Stuttgarter Standseilbahn - "Berichte"

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F. Feser
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Stuttgarter Standseilbahn - "Berichte"

Beitrag von F. Feser »

Stuttgart
Standseilbahn wird geprüft

Gutachten in Auftrag gegeben

Die Stuttgarter Standseilbahn muss auf den Prüfstand. So will es eine neue Richtlinie der EU. Ein Gutachten soll nun klären, ob die historische Bahn sicherheitstechnisch noch in Ordnung ist. Einstweilen fährt sie wie gehabt.

Mehr als 70 Jahre hat die alte Standseilbahn mittlerweile auf dem Buckel. Seit dem 17. November 1929 verkehrt sie zwischen dem Südheimer Platz in Heslach und dem Degerlocher Waldfriedhof. Als die in der Esslinger Maschinenfabrik gebaute Bahn den Linienbetrieb aufnahm, war sie die erste dieser Art in ganz Deutschland. Nicht umsonst sind die Stuttgarter auf sie stolz.

Jetzt droht der Denkmalbahn Ungemach aus Brüssel. In der Folge des Seilbahnunglücks im österreichischen Kaprun hat die EU neue, schärfere Richtlinien für den Betrieb von Seilbahnen erlassen, die im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden müssen. Die Landesbergdirektion in Freiburg hat die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) wissen lassen, "dass die Bahnen in Stuttgart und Heidelberg nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen", sagt Thomas Moser, Leiter des Bereichs Schienenfahrzeugwerkstätten bei der SSB.

Besonders beunruhigt hat das Moser aber bis jetzt nicht, ein Aus für die Bahn fürchtet er gegenwärtig nicht. Zum einen, weil die Standseilbahn die alljährliche Sicherheitsprüfung im Juli auch diesmal wieder bestanden hat. "Wir müssen nicht alles austauschen", ist Moser überzeugt. Auch in den vergangenen Jahren war die Denkmalbahn nicht auf dem Stand der neuesten Technik, bot aber trotzdem, was man "vergleichbare Sicherheit" nennt. Ob sie dieses Prädikat allerdings auch künftig verliehen bekommt, soll ein Gutachten klären, das hat die Landesbergdirektion zur Auflage gemacht.

Vorerst also werden die Fahrgäste, denen in den Waggons 20 Sitz- und 54 Stehplätze zur Verfügung stehen, weiterhin im 30-Minuten-Takt am drei Zentimeter dicken Stahlseil in die Höhe nach Degerloch gezogen. Bis Oktober ermitteln nun zwei Ingenieurbüros aus der Schweiz und aus Österreich im Auftrag der SSB, wie es um die Sicherheit der Antriebstechnik des Oldtimers bestellt ist.
Seilbahn fährt bis 2. November - Danach technischer Umbau - Optik bleibt

Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, für die Seilbahn zuständige

Aufsichtsbehörde, stimmt unter Auflagen dem Weiterbetrieb der Seilbahn bis zum Beginn der Modernisierungsarbeiten im Herbst 2003 zu. Voraussetzung ist die Durchführung der vorgeschriebenen jährlichen Revisionsarbeiten und einer technischen Prüfung durch die Aufsichtsbehörde. Bis einschließlich Sonntag, 2. November 2003 bleibt die Bahn in Betrieb.

Die Revisionsarbeiten wurden am Dienstag, 1. Juli 2003 und am Mittwoch 2. Juli 2003 vorgenommen. Bei diesem Sicherheitscheck wurden Seilführung, Seil, Bremsen und Antrieb und die Elektrotechnik überprüft.

Seilbahn bleibt erhalten - Aufsichtsrat der SSB stimmt zu

In einer außerordentlichen Sitzung stimmte der Aufsichtsrat der Stuttgarter

Straßenbahnen am Freitag, 27. Juni 2003, der Modernisierung und geänderten Betriebszeiten der Stuttgarter Standseilbahn zu. Damit ist der Weiterbetrieb der Seilbahn gesichert.

Bei der Modernisierung müssen aus Sicht der Aufsichtsbehörde, des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg, der Antrieb der Seilbahn, die Bremsen und sämtliche elektrischen Einrichtungen, z.B. zur Steuerung, erneuert werden. Außerdem wird eine Zusatzausrüstung der Fahrzeuge gefordert. Trotz Modernisierungsauflagen wird die SSB versuchen, das äußere Erscheinungsbild der Standseilbahn nicht zu verändern, so dass der historische Gesamtcharakter erhalten bleibt.

Um die Betriebskosten nach der Modernisierung zu senken, wird die Seilbahn danach zukünftig zwischen ca. 9.00 und 18.00 Uhr fahren. Damit ergeben sich jährliche Kosteneinsparungen beim Betrieb von rund 200 000 Euro.

Für die Modernisierung der Seilbahn gibt es keine öffentlichen Zuschüsse. Allerdings erwartet der Aufsichtsrat, dass von denjenigen, die sich bisher für den Erhalt der Seilbahn ausgesprochen haben, durch bürgerschaftliches Engagement ein Teil der Kosten gedeckt oder für Mehreinnahmen gesorgt wird.
Von der "Baustelle" werde ich sicherlich Bilder machen!
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Jay
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Beitrag von Jay »

Neue Technik, altes Gewand: SSB-Seilbahn wird umgebaut
Vorerste letzte Fahrt am 2. November - Diskussion um Fortbestand der Seilbahn hat gutes Ende gefunden

HESLACH - Am 2. November, dem Allerseelen-Sonntag, fährt die Stuttgarter Schienenseilbahn Heslach/Südheimer Platz bis Waldfriedhof vorläufig zum letzten Mal; im nächsten Jahr startet sie mit aufgefrischter Technik, aber fast im altgewohnten Gewande erneut. Die Diskussion um den Fortbestand des technischen Denkmals aus dem Jahr 1929 hat damit ein gutes Ende gefunden.
Grundsätzlich sind Seilbahnen sehr sichere Verkehrsmittel. Im Ausland vorgekommene Zwischenfälle haben die deutschen Aufsichtsbehörden bewogen, Technik und Sicherheitskonzept der Seilbahnen in der Bundesrepublik genauer zu betrachten. Mängel, welche die Sicherheit betreffen würden, sind an der Stuttgarter Seilbahn von der Behörde nicht festgestellt worden.

Ende des Jahres 2000 hat die Aufsichtsbehörde eine brandschutztechnische Sicherheitsanalyse der Seilbahnen im Land angeordnet. Nach den aktuellen Vorstellungen der Aufsichtsbehörde sollen einige Bauteile, die wie die Gesamtanlage noch der Technik des Jahres 1929 entsprechen, künftig den heutigen Regeln der Technik angepasst sein. Deshalb hat die Behörde darauf bestanden, dass nach der Sommersaison 2003 die Bahn umgebaut wird, bevor sie im Laufe des Jahres 2004 wieder in Betrieb geht.

Die Denkmalbehörde legt ebenso wie die SSB Wert darauf, dass die "Sachgesamtheit" des Kulturdenkmals Seilbahn sich auch künftig optisch und substanziell möglichst weitgehend als umfassendes Ensemble im Erscheinungsbild und -bestand des Eröffnungsjahres 1929 präsentiert.

An den beiden Wagen wird in die bergseitige Stirnwand ein Notausstieg eingebaut. Die neue Tür wird möglichst unauffällig so eingebaut, dass sie in die Optik der Wagen passt. Bestände an "historischem", Jahrzehnte altem Teak- und Mahagoniholz hat die SSB für solche Ergänzungen und Reparaturen vorsorglich am Lager. In jedem der drei Abteile der Wagen wird eine Sprechstelle eingebaut, mit der die Fahrgäste mit dem Fahrer Kontakt aufnehmen können, ohne durch den Wagen gehen zu müssen. Am Fahrerplatz gibt es ein neues Steuer- und Bedienpult.

Für die Wagenbeleuchtung und Elektroheizung bleibt die Freileitung jedoch weiterhin erhalten, zumal sie ein denkmalgeschütztes charakteristisches Element der Bahn bildet. Gut zu wissen: Die hölzernen Fahrzeugaufbauten stellen vom Brandschutz her kein Risiko dar.

Entlang der 536 Meter langen Strecke wird zunächst der in den letzten Jahren stark nachgewachsene Bewuchs entfernt. Routinearbeit ist das Auswechseln von etwa 20 Schwellen. Der Rettungsweg, der entlang dem gesamten Bahnplanum verläuft, wird von 60 auf 100 Zentimeter Breite gebracht und mit einem Handlauf mit Knieschutz und Fußleiste versehen.

Die wichtigste Neuerung betrifft den Antrieb: Anstatt der bisherigen Maschine mit einem stehenden Antriebsrad und Umlenkscheiben übernimmt künftig ein Aggregat mit waagerecht angeordneten Antriebsscheiben die Bewegung, wie es bei neueren Seilbahnen längst Standard ist.

Dies wird ergänzt durch eine weitere Neuheit: das Gegenseil. Bisher hängen die Wagen nur am Zugseil wie die Eimer an einem Ziehbrunnen. Schwankende Belastungen, z.B. durch viel oder wenig Passagiere, wirkten sich direkt auf das Fahrverhalten aus. Das 18 Milimeter starke Gegenseil wird nun an der Talseite beider Wagen angebracht und in der Talstation um eine Umlenkrolle geführt, wie man sie von Skiliften kennt.

Das bedeutet, dass auch der talfahrende Wagen nicht nur durch Schwerkraft läuft, sondern auf dem Seilweg über den "Bergwagen" und die Umlenkrolle gleichzeitig vom Antrieb gezogen wird, wenn auch talwärts. Dadurch wird ein gleichmäßigerer Lauf beider Wagen und eine konstante Seillage erreicht. Auch das "Anhalte-Ruckeln" des unten ankommenden Wagens hört damit auf, wenngleich es vielen Benutzern als liebenswertes und unbedenkliches Charakteristikum künftig fehlen wird.

Sicherlich hätte es einen gravierenden Substanzverlust bedeutet, den alten Antrieb durch einen neuen zu ersetzen.

Doch fand die SSB-Hochbauabteilung eine geradezu salomonische Lösung: Der neue Antrieb zieht in einen fast separaten, weitgehend im Boden versenkten Anbau ein, der an die Bergstation auf der Straßenseite angefügt wird. So sind Bau und Montage relativ einfach möglich und die Originalsubstanz der Bergstation bleibt vollkommen erhalten.

Und das Tüpfelchen auf dem i: Der Anbau wird in direkter "Seillinie" hinter dem alten Antrieb errichtet, so dass das Zugseil weiterhin über die alten Antriebsscheiben verläuft und diese in Bewegung setzt - ein "arbeitendes Denkmal".

Die Gesamtkosten der Sanierung der Seilbahn kommen auf rund drei Millionen Euro. Weil die Verkehrsleistung der Bahn unverändert bleibt, kann das Land keine Zuschüsse leisten.

Angesichts der relativ hohen Kosten und des Zieles stetiger Kosteneinsparung im Gesamtunternehmen bestanden innerhalb des Aufsichtsrates der SSB zunächst Bedenken gegen den weiteren Betrieb der Seilbahn: Sie hing, wenn man so will, am seidenen Faden.

Dabei spielte auch eine Rolle, dass die Bahn ihre Funktion als Massenverkehrsmittel zu Beerdigungen auf dem Waldfriedhof verloren hat: Gegenüber 300 000 bis 400 000 Fahrgästen pro Jahr in den ersten Jahrzehnten sind es heute noch 150 000 bis 200 000 Personen, welche die Bahn benutzen; großzügige Parkplätze in der Umgebung des Friedhofs tun ihre Wirkung. Auch die zurück gehende Einwohnerzahl der Innenstadt, die schlicht zu weniger Beerdigungen führt, ist mit maßgeblich.

In der außerordentlichen Sitzung vom 27. Juni entschied sich das Gremium jedoch dafür, die Sanierung auf Rechnung der SSB zu schultern, nicht zuletzt nach einer in den Vorwochen zutage getretenen breiten Zustimmung vieler Bevölkerungskreise. Allerdings erwartet die SSB, dass die signalisierte Unterstützung von Anliegern und Verbänden auch wieder dauerhaft zu mehr (zahlenden) Fahrgästen führt.

Damit die Umbauten an den Fahrzeugen (und der Strecke) vorgenommen werden können, kommen beide Wagen am 6. November in die SSB-Hauptwerkstatt nach Möhringen. Die Bahn könnte zum Juli 2004 wieder fahren.

Die SSB muss außerdem Betriebskosten sparen. Deshalb wird ab der Wiederinbetriebnahme eine statt zwei Personalschichten eingesetzt.

Die Betriebszeit am Sonntag - dem Hauptnutzungstag -, die bisher um 9 Uhr begann, fängt dann um 10 Uhr an. Werktags wird ab 9 Uhr gefahren, gegenüber der bisherigen ersten Fahrt um 6.25 Uhr. Verkürzt wird auch der Abendverkehr, der bisher bis 19.45 und im Sommer bis 20.45 dauerte. Künftig fährt die letzte Bahn ab der Talstation um 18 Uhr, in der Winterperiode um 17 Uhr.

Ab dem 3. November fährt zunächst ein Ersatzbus, wie bisher auch schon, wenn die Bahn wegen der technischen Jahresprüfung oder Wartungsarbeiten außer Betrieb war. Er hält am Südheimer Platz gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle.

Gefahren wird von 9 Uhr bis 17 Uhr im 30-Minuten-Takt, ab Südheimer Platz zur Minute 00 und 30, ab Waldfriedhof zur Minute 10 und 40.

Das intensive Erlebnis einer Seilbahnfahrt ist also weiterhin möglich, auch in der Winterszeit, wenn ein Wagen in der Abenddämmerung mit schummrig-anheimelnder Beleuchtung über die Burgstallstaße "schwebt" - wie aus einer märchenhaften Traumwelt - und natürlich vor allem die Mitfahrt darin. Denn die Linie 20, wie die Standseilbahn amtlich heißt, ist die wohl buchstäblich persönlichste aller SSB-Linien, und ihre Teakholzwagen hängen so fest an ihrem Seil wie die Stuttgarter (und sicherlich noch mehr Stuttgarterinnen) an "ihrer" Seilbahn.

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GMD
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Beitrag von GMD »

Wunderbar, da wird wirklich probiert, die alte und die neue Technik zu verschmelzen. Nicht wie in Zürich, wo die Polybahn komplett neu gebaut wurde, aber die Wagen immer noch wie die alten aussehen. Eine richtige Mogelpackung!
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

Ich habe bei www.standseilbahn.de/stuttgart einige Bilder dazu gefunden!


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Jay
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Beitrag von Jay »

Aus der Südwestpresse
TOURISMUS / Die Stadt rechnet mit Kosten von elf Millionen Euro
Sicherheitspaket für Heidelberger Standseilbahn

LSW


Neue, auch von innen zu öffnende Türen und bessere Bremsen müssen in die Wagen des oberen Abschnitts der Bergbahn eingebaut werden. Sie wurden 1907 gebaut und seitdem noch nie verändert. FOTO: dpa
HEIDELBERG Die Weichen für die Modernisierung der traditionellen Heidelberger Bergbahn auf den Königstuhl oberhalb des Schlosses sind gestellt. Das Karlsruher Regierungspräsidium will noch in diesem Monat grünes Licht geben.

Die derzeit stillgelegte historische Standseilbahn mit ihren bald 100 Jahre alten Wagen für den oberen Streckenabschnitt muss an die EU-Sicherheitsbestimmungen angepasst werden. Anlass für die Richtlinie ist das Bergbahnunglück im österreichischen Kaprun im Jahr 2000 mit 155 Toten. Der Neustart des Heidelberger Touristenmagnets mit jährlich rund einer Million Fahrgästen wird sich vermutlich bis zum Jahresende ziehen.

Die Strecke der Bergbahn ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: Auf dem unteren Teil der Bahn (Talstation-Schloss-Molkenkur) sollen bei den Modernisierungsarbeiten vor allem die Wagen vergrößert und die Talstation erneuert werden. Die historischen Wagen für den oberen Bereich zwischen Molkenkur und Königstuhl sollen neue Bremsen sowie größere und von innen zu öffnende Türen erhalten.

Die Gesamtkosten für die Erneuerung von Wagen, Strecke und Stationen werden etwa elf Millionen Euro betragen.

Erscheinungsdatum: Freitag 13.02.2004
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Beitrag von Seilbahnfreund »

Leider gerade erst (und damit zu spät - Mist) bei der SSB gefunden:
Am 10. September zum Tag des offenen Denkmals: Führungen bei der Heslacher Seilbahn

Im Jahr 2004 zum 75-jährigen Bestehen behutsam saniert, präsentiert sich die Heslacher Seilbahn der SSB als komplette technik- und zeitgeschichtliche Sachgesamtheit der ausgehenden 1920er Jahre. Das ist ein kulturell hochwertiges baugeschichtliches Erbe, das es zu bewahren gilt. Gemeinsam mit den anschließenden Wohnhäusern am Südheimer Platz aus der selben Epoche bildet die Seilbahn ein stilvolles Ensemble. Nicht ohne Grund steht die Bahn unter Denkmalschutz. Zwar ist sie täglich regulär in Betrieb, aber am 10. September gibt es einen besonderen Service: Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals wird der Betriebsleiter der Seilbahn, Friedemann Otto, vor Ort anwesend sein, Auskünfte geben und Fragen der Besucher beantworten. Er wird auch erklären, was die Funktionsweise der Seilbahn mit einem Ziehbrunnen und einem Einmachgummi zu tun hat. Die Seilbahn ist wie immer von 9.10 bis 17.50 Uhr in Betrieb. Gefahren wird alle 20 Minuten, bei Bedarf auch öfters. Es gilt der übliche Tarif des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart; Fahrscheine gibt es am Automat in der Tal- und der Bergstation. An der Bergstation gibt es am Servicemobil der SSB Auskünfte und Seilbahnsouvenirs, den Prospekt und das Buch über die Seilbahn sowie die Broschüre ‚Lebens-Linien' über Seilbahn und Waldfriedhof.
Gruß Thomas
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Re: Stuttgarter Standseilbahn - "Berichte"

Beitrag von Seilbahnfreund »

Die Stuttgarter Straßenbahnen bieten nun über den Sommer jeden Monat eine Führung zu Seilbahn und Waldfriedhof an:
Lebens-Linien: Führung zu Seilbahn und Waldfriedhof - Monatliche Veranstaltungsreihe 2009 startet
http://www.ssb-ag.de/557-0-Lebens-Linie ... artet.html

Gruß Thomas
Seilbahnfreund
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Re: Stuttgarter Standseilbahn - "Berichte"

Beitrag von Seilbahnfreund »

Die Waldfriedhofbahn fährt am Freitag, 30. Oktober 2009 seit nunmehr 80 Jahren auf und ab. Am Samstag, 31. Okt. wird daher ein wenig gefeiert. Pressemeldungen der SSB dazu:
http://www.ssb-ag.de/887-0-80-Jahre-SSB ... -2009.html

http://www.ssb-ag.de/852-0-80-Jahre-Sch ... ution.html

Gruß Thomas
Seilbahnfreund
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Re: Stuttgarter Standseilbahn - "Berichte"

Beitrag von Seilbahnfreund »

Die Stuttgarter Standseilbahn öffnet wieder die Türen zum Tag des offenen Denkmals am 09. September.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... af074.html
Kann ich jedem nur empfehlen, leider hatte ich bei meinem Besuch damals keinen Foto dabei.

Gruß Seilbahnfreund

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