Garmisch: Präsentation der WM-Gondel

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MartinWest
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Garmisch: Präsentation der WM-Gondel

Beitrag von MartinWest »

Präsentation der WM-Gondel
OK WM 2011
am 20.02.2008 - 15:35 Uhr
Im Rahmen des Slalom-Weltcups stellte das Organisationskomitee der FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 am 9.02.08 in Garmisch-Partenkirchen seine neue WM-Gondel vor. Kurz vor Beginn des Finaldurchgangs, enthüllte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider gemeinsam mit der frischgebackenen Junioren-Weltmeisterin im Biathlon Miriam Gössner einen weiteren Blickfang für die Ski-WM. Ein Kran der freiwilligen Feuerwehr Garmisch ließ die verhüllte Gondel in den Zielraum des Slaloms einschweben, wo Siegfried Schneider nach der Enthüllung feststellte: „Die Gondel ist wirklich ein sehr schönes und gelungenes Symbol für die Ski-WM 2011.“
Eigentlich hätte Claudia Koreck vor den Augen der zahlreichen Zuschauer ihren Hit „fliang“ aus der schwebenden Gondel singen sollen. Doch ein Stau verhinderte ihr pünktliches Erscheinen und damit den effektvollen Auftritt.

Historische Gondel
Die WM-Gondel stammt aus den 60er-Jahren und weist eine wahrhaft weltmeisterliche Vita auf. Ihre ersten Dienstjahre verrichtete die 1,3 x 2 Meter große Aluminiumgondel mit Holzboden in St. Anton. Dort beförderte sie Skifahrer auf die berühmte Valuga, ehe sie von der Bayerischen Zugspitzbahn gekauft wurde. An Deutschlands höchstem Berg pendelte sie dann bis in die 80er-Jahre zwischen Schneefernerhaus und Zugspitzplatt. Nach ihrer aktiven Zeit landete das gute Stück als Belohnung für die großartige Organisation der Ski-Weltmeisterschaften von 1978 bei Skiclub-Präsident Hans Falk im Garten. Seine Frau Elfriede schenkte sie Jahre später den bekanntesten Skifahrern von Garmisch-Partenkirchen, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Diesen beiden wiederum kam der Gedanke, die Gondel erneut für eine weltmeisterliche Mission zu reaktivieren. „Die Gondel schließt sinnbildlich den Kreis zwischen der WM 1978 und der von 2011“, sagt Rosi Mittermaier. „Sie ist ein Glücksbringer und soll möglichst viele Menschen nach Garmisch-Partenkirchen locken.“

Kommunikationszentrum
Die Gondel wird zu Präsentationszwecken bei Veranstaltungen, Messeauftritten und anderen PR-Aktionen als „Kommunikationszentrum“ zum Einsatz kommen. Während die Ortseingangspylonen den gesamten Landkreis als WM-Region kennzeichnen, soll die Gondel außerhalb des „WM-Landes“ die Ski-WM 2011 und Garmisch-Partenkirchen bekannt machen. In den nächsten drei Jahren soll sie durch Deutschland und den Alpenraum reisen und wirksam eine hohe Aufmerksamkeit auf das Großereignis lenken. Ob als Infostand bei touristischen Messen, als Fotomotiv bei Sportveranstaltungen oder als „Werbeträger“, „es gibt wohl keine schöneres Symbol, das die Idee unserer Alpinen Ski-Weltmeisterschaften besser transportieren könnte“, stellt Christian Neureuther begeistert fest.

Gestaltung und Umsetzung
Die Idee, die Gondel für die WM-Vorbereitungen umzurüsten, stammt vom kreativen Zentrum des OK’s, dem Präsidiumsmitglied Christian Neureuther.
Die WM-Gondel wurde nach einem Entwurf des Grafikers Peter Ostenrieder gestaltet, der auch das offizielle Logo für die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften entworfen hat. Für den Umbau wurden Handwerker aus der Region beauftragt. Im Einzelnen: Peter Gröbl, Schlosserarbeiten; Anton Buchwieser, Sandstrahlen; Peter Hanslik, Gondelaufhängung; Florian Wörmann, Statikberechnung; Firma Pannke/Colorio, Lackierung und Beklebung; Werdenfelser Werkstätten, Fensterarbeiten; Glaserei Dersch, Glaseinbau.

Bild
Quelle: http://www.gap2011.com/2-e_2082,r_193.htm
WM 2011

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