Alte "Skilifttante" bald runderneuert
Tabarz. (tlz) Auf dem Großen Inselsberg bedeckt Schnee die Spitze und Hänge. Doch mit Slalom und Abfahrtslauf müssen sich die Alpinen am Mittelgebirgshang noch etwas gedulden. Denn am Skilift wird noch gebaut. Ein neuer Antrieb soll die Abfahrer auf den Inselberg bringen.
Derzeit laufen noch die Arbeiten. Unterdessen will der Tabarzer Gemeinderat heute Abend die neue Entgeltordnung für das Benutzen das Skilifts in der kommenden Saison abstecken. Die Sitzung beginnt 18.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus.
Ursprünglich hatten die Planer damit geliebäugelt, den runderneuerten Skilift bereits Mitte November vorstellen zu können. Aber Jürgen Kehl, Chef des Tabarzer Gemeindewerkes, winkt ab: "Wir sind noch nicht so weit." Er fügt jedoch hinzu: "Wir liegen aber voll im Zeitplan." Danach sollen bis 10. Dezember die Bauarbeiten abgeschlossen sein und dann die technische Abnahme erfolgen. Am 10. Dezember werden die TÜV-Gutachter am Skilift erwartet.
Das bestätigt auch Petra Freytag, Sprecherin des Landesverwaltungsamts. Die Weimarer Oberbehörde kontrolliert und regelt nach EU-Richtlinien den Skiliftbetrieb zwischen Rhön und Altenburger Land. Der Skilift am Großen Inselsberg hatte den Gemeinderäten von Tabarz jahrelang Kopfzerbrechen bereitet. Seit mehr als 30 Jahren hatte die Anlage Skifahrer auf die Spitze des Inselsbergs gebracht und war in die Jahre gekommen. Zuletzt trug das dem Gerät den Kosenamen "Schlepplifttante" ein. Zwischenzeitlich stand diese sogar still, weil der TÜV technische Mängel zu beanstanden hatte. Und für eine Erneuerung fehlte der klammen Kommune das notwendige Geld.
Bewegung kam in die Angelegenheit, als 2005 das Gemeindewerk Tabarz von der insolventen Kur GmbH die Sportanlagen auf dem Großen Inselsberg übernommen hatte. Das eröffnete Spielraum zum Investieren. So steckte Tabarz 100 000 Euro in den Jahren 2005/06 in die Anlage, um sie zu erneuern und die Abfahrtspisten zu verbreitern. Damit waren die Vorstellungen des künftigen Betriebes noch nicht am Ende. Gerade in Anbetracht dessen, dass die Skisaison in den hiesigen Breiten selten durchgängig ist, schweben den Tabarzer Wintersportstrategen eine Beschneiungsanlage und der Bau eines zweiten Lifts im oberen Bergbereich in den kommenden Jahren vor.
Doch jetzt geht es erst einmal darum, den Skilift rechtzeitig in Betrieb nehmen zu können. Der erste Schnee verlockt bereits zur Fahrt auf die Piste und zum Abfahrtslauf. Doch vorerst heißt es: sich gedulden. Mit einer Schneedecke von 20 bis 30 Zentimeter könne der Hang noch nicht freigegeben werden, sagt Kehl. Er verweist auf den "wahnsinnigen Aufwand", um den Skihang herzurichten. Die Anfragen, wann endlich der Start freigegeben wird, vergleicht Kehl mit dem Beginn der Freibad-Saison: "Wenn am 15. April 30 Grad sind, schreit jeder: Macht die Bäder auf!" Will heißen: Das ist dann auch schwerlich zu realisieren. Ähnlich stellt sich derzeit die Wintersportsituation am Großen Inselsberg dar.
27.11.2007 Von Wieland Fischer
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Jay
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Ja das sind ja mal super Nachrichten aus meinem "Heimatskigebiet".
Also wo die 100Tausend Euro investiert haben wollen, weiss ich jetzt zwar nicht, aber wenn das was in dem Artikel steht wirklich gemacht wird wärs toll. Bis jetzt wurde der Skilift sehr "Stiefmütterlich" behandelt, weil in Tabarz die Prioritäten auf nordisch liegen.
Sobald offen ist gibts von dort einen(meinen1.) Bericht
Gruss Nils
Also wo die 100Tausend Euro investiert haben wollen, weiss ich jetzt zwar nicht, aber wenn das was in dem Artikel steht wirklich gemacht wird wärs toll. Bis jetzt wurde der Skilift sehr "Stiefmütterlich" behandelt, weil in Tabarz die Prioritäten auf nordisch liegen.
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Gruss Nils