(ötscher südflanke am 10.01.2009 vom göller aus gesehen)
die ötscher südseite stand heuer ganz oben auf meiner to do liste, nach meiner meniskus op hab ich eigentlich nicht mehr an ein "pos.erledigt" geglaubt.
nachdem wir in den letzten wochen mehrere todos erledigt haben (göller nord, schneeberg süd bzw. narrendattl rinne siehe dazu http://www.sommerschi.com/forum/viewtop ... f=8&t=1798) stand an diesem wochenende der von uns eher vernachlässigte westen nö's am programm
kurzfristig den termin von sa. auf so. verschoben (dank sei wetterfrosch ronald) standen wir (d.h. wade, gletscherfloh, ronald und ich) also tatsächlich am frühen vormittag am gipfel des "vaterberges".
Der Ötscher wurde um 1000 zum ersten Mal im Kloster Mondsee als "Othzan", (slawisch für "ocàn" = Vaterberg) erwähnt. für weitere infos möge der geneigte leser google etc. bemühen.
für's frühe aufstehen wurden wir reichlich belohnt. abfahrt war um 4:00 um südseitig noch gute verhältnisse vorzufinden.
impressionen vom aufstieg
heißt nicht umsonst hüttenkogel, ein kleiner nebengipfel
ein erster blick richtung süden, sieht vielversprechend aus
...
direkte einfahrt südkar, hoffentlich nächstes jahr
gletsch's vorbereitungen für die erste abfahrt
es muß ja viel mehr fotografiert werden
die ersten schwünge
wade
ronald
im "gletscherbruch"
...
im unteren teil, die spalten sind hinter uns
nach ungewollten bushwalking heißt's wieder anschnallen
am weg zum riffelsattel ein blick in die direttissima, wär wahrscheinlich eng geworden
lawinenspuren zieren unseren weg
danach ging's weiter auf den kl. ötscher
gletsch und wade am ziel
die abfahrt nach lackenhof war dann trotz hoher temperatur nahezu perfekter firn
noch am gipfelhang
weiter unten auch hier lawinenspuren
treeskiing
zurück auf der piste auf der wir bis auf 840m abfahren konnten!
die letzten schwünge
auch nonnen lieben schnee...
außerhalb amerika und sie wissen nicht was sie tun...
fazit:
war ein langer, dafür umso schönerer bzw. intensiver tag.