Fahrradtour zur Rietburgbahn am So 19.05.2008
Dies war die erste von 4 geplanten Touren mit Seilbahnen. Start und Ende war direkt meine Haustür in Kaiserslautern.
^^Blick aus dem Fenster zum Betzenberg. Dahinter kämpfen sich die tiefhängenden Wolken über den Berg. Soll ich es nun wagen die Fahrradtour anzutreten? Für heut war eigentlich den ganzen Tag Regen vorhergesagt, aber gestern war der auch schon Vorhergesagt und es schien die Sonne. Also wagte ich es un fuhr um ca. 8:30 los.
Der Hinweg von Kaiserslautern erfolgte über Waldleiningen, Elmstein, Sankt Martin und anschließend noch durch Edenkoben zur DSB Rietburgbahn und war ca. 52 km lang. Die Straßen waren größtenteils schmale Landstraßen mit wenig Autobetrieb und es ging immer mal wieder etwas hoch und runter.
Der Rückweg von der Rietburgbahn erfolgte über Maikammer, Neustadt an der Weinstraße, Lambrecht, Neidenfels, Weidenthal und Frankenstein zurück nach Kaiserslautern und war ca. 49 km lang. Die Straßen waren größtenteils zweispurige Bundesstraßen mit etwas mehr Betrieb, aber immer noch wenig. Der Rückweg war relativ eben ohne größere Steigungen oder Gefälle.
Los ging es durch Kaiserslautern durch und die L504 entlang. Bis zur Kreuzung mit der B48 hatte diese eine leichte Steigung. Bei der Kreuzung mit der B48 stellt ich dann fest, dass der weitere Teil der L504 wegen Bauarbeiten gesperrt war. Na toll, ich hatte keine Lust den Umweg der Umleitung zu fahren und dachte mir so, heute ist Sonntag, da sind keine Bauarbeiten und die Straße wird wohl irgendwie fahrbar sein. Also ging es weiter geradeaus:
^^Gesperrte L504 mit leichtem Gefälle. War zwar recht huckelig, aber man konnte sie trotzdem ohne Probleme fahren.
Etwas weiter gefahren und ich kam durch den ersten Ort (oder besser Örtchen?): Waldleiningen. Einmal rechts abbiegen, dem Straßenverlauf weiter folgen und der L504 weiter folgen. Nun ging es wieder leicht Bergauf ... und später dann wieder Bergab.
^^Aussicht
^^Hier geht es weiter runter
^^Unten angekommen, Blick zurück. Schön grün hier. Rechts fließt ein kleines Bächen.
Mein Transportmittel an diesem Tag (so wie an vielen andern, so ziemlich an jedem Tag): Mein Fahrrad
Noch ein kleines Stück weiter und ich bog links ab auf die L499 und noch ein kleines Stück weiter kam man in den zweiten Ort Elmstein, der schon etwas größer war als der erste. Nun hieß es, Hälfte des Hinweges geschafft.
^^Erste Burgruine in Elmstein
^^Burgruine etwas näher
Nach dem Ort ging es noch ein Stück auf der L499 weiter bis es schließlich links abging auf die L514. Auf dieser ging es nun ca. 8 km stetig Bergauf. Hier waren auch viele andere Radfahrer unterwegs.
^^Aussicht
Nachdem man den Aufstieg geschafft hat geht es direkt wieder runter, aber bevor man ganz unten ist kommt man noch in den dritten Ort Sankt Martin. Hier hören nun die Berge auf und es geht langsam in Flachland.
^^Kurz hinter dem Ort Sankt Martin, Blick zurück: Von der Bergwelt in die Weinwelt
^^In dieser Richtung liegt mein Ziel (nun ist es nicht mehr weit), allerdings geht es erst noch ein Stück weiter runter.
^^Blick in die entgegengesetzte Richtung. Links erkennt man noch den Ort Sankt Martin.
^^Ein Blick etwas weiter rechts in Richtung Maikammer – Neustadt ins Flachland
So fast war ich an meinem Ziel und bisher war es trocken geblieben, doch kaum durchquerte ich die Ortseinfach von Edenkoben fing es leicht an zu regnen. Egal, ist bestimmt nur kurz, dachte ich und fuhr weiter. Es hörte zwar nicht wieder auf, aber es wurde auch erst mal nicht stärker. Also weiter durch den Ort Edenkoben durch und der Beschilderung zur Rietburgbahn gefolgt. Dazu ging es wieder Richtung Berge und wieder etwas Bergauf.
Und dann endlich ...
^^...bei der Rietburgbahn angekommen. Dummerweise ist mir beim schießen dieses Fotos der Rucksack runter in Dreck gefallen, der natürlich dadurch, dass er durch den Regen angefeuchtet war, schön Schmutzig wurde. Na egal nun stand eine Fahrt mit der DSB an. Der Regen war zwar etwas stärker geworden, doch ich hatte keine Lust mich jetzt irgendwo unter zu stellen.
^^Hinter den Scheiben befindet sich die Talstation der DSB Rietburgbahn
Also schnell ein Ticket für eine Berg- und Talfahrt gekauft und los. Damit man es weicher hat bekommt hier jeder ein Kissen auf seinen Sitz gelegt und es kann hoch gehen. Dummerweise schien der Regen langsam stärker zu werden, doch nun wars zu spät. Ich war auch nicht der einzige der noch eingestiegen war:
^^Blick zurück zur Talstation
^^Noch ein Stück höher, Blick zurück
Tja und dann kam das, was wohl kommen musste. Der Himmel öffnete seine Schleusen und es fing an zu schütten. Gut das ich gerade schon meine Jacke angezogen hatte. Irgendwie versuchte ich meine Hose vor dem Regen zu schützen, ich musste ja noch Fahrradfahren.
^^Auf Fotos habe ich trotzdem nicht verzichtet. Aber durchs grüne nach oben.
^^Die letzten die von oben entgegenkamen, danach ist keiner mehr eingestiegen. Hätte ich auch nicht mehr gemacht.
^^Endlich oben, kurz vor der Bergstation
^^Aus dem Sessel gesprungen und schnell untergestellt. Vom Unterstellplatz ist dann dieses Foto von der Bergstation entstanden. Ich war inzwischen total nass, was für ein Wunder.
Ich war natürlich auch nicht der einzige der sich hier unterstellte. Ich kannte mich hier nicht aus, aber anscheinend gab es in der Burgruine direkt neben der Bergstation ein Restaurant. Gut also hin, was essen und dabei trocknen, dann ist das Wetter bestimmt auch wieder besser. Also hin zum Restaurant, doch dieses war komplett voll und kein Platz mehr frei. Also stand ich mit anderem im Eingang wenigstens trocken und haben gewartet, dass es aufhört zu regnen, doch es wollte einfach nicht aufhören. Ich hatte inzwischen beschlossen, nicht mehr mit dem Fahrrad zurück nach Kaiserslautern zu fahren, sondern nur noch die ca. 13 km bis Neustadt und dann mit der S-Bahn zurück. So nass macht Fahrradfahren ja keinen Spaß und das Wetter sah auch nicht so aus, als wollte es sich bessern.
Schließlich wurde es dann doch etwas weniger vom Regen und ich beschloss mit der DSB wieder runterzufahren und dort am Kiosk was zu essen.
^^Von der Terrasse der Burgruine und des Restaurant ein Blick ins Tal, von dem man durch die Wetterverhältnisse natürlich nicht viel sieht.
^^Weg zurück zur Bergstation der DSB, welche sich hinter den Bäumen versteckt.
^^So, wenn ich schon mal oben bin, mach ich wenigstens ein Abstecher zum Wildgehege, dachte ich mir. Und auch das Wild stellte ich unter, doch wollte teilweise anscheinend nicht fotografiert werden. Einer hat es (rechts) aber nicht mehr aus dem Bild geschafft
^^Der Weg zurück zur DSB
^^Und da kommt die Bergstation auch wieder in Sicht
^^Bergstation DSB Rietburgbahn. Es regnete zwar immer noch, aber nun sollte es wieder abwärts gehen.
^^Abwärts durch die grüne Liftschneise
^^Mein Mitfahrer war auch klitsch nass. Naja, wenigstens war er nun, nach dem Reinfallen in den Dreck, wieder sauberer. Man muss doch immer das Positive sehen
^^Wer genau hinsieht, kann unten die Talstation erkennen.
^^Fast wieder unten angekommen. Hier kam nun der Abschnitt mit dem größten Bodenabstand. Der ist ja eigentlich schon bei dem Rest der Bahn phänomenal groß (vergleich der letzten Bilder)
^^Talstation DSB Rietburgbahn
Am Kiosk gab es dann, wie geplant, erst mal etwas zu essen. Der Regen hatte danach zwar immer noch nicht aufgehört, aber da ich eh schon nass war, trat ich trotzdem meinen Rückweg an.
^^Auf dem Weg zurück nach Edenkoben wurde der Regen dann langsam weniger und nachdem ich aus Edenkoben wieder draußen war, fing sogar die Sonne wieder an zu scheinen und man konnte blauen Himmel sehen. Das Bild entstand zwischen Edenkoben und Maikammer.
Als ich dann in Neustadt an der Weinstraße ankam schien die Sonne immer noch und meine Hose war fast wieder trocken. So entschied ich mich wiederum um und beschloss doch wieder mir dem Rad zurück nach Kaiserslautern zu fahren. Falls es wieder anfangen würde zu regnen käme ich an genug Orten vorbei, wo ich doch noch in die S-Bahn einsteigen könnte, da mein Weg mich direkt parallel zur Bahnstrecke entlang führen sollte.
^^Burgruine bei Neustadt.
Hier musste ich dann auch erst mal meine Jacke wieder ausziehen, da es wieder zu warm wurde. Und weiter ging es mit dem Rad Richtung Kaiserslautern
Die Sonne verschwand dann zwar doch wieder und es fing leicht an zu tröpfeln, aber ich fuhr trotzdem weiter (Nur tauschte ich mein Pulli gegen meine Jacke
^^Burgruine in Frankenstein. Unten erkennt man ein Tunnelportal der Bahn.
^^Burgruine näher. Diese, habe ich mir vorgenommen, will ich diesen Sommer auch noch näher begutachten.
Weiter ging es aus Frankenstein raus Richtung Hochspeyer. Hier hatte ich nun ein kleines Problem, da mein selbstgemachte Beschreibung mir sagte, dass ich links abbiegen müsste durch Hochspeyer durch, die Schilder sagten aber, ich müsste weiter geradeaus fahren. Ich folgte den Schildern. So fuhr ich mit dem Fahrrad die Autoumfahrung um Hochspeyer drum herum (Hätte ich meiner Beschreibung nur vertraut), doch es war zum Glück nicht so viel Verkehr. Später wurde die Straße dann vierspurig, doch da hätte ich so oder so wieder lang fahren müssen (Diesen Teil war ich auch vorher schon einmal lang gefahren). Das einzig blöde war, das es nun wieder richtig angefangen hat zu schütten. Noch um einiges stärker, als bei der Rietburg. Da ich aber fast wieder angekommen war stellt ich mich nicht unter, sondern fuhr weiter. Als ich schließlich ankam hörte es wieder auf zu regnen, doch jetzt war ich sowieso schon durch nass. Für meine längern geplanten Fahrradtouren muss ich mir wohl noch eine Regenhose zulegen.
edit 14.10.2014: Bilderadressen angepasst. Alle Bilder sind auch auf meiner Webseite stbskipage.lima-city.de zu finde: Fahrradtour Rietburgbahn Mai 2008 - DSB Rietburgbahn