Alpe Lusia (IT) 11.03.08 Die Freuden der Pflicht Tag III

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Maverick
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Alpe Lusia (IT) 11.03.08 Die Freuden der Pflicht Tag III

Beitrag von Maverick »

Der morgendliche Blick aus dem Fenster ließ unsere gestern entstandene Hoffnung, das Wetter würde sich kontinuierlich bessern, jäh verschwinden. Dicke Wolken hingen tief über dem Val di Fiemme und leichter Nieselregen lag in der Luft. Nichtsdestotrotz wollten wir auch heute ein neues Skigebiet austesten und machten uns deshalb über das frisch verschneite (über Nacht hatte es in dieser Höhe ca. 15cm Neuschnee gegeben) Bellamonte auf nach Castelir zum Skigebiet Alpe Lusia, wo wir nach knapp 15 Minuten ankamen.


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Pünktlich zum Anschnallen der Skier wurde das Wetter dann noch schlechter und es fing an, leicht zu schneien. Wir machten es deshalb den vielen Bambini-Skikursen nach und übten uns eine geraume Weile an den blauen Pisten der Sessellifte Le Fassane und La Morea, denn in dichten Wolken oberhalb der Baumgrenze und bei Schneetreiben macht uns das Skifahren eigentlich nur selten Spaß.

Als es dann doch etwas heller wurde, wagten wir die Auffahrt mit dem Le Cune.

Hinunter auf die Moena-Seite und mit dem Piavac wieder hinauf.

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Bergstation Piavac aufgenommen 11:04 Uhr


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unterer Teil der schwarzen „Piavac“ mit gleichnamigem Lift und Pendelbahn


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so richtig gut sah das Wetter noch nicht aus


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Blick zur Station Valbona


Nach mehreren Fahrten mit der Piavac und der Abfahrung der wichtigsten Pistenvarianten in diesem Bereich (bei übrigens hervorragenden Schneeverhältnissen (ca. 15cm Neuschnee!), aber was sollte man schon anderes erwarten) wagten wir uns an die schwarze Talabfahrt Richtung Moena („Fiamme Oro I“; welche Poesie). Leider hatten wir diesen Entschluss etwas zu spät getroffen. Die Piste ist zwar grundsätzlich sehr schön, sie war aber nach dem ersten Drittel eindeutig zu weich und damit nur sehr mühsam zu befahren, da die steilsten und engsten Passagen im unteren Teil liegen. Schließlich wollten wir gesund unten ankommen und nicht von der Polizia mit dem „Rutschsarg“ abtransportiert werden (wie beobachtet).

Nach der Auffahrt mit der „Stehgondel“ von Agudio sind wir natürlich stilgerecht nach links zur Pendelbahn abgebogen.


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Das Wetter wurde jetzt deutlich besser. Links die schwarze und rechts die rote Abfahrt zum Piavac. Zur Station Valbona und ins Tal muß man die Variante ganz rechts (nicht zu sehen) nehmen.


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Bergstation Piavac aufgenommen 12:01 Uhr

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Blick von Le Cune: Plötzlich zeigt sich das Fassatal und der Rosengarten


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So sieht das heute noch aus.


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Und so im nächsten Jahr.


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Von Le Cune aus sieht man jetzt auch den Lasté und die gleichnamige rote Piste


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Rote Abfahrt „Fiamme Oro II", rechts gehts zur "Mediolanum"


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Einmal PB ist genug, deshalb bis zum Mittagessen immer nur den Piavac gefahren


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Um 12:30 Uhr fährt ein anständiger Mensch nicht Ski, da isst er zu Mittag!


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Adieu Pendelbahn


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Blick von Valbona nach Le Cune


Nach dem Mittagessen im Chalet Valbona (SB, aber dennoch zu empfehlen) sollte endlich die bisher vernachlässigte Seite des Skigebietes zu ihrem Recht kommen. Also wieder rauf nach Le Cune.


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Die Pala di San Martino gibt sich die Ehre. Damit verglichen klein und eigentlich unbedeutend(:)): der Lasté


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Auch der Rosengarten ist nun ohne störenden Schleier zu besichtigen.


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Und morgen wollen wir uns die Pala-Gruppe mal aus der Nähe anschauen (ich will aber jetzt nicht vorgreifen)!


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Hinter dem Le Cune die Lagorai-Kette.


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Rauf mit dem Lasté zum höchsten Punkt des Skigebietes auf gut 2.300 Meter. Hier nun endlich auch ein Ausblick zum Latemar.

Die beiden Pisten neben dem Lasté sind – völlig untypisch für die dortigen Verhältnisse –besonders im oberen, flacheren Teil, ziemlich kupiert und wellig. Aus irgendeinem Grund wurde dort nicht mit der üblichen Planierraupe gearbeitet. Dennoch - oder vielleicht gerade deswegen - aber mal eine Abwechslung.


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Latemar-Gruppe, links auf der schiefen Ebene der Pala di Santa die Bergstation des Sesselliftes


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Pala di San Martino ganz wild (okay, ist jetzt das letzte Bild davon)


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Aber einmal Latemar muss noch sein


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Wenn das Wetter noch ein paar Tage mitspielt, dann kommen wir da auch noch hin (nämlich zum Passo San Pellegrino).


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Abendstimmung am Le Cune. Die abgebildete schwarze „Direttissima Le Cune“ war immer noch recht gut zu fahren, allerdings aufgrund der Sonneneinstrahlung schon ziemlich weich. Die rote Abfahrt vom Le Cune sowie die Abfahrten vom Lasté waren dagegen noch toll in Schuß.


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Ein letzter Blick von Le Cune zurück zum Rosengarten.


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Das finale Schauspiel der Garagierung (hier am Lasté) verkündet den endgültigen Feierabend. Vom Campo geht’s über die blauen Pisten zurück nach Castelir.


Fazit:
Ein interessantes Gebiet für einen Tag. Richtung Moena viele auch anspruchsvolle Abfahrten bzw. –varianten. Die Talabfahrt sollte man aber bei warmen Temperaturen frühzeitig in Angriff nehmen. Im Verhältnis zur Alpe Cermis auch am Vormittag sehr wenig Andrang. Absolut zu empfehlen

Gefallen:
Schneeverhältnisse (insbesondere auch die ca. 15cm Neuschnee)
Pistenangebot
Moderne Lifte
Wenig Leute und überhaupt keine Wartezeiten
Mittagessen im Chalet Valbona


Nicht gefallen:
Talabfahrt Richtung Moena leider schon zu weich
Zuletzt geändert von Maverick am 24.03.2008 - 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Rüganer »

Ist ja lustig, am gleichen Tag war ich auch dort. Mir hat es auch sehr gut gefallen, ein toller Mix aus Genuss- und anspruchsvollen Pisten mit atemberaubenden Panorama. Die Fiamme ist schon ein Traum.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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