30 Minuten von daheim bis zur Ausfahrt Vöhringen an der A7, dort Jens aufgelesen und dann in 2 Stunden zur Talstation 12EUB Prodalp
Wetter:
Kein Wölkchen am Himmel trübte das Skivergnügen
Temperatur:
Aufgrund der Inversion unten kälter als oben, ich würde mal schätzen von -10 bis 0 Grad
Schneehöhe:
30-100 cm geschätzt
Schneezustand:
Pulverschnee auf Kunstschneeunterlage, teilweise auch nur Naturschnee. Es waren auf jeden Fall nur 1-2 Stellen, an denen etwas Dreck herauskam
Geöffnete Anlagen:
Alle außer...
Geschlossene Anlagen:
DSB Zigerboden und irgendwelche von den SL Tannenboden, Schwammkopf, Madils und Mittenwald
Offene Pisten:
Alle außer...
Geschlossene Pisten:
Pisten 9,11, 27 und leider auch 50, die Terza
Meisten Gefahren mit:
8Bubble Prodkamm
Wenigsten Gefahren mit:
Alle Schlepplifte zwischen Tannenheim und Tannenbodenalp 0 Mal
Wartezeiten:
Absolut und überall 0 Minuten
Gefallen:
Fast überall kuppelbare Anlagen, sehr abwechslungsreiche Pisten, DSB Leist geöffnet, Wetter, Schnee
Nicht gefallen:
Bergstationsgebäude Maschgenkamm, Panüöl-Abfahrt (eher eine Langlaufloipe als eine Piste), geschlossene Abfahrt am SL Seeben
Fazit:
Abzüge: Nicht mal die Sachen, die mir nicht so gefallen haben, reichen für einen Abzug.
Am Anfang unserer 5-Tages-Tour stand ein Besuch des Skigebiets Flumserberg, da dieses ganz geschickt auf dem Weg ins Engadin lag und fast Vollbetrieb meldete. Kurz bevor wir die Talstation in Tannenheim erreichten stiegen zum Glück die Schneehöhen am Straßenrand an und auf den Pisten lag ein fast perfekter Teppich aus Pulver- und Kunstschnee. Es waren aufgrund des Termins unter der Woche natürlich kaum Skifahrer unterwegs und somit stand einem genialen Skitag nichts mehr im Wege. Aufgrund der Berichte aus dem letzten Jahr waren wir doch etwas voreingenommen, aber sämtliche Bedenken erwiesen sich als grundlos. Teilweise sind die Pisten auf der Maschgenkamm-Seite etwas flach und die Pisten 30 und 31 sind ja wohl ein schlechter Witz, aber das wird ausgeglichen durch die vielen Varianten an Prodkamm und Prodalp. Die vielleicht beste Piste des Tages war die Abfahrt neben dem SL Seeben, die aber für ein Skirennen abgesperrt wurde, als wir sie in Angriff nehmen wollten. Zum Glück durften wir, nachdem Jens gefragt hatte, doch noch runter und es hat sich gelohnt. Mehr fällt mir nach 5 wirklich traumhaften Skitagen nicht mehr ein, aber wenn doch, werde ich das Ganze einfach ergänzen.
Nun zu den Bildern:
Während der Auffahrt mit der 12EUB Prodalp hat man einen wunderschönen Blick auf die Churfirsten
12EUB Prodalp über dem grünen Tal
Trasse nach oben mit Jens
Ein erster Blick zum Prodkamm
In der 8Bubble Prodkamm
Die Churfirsten
Blick vom Prodkamm auf Maschgenkamm und Leist
Tiefblick auf den Walensee
Schlusshang der Piste 3a, der allerdings nicht ganz das hielt, was er versprochen hatte
Blick vom Prodkamm auf die Pisten an den 4KSBen Chrüz und Stelli
Über dem Mittelland hängt der Hochnebel
Tiefwinterliche Verhältnisse auf der Piste Stellitäli
Blick zurück
Auf der Oberfläche des Walensees spiegelten sich die gegenüberliegenden Felswände
Nochmal im Ganzen
Blick vom Maschgenkamm über die Panüöl-Alpe und die beiden Langlauf- und Schiebe-Pisten 30 und 31
Blick in Richtung Rätikon
Spitzmeilen und Weissmeilen
Nebelsuppe vom Leist aus
An der Bergstation DSB Leist
Trasse DSB Leist
Bergstationen am Maschgen- und Prodkamm
Landschaft am Leist
SL Seeben mit der gerade geschlossenen Piste
Blick aus der 4KSB Stelli auf die 4EUB Maschgenkamm und die 4KSB Arve
Nochmal im etwas verwackelten Zoom
4KSB Stelli, die vor dem Schlussanstieg nochmal sehr weit nach unten führt
Zoom zum Prodkamm
In der 4KSB Arve, deren Trasse momentan den ganzen Tag im Schatten liegt
Nochmal die Pisten 30 und 31
Da sag noch einer Uni-G ist hässlich
Nochmal der Blick über den Prodkamm auf die Churfirsten
Trasse 4EUB Maschgenkamm am Spätnachmittag, als das ganze Skigebiet durch die Nordhanglage im Schatten war
Gegen 16.15 Uhr verstauten wir dann unsere Ski wieder im Auto und es ging weiter in ein Dorf, dass sich selbstbewusst "Top of the World" nennt...