Die Stockhornbahn will dem markanten Berg bei Thun eine Art Nasenpiercing verpassen. Sie will unterhalb des Gipfels einen begehbaren Ring aus Stahl und Glas im Felsen verankern.
Und was kommt als nächstes ?
Kann es ja nicht sein dass man alle 10 Jahre immer noch eine verrücktere Idee in die Bergwelt pflastern muss.
Kein Wunder dass die Opposition von gewissen Organisationen immer mühsamer wird, so dass teilweise auch Ersatzanlagen verhindert werden...
Habe den Bericht gelesen. Nun gut, Grüne und sonstige Umweltverbände haben anscheinend nichts dagegen, aber wie du richtig sagst, muss alles vollgemüllert sein mit irgendwelchen Ideen?
Der Konkurrenzkampf unter den Bahnen ist hart, das Stockhorn nicht gerade in der Topliga (Titlis, Pilatus, Säntis, etc...) der Ausflugsberge in der Schweiz. Die Zeiten sind vorbei, wo Bahn, Restaurant und schöne Aussicht ausgereicht hat, um die Ausflügler anzuziehen. Heute müssen sich die Bahnen was einfallen lassen, um die Besucher anzulocken. Ich habe zugegeben schnon Dümmere Ideen gesehen, aber irgendwie passt mir dieser "Metallring" nicht in die noch recht unberührte Bergwelt.
Coole Idee. Mal was anderes. Die jetzigen Aussichtsfenster sind ja dort bescheuert, weil dreckige Fenster, so dass man kaum was sieht. Soweit ich das in Erinnerung hab, und mit so einer Plattform hätte man da eine wesentlich bessere Aussicht ...
Der Konkurrenzkampf unter den Bahnen ist hart, das Stockhorn nicht gerade in der Topliga (Titlis, Pilatus, Säntis, etc...) der Ausflugsberge in der Schweiz. Die Zeiten sind vorbei, wo Bahn, Restaurant und schöne Aussicht ausgereicht hat, um die Ausflügler anzuziehen. Heute müssen sich die Bahnen was einfallen lassen, um die Besucher anzulocken. Ich habe zugegeben schnon Dümmere Ideen gesehen, aber irgendwie passt mir dieser "Metallring" nicht in die noch recht unberührte Bergwelt.
Natürlich ist der Konkurrenzkampf hart. Aber ob dieses Wettrüsten langfristig gesehen wirklich aufgeht, wage ich zu bezweifeln.
Ketzerische Frage: wieso machen die den Nasenring nicht aus- und einfahrbar? Sprich: das wären zwei Viertel- oder Drittelringe, die zur Nutzung zu einem Halbring aussen zusammengeführt werden, und wenn die Touristen weg sind, wieder in den Berg eingezogen werden ... Jaja, spintisierende Idee - und sicher viel zu teuer ... Aber wieso eigentlich nicht?
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
Schade drum. Meines Wissens gibt es kein Gesetzt wo es verbietet etwas zu Bauen wo man von gewissen Standorten aus sehen kann. Des weiteren gibt es kein Gesetz wo sagt dass etwas was man auch von weiter aus erkennen kann automatisch hässlich und unpassend ist.
Aber die Stockhornbahnen sind halt wieder mal ein kleiner Betrieb der etwas vorwärts bringen wollte, leider aber schlicht und einfach nicht die finaziellen Mittel der gegen das projekt einsprechenden Parteien hat um vor gericht zu ziehen.
Das ist allerdings nun nicht mal das Hauptproblem. Bielmehr kotzt mich an dass dieses Projekt hier, vor allem mit der angegebenen Begründung, als Referenz für Gerichte dienen könnte. Das ist wahrscheinlich auch genau die Absicht der Gegner. Nun eine Referenz für etwas zu sein ist auch noch nicht schlimm, wenn es aber nicht auf dem ordentlichen Gesetzesweg geschieht schlicht und einfach inakzeptabel.
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, denn ich bin auch nicht für jeden Scheiss wo geplant wird.
Wenn aber die Begründung ( Technischer Fremdkörper wo sichtbar ist und deshalb das Landschaftsbild beeinträchtigt ) Schule macht dann ist schlicht und einfach nichts mehr realisierbar.
Deshalb ist für mich klar, und das sollte es eientlich auf für jede normal tickende Person sein, dass ein Verbot von Bauten mit dieser Begründung nur mittels eines Gesetztes ( beschlossen von Bund, Kanton, evt. mit Volksabstimmung ) möglich sein darf.
Die Umweltverbände kritisieren aber nach wie vor die Tendenz, naturnahe Landschaften immer mehr mit Spektakel versprechender touristischer Infrastruktur zu verbauen.
Da muss ich den Umweltverbänden sogar recht geben.
Früher war halt ein Fenster, durch die man auf die "andere Seite" schauen konnte, jetzt ist halt ein kleiner, offener Balkon. Der Ring hätte mir besser gefallen. Inwieweit man was anderes als vom Gipfel sieht, weiß ich nicht mehr.. hätten lieber mal das Skigebiet reaktiviert ;)