Tot "trotz Helm"
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Tot "trotz Helm"
http://nachrichten.t-online.de/tirol-de ... 9062/index
http://tirol.orf.at/stories/417377/
Wie die Meldungen wohl verfasst worden wären, wenn er keinen Helm getragen hätte?
http://tirol.orf.at/stories/417377/
Wie die Meldungen wohl verfasst worden wären, wenn er keinen Helm getragen hätte?
- Pilatus
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Re: Tot "trotz Helm"
Aus dem Artikel geht nicht hervor an was er gestorben ist, aber vor einem Genickbruch z.B. wird ein Helm wohl kaum schützen.
- Mark Jan
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Re: Tot "trotz Helm"
Das einzige Teil unserem Körper das ein eigenes Panzer beschützen wir mit einen Helm. Ich denke body protection würde wichtiger sein.
- Foto-Irrer
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Re: Tot "trotz Helm"
Mich würde mal interessieren, wenn jemand wie ich, mit Helm und Rückenprotektor, ums Leben kommt.
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darkstar
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Re: Tot "trotz Helm"
Auch mit Helm oder Rückenschutz bist du nicht "unverwundbar", wie so manche, ihrem Fahrstil zufolge, durchaus denken.
- TPD
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Re: Tot "trotz Helm"
Ja, das ist wirklich ein Problem dass sich einige Leute mit Helm und Co in einer falschen Sicherheit fühlen und unter gewissen Umständen grössere Risiken eingehen.
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Re: Tot "trotz Helm"
Jep. das nennt sich Risikokompensation und ist ja auch wissenschaftlich erwiesen.TPD hat geschrieben:Ja, das ist wirklich ein Problem dass sich einige Leute mit Helm und Co in einer falschen Sicherheit fühlen und unter gewissen Umständen grössere Risiken eingehen.
Zumindest ich kann mich da auch nicht von freisprechen.
Ohne Helm lasse ich in manchen Situationen eben doch nicht ganz laufen, sondern nehme eher Geschwindigkeit raus.
Das kann ja jeder mal für sich selbst ausprobieren. mal einen halben Tag mit und dann ohne fahren.
Im Sommer habe ich uA aus Temperaturgründen mal Pulli und Handshuhe ausgezogen und bin in Jeans und Oberhemd mit hochgekrempelten Ärmeln gefahren. Kann ich auch nur jedem empfehlen, sowas mal zu testen. Was das für ein Gefühl ist und wie sich das Fehen jeglicher Schutzausrüstung darauf und auf die Fahrweise auswirkt.
Was man so "ganz schutzlos" auf einmal für einen Blick für Piste und potentielle Gefahrenquellen entwickelt, die man sonst teilweise eher hintergündig wahrgenommen hat.
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Re: Tot "trotz Helm"
^^ Weiß man, wo genau das war ... ich vermute die Devils Run, konnte aber nichts Genaues finden oder habs überlesen ...
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- Pilatus
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Re: Tot "trotz Helm"
Ein Helm hilft eigentlich nur gegen "äussere Verletzungen". Dies stellt jedoch schon einen wesentlichen Beitrag an die "Gesammtsicherheit". Ich bin letzten Sommer mal auf dem Passo Stelvio ein bisschen ohne Helm gefahren weils mir sonst zu heiss war. Ich fuhr definitiv vorsichter, weil ich irgendwie immer das Gefühl hatte, ich würde jetzt dann gleich etwas an die Rübe kriegen
Aber sicherer fühlte ich mich dadurch nicht. Eher das Gegenteil. Denn ich fahre in der Regel nie schneller und gewagter als ich das Gefühl habe, dass ich mich als "bewegenden Körper" noch unter Kontrolle habe. Die Gefahr sehe ich eher in meinen Pistenmitbenützer (beim einzigen richtigen Skiunfall den ich je hatte wurde ich von der Seite abgeschossen, vom Skifahrer der von hinten-rechts in mich hinein fuhr hatte ich nicht mal den Schatten gesehen. Ich hatte zwar eine Hirnerschütterung, dank Helm landete ich nicht im Krankenhaus). Und da hat man nunmal sehr wenig Einfluss (siehe persöhnliches Beispiel). Da ist ein Helm immer gold wert, egal was dann passiert. Wenns ganz wüst ist, ist man immer Tod. Trotzdem kann keiner bestreiten das der "Grenzwert" durch einen Helm hochgesetzt wird.
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Re: Tot "trotz Helm"
Dann bekommst Du posthum das Bundesverdienstkreuz verliehenArlberg-Irrer hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wenn jemand wie ich, mit Helm und Rückenprotektor, ums Leben kommt.
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Wombat
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Re: Tot "trotz Helm"
Zu den Rückenprotektoren habe ich unlängst was gehört. Ich kann das aber nur rudimentär wiedergeben. Das wessentliche ist, das die Protektoren vor allem gegen "spitze Gegenstände" schützen. Übersetzt heisst das etwa: Wenn es dich auf einen spitzen Stein knallt, dringt der nicht ins Fleisch ein. Die Energie kann aber reichen, das du dir trotzdem die Wirbelsäule brichst.Arlberg-Irrer hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wenn jemand wie ich, mit Helm und Rückenprotektor, ums Leben kommt.
- Pilatus
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Re: Tot "trotz Helm"
Die Protektoren haben eines gemeinsam: Sie versuchen eine zentrierte Kraft auf eine grössere Fläche zu verteilen. D.h. sie helfen zu einem gewissen grad. Irgendwo machen dann die Protektoren halt auch nicht mehr mit, bzw. die Dämpfung durch die Kraftverteilung reicht nicht mehr aus.
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Re: Tot "trotz Helm"
Das kann nur ein Artikel gewesen sein, der diese Studie zusammenfasst. Ich bin mit Sicherheit inzwischen auf über ein halbes Dutzend Artikel gestossen, die sich auf einer halben bis ganzen Seite die schönsten Sachen raussuchen und zusammenfassen.Wombat hat geschrieben:Zu den Rückenprotektoren habe ich unlängst was gehört. Ich kann das aber nur rudimentär wiedergeben.
Quelle: http://www.alexandria.unisg.ch/publications/58020 (komplette Studie ist als PDF am Ende der Seite verlinkt)Die Wirksamkeit des Rückenprotektors ist jedoch noch nicht gänzlich erforscht. Bei Stauchungsverletzungen der Wirbelsäule, z.B. bei Sturz auf den Kopf, kommt der Rückenprotektor nicht zum tragen. Skifahrer verletzen sich besonders im Bereich der oberen Wirbelsäule, Snowboardfahrer vor allem an der Lendenwirbelsäule. Beides wird durch den Rückenprotektor nur unzureichend geschützt. Die Schutzwirkung des Rückenprotektor ist bei diesen "Laienstürzen" folglich eher gering.
Die Expertin der SUVA berichtet, dass beim Rückenprotektor in der letzten Wintersaison eine regelrechte Hysterie entstanden ist und die Schutzwirkung allgemein stark überschätzt wurde. Besonders der Sportartikelhandel hat versucht, Rückenprotektoren aggressiv im Markt zu vertreiben. Dabei hat die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (EMPA) bewiesen, dass bei Stürzen ein Rucksack mit Pullover bereits eine ähnliche Schutzwirkung aufweist wie die Rückenprotektoren. Alle Experten waren sich einig, dass für den Normal-Schneesportler der Einsatz des Rückenschutzes nicht notwendig ist. In diesem Zusammenhang stellte der Experte des Schweizer Verbands der Sportartikellieferanten (SPAF) klar, dass Rückenprotektoren zur vollen Schutzwirkung optimal an den Rücken angepasst werden müssen und erst nach einer ausführlichen Beratung im Sportfachgeschäft gekauft werden sollten.
Oder wie heute bei der Übertragung der Streif. Walchhofer stürzt und schlägt in einen dreifachen Sicherheitszaun ein. Schwupp hat Wasmeier als ARD-Experte einen Rückprotektor in der Hand und spricht die Empfehlung aus, dass jeder, der etwas schneller fährt, doch mit einem Rückenprotektor fahren sollte.
Das schönste in der Studie steht meiner Meinung nach auf Seite 26:
Quelle: http://www.alexandria.unisg.ch/publications/58020 (komplette Studie ist als PDF am Ende der Seite verlinkt, Seite 26)Zu dieser These passt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum, wonach etwa 30% aller Sportler/-innen ihren Sport fehlsichtig ausüben, d.h. ohne eigentlich erforderliche Sehhilfe oder mit unzureichender Korrektur. Dabei führen Sehschärfeminderungen selbst beim vorliegen automatisierter Bewegungsabläufe zu koordinativen und damit
techno-motorischen Verschlechterungen.
- TPD
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Re: Tot "trotz Helm"
Wenn jetzt eh schon fast Alle einen Helm haben, dann muss ja die Industrie ein neues Produkt an den Mann bringen.Alle Experten waren sich einig, dass für den Normal-Schneesportler der Einsatz des Rückenschutzes nicht notwendig ist. In diesem Zusammenhang stellte der Experte des Schweizer Verbands der Sportartikellieferanten (SPAF) klar, dass Rückenprotektoren zur vollen Schutzwirkung optimal an den Rücken angepasst werden müssen und erst nach einer ausführlichen Beratung im Sportfachgeschäft gekauft werden sollten.
Und mit dem Argument der Sicherheit lässt sich nun mal sehr viel Geld verdienen...
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Re: Tot "trotz Helm"
Ok zum Skifahren ist also der Rückenprotektor nicht nötig .... ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen dass mich der Protektor vor Verletzung geschützt hat. Typischer Snowboardersturz .... auf einer Eisplatte ausgerutscht und flach auf Rücken und Kopf geknallt. Ohne Helm/R-Protekor hätte ich mindestens Gehirnerschütterung und eine Rückenprellung gehabt.
Mir hilft der Protektor neben bei auch gegen Rückenschmerzen von den harten Sesselliftsitzen. Ich habe eine Brustwirbelsäulendeformation und bei harten sitzen habe ich dann schmerzen an diesem Brustwirbel. Der Protektor wirkt dann wie ein Kissen im Rücken.
aber eben .... das ganze Helm/Protektor tragen ist jedem selber überlassen!
Mir hilft der Protektor neben bei auch gegen Rückenschmerzen von den harten Sesselliftsitzen. Ich habe eine Brustwirbelsäulendeformation und bei harten sitzen habe ich dann schmerzen an diesem Brustwirbel. Der Protektor wirkt dann wie ein Kissen im Rücken.
aber eben .... das ganze Helm/Protektor tragen ist jedem selber überlassen!
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darkstar
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Re: Tot "trotz Helm"
Ich persönlich finde, dass mich der Rückenschutz vor anderen (Kamikaze-)Fahrern schützt. Aufgefallen ist mir das letzte Saison, als einer viel zu schnell zum Einsteigsbereich gebrettelt ist und nicht mehr bremsen konnte und mir aufgefahren ist
Dank dem Rückenschutz nur blaue Flecken.
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Re: Tot "trotz Helm"
Das nennt sich medizinische Indikation für den Rückenprotektor ;-)missyd hat geschrieben:...bei auch gegen Rückenschmerzen von den harten Sesselliftsitzen. Ich habe eine Brustwirbelsäulendeformation und bei harten sitzen habe ich dann schmerzen an diesem Brustwirbel. Der Protektor wirkt dann wie ein Kissen im Rücken...
Ansonsten ist es ja schön, dass wir selbst so vorbildlich und stets die Anderen die Kamikazefahrer sind :-\
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darkstar
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Re: Tot "trotz Helm"
Nette Ironie3303 hat geschrieben:Ansonsten ist es ja schön, dass wir selbst so vorbildlich und stets die Anderen die Kamikazefahrer sind :-\
Aber ich bin zumindest der Meinung, dass man so fahren sollte, dass man jederzeit anhalten kann...und nich in die wartende Menge kracht.
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panoramablick
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Re: Tot "trotz Helm"
Hey also ich fahre eigentlich meist ohne Helm und Protector, aber eigentlich heißt es doch besser einmal zu viel geschützt als einmal zu wenig. Das Problem ist denk ich, dass man einen Unfall nicht umbedingt selbst verschulden muss, aber trotzdem in Gefahr gerät (wie beim AUto fahren). Deswegen ist Vorsicht meist besser als Nachsicht.
Sollte mich vermutlich auch mehr daran halten
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Re: Tot "trotz Helm"
Die Frage ist nur, wie weit man das treiben will.panoramablick hat geschrieben:.... aber eigentlich heißt es doch besser einmal zu viel geschützt als einmal zu wenig. Das Problem ist denk ich, dass man einen Unfall nicht umbedingt selbst verschulden muss, aber trotzdem in Gefahr gerät (wie beim AUto fahren). Deswegen ist Vorsicht meist besser als Nachsicht...
Wann wieviel Schutz?
Skihelm (immer)? Und vor Allem. Warum nicht einen sichereren Helm als einen der üblichen "Skihelme", die ja viel schlechter schützen als ein Ski-Rennhelm oder sogar Straßenverkehrshelm? Warum mit einem Skihelm das Risiko eines Schädelbasisbruches (was ja passiert) eingehen, wenn es mit einem Straßenverkehrshelm nicht so oft dazu käme? Sollte man sich nicht einen Helm leisten, der mehr Schutz bietet?
Fahrrad(immer)? Oder Risikobezogen entscheiden?
Was ist mit Fußgängern? Es gibt viele Kopfverletzungen die zum Tode von Fußgängern führen. Aber es gibt keine Helmdiskussion darum. Sollte man sich nicht lieber einmal zuviel als zuwenig schützen?
Auto: Viele Kopfverletzungen bei Unfällen aber keine Helmdiskussion. Gilt hier die Prämisse "lieber einmal zuviel als einmal zu wenig" nicht?
LVS auch auf der Piste? Ich habe bereits zweimal eine geöffnete Piste gesehen, die von einem Schneebrett bzw. einer kleinen Lawine verschüttet wurde. Sollte man nicht lieber auf Nummer sicher gehen?
Argumente kann man immer finden.
Die Frage ist, wie weit man es treiben will.
- anno_80
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Re: Tot "trotz Helm"
So langsam artet das ja wohl in eine klassische Helm oder nicht Helm Diskussion aus und wie wir alle wissen, gibt's die ja hier schon:
http://alpinforum.com/forum/viewtopic.p ... &start=250
Im Übrigen leisten die
Gruß André
Im Übrigen leisten die
genau den Schutz den sie, wenn sie richtig sitzen, leisten sollen. Zum Thema "bestmöglicher" Schutz bei "geringster" Wahrnehmungseinschränkung habe ich mich in obigem Thread schon ausgelassen und möchte das hier jedenfalls nicht mehr vertiefen.3303 hat geschrieben:üblichen "Skihelme"
Gruß André