Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getötet
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olibr
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Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getötet
Ein tragischer Unfall mit einer Pistenraupe:
Bei einem Unfall mit einer Pistenraupe samt Fräse ist am Donnerstag ein Fünfjähriger in seiner Heimatgemeinde Rußbach am Pass Gschütt (Tennengau) ums Leben gekommen.
Hier der ganze Text:
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nach ... etötet.csp
Bei einem Unfall mit einer Pistenraupe samt Fräse ist am Donnerstag ein Fünfjähriger in seiner Heimatgemeinde Rußbach am Pass Gschütt (Tennengau) ums Leben gekommen.
Hier der ganze Text:
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nach ... etötet.csp
- lift-master
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
...willst du die berge sehn,dann mußt du zum schi fahrn gehn...
- baeckerbursch
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Intertessant ist der letzte Satz des Artikels:
Also war der 5 - Jährige schuld, nicht die Faher der Pistenraupen samt Fräsen. Gott sei Dank ist in Salzburger Land die heile Wintersportwelt intaktAls dann die Geräte herauffuhren, um eine Schneekanone zu aktivieren, dürfte der Fünfjährige zu neugierig gewesen sein: Er befolgte den Rat des Lehrers nicht, fuhr los und stieß mit dem Fahrzeug zusammen.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Mhhh...so wie ich das verstanden habe, ist der Kleine direkt quer rein zwischen Walze und Fräse gefahren....
Echt tragisch. An dem Hang bin ich als Bubi auch immer an den Pistenwalzen gestanden...
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Mein Beileid.
Nur, muss man bei solchen Unglücken gleich wieder mit der Schuld kommen? Ich glaube nicht dass der Artikel darüber etwas aussagt. Und dennoch hat es sich so eingebürgert, dass jeder Medienkonsument per ferndiagnose die Schuldfrage klärt. Und wenns mal keinen Schuldigen gibt muss halt einer gesucht werden. Hauptsache man hat jemanden den man an den Pranger stellen kann. Eine Unsitte wie ich meine und zudem pietätlos.
Nur, muss man bei solchen Unglücken gleich wieder mit der Schuld kommen? Ich glaube nicht dass der Artikel darüber etwas aussagt. Und dennoch hat es sich so eingebürgert, dass jeder Medienkonsument per ferndiagnose die Schuldfrage klärt. Und wenns mal keinen Schuldigen gibt muss halt einer gesucht werden. Hauptsache man hat jemanden den man an den Pranger stellen kann. Eine Unsitte wie ich meine und zudem pietätlos.
- baeckerbursch
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Schuldfrage hin oder her - schei*egal. Der Artikel spricht von 2 Fehlern des Junge (zu neugierig); (befolgte den Rat nicht). Über die Faher der Raupen, oder warum die überhaupt dort fuhren, wurde gar nichts gesagt. Und das ist nicht neutral sondern einfach pietätlos wie man einem 5 - jährigen posthum die Schuld in den Medien in die Schuhe schiebt. Bäh.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Ein tragisches Unglück, bei dem meiner Ansicht beide oder keiner schuld ist. Objektiv betrachtet ist der kleine Skifahrer schuld, nur - fünfjährige verhalten sich nun mal nicht rational. Vom Raupenfahrer wiederum kann man nicht verlangen, dass er immer weiss und sieht was vor, hinter und neben seinem Fahrzeug vorgeht. Vermutlich wird auch noch der Skilehrer ins Visier geraten, so von wegen Aufsichtpflicht. Doch er kümmerte sich gerade um ein gestürztes Kind seiner Gruppe und er kann ja auch nicht überall gleichzeitig sein. Fazit für mich: Sehr unglücklich gelaufen mit tragischem Ende.
Leider ist es heutzutage so, dass es den Sachbestand der unglücklichen Verkettung für die Öffentlichkeit und die Medien praktisch nicht mehr gibt. Wenn etwas passiert, dann muss auch jemand schuld sein dem man die Verantwortung anhängen kann. Sogar bei Naturkatastrophen wird das gemacht (siehe Vulkanausbruch auf Island vor gut einem Jahr). Da wundert es nicht, dass auch bei diesem Unglück die Schuldfrage ziemlich schnelle einmal gestellt wird.
Mein Beileid geht an die Eltern, Verwandten und Freunde des Jungen. Dem Raupenfahrer und dem Skilehrer wünsche ich viel Kraft für die Verarbeitung des Unglücks.
Leider ist es heutzutage so, dass es den Sachbestand der unglücklichen Verkettung für die Öffentlichkeit und die Medien praktisch nicht mehr gibt. Wenn etwas passiert, dann muss auch jemand schuld sein dem man die Verantwortung anhängen kann. Sogar bei Naturkatastrophen wird das gemacht (siehe Vulkanausbruch auf Island vor gut einem Jahr). Da wundert es nicht, dass auch bei diesem Unglück die Schuldfrage ziemlich schnelle einmal gestellt wird.
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Probably waking up
- baeckerbursch
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Ich glaube das solltest du nochmal überdenkenVom Raupenfahrer wiederum kann man nicht verlangen, dass er immer weiss und sieht was vor, hinter und neben seinem Fahrzeug vorgeht.
- McMaf
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Damit hat GMD meiner Meinung nach aber vollkommen Recht. Die Öffentlichkeit ist erst zufrieden wenn sie mit dem Finger auf jemanden zeigen kann. Im Moment wieder zu beobachten im Fall "Gorch Fock": Die Ermittlungen zu dem Vorfall am anderen Ende der Welt haben kaum begonnen, da weiß man bereits dass sich entweder der Kommandant, Verteidigungsminister zu Guttenberg oder beide falsch verhalten haben. Da ist es plötzlich ein Skandal wenn ein Kommandant einer zukünftigen Führungskraft der Bundeswehr, die sich freiwillig für diese Laufbahn entschieden hat und sich freiwillig auf dieses Schiff begeben hat, zuruft "stellen sie sich nicht so an".GMD hat geschrieben: Leider ist es heutzutage so, dass es den Sachbestand der unglücklichen Verkettung für die Öffentlichkeit und die Medien praktisch nicht mehr gibt. Wenn etwas passiert, dann muss auch jemand schuld sein dem man die Verantwortung anhängen kann. Sogar bei Naturkatastrophen wird das gemacht (siehe Vulkanausbruch auf Island vor gut einem Jahr). Da wundert es nicht, dass auch bei diesem Unglück die Schuldfrage ziemlich schnelle einmal gestellt wird.
Ein Kommentar dazu in der FAZ, der eben auch diese reflexartigen Schuldzuweisungen (diesmal aus Reihen der Politik) anschneidet: Drill und Drang.
- baeckerbursch
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Was ich dazu noch loswerden möchte:
In jedem Gebiet wird man ab 17.00 von der Piste verwiesen (siehe z.B. Tirbals Hintertux Bericht) und bis 8.00 sind die Skipisten strikt gesperrt - weil es ja so unglaublich gefährlich ist wenn die Pistenraupen präparieren.
Andererseits dürfen die Pistenraupen einfach so mit Schneekannonen + Fräsen bei laufenden Betrieb auf den Pisten rumfahren.
Wo ist denn da bitte die Logik?
In jedem Gebiet wird man ab 17.00 von der Piste verwiesen (siehe z.B. Tirbals Hintertux Bericht) und bis 8.00 sind die Skipisten strikt gesperrt - weil es ja so unglaublich gefährlich ist wenn die Pistenraupen präparieren.
Andererseits dürfen die Pistenraupen einfach so mit Schneekannonen + Fräsen bei laufenden Betrieb auf den Pisten rumfahren.
Wo ist denn da bitte die Logik?
- Kris
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
DAS habe ich mich auch öfters gefragt...das ist schon etwas sonderbar obwohl die Begründung dazu umso einfacher zu finden ist...baeckerbursch hat geschrieben:Was ich dazu noch loswerden möchte:
In jedem Gebiet wird man ab 17.00 von der Piste verwiesen (siehe z.B. Tirbals Hintertux Bericht) und bis 8.00 sind die Skipisten strikt gesperrt - weil es ja so unglaublich gefährlich ist wenn die Pistenraupen präparieren.
Andererseits dürfen die Pistenraupen einfach so mit Schneekannonen + Fräsen bei laufenden Betrieb auf den Pisten rumfahren.
Wo ist denn da bitte die Logik?
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
- jens.f
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Denk z.B: mal an die Stahlseile.baeckerbursch hat geschrieben:Was ich dazu noch loswerden möchte:
In jedem Gebiet wird man ab 17.00 von der Piste verwiesen (siehe z.B. Tirbals Hintertux Bericht) und bis 8.00 sind die Skipisten strikt gesperrt - weil es ja so unglaublich gefährlich ist wenn die Pistenraupen präparieren.
Andererseits dürfen die Pistenraupen einfach so mit Schneekannonen + Fräsen bei laufenden Betrieb auf den Pisten rumfahren.
Wo ist denn da bitte die Logik?
Wenn steilere Pisten präpariert werden, werden oft sehr lange Stahlseile eingesetzt - die sieht man im Dunkeln wirklich nicht. Und so ein Stahlseil, an dem eine Pistenraupe hängt, ist sau gefährlich...
Wenn die Pistenraupen tagsüber unterwegs sind, dann sicher ohne Stahlseil.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Hab auch schon auf geöffneter Piste Windenpräparation gesehen.jens.f hat geschrieben: Wenn die Pistenraupen tagsüber unterwegs sind, dann sicher ohne Stahlseil.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Ist natürlich keine optimale Situation.Hab auch schon auf geöffneter Piste Windenpräparation gesehen.
Aber zumindest sollte man während des Tages das Stahlseil erkennen können.
Jedoch in der Nacht hat es schon einige Unfälle gegeben, weil die Skifahrer in das Seil gefahren sind.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- jens.f
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Wo war das denn?3303 hat geschrieben:Hab auch schon auf geöffneter Piste Windenpräparation gesehen.jens.f hat geschrieben: Wenn die Pistenraupen tagsüber unterwegs sind, dann sicher ohne Stahlseil.
Wurde hier der Bereich des Seil speziell gesichert?
Ehrlich gesagt, kann ich mir das kaum Vorstellen - das wäre einfach viel zu gefährlich...
Gruß, Jens
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Für manchen 'spezialisten' hier, wir könnten ja mal ohne Fräse von Schneekanone zu Schneekanone fahren. Freue mich jetzt schon über das gejammer und die Beschwerden.
Das mit Windenbetrieb auf einer geöffneten Piste kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings ist ein solcher Einsatz abseits einer geöffneten/markierten Piste, ebenso auf einer gesperrten Piste durchaus auch unter Tags möglich. Wird aber im großen und ganzen vermieden.
Ich lehne mich jetzt hier mal gaaanz weit aus dem Fenster und wage es von einem tragischen Unfall zu sprechen. Bin mir aber sicher sollte das topic ein paar Seiten stark werden wird ein Schuldiger gefunden werden. Ebenso in den Medien. Man hat halt nichts besseres zu tun.
Das mit Windenbetrieb auf einer geöffneten Piste kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings ist ein solcher Einsatz abseits einer geöffneten/markierten Piste, ebenso auf einer gesperrten Piste durchaus auch unter Tags möglich. Wird aber im großen und ganzen vermieden.
Ich lehne mich jetzt hier mal gaaanz weit aus dem Fenster und wage es von einem tragischen Unfall zu sprechen. Bin mir aber sicher sollte das topic ein paar Seiten stark werden wird ein Schuldiger gefunden werden. Ebenso in den Medien. Man hat halt nichts besseres zu tun.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Wird kein Schuldiger gefunden, wird es im Endeffekt der Pistenraupenfahrer sein. Die Gefährdungshaftung lässt grüssen...Bin mir aber sicher sollte das topic ein paar Seiten stark werden wird ein Schuldiger gefunden werden. Ebenso in den Medien. Man hat halt nichts besseres zu tun.
Man müsste schon beweisen können dass das Kind fahrlässig gehandelt hat. Aber dies wird wohl eher nicht der Fall sein.
Und nein, es ist falsch die Medien oder das Forum zu kritisieren, weil nun nach dem Schuldigen gesucht wird. In unserer modernen Gesellschaft muss nun mal einen Schuldigen gefunden werden. Darum gibt es eben auch die Gefährdungshaftung, die zur Anwendung kommt wenn die Schuldfrage nicht eindeutig geklärt werden kann.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Diavolezza Piste Firn. Ende April ca. 17:15. Der von unten gesehen linke Hangbereich nahe der KSB wurde unter Einsatz von Winde und Seil präpariert.jens.f hat geschrieben: Wo war das denn?
Nein.Wurde hier der Bereich des Seil speziell gesichert?
Ich fand es noch gerade so vertretbar. Die KSB war bereits geschlossen und die Handvoll Skifahrer, die noch mit der letzten Bahn hochgefahren sind, dürften auf dem sehr breiten Hang, in den man von der PB kommend auf der gegenüberliegenden Seite einfährt, nicht in Kontakt gekommen sein.Ehrlich gesagt, kann ich mir das kaum Vorstellen - das wäre einfach viel zu gefährlich...
Gruß, Jens
Ich wollte den Hang oben queren und dann entlang der KSB möglichst schnell herunterheizen, als ich dann das Seil gesehen habe, worauf hin ich dann wieder auf die andere Hangseite zurückgefahren bin.
Dennoch ist es ein gesamter, breiter Hang, der zu dem Zeitpunkt geöffnet war.
Also, wenn eine Pistenraupe auf einer geöffneten Abfahrt oder in einem geöffneten Skigebiet unterwegs ist, erwarte ich, dass der Fahrer auch sieht, was vor seinem Fahrzeug vorgeht.baeckerbursch hat geschrieben:Ich glaube das solltest du nochmal überdenken :!:Vom Raupenfahrer wiederum kann man nicht verlangen, dass er immer weiss und sieht was vor, hinter und neben seinem Fahrzeug vorgeht.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Ich wollte einfach zum Ausdruck bringen, dass der Mensch von Natur aus wegen seinen nach vorne gerichteten Augen ein recht eingeschränktes Blickfeld hat. Pferde beispielsweise haben dank den seitlich am Kopf sitzenden Augen ein viel grösseres Blickfeld (sehen aber dafür nur sehr wenig räumlich), Eulen können den Kopf um über 180° drehen. Der Fahrer hat vielleicht gerade eine Situation vor der Maschine im Auge behalten als ihm der Bub hinten seitlich unter die Fräse kam. Seien wir mal ehrlich: Wisst ihr immer, was im hinteren Bereich eures Autos gerade passiert? Na eben...
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Tragischer Unfall.
Wenn man bedenkt das der Vater des Jungen bei den Bergbahnen in der Werkstatt für die Wartung der Pistenbullys zuständig ist umso tragischer.
Wenn man bedenkt das der Vater des Jungen bei den Bergbahnen in der Werkstatt für die Wartung der Pistenbullys zuständig ist umso tragischer.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Die Grundfrage ist doch, was hat eine Fräse auf einer geöffneten Piste zu suchen. Dementsprechend Piste sperren und fräsen oder es bleiben lassen.
Einen 5-jähriger kann per se keine Schuld bei einem Unfall haben. Er hat höchstens so gehandelt, dass ein bestimmtes Ergebnis zustande kommt. Und es langt hier nicht, dass ein Skilehrer irgendwas sagt. Weil es könnten ja auch Kinder alleine auf einer Skipiste unterwegs sein.
Bitte schreibt jetzt nicht, dass in unserer Jugend auch Kinder zeitgleich mit Pistenraupen unterwegs waren - denn damals war ein ganz anderes Skifahreraufkommen auf den Pisten - und man hat damals sicher auch ein anderes Unfallaufkommen akzeptiert - oder es gar nicht mitbekommen, dass so ein Unfall passiert ist. Die heute oft gescholtene Vollkaskomentalität hat nämlich vieles gebracht: weniger Opfer im Verkehr, Kriminalität, weniger Umweltbelastung, ...
Dementsprechend ist so ein Unfall heute ein Anachronismus - letztlich gehört der Betreiber, der Betriebsleiter und nur zuallerletzt der Fahrer rechtlich belangt.
Einen 5-jähriger kann per se keine Schuld bei einem Unfall haben. Er hat höchstens so gehandelt, dass ein bestimmtes Ergebnis zustande kommt. Und es langt hier nicht, dass ein Skilehrer irgendwas sagt. Weil es könnten ja auch Kinder alleine auf einer Skipiste unterwegs sein.
Bitte schreibt jetzt nicht, dass in unserer Jugend auch Kinder zeitgleich mit Pistenraupen unterwegs waren - denn damals war ein ganz anderes Skifahreraufkommen auf den Pisten - und man hat damals sicher auch ein anderes Unfallaufkommen akzeptiert - oder es gar nicht mitbekommen, dass so ein Unfall passiert ist. Die heute oft gescholtene Vollkaskomentalität hat nämlich vieles gebracht: weniger Opfer im Verkehr, Kriminalität, weniger Umweltbelastung, ...
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Das würde ich nicht so sagen - bei z.B: neuschnee habe ich es schon oft erlebt, das während des Ski-Betriebes neu präpariert wird - und da die Ski-fahrer ja auch gute Pisten haben wollen, ist das durchaus sinnvoll.fettiz hat geschrieben:Die Grundfrage ist doch, was hat eine Fräse auf einer geöffneten Piste zu suchen. Dementsprechend Piste sperren und fräsen oder es bleiben lassen.
Hieraus jetzt abzuleiten, das während des Ski-Betriebes keine Präparation mehr erfolgen darf oder das die Pisten dann zeitweilig gesperrt werden, wäre meiner Meinung nach der Verkehrte schritt.
Aber natürlich muss der Raupenfahrer bei einer geöffneten Piste entsprechend aufpassen.
zu dem konkreten Fall kann man natürlich von der Entfernung aus nicht viel sagen
- burgi83
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Da würde ich dem Jens zustimmen und in den DSV-Tipps "zum Verhalten gegenüber Pistenraupen" steht das sogar expliziet drin.jens.f hat geschrieben:Das würde ich nicht so sagen - bei z.B: neuschnee habe ich es schon oft erlebt, das während des Ski-Betriebes neu präpariert wird - und da die Ski-fahrer ja auch gute Pisten haben wollen, ist das durchaus sinnvoll.fettiz hat geschrieben:Die Grundfrage ist doch, was hat eine Fräse auf einer geöffneten Piste zu suchen. Dementsprechend Piste sperren und fräsen oder es bleiben lassen.
Hieraus jetzt abzuleiten, das während des Ski-Betriebes keine Präparation mehr erfolgen darf oder das die Pisten dann zeitweilig gesperrt werden, wäre meiner Meinung nach der Verkehrte schritt.
Aber natürlich muss der Raupenfahrer bei einer geöffneten Piste entsprechend aufpassen.
zu dem konkreten Fall kann man natürlich von der Entfernung aus nicht viel sagen
http://www.ski-online.de/2788-zum_verha ... raupen.htm
Auch wenn dies nur Tipps sind und nicht so bindet wie die FIS-Regeln sind, werden diese zur Beurteilung der Schuldfrage doch sehr gerne in Anspruch genommen und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
Ich habe das so verstanden, dass Präparation mit Fräse (und Winde?) auf einer geöffneten Piste nicht sein sollte. Dem würde ich jedenfalls grundsätzlich zustimmen wollen.
Ansonsten kommt es immer auf die Verhältnisse an.
Es entspricht heutzutage allerdings leider in zunehmendem Maße dem Zeitgeist, pauschale Regelungen zu treffen.
Die Angemessenheit bzw. Verhältnismäßigkeit interessiert da oft nicht mehr.
Beispielsweise in Situationen wie dieser hier, ist es meiner Meinung nach nämlich absolut egal, ob da auf geöffneter Piste präpariert wird.
Ansonsten kommt es immer auf die Verhältnisse an.
Es entspricht heutzutage allerdings leider in zunehmendem Maße dem Zeitgeist, pauschale Regelungen zu treffen.
Die Angemessenheit bzw. Verhältnismäßigkeit interessiert da oft nicht mehr.
Beispielsweise in Situationen wie dieser hier, ist es meiner Meinung nach nämlich absolut egal, ob da auf geöffneter Piste präpariert wird.
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Re: Fünfjähriger bei Unfall mit Pistenraupe in Salzburg getö
An für und sich stören Pistenwalzen im Dienst wenig, und wenn diese auf einer gut einsehbaren und nicht zugecrowdeten Piste fahren, sollten sie auch keine Gefahr darstellen.3303 hat geschrieben:
Beispielsweise in Situationen wie dieser hier, ist es meiner Meinung nach nämlich absolut egal, ob da auf geöffneter Piste präpariert wird.
Allerdings meine ich wohl, dass Pistengeräte auf geöffneter Piste im heutigen Sicherheitszeitgeist ein Widerspruch darstellen: Einerseits wird jede auch nur in entfernter Weise gefährdende künstliche oder natürliche Behinderung (Mast, Felsen, Baum..) im Pistenbereich mit den allgegenwärtigen orangenen Plastikpolserungen verunstaltet.
Anderseits metzeln Pistenwalzen mit Fräsen und sonstigen nicht gerade sanften Gerätschaften durch die Pistenlandschaft. Wären die Sicherheitsvorschriften konsequent, müssten Pistenwalzen auch mit den dicken orangenen Plastikpolsterungen versehen werden... *g*
Aber eben, Sicherheit wird nicht aus Menschenfreude verabreicht, sondern eher von ökonomischen Überlegungen ausgehend. Und diese sind nun mal nicht immer im Sinne der tatsächlichen Sicherheit schlüssig. Wobei: Pistengeräte im Dienst emfpinde ich noch als weitgehend harmlos im ggs. zur Gewinnmaximierung durch im Skigebiet verteilte und gut geschmierte Alkoholtränken- diese Aktivitäten sind wahrlich auch höchst unethisch, da die Touristiker sehr wohl wissen, wie unnütz und gefährlich das ist, wie viele von ihren(!) auch nur leicht beschwipsten (oder vollbesoffenen) bei der Abfahrt verunglücken bzw. andere ins Unglück reissen...
Sicherheit ist eben auch Geldverdienen. Wenn letzterem die Sicherheit doch im Weg stehen sollte, wird diese im Skigebiet (auch mit noch so vielen ADAC Goldsiegeln) nach dem Opportunitätsprinzip gerne relativiert...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<