In Piemonte primo skidome d'Italia
- missyd
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In Piemonte primo skidome d'Italia
Anscheinend ist im Piemont ein Skidome in Planung .... mal schauen ob das Projekt wirklich realisiert wird.
http://www.tgcom.mediaset.it/cronaca/ar ... 3813.shtml
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- 3303
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
Die schönsten Berge direkt vor der Haustür, aber die Dörfer verarmen. Kaum jemand fährt hin. Lifte per Gesetzt stillgelegt, kein Geld für einen Neuen, die Hälfte der Häuser leerstehend und verfallen. Weitgehend menschenleere Landschaften.
Aber eine Skihalle in der Hitze der Po-Ebene, die wird funktionieren, da ist Geld da, das spielt Geld ein.
Aber eine Skihalle in der Hitze der Po-Ebene, die wird funktionieren, da ist Geld da, das spielt Geld ein.
- Andre_1982
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
Krasse Info....schließ mich da der Meinung meines Vorredners an.
Bisher empfinde ich den Erfolg der Skihallen als recht überschaubar (mich hat noch keine als Gast gesehen).
Bisher empfinde ich den Erfolg der Skihallen als recht überschaubar (mich hat noch keine als Gast gesehen).
- CruisingT
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
@3303
Zugegeben: Bottrop ist fragwürdig und wird es mit der neuen Halle in Oberhausen wohl auch kaum überleben - hier sind die Ursachen aber hausgemacht.
ABER:
Neuss und Landgraaf laufen gut und profitabel. Selbiges gilt für die Halle zwischen Hannover und Hamburg (bin grad zu faul den Namen nachzuschlagen) - ergo: Das Angebot und Konzept ist entscheident. An dieser Stelle hat Bottrop nun mal einfach keine Chance: Schlechtes alpines Angebot ohne sonstige Benefits.
Davon abgesehen:
Es wurde hier auch schon an anderer Stelle heftigst duskutiert über den Sinn und/oder Unsinn von Hallen im Allgemeinen wie im Speziellen. Ich empfand diese Diskussion durchaus als anregend - es lohnt sich IMHO das mal zu suchen und sich zu Gemüte zu führen.
Nur ein kurzer Anriss:
Unabhängig davon, wie wir gesellschaftliche und soziale Veränderungen bewerten (im Groß können wir sie nur schwerlich aufhalten) bieten Hallen im urbanen Raum ein riesen Potential für alpine Gebiete. Der Nachwuchs bleibt aktuell maßgeblich aus, weil Skifreizeiten und Co. zu teuer sind. Bietet man nun in bergnahen (wie auch in fernen) urbanen Aglomerationen günstige Trainingsmöglichkeiten, könnte wieder eine steigende Zahl von jungen Menschen für den Sport begeistert werden. Dies könnte gerade kleineren Gebieten zu Gute kommen, da diese im Winter atraktive Preise bieten. Zudem könnte durchaus der Anreiz für Anfänger gesteigert werden, auf billige Art und Weise den Wintersport zu erlernen.
Den Fortgeschrittenen wird sportlich sicherlich nicht viel geboten - keine Frage:
Ich wiederhohl aber sehr gern mein ganz persönliches Toschlagargument: Mir taugen Hallen, allein schon weils kalt ist und eine Unterform des Schnees anzutreffen ist. Überdies sind zwei Stunden Hallenrutschen genauso effektiv wie ne halbe Stunde Joggen. Da würde ich es bevorzugen, zumindest ab und an, in die Halle zu gehen - und das ganze zu Uhrzeiten, zu denen kaum ein Skigebiet auf hat; oder anders: ja, ich kann von München aus für 2h nach Brannenburg fahren. Aber dann bin ich zusätzlich noch zwei Stunden mit Hin- und Rückfahrt über insgesamt 170km beschäftigt.
Gerade alpin-nahe Hallen könnten auf diese Art und Weise einen ordentlichen Kundenkreis gewinnen.
Zuletzt darf man nicht die ganze Riege der Freestyler vergessen: Für diese werden tolle Trainingsmögichkeiten geschaffen. Und gerade in urbanen Zentren nahe der Alpen findet man viele von ihnen - zB ist München neben IBK die Hochburg der Ostalpen-Freestyler. Denen käme eine ganzjährige Option mit Öffnungszeiten von, sagen wir mal, 9 - 23 Uhr extrem entgegen.
Es gibt also durchaus schon einige Argumente, die für eine Halle sprechen (wirtschaftlich wie strukturell/taktisch).
Hallen werden aber nie den Berg und die Natur ersetzen können, stellen seitens der Investition durchaus ein Risiko dar und sind energetisch sehr genau wie kritisch zu planen und zu betrachten. Vordergründig sind die Dinger nämlich erstmal reine Energiefresser ....
Die Potentiale sind aber auch nicht zu verachten:
Hat man es lieber, dass ein typischer Stadtjugendlicher irgendwo abhängt oder bietet man ihm lieber ein schlüssiges Gesamtkonzept sportlicher Aktivitäten, dass ihn eventuell dann mal in die richtige Natur zieht? Stichwort: Kletterwand
Stichwort Energie:
Ich bin erst vor wenigen Tagen an der Halle in der Heide vorbei gefahren und mir kam mal wieder die alte Frage:
Bei allen (Kosten/Energie) Erstaufwendungen für die Herstellung von Solarzellen, so müsste eigentlich trotz allem das Dach der Halle gut zu nutzen sein, oder? Warum wird es nicht genutzt? Hier ließe sich sicherlich noch einiges optimieren - gerade beim Neubau einer Halle.
Hm - schließt du hier nicht ein bisschen von deiner eigenen Einstellung auf die reale Situation der Hallen?Die schönsten Berge direkt vor der Haustür, aber die Dörfer verarmen. Kaum jemand fährt hin. Lifte per Gesetzt stillgelegt, kein Geld für einen Neuen, die Hälfte der Häuser leerstehend und verfallen. Weitgehend menschenleere Landschaften.]/quote]
Diese Betrachtung ist so wahr wie bedauerlich.
Die Ursache sehe ich speziell in fragwürdiger "Förderung regionaler Besonderheiten" und deren Überreglementierung. Bezüglich Skigebiete übertreibt es Italien total.
Tja, das sind die Perversitäten der "modernen" Gesellschaft.
Aber eine Skihalle in der Hitze der Po-Ebene, die wird funktionieren, da ist Geld da, das spielt Geld ein.]/quote]
Das ist ein Aspekt, ein richtiger - es ist IMHO aber weitläufiger und differenzierter zu betrachten.
Krasse Info....schließ mich da der Meinung meines Vorredners an.
Bisher empfinde ich den Erfolg der Skihallen als recht überschaubar (mich hat noch keine als Gast gesehen).
Zugegeben: Bottrop ist fragwürdig und wird es mit der neuen Halle in Oberhausen wohl auch kaum überleben - hier sind die Ursachen aber hausgemacht.
ABER:
Neuss und Landgraaf laufen gut und profitabel. Selbiges gilt für die Halle zwischen Hannover und Hamburg (bin grad zu faul den Namen nachzuschlagen) - ergo: Das Angebot und Konzept ist entscheident. An dieser Stelle hat Bottrop nun mal einfach keine Chance: Schlechtes alpines Angebot ohne sonstige Benefits.
Davon abgesehen:
Es wurde hier auch schon an anderer Stelle heftigst duskutiert über den Sinn und/oder Unsinn von Hallen im Allgemeinen wie im Speziellen. Ich empfand diese Diskussion durchaus als anregend - es lohnt sich IMHO das mal zu suchen und sich zu Gemüte zu führen.
Nur ein kurzer Anriss:
Unabhängig davon, wie wir gesellschaftliche und soziale Veränderungen bewerten (im Groß können wir sie nur schwerlich aufhalten) bieten Hallen im urbanen Raum ein riesen Potential für alpine Gebiete. Der Nachwuchs bleibt aktuell maßgeblich aus, weil Skifreizeiten und Co. zu teuer sind. Bietet man nun in bergnahen (wie auch in fernen) urbanen Aglomerationen günstige Trainingsmöglichkeiten, könnte wieder eine steigende Zahl von jungen Menschen für den Sport begeistert werden. Dies könnte gerade kleineren Gebieten zu Gute kommen, da diese im Winter atraktive Preise bieten. Zudem könnte durchaus der Anreiz für Anfänger gesteigert werden, auf billige Art und Weise den Wintersport zu erlernen.
Den Fortgeschrittenen wird sportlich sicherlich nicht viel geboten - keine Frage:
Ich wiederhohl aber sehr gern mein ganz persönliches Toschlagargument: Mir taugen Hallen, allein schon weils kalt ist und eine Unterform des Schnees anzutreffen ist. Überdies sind zwei Stunden Hallenrutschen genauso effektiv wie ne halbe Stunde Joggen. Da würde ich es bevorzugen, zumindest ab und an, in die Halle zu gehen - und das ganze zu Uhrzeiten, zu denen kaum ein Skigebiet auf hat; oder anders: ja, ich kann von München aus für 2h nach Brannenburg fahren. Aber dann bin ich zusätzlich noch zwei Stunden mit Hin- und Rückfahrt über insgesamt 170km beschäftigt.
Gerade alpin-nahe Hallen könnten auf diese Art und Weise einen ordentlichen Kundenkreis gewinnen.
Zuletzt darf man nicht die ganze Riege der Freestyler vergessen: Für diese werden tolle Trainingsmögichkeiten geschaffen. Und gerade in urbanen Zentren nahe der Alpen findet man viele von ihnen - zB ist München neben IBK die Hochburg der Ostalpen-Freestyler. Denen käme eine ganzjährige Option mit Öffnungszeiten von, sagen wir mal, 9 - 23 Uhr extrem entgegen.
Es gibt also durchaus schon einige Argumente, die für eine Halle sprechen (wirtschaftlich wie strukturell/taktisch).
Hallen werden aber nie den Berg und die Natur ersetzen können, stellen seitens der Investition durchaus ein Risiko dar und sind energetisch sehr genau wie kritisch zu planen und zu betrachten. Vordergründig sind die Dinger nämlich erstmal reine Energiefresser ....
Die Potentiale sind aber auch nicht zu verachten:
Hat man es lieber, dass ein typischer Stadtjugendlicher irgendwo abhängt oder bietet man ihm lieber ein schlüssiges Gesamtkonzept sportlicher Aktivitäten, dass ihn eventuell dann mal in die richtige Natur zieht? Stichwort: Kletterwand
Stichwort Energie:
Ich bin erst vor wenigen Tagen an der Halle in der Heide vorbei gefahren und mir kam mal wieder die alte Frage:
Bei allen (Kosten/Energie) Erstaufwendungen für die Herstellung von Solarzellen, so müsste eigentlich trotz allem das Dach der Halle gut zu nutzen sein, oder? Warum wird es nicht genutzt? Hier ließe sich sicherlich noch einiges optimieren - gerade beim Neubau einer Halle.
- 3303
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
Klar gibt es Argumente für Hallen. Nur überwiegen die für mich bei Weitem nocht bzw. liegen alle in der Liga der Bedeutungslosigkeit.
Weiter ist die geplante Lage dieser Halle durchaus zB mit der einer theoretischen Halle in beispielsweise Basel zu vergleichen. Keineswegs mit Bottrop oder dergleichen.
Und selbstverständlich mag so etwas betriebswirtschaftlich lukrativ sein. Nur interessiert mich dies in keinster Weise, wenn ich überlege, wie ich so etwas finden soll.
RTL ist im Gegensatz zu arte auch lukrativ, nur sagt das nichts über die Qualität aus.
Bezeichnend ist jedenfalls, dass es in einer Region, in der (mit einigen Ausnahmen) zahlreiche Alpentäler verarmen, weil keine Touristen kommen, sich Erschließungsmaßnahmen nicht finanzieren lassen während der Bestand per Gesetz quasi für unzulässig erklärt wird, ein solches Projekt offensichtlich eine Kundengruppe zu rekrutieren vermag, die es refinanzieren kann.
Weiter ist die geplante Lage dieser Halle durchaus zB mit der einer theoretischen Halle in beispielsweise Basel zu vergleichen. Keineswegs mit Bottrop oder dergleichen.
Und selbstverständlich mag so etwas betriebswirtschaftlich lukrativ sein. Nur interessiert mich dies in keinster Weise, wenn ich überlege, wie ich so etwas finden soll.
RTL ist im Gegensatz zu arte auch lukrativ, nur sagt das nichts über die Qualität aus.
Bezeichnend ist jedenfalls, dass es in einer Region, in der (mit einigen Ausnahmen) zahlreiche Alpentäler verarmen, weil keine Touristen kommen, sich Erschließungsmaßnahmen nicht finanzieren lassen während der Bestand per Gesetz quasi für unzulässig erklärt wird, ein solches Projekt offensichtlich eine Kundengruppe zu rekrutieren vermag, die es refinanzieren kann.
- Kris
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
Überall wo 3303 postet, habe ich nichts mehr zu vermelden. Wie praktisch. 
Im italienischen Forum sind sie sich noch uneinig, ob sie das toll oder nicht finden sollen. Mangels Vorbild. Idr. finden die dort jeden neuen Plastikmüll erst mal toll, sofern dieser für Betreiber einen wirtschaftlich ein Erfolg in Aussicht stellt.
Die Pressemeldung dort ist gespickt mit naivitäten, zB. daß Gäste auch aus Frankreich und der Schweiz anreisen würden. Aufgrund der kompakten Situation würde sich ein Stunden(!)preis von 18€ auch für den Gast rechnen, es gäbe ja im Ggs. zum "echten" Skigebiet keine Totzeiten [durch transfers etc].
Es scheint dort Geld vom CONI zu geben, das ist der italiensiche Ö/DSV. Dieser ist materiell vo Staat sehr gut ausgestattet und strukturell mindestens ebenso undurchsichtig wie das nördliche Pendant.
Erwartet werden im Schnitt 100 Personen in der Halle. Das sind 2 Reisebusse. Mit mehr rechnen die selbst nicht, und so soll es auch bleiben.
Im italienischen Forum sind sie sich noch uneinig, ob sie das toll oder nicht finden sollen. Mangels Vorbild. Idr. finden die dort jeden neuen Plastikmüll erst mal toll, sofern dieser für Betreiber einen wirtschaftlich ein Erfolg in Aussicht stellt.
Die Pressemeldung dort ist gespickt mit naivitäten, zB. daß Gäste auch aus Frankreich und der Schweiz anreisen würden. Aufgrund der kompakten Situation würde sich ein Stunden(!)preis von 18€ auch für den Gast rechnen, es gäbe ja im Ggs. zum "echten" Skigebiet keine Totzeiten [durch transfers etc].
Es scheint dort Geld vom CONI zu geben, das ist der italiensiche Ö/DSV. Dieser ist materiell vo Staat sehr gut ausgestattet und strukturell mindestens ebenso undurchsichtig wie das nördliche Pendant.
Erwartet werden im Schnitt 100 Personen in der Halle. Das sind 2 Reisebusse. Mit mehr rechnen die selbst nicht, und so soll es auch bleiben.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: In Piemonte primo skidome d'Italia
Kein Thema - aber betrachte sie, die Hallen, die Infrastrukturmaßnahmen, dann doch mal aus einem übergeordnetem Maßstab.3303 hat geschrieben:Klar gibt es Argumente für Hallen. Nur überwiegen die für mich bei Weitem nocht bzw. liegen alle in der Liga der Bedeutungslosigkeit.
Und?Weiter ist die geplante Lage dieser Halle durchaus zB mit der einer theoretischen Halle in beispielsweise Basel zu vergleichen. Keineswegs mit Bottrop oder dergleichen.
Ich plädiere ja als bekennender Freerider sogar für eine Halle in München - und würde sie sogar nutzen.
Lieber ab und an mal ein paar Stunden rutschen gehen als zu joggen.
Gerade in diesen alpen-nahen Regionen lässt sich für die "richtigen" Skigebiete mit Hallen IMHO der Nachwuchs generieren. Normale Münchner Jugendliche haben inzwischen leider keinen Bezug mehr zum Oberland und zu den Alpen - auch wenn es nahe liegt. Dies wäre also ein Weg ...
Keine Frage: RTL ist etwas anderes - und ich bin froh einen Teil meines Geldes durch die Öffis zu verdienen - und nutze nicht nur deswegen diese überwiegend.Und selbstverständlich mag so etwas betriebswirtschaftlich lukrativ sein. Nur interessiert mich dies in keinster Weise, wenn ich überlege, wie ich so etwas finden soll.
RTL ist im Gegensatz zu arte auch lukrativ, nur sagt das nichts über die Qualität aus.
Bezeichnend ist jedenfalls, dass es in einer Region, in der (mit einigen Ausnahmen) zahlreiche Alpentäler verarmen, weil keine Touristen kommen, sich Erschließungsmaßnahmen nicht finanzieren lassen während der Bestand per Gesetz quasi für unzulässig erklärt wird, ein solches Projekt offensichtlich eine Kundengruppe zu rekrutieren vermag, die es refinanzieren kann.
IMHO denkst du aber etwas zu kurz:
Idealismus ist schön und gut - wird ja auch im anderen Forum perfekt gepflegt. Aber sollte an dieser Stelle nicht die Frage stehen, wie man Lösungen findet?Nur interessiert mich dies in keinster Weise, wenn ich überlege, wie ich so etwas finden soll. ........ Bezeichnend ist jedenfalls, dass es in einer Region, in der (mit einigen Ausnahmen) zahlreiche Alpentäler verarmen, weil keine Touristen kommen, sich Erschließungsmaßnahmen nicht finanzieren lassen ....
Ich kenne durchaus einige junge Menschen in München, die keinen Bezug mehr zum Wintersport haben. Dies ist offensichtlich (Statistiken, die mal auf seilbahn.net veröffentlicht wurden) kein einzelfall. Es stellt sich also die Frage, wie man den Nachwuchs generiert - ohne diesen werden noch sehr viel mehr Gebiete sterben.
Ist dieser dann erstmal rekrutiert, hat sein eigenes Auto (oder darf das der Eltern benutzen), wird er IMHO auch die billigen Gebiete in der Nähe seiner Agglomeration ansteuern. Und lieber Tagestouris als gar keine ....
Sogesehen betrachte ich gerade Hallen in Alpen-nähe als Rettungsoption kleiner Gebiete - wenn diese in einem gewissen Rahmen mitspielen.
Denkt mal drüber nach und schaut euch mal unvoreingenommen eine gute Halle an ...
Schöne Grüße eines Münchner Freeriders