit. Ständig ist ein Fuß ausgeklickt um sich gelegentlich am Hang entlang zu tasten.
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Der Hang wird nach einiger Zeit flacher aber der Weg dafür steiniger und die steilen Gegenanstiege kosten viel Kraft. Der Trail kommt uns endlos vor, wir schieben oder tragen immer öfter. Kraftlos erreichen wir nach ca. 7-8km den Scheitelpunkt auf 2530m. Der flowige Trail zum Griessee runter und das bessere Wetter muntern mich wieder auf und ich bin echt froh nicht noch den Nufenenpass in den Beinen zu haben! Die Tour habe ich wohl etwas unterschätzt.
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Tourdaten: 32,2 km, 1198 Hm


Tag 2 (19.08.): Ernen – Richtung Außerbinn – Hockmatta – ¾ Breithorn – Außerbinn – Ernen

Nachdem wir ausgeschlafen hatten und gemütlich frühstückten machten wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg. Unser heutiges Ziel ist das Breithorn mit knapp 2600m. Wir starten an unserer Unterkunft auf ca.1200m. In der wärmenden Sonne fahren wir das erste Stück auf Straße Richtung Außerbinn. Nach ca. 2km biegen wir bei Wasen rechts auf einen Trail durch eine kleine Schlucht ab. Der Trail lässt sich ganz gut runter fahren, nach der Brücke muss man ein Stück schieben aber das ließ sich gut verkraften.
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Vorbei an „Hockmatta“(1198m) fahren wir auf einem Feldweg ca. 2 km bergab. Oberhalb von Grengiols (auf ca.1110m) geht’s links auf das Breithorn hoch. Der Anstieg ist knackig und der Schotterweg teilweise etwas holprig, die Steigung sank nicht einmal unter 10%, steile Serpentinen lassen uns ordentlich Höhenmeter fressen. Schon bald haben wir die 2000m überschritten aber das Wetter schlägt um, vor unserer Nase wirbeln Wolkenschwaden herum, wir fahren trotzdem weiter.
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Kurze Zeit später, auf ca. 2100m, donnert es, dann Hagel gefolgt von Regen. Die Temperatur fällt um 10°!!! Wir rollen runter in den Wald, suchen etwas Schutz zwischen den Bäumen und ziehen uns warm an aber es nutzte uns nicht viel, wir beschlossen unter den Umständen nicht auf’s Breithorn hochzufahren. Keine Hütte in der Nähe. Heimweg. Nehmen aber nicht den Trail durch die Schlucht, sondern einen Waldweg der mind. 5 mal so lang ist und noch so einige Höhenmeter bereit hält, die aus der Karte nicht ersichtlich waren. Ich bin etwas angekotzt und ärgere mich über die wenig detaillierte Bikekarte. Wir kommen ziemlich durchnässt zu Hause an und ich ärgere mich noch mehr weil nun die Sonne wieder vom Himmel strahlt.

Tourdaten: 32,1 km, 1449 Hm


Tag 3 (20.08.): Ernen – Mühlbach – Chäserstatt – Rappetal – Ernen

Für heute ist schlechtes Wetter vorausgesagt, der Blick aus dem Fenster bestätigt es, dicke Wolken hängen im Tal. Fahren zunächst mit den Eltern (die dort ihren Wanderurlaub verbringen) im Auto über den Simplonpass, keine Wetterverbesserung. Am frühen Nachmittag zu Hause regnet es, wir kochen uns was und warten ab. Der Regen lässt nach, wir machen uns fertig und fahren über Mühlebach direkt hoch. Chäserstadt auf knapp 1780m, leichter Regen. Ab hier wird der Weg steil, fast nicht mehr fahrbar, wir schieben zum großen Teil. Starker Regen.
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Wir kehren nicht um...hätten doch mal wieder Lust auf einen schönen Trail. Bei jedem Tritt drückt sich Wasser aus meinem Schuh, der Regen macht uns gerade nicht viel aus. Komisch. Wir erreichen den Scheitelpunkt auf ca. 2150m, schwarzer Trail bergab, leider ist er nicht so gut zu fahren, wenn es trocken wäre aber bestimmt interessant. Wir erreichen nach kurzer Zeit das Rappetal, wo der Mühlbach durchfließt, der Trail ist rot markiert und lässt sich gut fahren.
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Mit Dauergrinsen geht’s durch das idyllische Tal bis nach Ernen, toller flowiger Trail bis nach Hause! Kurz vor Ernen, „riechst du was?“ „Ja, wie stinkt das denn hier?!“, „Das sind unsere Bremsen!“ Bei dem Wetter betreiben wir mit unseren Felgenbremsen regelrecht Materialmord. Klitschenass aber zufrieden zu Hause.

Tourdaten: 18,3 km, 975 Hm


Tag 4 (21.08.): Dauerregen von morgens bis abends, keine Biketour :cry:


Tag 5 (22.08.): Obergesteln – Totessee/Grimselpass – Gletsch – Furkapass – Bidmer – Unterwassern –Oberwald – Obergesteln

Endlich kein Regen mehr. Nach dem Auswechseln der völlig abgenutzten Bremsklötzchen starten wir in Obergesteln (1352m). Gemütliche Auffahrt Richtung Grimselpass.
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Schönes abwechslungsreiches Stück kurz vor dem Pass.
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Treffen eine große Gruppe Mountainbiker. Totesee auf 2160m.
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Auf dem Grimselpass (2164m) nehmen wir die Straße nach Gletsch (1767m) runter. Von Gletsch geht es direkt weiter auf der Straße zum Furkapass (2429m).
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^^beide Passstraßen sind hier gut zu sehen, von rechts oben kommt die Grimselpassstraße runter nach Gletsch und links geht sie zum Furkapass hoch
Direkt oben am Pass biegen wir ab auf einen alten Militärweg zum Bidmer. Fahren unterhalb des Muttgletschers entlang, durch zwei kleine Tunnel, über einen kleinen Schneehaufen rüber zum Bidmer (ca.2500m), der als relativ flacher Grasberg toll zu befahren ist.
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^^Blick zum Furkapass
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^^kurz vor dem Bidmer
Herrliche Aussicht auf den Rhonegletscher und den Grimselpass.
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Fahren nach einer kleinen Pause Richtung Oberwald, mit ausschweifendem Blick ins Gomser Tal lässt es sich zunächst super fahren.
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Danach wird es steil und tiefe Rinnen zeichnen den Weg, wir müssen eine Weile schieben.
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^^Blick ins Gomser Tal, auf der linken Seite regnet es
Bei Gand (1914m) kommen wir auf einen Feldweg und es geht zügig über Unterwassern nach Oberwald runter. In Oberwald fahren wir auf dem Radweg ca.3km zurück nach Obergesteln.

Tourdaten: 39,1 km, 1598 Hm


Tag 6 (23.08.): Ernen – Außerbinn – Binn – Lengtal – Saflischtal – Breithorn – Grengiols – Ernen

Breithorn Klappe die Zweite. Heute fahr ich hoch, komme was wolle. Ich will so gern mal von dort oben runter gucken :wink:
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^^Breithorn
Wollen heute von der anderen Seite auffahren, haben keine Lust auf die endlosen Serpentinen ab Grengiols. Nehmen eine Landstraße ca. 2km aufwärts durch den Ärnerwald und biegen dann auf einen schönen Trail nach Außerbinn (ca.1300m) ab.
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Fahren durch einen ca. 2km langen Tunnel, der für Radfahrer gesperrt ist, was wir im Nachhinein erst erfahren haben. Ups. Da ist es auch ganz schön dunkel drin.
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Direkt vor Binn geht es rechts ab ins Lengtal, von dort geht ein Schotterweg weiter und ein paar Kurven führen uns hinauf ins Saflischtal. Am Ende des Tals gehen noch ein paar Serpentinen zum Horn hoch. Wir liefern uns ein Rennen mit zwei Wanderern, die den direkten Weg hoch nehmen, noch ein kleines Schiebestück und dann sind wir kurz vor ihnen ganz oben. Der Blick vom Breithorn (2600m) ins Tal ist absolut spitze, leider sind Jungfrau, Eiger, Mönch und Kollegen leicht bedeckt.
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Eintrag ins Gipfelbuch, Gruß an alle Mountainbiker;).
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Mit dem Mountainbike geht es mit Flow auf der Höhe weiter.
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^^im Hintergrund das Bättlihorn mit ca. 3000m
Ein paar Fotos und wir gelangen auf den Serpentinen-Schotterweg nach Grengiols runter. Durch die kleine Schlucht zwischen Hockmatta und Wasen geht es nach Hause.

Tourdaten: 35,3 km, 1785Hm


Tag 7 (24.08.): Täsch – Sunnegga – Riffelboden – Riffelberg – Riffelsee - Gornergrad – Riffelsee – Gletschergarten – Zermatt – Täsch

Heute wollen wir die 3000m-Marke mit dem Mtb knacken, nachdem wir ja im letzten Sommer knapp gescheitert sind :wink: . Mit dem Auto geht es nach Täsch. In Täsch (1410m) fahren wir bei idealem Wetter auf einem Forstweg hoch auf den Höhenweg zwischen Gärchen und Sunnegga, das Matterhorn lugt schon nach wenigen Serpentinen zwischen den Bergen hervor und lässt uns auch nicht mehr aus dem Auge :D
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^^Blick auf Täsch
Im Hintergrund sieht man eine große Abbruchstelle, die sieht gar nicht so alt aus, weiß jemand wie und wann das passiert ist???

Sind (wieder) etwas skeptisch was den Trail (Höhenweg) betrifft. Aber der Weg entpuppt sich als genialer Trail bis zu den Tufteren (2215m), bedauernswert, dass er hier schon zu Ende ist.
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^^Blick auf Zermatt
Schotterweg führt uns zur Sunnegga (ca.2230m) und runter zum Moosjisee (ca.2020m). Nach dem See nehmen einen kurzen aber steilen Wanderweg und fahren dann weiter auf Schotter zum Riffelboden (ca.2340m). Hier wird wohl eine neue Bahn gebaut.
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^^Kunstschneeversorgung scheint gesichert
Bis hier war es echt total easy zu fahren aber jetzt wird es fies, die Auffahrt zum Riffelberg ist steil, kaum fahrbar. Wir hangeln uns neben der Zahnradbahn hoch zum Riffelberg (2600m). Kleine Pause. Die Leute, die uns begegnen sind sehr freundlich, wir werden ein paar Mal angesprochen und stetig gegrüßt, manchmal sieht man Kopfschütteln, ich find’s lustig. Wir fahren geradewegs auf einen Trail...er sah einfach so verlockend aus :D , in atemberaubender Kulisse führt er uns, gut fahrbar, zum Riffelsee (ca.2800m).
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Von unserer angestrebten Route sind wir leicht abgekommen, aber ich kann nur sagen, Gott sei Dank :lol: . Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Krasser Ausblick! Etwas später wird der Trail steinig, wir fahren oder gehen noch ein paar Meter und kreuzen den Weg der Zahnradbahn um die letzten sehr steilen Meter lieber auf dem Schotterweg zu schieben. Endstation Zahnradbahn auf 3089m, wir fahren ein Stück weiter auf die Aussichtsplattform am Gornergrad (ca.3130m) bekommen sogar Applaus auf dem letzten Meter :D . Wow, endlich geschafft, die Freude überdeckt die Schmerzen, genießen den Ausblick auf zahlreiche 4000er samt ihrer Gletscher.
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Nach einer genussvollen Pause geht’s runter zum Riffelsee, ein irres Gefühl, nahezu alles fahrbar!
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Nach dem Riffelsee halten wir uns auf dem linken Trail und cruisen sanft talwärts, wir haben den absoluten Flow auf dem handtuchbreiten Trail.
Der steilste Zahn der Alpen immer direkt vor Augen.
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Plötzlich Flatterband, Explosionsgefahr. Kein Durchgang. Toll. Warum steht das nicht oben irgendwo?! Wir drehen nicht rum, sondern nehmen einen Wanderweg, der zum Gletschergarten runter führt. Unmöglich zu fahren. Können nur noch tragen, bis in die Schlucht runter.
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^^im Bereich Gletschergarten gings wieder auf's Bike
Rasant geht’s durch die Schlucht. Kleiner Gegenanstieg, toller Blick auf Zermatt.
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Rollen auf Straße durch Zermatt (ca.1650m), schnell noch Postkarten kaufen, hier ist echt viel los, einige Nationalmannschaften haben sich scheinbar hier einquartiert, viele joggende Sportler begegneten uns in und um Zermatt und zahlreiche Japaner sind unterwegs.
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Gemütliches Ausrollen nach Täsch.

Die Batterie des Tachos hat unterwegs den Geist aufgegeben: Geschätzte Tourenangaben: 45km, 2000Hm


Tag 8 (25.08.): Ernen – Lax – Fiescheralp – Platta (Aletschgletscher) - Fiescheralp – Lax – Ernen

An unserem letzten Tag wollen wir nun endlich mal den Aletsch sehen! Das Wetter könnte kaum besser sein. Auffahrt über Lax (1050m)...schon wieder so viele Serpentinen. Auf der Fiescheralp (2212m) machen wir unsere erste Mittagspause der Woche, leider nicht in einer gemütlichen Hütte, sondern auf der Terrasse eines Restaurants.
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^^Fiescheralp
Leider gibt’s keinen Kaiserschmarrn :cry: , es gibt Bratwurst mit Pommes und Makkaroni mit Speck und Käse dazu Cola.
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Nach einer entspannenden Pause geht es weiter zum Aletschgletscher. Wir fahren durch einen ca. 1km langen Tunnel, der Tunnel ist zwar beleucht aber man sieht trotzdem nicht so viel, der Boden ist uneben und durch den Tunnel fließt ein kleiner Bach.
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Die Wanderer die uns dort im oberen Teil begegneten, waren nicht so angetan von unserer Anwesenheit, komische, knausrige Leute, dabei sind wir immer sehr vorsichtig wenn wir an Fußgängern vorbeifahren. Von der Gletscherhütte (2350m) geht ein Trail hoch zum Aussichtspunkt (Platta - 2380m). Nur stellenweise fahrbar aber der Weg ist nicht lang.
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Auf der Plattform hat man eine tolle Sicht auf den Gletscher.
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^^unterer Teil des Gletschers, im Hintergrund ist das Matterhorn gut zu erkennen
Wir sind ganz allein oben, albern ein wenig rum, machen Fotos und treten ganz gemütlich den Heimweg an.
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^^hier nochmal die Platta
Nehmen den gleichen Weg zurück. Alternative wäre ein schwarzer Trail nach Fiesch runter, aber wir wollen jetzt nicht mehr ackern, lassen die Räder die langen Serpentinen nach Lax runter rollen, die Hände tun vom Bremsen weh. Ein letzter Kaugummi-Anstieg nach Ernen hoch und geschafft. Die Beine sind müde und unser letzter schöner Tag geht zu Ende.

Geschätzte Tourendaten: 32km, 1650Hm


Gesamtdaten:
ca. 234 Kilometer
ca. 10655 Höhenmeter

Fazit:
Eine sehr reizvolle Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten. Viele Wege sind für Biker zugelassen, außerhalb auf den in Karten markierten Bikewegen ist das Radfahren oft verboten. Wer erwartet, dass die Wege gut ausgeschildert sind, wird enttäuscht. Ich hatte zwar eine Mountainbikekarte (Swiss Singletrail Map –Goms/Aletsch-), in der recht viele Wege gekennzeichnet sind aber unterwegs hat man nur selten Bikeschilder gesehen. Die Trails sind teilweise technisch sehr schwierig. Einen dicken Minuspunkt gibt es für die wenig vorhanden Hütten, es gibt nur wenig Einkehrmöglichkeiten (außerhalb der Ortschaften), manchmal begegnet man kilometerlang nicht einer Hütte, wir hätten uns während des Gewitters gerne irgendwo untergestellt. Letztes Jahr (Ötztal) haben wir fast jeden Mittag auf irgendeiner Hütte Rast gemacht. Hier hatten wir gar nicht die Möglichkeit dazu.
Für Downhiller gibt es im Bereich Fiesch – Eggishorn, sowie in Zermatt gute Möglichkeiten. Bikeverleih mehrfach vorhanden.

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taunussi
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Beitrag von taunussi »

Sehr schöner Bericht und ausdruckstarke Bilder! Danke!
Ich glaube, ich muß mir neben meinem Rennrad doch einmal ein Mountainbike zulegen...
Ski en France = parfait!
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

hey, vrenchen super Touren, da hätte ich auch mal Bock zu allerdings glaube ich fährst du zu stark, da müsstest ja immer auf mich warten ;)

Aber klasse! Hoffe es war ein gelungener Bikeurlaub für euch, aber sieht ja sehr danach aus!
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br403
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Beitrag von br403 »

Tolle Tour, hatte mir schon nach letztem Sommer schon gedacht wo Vrenchen wieder hinfährt... 8)

Schön sieht man auch obs warm oder kalt war, entweder kurze oder lange Hose... :wink:
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vrenchen
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Beitrag von vrenchen »

@Oscar
Quatsch, ich würde, wie gesagt gern mal bissi mit dir durch Gegend fahren. Wollen ja nicht da rum rennen wie blöd, sondern ein bisschen was sehen und das Biken genießen :)

Ja die Woche war recht gelungen. Hatten keine Panne, kein Sturz...

Lieben Gruß
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Beitrag von k2k »

8O Hat's noch Schnee gehabt am 3A?
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Beitrag von Theo »

Fast jeden Tag hintereinander eine Riesentour und dann meint das vrenchen noch das sei gemütlich gewesen.
Ich bin leider nicht so der Bikertyp. Das gebückt sein passt mir einfach irgenwie nicht, deshalb würde ich solche Aufstiege nie durchstehen.

Der Felssturz bei Randa ist von 1991. Da kamen in zwei grossen Abbrüchen innerhalb eines Monats angeblich ca. 8Mio Kubik runter. Die Ebene von Randa stand damals komplett unter Wasser.
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vrenchen
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Beitrag von vrenchen »

@k2k
3A??? ...jaja da liegt noch Schnee :wink:

@Theo
Du wohnst in Zermatt...beneidenswert! :roll:
Wär gern etwas länger dort geblieben.
Lädst du mal zum Skifahren ein? :mrgreen:
Danke für deine Info bzgl. Randa, das sieht schon echt krass aus...
So gemütlich war das teilweise nicht :)

@br403
übringens süß, dass du an mich gedacht hast ;D
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Beitrag von Gletscherfloh »

Wow. Krasse Tour und geniale Fotos. Da habt ihr ja - innert wenigen Tagen - ein gutes Stück der schönsten (Hochgebirgs-)Ecken der Schweiz abgefahren. Rad und Gletscher ist ja eine tolle Kombination :lol:.

Einige der Trails schauen ja ordentlich hardcore aus (bei dieser einen steilen Hangquerung tät ich ja schon zu Fuss weiche Knie kriegen :lol:).

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Fiescher
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Beitrag von Fiescher »

Schöne Bilder aus meiner Heimat....

Da habt ihr ja schon par Brocken gemacht, Respekt. Ich selbst bin früher auch öfters mal im dem Bike im Aletsch oder Goms rum, aber da mir damals die Kondition gefehlt hat, keine "Mammuttouren".

Früher ein paar mal zum Fieschergletscher hoch, da gibts auch ne tolle Feuerstelle, für eine schöne Brotzeit und dann halt den kompletten Rottenweg auch mehrmals gefahren. Also von Fiesch - Ernen - Mühlebach -Steinhaus und dann bis Oberwald am Rotten entlang. Aber das ist für Euch sicher nur ein Sonntagsspaziergang.

Beim Tunnel im Binntal hättet ihr davor rechts auf der alten Straße an der Felswand entlangfahren sollen. Der Weg soll recht schön sein und eine tolle Aussicht runter zur Binna und ins Binntal bieten. Da ich aber nie mit dem Bike im Binntal war, kann ich das leider nicht beurteilen. Habs nur von der Verwandschaft gehört.
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