Hmmm...wenns mich nicht täuscht, sind das die Bilder aus einem der Doppelmayer Bücher (Welt Seilbahngeschichte 1+2).....solltest allerdings bei so Sachen immer die Quelle angeben.
Af hat geschrieben:Hmmm...wenns mich nicht täuscht, sind das die Bilder aus einem der Doppelmayer Bücher (Welt Seilbahngeschichte 1+2).....solltest allerdings bei so Sachen immer die Quelle angeben.
egal, alles was mit seilbahnen zu tun hat ist doppelmayr, die sind der marktführer
hehe, finde diese alten basteleien irgendwie faszinierend. völlig unprofessionell und ohne ingenieurs-zutun, und trotzdem sind die wesentlichen elemente der seilbahn vorhanden!
auch ganz nett sind "seillifte", die nur der energieübertragung dienen. beispielsweise vom kraftwerk am fluss zum fabrikgebäude. probleme, die heute gar nicht mehr vorstellbar sind...
BigE schrieb:
"egal, alles was mit seilbahnen zu tun hat ist doppelmayr, die sind der marktführer Wink
hehe, finde diese alten basteleien irgendwie faszinierend. völlig unprofessionell und ohne ingenieurs-zutun, und trotzdem sind die wesentlichen elemente der seilbahn vorhanden!"
Dazu nur zwei Bemerkungen:
1. Auch wenn Doppelmayr heute Weltmarktführer ist, so baut er doch in allen Bereichen auf den Erkenntnissen der Seilbahnpioniere, ob nun Quevedo, Bleichert, Zuegg, Pohlig, Heckel ... auf. Doppelmayr weis schon, warum sie keine Informationen zur Firmengeschichte, eingekauften Patenten etc. herausgegeben. Nicht einmal Informationen zu den wissenschaftlichen Leistungen des Seniorchefs gibt es - alles nur Zufall?
2. "Unprofessionell und ohne Ingenieurs-Zutun" - die Leute, die die frühen Bahnen geschaffen haben, gehörten zu den angesehensten und gebildetsten Personen ihrer Zeit, Ingenieure und Doktoren der technischen Wissenschaften. Nimm dir Quevedo, den Erbauer der ersten Personenschwebebahn - ein Universalgelehrter, wie er im Buche steht! Seine Seilbahn über die Niagarafälle ist heute noch in Betrieb! Ob man das in über 100 Jahren auch noch von einer einzigen Doppelmayr-Anlage sagen kann, sollte erst einmal bewiesen werden. Schaut euch die Predigstuhlbahn von Bleichert an. Kabinen, Stützen, Tragseil, Umlenkrollen - alles Original. Unsere BSB Dresden fährt mit den Originaltreibscheiben von 1901 ebenfalls im täglichen Betrieb. Meint jemand wirklich im Ernst, solche Dinge konnten irgendwelche Schwachköpfe schaffen? Welche Halbwertzeit haben Doppelmayranlagen?
Dresdner
Zuletzt geändert von Dresdner am 08.01.2008 - 20:06, insgesamt 2-mal geändert.
*räusper*
zu 1., das war nciht das kleinste bisschen ernst gemeint! hab darauf abgezielt dass dm von einigen leuten als einziger seilbahnhersteller angeschaut wird...
zu 2., da muss ich dir für die "modernen" anlagen völlig recht geben, sagen wir so ab stahlseilen. ich meinte mit meiner aussage eher die ersten 2 oder 3 bilder, die für mich sehr nach mittelalter aussehen. gerade bei der ersten seilbahn hat sich bestimmt kein universalgenie den kopf zerbrochen.
DM wäre nie im Leben Marktführer. Denn auch wenn die heutige Technik (EUB, KSB, SB und SL) von DM selbst stammt, hat man den Marktanteil nicht erobert, sondern durch Firmenübernahmen gekauft.
Zudem wären viele Entwicklungen ohne Ankauf, Übernahme und Exportgarantie gar nicht möglich geworden (begonnen mit dem Erwerb einer Constam-Lizenz).
Ich kenne im Seilbahnbau erfolgkreiches Seilbahnsystem, welches von DM selber entwickelt wurde.
Aber die Seilbahnen oben interessieren mich eigentlich nicht, da sie in eine ganz andere Kategorie fallen. Ich interessiere mich für möglichst frühe Beförderungsanlagen, die für den (Massen-) Wintersport gebaut wurden (also alte Skilifte & Umlaufbahnen).
* auch räusper *
Ich habe meinen oben stehenden Beitrag editiert - die Quintessenz bleibt aber bestehen.
Es ist schon bemerkenswert, wie Doppelmayr seine eigene Firmengeschichte todschweigt und es gibt dazu eine geschichtliche Parallele.
Auch im Leipziger Bleichertwerk wurde in den 50er Jahren die Geschichte "neu erfunden", der Firmengründer geleugnet und alle Spuren seiner Zeit vernichtet. Wenige Jahre später erinnerte man sich wieder an den "Urvater", aber da war es zu spät.
Wie heißt es so schön: "Aus der Geschichte lernen, heißt ...".
Dresdner