Am 28.11. 02.00 Uhr war es wieder soweit.
Nach rund 7 Monaten Abstinenz ging es auf wieder auf nach Ischgl! I frei mi!
Einige Facts vor ab:
Fahrtdauer: 5 Std 15 min
- Bereits die Einfahrt ins Paznaunal war tief winterlich. Dort lag mehr Schnee als oftmals im Januar.
- In Ischgl standen für Freitag Morgen (1. Tag Skibetrieb) ungewöhnlich viele Autos.
- Schneekanonen auf beiden Talabfahrten im Vollbetrieb
Nach dem wir unsere Zimmer bezogen haten, genossen wir ein kurzes Frühstück, kauften einen 5 Tagesskipas direkt im Hotel (Supererfindung) und um 8.50 Uhr ging es ab zur Silvrettabahn:
1. Tag - Freitag, 28.11.08
Direkt an der Silvrettabahn gab es die 1. Enttäuschung: Aufgrund von Sturm eingeschränkter Skibetrieb. Schade!
Oben angekommen, aus der Gondel raus, kurz danach das so vermisste Klicken der Bindung und los ging es.
Als erste Abfahrt wählten wir die letzten Winter neu geschaffene 2a zur Nachtweidebahn.
Dies war aber keine gute Wahl. Die Piste, als offen gekennzeichnet, war noch nicht wirklich fertig. Tiefe Furchen zwischen den einzelnen Präparationsabschnitten, Steine und alle Kanonen im Vollbetrieb - Naja.
Da die Schwarze Wand wegen Sturm geschlossen war fuhren wir ab ins Höllkar und dann mit der Sasgalun hoch. Die 31 zur Taja war eine Wucht. Bester Powder und so gut wie noch nicht befahren. An der Taja angekommen gab es eine erste kleine Pause. Dies war eine gute Entscheidung denn nach unserem Pausentee öffnete gerade die Höllspitzbahn. Also nix wie rauf. Unterwegs merkte man den Sturm aber immer noch erheblich. Einmal links über die 35 runter und dann wieder hoch. Wir entschieden uns nun über die 32 Richtung Schwarze Wand zu fahren, vielleicht hatte dort ja mittlerweile auch eine Bahn geöffnet. Dort angekommen stellten wir fest, das die Zeblasbahn wohl kurzzeitig den Betrieb aufgenommen hatte, mittlerweile wurden die Sessel aber wieder garagiert. Weiter ging es dann runter ins Höllkar mit dem Ziel über die 3 an die Mittelstation Fimba zu fahren. Die 3 war im unteren Stück richtig hart – noch kein Eis- aber noch fast nicht befahren. Am Schwarwasserlift angekommen, war dieser leider wegen eines technischen Defekts außer Betrieb. Also hieß es: SCHIEBEN. An der Mittelstation der Fimba angekommen war dieses auch wegen Sturm außer Betrieb als mussten wir ab ins Tal. Da mittlerweile dann fast alles geschlossen war blieben wir auch unten .
Hier noch ein paar Bilder vom 1. Tag.
Blick von der Silvrettabahn ins verschneite Ischgl:
Speicherteich Idalpe - ziemlich leer
Taja morgen - noch vor der 1. Party
Präparation auf der Schwarzen 34 im oberen Teil - Kurz danach waren wir die 1. auf der Piste
Ende Talabfahrt 1 nach Ischgl Ost
2. Tag – Samstag 29.11.08
2. Tag – Samstag 29.11.08
Na heute sieht es doch schon besser aus!
Wir versuchten heute zu Beginn die 2a, welche wirklich Spass machte. Perfekter Schnee und perfekt präpariert.
Anschließend ging es zur schwarzen Wand, welche in allen Varianten gefahren wurde. War wie immer ein Traum
– auf den Schnee in der Wand ist halt immer Verlass. Danach ging es auf die 40. Ebenfalls ein Traum und fast
keine Menschenseele unterwegs. Auch hier waren Schnee und Präparation perfekt. Insbesondere das Kanonenrohr kurz
vorm Ende der Piste ist eben im frühen Winter noch nicht eine einzige Eisplatte und lässt sich dann auch schön fahren.
Wieder hoch und dann ein Wechsel rüber auf den Pardatschgrat und runter über die schwarze 4 zur Schatzi Bar.
Auch auf der 4 traumhafter Schnee im oberen Teil. Kurz vor der Mittelstation war es dann aber überraschend eisig.
Wenn das dort jetzt schon so ist, wird es die ganze Saison nicht mehr besser. Prennerhang am Schluss dagegen
war in einem Topzustand. Wieder hoch und rüber zur Taja – zum wohl verdiendenten Mittagshendl.
Nach der Mittagpause noch ein bis zwei weitere Abfahrten und dann fuhren wir übers Veliltal
(die 7 war offen - 7a noch geschlossen) Richtung Tal. Klar, wir mussten noch einmal den Velilecklift nehmen.
Diese Variante ins Tal ist mein persönlicher Favorit, da nachmittags im Velil nie was los ist und auf der 1 sich die
ganzen Ameisen tummeln. Das letzte Stück ist man dann zwar auch mitten im Getümmel, aber gut – geht eben nicht anders.
Allerdings war heute unten gar nicht so voll wie sonst. Überhaupt war Anstehen, wie immer, kein Thema in Ischgl,
obwohl der Ort ausgebucht war.
Hier noch ein paar Impressionen von Tag 2:
Blick auf die noch geschlossene 14 a - Steilste Piste in Ischgl
14 a - schon grundpräpariert, aber es fehlt noch ein bisschen Schnee
Bullys im Höllkar unterwegs
Verschneites Fimbatal
Blick nach Ischgl
Talabfahrt 1 zur Schatzibar
Pardatschgrat in der Nachmittagssonne
Winterlandschaft beim Schwarzwasserlift
Auf der 7 ins Veliltal
Konzertgelände
to be continued...