Kitzbühel und die Sucht des Marketings

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Arlbergfan
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Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von Arlbergfan »

Neuer Blogbeitrag auf dem Tirolblog über das vorzeitige Öffnen des Kitzbühler Skigebiets.

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3303
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von 3303 »

Wobei ich diese Flexibilität grundsätzlich positiv finde.
Ich wünsche mir ja ohnehin, dass die hochalpinen Gebiete z.B. im Frühsommer spontan die mölichen Pisten öffeneten.
Leider scheint es für solche Aktionen aber erst wieder im Oktober Nachfrage zu geben.
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Talabfahrer
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von Talabfahrer »

Wie gross der Beitrag der Saisonkartenkaeufer zum wirtschaftlichen Erfolg solcher Vorsaisonsaktionen, wie jetzt der am Resterkogel ist, weiss ich nicht. Ich geh mal davon aus, dass es ein Umlageverfahren gibt, bei dem der Erloes aus dem Saisonkartenverkauf anteilig entsprechend den Buchungsvorgaengen an den Zugangskartenlesern unter den Seilbahngesellschaften, die an einem Kartenverbund teilnehmen, aufgeteilt wird. Ob das tageweise oder feiner aufgeschluesselt erfolgt - keine Ahnung. Jedenfalls wird 1/50 des z.B. aus einer verkauften allstar-Saisonkarte umgelegten Betrags nicht unbedingt die grosse Geldschwemme bei der Bergbahn AG Kitzbühel ausloesen. Aber Kleinvieh macht natuerlich auch Mist.

Die Kitzbueheler haben heute nachmittag uebrigens klammheimlich das Projekt Oeffnung des "Kleinen Skizirkus" (Fleckalmbahn etc.) am Wochenende 14./15. November beerdigt. Auf http://www.bergbahn-kitzbuehel.at/de/fa ... -2009.html steht jetzt:

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Fleckalmbahn	Wochenendbetrieb
21./22.11.09
28.11.09-11.04.10
, nachdem heute Mittag dort noch stand:

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Fleckalmbahn    Wochenendbetrieb
14./15.11.09 & 21./22.11.09
28.11.09-11.04.10
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Arlbergfan
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von Arlbergfan »

Talabfahrer hat geschrieben: Die Kitzbueheler haben heute nachmittag uebrigens klammheimlich das Projekt Oeffnung des "Kleinen Skizirkus" (Fleckalmbahn etc.) am Wochenende 14./15. November beerdigt.
Ja, wäre fast keinem aufgefallen, zum Glück gibts doch das Internet. Eigentlich wirklich sehr blauäugig von Kitzbühel, das vor 3 Wochen schon zu behaupten...
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peppY
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von peppY »

Hm ich glaube innerhalb der Großenkarten wird alles bis in kleinste verrechnet. Ich vermute das geht über die Punkte. Der Leser erkennt die Saissonkarte und auf ein Konto werden dann die Punkte, die die Fahrt bei einer Punktekarte gekostet hätte addiert. Das passiert mit allen fahrten bei allen Liften mit allen Karten des selben verbundes. In den anderen Gebieten genauso. Am Ende werden die ganzen Konten der Gebiete addiert und durch ihre anzahl geteilt. Dann weiss man wieviele fahrten 1% sind und man könnte via einfachen Dreisatz ausrechnen wieviel % der Einnahmen des Passes jedem Gebiet zustehn. Das setz nur vorraus das es überall ein Drehkreuz gibt.
Wie das anderes und vorallem gerecht noch gehen soll erschließt sich mir nicht.
Aber das macht schon Sinn das die dann so früh wie möglich so viele Anlagen wie möglich aufsperren wollen. Wenn man sich diesen Snow Report ansieht wird man sehen das dort nicht grade wenig loswar. Wenn die hälfte davon iwelche Saissonkarten hat (Snow Card zb) dann dürfte das nicht unerheblich sein. Zillertal hat das ja auch gemacht, man will wohl den Gletschern (Stubai und Tux vorallem) versuchen die Stirn zu bieten. Weil man ziehlt ja nur auf Einheimische und WE-Tagesgäste damit. Und die Leute die dafür 30Euro berappen werden sicher auch mit offenen Armen erwartet. Das muss sich aufjedenfall iwo mordsmäßig rechnen, sonnst würde man das nicht machen!
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Af
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von Af »

Nett idee.....und was ist mit den Gebieten, die nicht an jedem Lift Zugnasysteme haben? Tux, Steinplatte etc?

Ich denke das wird eher an Ersteintritten geregelt. Karte wird im Gebiet registriert -> 1 Eintritt für Gebiet XYZ.
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Talabfahrer
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Re: Kitzbühel und die Sucht des Marketings

Beitrag von Talabfahrer »

peppY hat geschrieben:Hm ich glaube innerhalb der Großenkarten wird alles bis in kleinste verrechnet. Ich vermute das geht über die Punkte. Der Leser erkennt die Saissonkarte und auf ein Konto werden dann die Punkte, die die Fahrt bei einer Punktekarte gekostet hätte addiert. Das passiert mit allen fahrten bei allen Liften mit allen Karten des selben verbundes. In den anderen Gebieten genauso. Am Ende werden die ganzen Konten der Gebiete addiert und durch ihre anzahl geteilt. Dann weiss man wieviele fahrten 1% sind und man könnte via einfachen Dreisatz ausrechnen wieviel % der Einnahmen des Passes jedem Gebiet zustehn. Das setz nur vorraus das es überall ein Drehkreuz gibt.
Wie das anderes und vorallem gerecht noch gehen soll erschließt sich mir nicht.
Eine Diskussion ueber den Abrechnungsmodus fuer Verbund-Saisonkarten ist hier sicher :offtopic: Wenn sich seit vergangenem Jahr nichts geaendert hat, dann gibt es aber im Bereich der Kitzbueheler Bergbahn AG Kartenleser nur an den Talstationen, so dass in manchen Faellen nur eine einzige Erfassung pro Skitag erfolgt, obwohl der Gast den ganzen Tag mit den Liften faehrt.
Das hat natuerlich auch was mit Marketing und Kosten zu tun. Mit einer vollstaendigen Bestueckung des gesamten Liftbestandes mit Zugangs-Kartenlesern kann man dann zwar den Kunden die bekannte "Skiline"-Auswertung bieten. Vielleicht sind aber die Kitzbueheler Marketing-Leute gar nicht so besonders scharf darauf, ihrem Stammpublikum solche Kunden und "Ereignisse", wie in der Skiwelt http://skiline.cc/show?s=4sh0vv39hr oder in Saalbach http://skiline.cc/show?s=48jl13kfa3 zuzumuten.

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