Zum Thema Bausünden in den Alpen hat der Stern einen Artikel verfasst. Es ist wohl unumstritten, dass hier und da derbe Bausünden begangen wurden. Aber es ist auch eine Gratwanderung zwischen wirtschftlichen Interessen und Berücksichtigung des alpinen Lebensraums. An der einen Stelle hat man ersterem höhere Priorität zugemessen, woanders eher letzterem. Einen Kompromiss zwischen beidem zu finden ist mehr als schwierig.
Alpen: Der Alptraum
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Alpen: Der Alptraum
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Alpen: Der Alptraum
Ich finde den Artikel im Stern sehr gut. Er zeigt offen die Probleme des Alpenraums, wenn auch ein bischen überspitzt...
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Re: Alpen: Der Alptraum
Naja, ich finde den Artikel schon ein wenig sehr überzogen.
Irgendwie wird das Leben, wie es im Alpenraum früher war, als die heile Welt dargestellt.
Das, was bisher in punkto Industralisierung des Skitourismus, bzw. generell Ausbau des Alpenraums zur Freizeitarena passiert ist, ist für mich gerade noch vertretbar. Wenn aber dann Visionäre wie Günther Aloys ihre Ideen verwirklichen dürfen/können, so geht das dann auch für mich zu weit. Aber mit der aktuellen Situation kann ich ganz gut leben - ich finde es gut, dass unser Kapital (die Alpen) sinn- und maßvoll genutzt wird. Aber es wird natürlich mehr und mehr zur Gratwanderung, klar.
Und die Landflucht gibt´s ja leider überall, nicht nur im Alpenraum. Ich seh´s ja an mir selber - als Techniker muss ich aus meinem Heimatort zumindest mal 30 km auspendeln, um eine Arbeitsstelle mit Perspektive zu bekommen. Und das geht vielen (vor allem jungen, gut ausgebildeten) Leuten so. Als Handwerker findet man schnell einmal irgendwo Arbeit, aber sobald das Ganze ein wenig in die Entwicklung reingeht, musst du in die Ballungsräume auspendeln, oder eben gleich auswandern. Das ist eine - vermutlich leider nicht mehr zu stoppende - Entwicklung.
Irgendwie wird das Leben, wie es im Alpenraum früher war, als die heile Welt dargestellt.
Das, was bisher in punkto Industralisierung des Skitourismus, bzw. generell Ausbau des Alpenraums zur Freizeitarena passiert ist, ist für mich gerade noch vertretbar. Wenn aber dann Visionäre wie Günther Aloys ihre Ideen verwirklichen dürfen/können, so geht das dann auch für mich zu weit. Aber mit der aktuellen Situation kann ich ganz gut leben - ich finde es gut, dass unser Kapital (die Alpen) sinn- und maßvoll genutzt wird. Aber es wird natürlich mehr und mehr zur Gratwanderung, klar.
Und die Landflucht gibt´s ja leider überall, nicht nur im Alpenraum. Ich seh´s ja an mir selber - als Techniker muss ich aus meinem Heimatort zumindest mal 30 km auspendeln, um eine Arbeitsstelle mit Perspektive zu bekommen. Und das geht vielen (vor allem jungen, gut ausgebildeten) Leuten so. Als Handwerker findet man schnell einmal irgendwo Arbeit, aber sobald das Ganze ein wenig in die Entwicklung reingeht, musst du in die Ballungsräume auspendeln, oder eben gleich auswandern. Das ist eine - vermutlich leider nicht mehr zu stoppende - Entwicklung.