Hochficht investiert 630.000 Euro in Lifte und Beschneiungsanlagen
KLAFFER. Mehr als 6,2 Millionen Euro kostete der Ausbau des Hochfichts in ein leistungsfähiges Skigebiet in den vergangenen Jahren. Heuer investierten die Betreiber weitere 630.000 Euro in die Lifte, Pisten und Beschneiungsanlagen.
Der Schwerpunkt der heurigen Investitionen liegt in der Erweiterung und Optimierung der Beschneiungsanlage. Bei ausreichender Minus-Temperatur (-4 Grad) kann Mitte November mit der Beschneiung begonnen werden. "Der Kunstschnee ist wichtig. Im vorigen Winter hatten wir trotz mengelndem natürlichen Schnee 75 Betriebstage mit 115.000 Gästeeintritten", sagt Hochficht-Geschäftsführer Richard Brillinger. Er erwartet sich für die kommende Saison 200.000 Gäste an zirka 100 Betriebstagen.
Pisten-Gütesiegel
Das Mühlviertler Skigebiet wurde in der vergangenen Saison anonym getestet und erhielt vor der Seilbahntagung in Innsbruck das Internationale Pistengütesiegel und die Beschneiungstrophy. Der Hochficht stellte sich als einziges Skigebiet Oberösterreichs dem anonymen Test. In der Kategorie Pistengütesiegel errang das Hochfichtteam von 60 möglichen Punkten 57 und reiht sich damit hinter Reiteralm, Téléverbier (Schweiz), Planai Hochwurzen und Hauser Kaibling.
Außerdem erhielten die Hochficht Bergbahnen die "Beschneiungstrophy" für die beste Handhabung ihrer Schneekanonen. Neben der Zertifizierung vom Österreichischen Seilbahnverband als "Welcome Beginners"-Gebiet für Einsteiger und Wiedereinsteiger gilt der Hochficht laut "Falk-Skiatlas" auch als preiswertes Skigebiet.
Nicht zu unterschätzen ist der wirtschaftliche Faktor für die Region im nördlichsten Oberösterreich: Die Hochficht Bergbahnen beschäftigen in der Wintersaison zirka 50 Personen, die angeschlossene Gastronomie noch einmal so viel.
Vorverkauf am Feiertag
Von Freitag, 26., bis Sonntag, 28. Oktober, gibt es an den Hochficht-Kassen verbilligte Vorverkaufs-Liftkarten.
www.nachrichten.at vom 23.10.2007