Winterorte machten guten Umsatz
Die Verantwortlichen der Freiburger Wintersportorte bewerten die zu Ende gehende Saison als ein gutes Jahr. Die meisten erreichen die Rekordumsätze der Saison 2005/2006 allerdings nicht. Nächsten Sonntag ist Saisonende.
«Ein früher Saisonstart und Schneefall zum richtigen Zeitpunkt, namentlich für Weihnachten und die Fasnachtsferien, waren ausschlaggebend, dass wir insgesamt eine gute Wintersaison 07/08 verbuchen können.» Dies ist der Grundton bei den Verantwortlichen der Bergbahnen in den Freiburger Stationen. Der ausgiebige Schneefall hat jetzt dazu geführt, dass die meisten ihre Bahnen seit Karsamstag wieder laufen lassen. Am kommenden Sonntag ist dann aber überall in der Region Saisonende.
Für die zu Ende gehende Wintersaison konnten einige Freiburger Stationen den Betrieb bereits für das dritte Novemberwochenende aufnehmen. Generell los ging es dann am 15. respektive 22.Dezember. So konnten alle über Weihnachten und Neujahr gute Umsätze verbuchen. Nach einem etwas durchzogenen Januar folgte für alle ein wettermässig idealer und damit umsatzstarker Februar. Anfang März kündigte sich ein abruptes Saisonende an mit Betriebseinstellungen in allen Stationen, bis die Ostertage dem Winter nochmals eine Chance gaben.
Ziele weitgehend erreicht
«Im langjährigen Mittel haben wir eine mittelmässig bis gute Saison erlebt», sagt Adolf Kaeser, Geschäftsführer der Kaiseregg-Bahnen. Der Vorverkauf sei zwar dank Aktionen und Werbemassnahmen sehr gut angelaufen. Im Januar und März seien die Umsätze unter den Erwartungen geblieben. Erfreut zeigt sich Adolf Kaeser über den Verkauf der Saisonabonnemente, wo man fast an den Rekordverkauf der Saison 06/07 habe anknüpfen können.
Sehr zufrieden mit dem Verkauf von Saisonabonnements ist man auch in den anderen Stationen wie in Jaun. «Nicht zuletzt dank dieser Verkäufe kann das hochgesteckte Umsatzziel für die Saison voraussichtlich erreicht werden», sagt Jean-Marie Buchs und fährt fort: «Wir können höchstwahrscheinlich die beste Saison seit Bestehen der Gesellschaft verbuchen, jedenfalls ist es die beste seit zehn Jahren. Dank den guten Verhältnissen punkto Schneelage und Pistenzustand während der ganzen Saison konnten wir namentlich die Frequenzen bei den Tagesausflüglern steigern. Kunden, die Anfang der Saison zu uns kamen, blieben uns den ganzen Winter treu», begründet der Betriebsleiter von Jaun das gute Ergebnis.
Gute Pisten unabdingbar
Die meisten Freiburger Wintersportstationen haben allerdings die Rekordumsätze der Saison 05/06 nicht erreicht. Dies bestätigen die Betriebsleiter der Stationen Charmey, La Berra und Moléson. Sie verhehlen allerdings nicht, dass sie die Umsatzziele trotzdem weitgehend erreicht haben. Erfreut zeigen sie sich darüber, dass sie ihren Kunden praktisch während der ganzen Saison gute Bedingungen haben bieten können.
«Gute Pistenverhältnisse sind das Wichtigste, um die Kundenzufriedenheit zu erreichen,» ergänzt hiezu Adolf Kaeser, Schwarzsee. Neben der Diversifizierung des Angebots wolle und werde man sich in den kommenden Saisons diesbezüglich weiter verbessern.
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Jay
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