Anfahrt:
Von Götzens über Axams in die Axamer Lizum mit dem Skibus in knapp 15 Minuten
Rückfahrt:
Mit den Skiern und zu Fuß
Wetter:
Bedeckt, um die 0 Grad
Schneehöhe:
70 cm bis 150 cm
Schneezustand:
ca. 20 bis 30 cm Neuschnee, allerdings leider an manchen Stellen schon mit einer leichten Harschdecke
Geöffnete Anlagen:
alle außer SL Götzner Grube
Offene Pisten:
alle außer die Axamer Abfahrt
Meisten Gefahren mit:
DSB Birgitzköpl (4x)
Wartezeiten:
keine
Gefallen:
Abfahrt übers Birgitzköpfl nach Götzens
Nicht gefallen:
Naja, Axamer Lizum halt....eisig, abgefahrene Pisten, alte Anlagen...
Fazit: 3 von 6 Maximalen.
Den heutigen Skinachmittag in der Lizum widmete ich nach einer langweiligen Abfahrt an der Schönbodenbahn der meiner Meinung nach viel interessanteren aber wenig befahrenen gegenüberliegenden Seite des Skigebiets. Also die DSB Birgitzköpfl mit den Olympischen Riesentorlauf und Slalomhängen aus 1964. Diese glorreichen Zeiten sind hier allerdings längst vorbei, die Hänge sind heute nur mehr unpräparierte Skirouten, die von der Masse der Skiläufer ungeachtet links liegen gelassen werden. Gerade das macht die Hänge für mich aber interessant. Ein weiteres Highlight war das Befahren der Verbindung zur Mutterer Alm und die Götzner Abfahrt. Da ich heute umweltfreundlich mit dem Skibus angereist bin, konnte ich diese landschaftlich sehr reizvolle Abfahrt nehmen und den Rückweg nach Hause zu Fuß angehen.
Die Bilder heute widmen sich ausschließlich den Hängen am Birgitzköpfl sowie der Abfahrt vom Birgitzköpfl nach Götzens.
Nach einer Abfahrt an der Schönbodenbahn wurde es mir hier langweilig. Ich mag die Pisten an dieser Bahn und die Bahn selbst nicht. Alternativen gibts auf dieser Seite auch kaum. Im Hintergrund die DSB Birgitzköpfl mit den Olympiahängen, hier sollte ich den restlichen Tag verbringen.
Blick auf den Olympia Riesentorlaufhang. Heute eine unpräparierte Skiroute.
Links daneben der Slalomhang, ebenfalls eine unpräparierte Skiroute
DSB Birgitzköpfl
Einiges erinnert noch an die alten Zeiten
Auffahrt mit der DSB. Der Riesentorlaufhang ist an manchen Stellen ordentlich steil, an die 70 bis 80 % Gefälle dürftens schon sein.
Hier der Einstieg in die Skiroute am Slalomhang, die ich später noch öfter befahren werde. Ging hier einfach besser
Blick zur Nockspitze, ein Berg der sein Gesicht oft wandelt. Von der einen Seite steil und aufragend, auf der anderen nur ein runder Hügel.
Abfahrt Riesentorlaufhang oberer Teil. Ordentlichg steil hier.
Inntalpanorama
Skiroute Riesentorlaufhang, Gefälle hier um die 70%
Blick zurück, leider schon ziemlich zerfahren hier
Die gegenüberliegende Seite der Lizum. Irgendwie gefällts mir hier heute nicht.
Da mir der Riesentorlaufhang etwas zu verbuckelt ist, zweige ich ab in den Slalomhang. Hier ist es feiner zu fahren, hat aber auch ordentliches Gefälle
Blick zurück
Schöner Hang mit einigen Rinnen und ordentlich Gefälle. Kaum vorstellbar, dass hier jemals ein Olympiaslalom ausgetragen wurde. Heute wäre so ein naturbelassener Hang undenkbar.
Das letzte Stück vom Slalomhang, geschätze 80% Gefälle
Nachdem ich dreimal den Slalomhang runter bin, war die Zeit für meinen freitäglichen Skinachmittag auch leider schon wieder um. Paar Minuten vor 16 Uhr noch schnell rein in die DSB Birgitzköpfl, denn ein Highlight steht ja noch bevor. Die Abfahrt vom Birgitzköpfl über den SL Götzner Grube zur Götzner Abfahrt.
Am Bild der SL Götzner Grube. Nicht in Betrieb, wie immer..
Talstation desselbigen. Der Hang hier war fein zu fahren. Ca. 30 cm Neuschnee, der dünne Harschdeckel auf der Schneedecke trübte den Genuss ein wenig.
Hier muss ich mal stehenbleiben und das Panorama genießen. Im Hintergrund die steilen Abbrücke der Nockspitz Nordseite
Portalstütze des SL Götzner Grube
Talstation desselbigen. Schaut nicht so aus als möchte man hier Betrieb anbieten
Nochmal der ganze Hang
Unterhalb der SL Talstation gibts zwei Möglichkeiten, wie man zur Götzner Abfahrt kommt. Entweder man fährt einen langweiligen Skiweg oder man kurvt durchs Gelände. Zweiteres war bei den heutigen Bedingungen auf jedenfall die bessere Wahl. Wunderschöne Naturschneeabfahrt in abwechslungsreichem Gelände. Einfach nett hier, ich liebe es.
Würde man hier links abzweigen, käme man zur Götzner Alm und könnte von dort auf der Rodelbahn nach Götzens fahren. Sieht auch sehr verlockend aus.
Ich fahre aber heute rechts weiter und muss auf den Skiweg abbiegen. Schließlich will ich heute zum ersten Mal die Götzner Abfahrt befahren. Nachdem ich jetzt schon mehr als 4 Monate in dieser Gemeinde wohne, ist das natürlich mal Pflicht
Nochmal ein sehnsüchtiger Blick zurück zum Birgitzköpflhaus
Man wünscht sich ewig so durch den Tiefschnee gleiten zu können, doch kurze Zeit später landet man im Skigebiet Mutterer Alm. Über meinen Kopf fährt die Götzner Bahn hinweg.
Die Götzner Abfahrt. Eh ganz nett, aber im Vergleich zu der heute getätigten Abfahrten leider langweilig und todmodelliert.
Bergstation der Götzner Bahn. Mittlerweile ist es 16:30 Uhr. Die Bahn steht schon und wird bald garagiert.
Nochmal ein kurzer Blick zurück zur Nockspitze und dem Pfriemesköpfl.
Dann ging es die Talabfahrt nach Götzens runter, die ich an diesem Tag auch für mich alleine hatte.
In diesem Sinne, hoffe die Bilder gefallen.
mfg Andi