Ziel heute sollte der Schellschlicht (2053m) in den südlichen Ammergauer Alpen vis a vis der Zugspitze sein. Ausgangspunkt der Tour ist der kleine Wanderparkplatz in Griesen auf halbem Wege zwischen GAP und Ehrwald.
Hartnäckig hielt sich der Nebel über dem breiten Schotterbett der Naidernach.
Zunächst noch recht gemütlich gehts durch den kühlen, nebelfeuchten Bergwald die ersten Höhenmeter aufwärts.
Der Sonne entgegen.
Der „Eiserne Steg“ welcher die Schlucht der tosenden Schellaine quert.
Sonnig gehts nun für die nächsten Stunden weiter
Blauer Himmel
Das Tagesziel rückt ins Blickfeld: Der Schellschlicht (2053m)
Sonniges Plätzchen zur ersten Rast an der Schellalpe
Kurzer Blick hinüber zum Daniel
Und ins Allgäu. Der Zacken hinten in der Bildmitte müsste der Hochvogel sein
Aufstieg Hoher Brand. Hier gibt eine kleine Steilstufe zu überwinden
Rückblick zum Schelleck (1479m)
Weiter gehts Richtung Kamm
Typische Erosionsrinne im bröseligen Gestein der Ammergauer.
Gleich ist der Kamm erreicht.
Gratverlauf zum Gipfel des Schellschlicht
Schellschlichtgipfel (2053m)
Gegenüber die Zugspitze
Links das Gipfeldreigestirn der Geierköpfe. Hinten rechts die Hochplatte
Diesiger Blick ins Allgäu mit dem Zacken des Hochvogel links der Bildmitte
Rechts Kreuzspitzl (2089m), in der Mitte Kreuzspitze (2185m)
Hochplatte (2082m), ebenfalls eine sehr lohnende Gratwanderung
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... e#p4695372
Friederspitz und Frieder in der Bildmitte
Zugspitze und Jubiläumsgrat
In der Bildmitte hinten die Wettersteinwand, links davon das zackige Karwendel
Der Nebel über GAP hielt sich den ganzen Tag.
Abstieg vom Gipfel
Die ließ sich nicht im geringsten stören
Rückblick zum Gipfel mit Aufstiegsgrat
Blick zur Zugspitze während des Abstieges. Der überkochende Eibsee ließ langsam das Loisachtal vollaufen
Abstieg. Die letzten Sonnenstrahlen genießend
Der spätnachmittägliche Nebel kroch mir entgegen. Gleich ist’s vorbei mit der wärmenden Oktobersonne.
Wieder am Bett der Naidernach angekommen. Fast der gleiche Blick wie vor sieben Stunden.
Alles in Allem eine durchweg steile und anstrengende Tour. Nicht zuletzt auch wegen des feinen Ammergauer „Rollsplitts“ der die Sache an einigen Stellen durchaus heikel macht. Nichts desto trotz war’s ein Herbsttag zum Genießen dem ruhig noch ein paar weitere folgen dürfen. Mal sehen wie weit sich der für das Wochenende angekündigte Schneefall nach unten wagt.