Warum Schweizer von Italienern lernen sollten.
- Pilatus
- Disteghil Sar (7885m)
- Beiträge: 7950
- Registriert: 30.11.2005 - 19:16
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 475 Mal
- Danksagung erhalten: 693 Mal
Re: Warum Schweizer von Italienern lernen sollten.
Naja
Ich würde mal behaupten ich kenne das Engadin ein bisschen. Auch wenn der Artikel tw. schon Problempunkte anspricht, so ist er unter dem Strich trotzdem nichts wert. Ein bisschen Blabla ohne Recherche und fertig.
Der Receptionist hielt es zwei Mal hintereinander nicht für nötig, den gewünschten Weckdienst auch wirklich auszuführen. Leidtragender war dann Corvigliafan, der fast eine Stunde vergebens im Auto wartete...
Ich würde mal behaupten ich kenne das Engadin ein bisschen. Auch wenn der Artikel tw. schon Problempunkte anspricht, so ist er unter dem Strich trotzdem nichts wert. Ein bisschen Blabla ohne Recherche und fertig.
Ich will dem Herren ja nicht widersprechen, aber ich würde mal sagen eine Mehrheit der Angestellten kommt schon von da drüben. Den Rest machen dann noch Deutsche und Portugiesen aus. Den einzigen Schweizer in der Gastronomie/Hotellerie den ich bei den letzten Winterferien da oben kennengelernt habe war der Hotel DirektorGleichzeitig sollte man intensiver daran arbeiten, mehr Leute von der anderen Seite der Grenze ins Land zu bringen, um die Faulenzer zu ersetzen.
Also die grösste Nervensäge die ich da oben kennengelehrnt habe, war ein ein Landsmann des AutorenInsofern könnte es eine Kombination daraus gewesen sein, ausgelaugtes Hotelpersonal vorgefunden zu haben und gerade aus dem Land des unvergleichlichen Service (Japan) zurückgekehrt zu sein, dass die ganze Erfahrung in St. Moritz sich ein bisschen ab vom Schuss anfühlte.
- intermezzo
- Wildspitze (3774m)
- Beiträge: 3934
- Registriert: 08.08.2006 - 14:32
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Ferrania presso Basilea
- Hat sich bedankt: 471 Mal
- Danksagung erhalten: 1988 Mal
Re: Warum Schweizer von Italienern lernen sollten.
Stimmt grösstenteils schon, was Tyler Brulé schreibt. Auch wenn der Text nicht gerade DER Knaller per se ist. Brulé hat ja seinerzeit vor rund 7 Jahren das ganze Neu-Branding und Design der Schweizer Fluggesellschaft SWISS (Nachfolgerin der gegroundeten Swissair) gestaltet.
Meine Erfahrungen:
Die Schweiz ist vielerorts in den touristischen Hotspots manchmal noch immer eine Gastroservice-Wüste, sei dies im Wallis, in Graubünden oder sonst wo. Natuerlich pauschalisiere ich jetzt sehr. Natuerlich gibt es auch dort die löblichen Ausnahmen. Aber alles in allem hat Brulé nicht unrecht.
Explizit von der Servicewüste ausgenommen - ich spreche hier von meinen langjährigen Erfahrungen - sind ländliche Gebiete und Kleinorte, wie z.B. im Jura oder im Emmental. Und noch eine erfreuliche Ausnahme: Wirklich freundliches Personal ist oftmals im Berner Oberland zu finden. Keine Ahnung, wieso das so ist; es ist aber tatsächlich so! Vom Berner Oberland können in dieser Hinsicht die meisten anderen Regionen der Schweiz viel lernen.
PS: Bin zwar Schweizer, aber weder Berner Oberländer noch arbeite ich für Berner Oberland Tourismus oder dergleichen
Meine Erfahrungen:
Die Schweiz ist vielerorts in den touristischen Hotspots manchmal noch immer eine Gastroservice-Wüste, sei dies im Wallis, in Graubünden oder sonst wo. Natuerlich pauschalisiere ich jetzt sehr. Natuerlich gibt es auch dort die löblichen Ausnahmen. Aber alles in allem hat Brulé nicht unrecht.
Explizit von der Servicewüste ausgenommen - ich spreche hier von meinen langjährigen Erfahrungen - sind ländliche Gebiete und Kleinorte, wie z.B. im Jura oder im Emmental. Und noch eine erfreuliche Ausnahme: Wirklich freundliches Personal ist oftmals im Berner Oberland zu finden. Keine Ahnung, wieso das so ist; es ist aber tatsächlich so! Vom Berner Oberland können in dieser Hinsicht die meisten anderen Regionen der Schweiz viel lernen.
PS: Bin zwar Schweizer, aber weder Berner Oberländer noch arbeite ich für Berner Oberland Tourismus oder dergleichen