Seilbahnen mit Umsatzplus von 30 Prozent

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Valentijn
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Seilbahnen mit Umsatzplus von 30 Prozent

Beitrag von Valentijn »

Die Vorarlberger Seilbahn-Wirtschaft konnte in der Saison 2007/08 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 30 Prozent erreichen. Gegenüber dem mehrjährigen Durchschnitt habe man ein Umsatzplus von fünf Prozent erreicht.


Bilanz der Beschneiung
Diese Zahlen gaben der Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Vorarlberger Wirtschaftskammer, Wolfgang Beck, und der Fachgruppengeschäftsführer Friedrich Lins am Donnerstag bekannt.

Die derzeit laufende Saison sei durchwegs gut, so Beck. Man sei durch das Wetter und die Schneelage begünstigt gewesen. Bei höher gelegenen Skigebieten sei der Beschneiungsaufwand um rund 20 Prozent geringer als im Vorjahr gewesen. Auf tiefer gelegenen Pisten habe man rund 25 Prozent mehr Schnee herstellen können als im Vorjahreswinter.

Investitionen in Höhe von 45 Mio. Euro
In der kommenden Saison werden laut Beck 45 Millionen Euro investiert werden. Rund 85 Prozent davon würden in die Seilbahntechnik und die Beschneiung fließen.


"Auf den Faktor Mensch setzen"
Am Donnerstag fand in Götzis die 40. Vorarlberger Seilbahntagung statt. Den rund 150 Besuchern wurden Vorträge zu den Themen Kundenentwicklung und Gäste-Erwartungen geboten. Laut dem Marketingexperten Manfred della Schiava hat der Gast immer höhere Erwartungen an Service, Angebot und soziales Umfeld im Urlaubsort. Dabei gehe es vor allem um emotionale Aspekte. Alles, was Stress für den Gast bedeute, schlage sich negativ nieder, so della Schiava.

Als Dienstleister müsse man daher auf den Faktor Mensch setzen und die Qualifizierung der Mitarbeiter verbessern. Die Wirtschaftskammer hat dazu laut Lins in Zusammenarbeit mit dem AMS bereits einen Qualifizierungsverbund gegründet. Im Winter arbeiten rund 10.000 Beschäftigte bei den Vorarlberger Seilbahnen und den angeschlossenen Gastronomiebetrieben.


Augenmerk auf die Jugend
Zukünftig wollen die Seilbahnbetriebe mit speziellen Angeboten die Jugend stärker ansprechen und familienfreundlicher werden. Um den Skifahrer-Nachwuchs zu fördern, habe man in diesem Winter bei mehreren Aktionen 6.000 Kinder zu einem freien Skitag eingeladen, erklärte der Fachgruppengeschäftsführer.

Mehr Gewicht soll in Zukunft zudem der Sommer erhalten, 34 Bergbahnen hätten gemeinsam ein Programm für die warme Jahreszeit erstellt, so Lins
Quelle:http://vorarlberg.orf.at/stories/266528/

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