Alles zu lesen unterAm Mittwoch tagte der Aufsichtsrat der Lienzer Bergbahnen. Der musste Pläne betreffend dem Bau einer Sechser-Kuppelbahn als Ersatz für den derzeitigen Faschingalm-Lift zurückstellen. 4,7 Millionen Euro würde das Projekt mit Anbindungen an Abfahrt und Beschneiungsanlage kosten. 35 Prozent Fördermittel vom Land haben Herwig van Staa und Landesrat Konrad Streiter Helga Machne, der Ex-Bürgermeisterin von Lienz, in deren Amtszeit versprochen. Die Stadt ist Mehrheitseigentümerin der Lienzer Bergbahnen. Die geäußerten Zusagen sind aber kürzlich als null und nichtig erklärt worden. Machnes Nachfolger Hannes Hibler erklärt: "Die Töpfe des Landes mit dem Titel Raumordnungs-Schwerpunkt-Programm sind leer. Doch noch gebe ich nicht auf", betont Hibler. Er schart heute die Talboden-Bürgermeister um sich. Gemeinsam will man bei Landeshauptmann van Staa mit Nachdruck und Vehemenz doch noch die Mittel loseisen.
Gelingt dies binnen 14 Tagen nicht, muss das Bauvorhaben auf 2004 verschoben werden. "Die Haltung des Landes ist eine Katastrophe für die Tourismuswirtschaft im Talboden", stellte Albert Semrajc, SPÖ-Vizebürgermeister von Lienz fest.
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