Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

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chr
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Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

Im Jahr 1997 machte ich meinen ersten Schiurlaub in den Dolomiten und war beeindruckt von dem großen zusammenhängenden Schigebiet, das wir von unserem Quartier in Wolkenstein aus erkunden konnten, nämlich die Schiregion rund um die Sella.
Beinahe jedes Jahr kam ich wieder für je eine Woche und ich begann mich auch immer mehr für die Schigebiete abseits der Sella zu interessieren. Dies führte im Vorjahr sogar dazu, dass wir von einem Quartier in Pera di Fassa aus täglich mit dem Auto 15 bis 45 Minuten in diverse „Klein“-Gebiete abseits der Sella fuhren. (San Martino, Civetta, Passo San Pellegrino, Karersee,…)
Heuer sollte es zurück zu den Wurzeln gehen, in eine Frühstückspension direkt an der Schipiste in Kolfuschg.

1. Tag 5. 2. 11 Cortina Tofana
Wenn schon der Urlaub direkt an der Ronda stattfindet, dann sollte doch wenigstens am An- und Abreisetag ein Schigebiet abseits der Ronda besucht werden. Wir starteten die Reise in Wien um 3:30 Uhr in der Früh und erreichten um 9:45 Uhr in Cortina den Parkplatz an der Talstation der 4KSB Roncato im Tofanagebiet. Das Gebiet selbst ist an einem Tag leicht erkundet ohne dabei auf Wiederholungsfahrten verzichten zu müssen. Man kommt auch auf leichten Pisten beinahe überall hin nur im Bereich Ra Valles bedient die DSB Bus Tofana nur eine rote Piste. Für die Rückfahrt von Ra Valles ins restliche Schigebiet ist es keine Schande die Talfahrt mit der Pendelbahn zu absolvieren, da die einzige Piste die Kennzeichnung „schwarz“ zu Recht hat. (dabei heißt sie Forcella Rossa)

Außer den Tellerliften Lacedel und Pocol, die auf den aktuellen Pistenplänen auch nicht mehr aufscheinen, waren alle Lifte und Pisten geöffnet. Wartezeiten gab es teilweise bis zu 5 Minuten, allgemein war für einen „Bettenwechselsamstag“ doch sehr viel los im Schigebiet, dementsprechend litten die Pisten unter dem Gästeandrang. Von der in den Dolomiten üblichen grandiosen Präparierung haben wir um 10 Uhr leider nicht mehr viel gesehen.

Das Wetter war ungewöhnlich warm für Anfang Februar in den Dolomiten (bis zu 9°C). Hohe Wolken trübten teilweise den Sonnenschein, Wind spielte keine bedeutende Rolle.

Nach dem Schitag waren wir noch ab ca. 16:30 Uhr eine knappe Stunde nach Kolfuschg unterwegs, Fotos folgen hier:
Dateianhänge
Zunächst ging es in 4 Sektionen hinauf zum Felsenschuss, bekannt von den Damenschirennen.
Zunächst ging es in 4 Sektionen hinauf zum Felsenschuss, bekannt von den Damenschirennen.
Bergstation der 3SB
Bergstation der 3SB
Das Schigebiet 5 Torri - Forcella Averau ist von dort schön zu erkennen.
Das Schigebiet 5 Torri - Forcella Averau ist von dort schön zu erkennen.
Später ging es mit der Pendelbahn nach Ra Valles. Schöner Blick auf Cortina.
Später ging es mit der Pendelbahn nach Ra Valles. Schöner Blick auf Cortina.
Die DSB Bus Tofana ist leider ab dem frühen Nachmittag im Schatten.
Die DSB Bus Tofana ist leider ab dem frühen Nachmittag im Schatten.
Davor konnten wir in Ra Valles aber auch die Sonne genießen.
Davor konnten wir in Ra Valles aber auch die Sonne genießen.
Während meine Frau für die Talfahrt die Seilbahn wählte, fuhr ich vorbei an der Felsnadel...
Während meine Frau für die Talfahrt die Seilbahn wählte, fuhr ich vorbei an der Felsnadel...
...in die Forcella Rossa.
...in die Forcella Rossa.
Das letzte Bild dieses Tages zeigt die neue 4SB Socrepes.
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Gruß chr

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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

2. Tag 6. 2. 11 Alta Badia Tour Santa Croce

In dem kleinen Rifugio Santa Croce am Fuße der mächtigen Felswand des Kreuzkofels wird der beste Kaiserschmarrn der ganzen Umgebung serviert. Das und das traumhafte Panorama waren Grund genug nach zwei Jahren diesem Ort wieder einen Besuch abzustatten.
Den Schitag begannen wir im Edelweißtal, den Hausliften von Kolfuschg. Auf dem Weg nach Santa Croce gab es noch Wiederholungsfahrten im Bereich Arlara, zurück machten wir noch den Umweg über die Pralongia ehe wir den Tag wieder im Edelweißtal ausklingen ließen. Das Schigebiet von Alta Badia im Allgemeinen hat doch eine Größe, die es einem ambizionierten Schifahrer vielleicht noch ermöglicht überall hinzukommen, an Wiederholungsfahrten ist aber dann eher nicht mehr zu denken.

In Alta Badia waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten hatten wir keine außer an der 4KSB Biok (5min). Der Pistenzustand war sehr gut und im Gegensatz zum Vortag in Cortina konnten wir auch die ersten Betriebsstunden nützen und wieder die geniale Pistenpflege in den Dolomiten bewundern.

Das Wetter war vormittags ähnlich wie am Vortag (deutliche Plus-Grade, hohe Wolken, kein Wind). Am Nachmittag kam leichter Wind auf und die Wolken lösten sich auf.

Wir waren abzüglich einer einstündigen Mittagspause in der Heiligkreuzhütte von 08:30 bis 16:45 Uhr im Schigebiet unterwegs, Fotos sind hier zu sehen.
Dateianhänge
Bei der Bergstation der 4KSB Arlara sieht man schön die Sella.
Bei der Bergstation der 4KSB Arlara sieht man schön die Sella.
Die neue 4SB Pre Ciablun soll die 4KSB Braia Fraida entlasten.
Die neue 4SB Pre Ciablun soll die 4KSB Braia Fraida entlasten.
Auch den Sassongher kann man vom Arlara aus schön sehen.
Auch den Sassongher kann man vom Arlara aus schön sehen.
Die Bergstation der ZUB Piz La Ila, dahinter der Kreuzkofel.
Die Bergstation der ZUB Piz La Ila, dahinter der Kreuzkofel.
Das Kirchlein Santa Croce mit dem Kreuzkofel.
Das Kirchlein Santa Croce mit dem Kreuzkofel.
Abschließend noch ein Bild vom Kreuzkofel; Standort Biok.
Abschließend noch ein Bild vom Kreuzkofel; Standort Biok.
Gruß chr
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

3. Tag 7. 2. 11 Grüne Ronda

Diese Ronda war nicht geplant, sie ist spontan passiert. Das geplante Ziel dieses Tages waren ursprünglich die Schipisten im Bereich des Piz Sella mit den Liften Comici 1 und 2, Sotsaslong, Gran Paradiso,…., ein landschaftlich besonders schöner Teil und ähnlich wie im Großteil von Alta Badia ist in diesem Grödner Bereich nicht so viel los wie auf den Sella Ronda-Transitpisten. Wir sind wie geplant über Grödnerjoch und Ciampinoi in den Bereich Piz Sella gefahren und um ca. 12:00 Uhr nach zahlreichen Wiederholungsfahrten im Zielbereich hatten wir dann den spontanen Einfall nicht über das Grödnerjoch zurückzufahren sondern über Pordoijoch und Campolongosattel. Die Ronda war also perfekt.

In den Bereichen, wo wir unterwegs waren, sind mir keine geschlossenen Lifte und Pisten aufgefallen, die Wartezeiten blieben unter drei Minuten. Der Pistenzustand war so, wie es bei einer Ronda zu befürchten war. Morgens von Kolfuschg bis Wolkenstein war noch alles perfekt, vom Ciampinoi nach Plan Gralba war die Piste schon vor 10:00 Uhr so abgefahren, wie abseits der Ronda abends. Im Zielgebiet um den Piz Sella fanden wir auch mittags noch frische Raupenspuren, also perfekte Pisten. Nachmittags waren dann die Ronda-Pisten sehr abgefahren und der negative Höhepunkt war dann die Abfahrt vom Bec de Roces zum Campolongosattel. Nur Buckelpistenfreaks haben da ihre Freude. Die letzten Abfahrten des Tages über Crep de Mont und die 3SB Pralongia waren wieder in einem der Tageszeit entsprechend guten Zustand.

Es war wieder ein sehr warmer Tag (die +10°C Marke wurde überschritten). Bei wolkenlosem Himmel war es nur in höheren Bereichen leicht windig.

Wir waren von 08.30 bis 17:00 Uhr bei einer einstündigen Mittagspause in der Fodomhütte unterwegs. Es folgen die obligatorischen Bilder.
Dateianhänge
Das erste Bild dieses Berichtes habe ich unmittelbar nach dem Frühstück von unserem Balkon aus aufgenommen.
Das erste Bild dieses Berichtes habe ich unmittelbar nach dem Frühstück von unserem Balkon aus aufgenommen.
Oberhalb des Grödnerjochs sieht man nun den Langkofel. Davor die EUB Dantercepies.
Oberhalb des Grödnerjochs sieht man nun den Langkofel. Davor die EUB Dantercepies.
Auch Seiseralm und Schlern sind zu erkennen.
Auch Seiseralm und Schlern sind zu erkennen.
Die Piste am Ciampinoi ist schon vor zehn Uhr etwas abgefahren.
Die Piste am Ciampinoi ist schon vor zehn Uhr etwas abgefahren.
Hingegen um elf Uhr teilweise noch frische Raupenspuren am Gran Paradiso.
Hingegen um elf Uhr teilweise noch frische Raupenspuren am Gran Paradiso.
Von dort sieht man zum Piz Sella mit den Liften Comici 1 und 2 und Dolomiti.
Von dort sieht man zum Piz Sella mit den Liften Comici 1 und 2 und Dolomiti.
Schifahrerisch ist die steinerne Stadt mehr Loipe als Piste,...
Schifahrerisch ist die steinerne Stadt mehr Loipe als Piste,...
...landschaftlich ist sie dafür um so reizvoller.
...landschaftlich ist sie dafür um so reizvoller.
Später zeigt sich der Langkofel von dieser Perspektive.
Später zeigt sich der Langkofel von dieser Perspektive.
Nahezu gleiche Perspektive, der Standort ist nun aber schon am Belvedere bei Canazei.
Nahezu gleiche Perspektive, der Standort ist nun aber schon am Belvedere bei Canazei.
Die Abfahrt zum Campolongosattel präsentierte sich um 15:15 Uhr als Buckelpiste. Kaum zu glauben, dass das in der Früh noch glatt präpariert war.
Die Abfahrt zum Campolongosattel präsentierte sich um 15:15 Uhr als Buckelpiste. Kaum zu glauben, dass das in der Früh noch glatt präpariert war.
Gruß chr
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

4. Tag 8. 2. 11 Kronplatz

Auch wenn wir die Schipisten der Sellarunde direkt vor unserem Quartier in Kolfuschg hatten, wollten wir zur Abwechslung einmal ein anderes Gebiet besuchen, nämlich den Kronplatz. Es sind die beiden Gebiete Alta Badia und Kronplatz zwar durch einen Gratis-Schibus miteinander verbunden, allerdings würde mir für meinen Geschmack bei einer Fahrt von Kolfuschg bis zum Schibus bei der Sponata-4KSB per Schi hin und zurück zu wenig Zeit für das eigentliche Zielgebiet, dem Kronplatz bleiben, weshalb wir die Strecke von Kolfuschg nach Pikolein mit unserem PKW in knappen 30 Minuten pro Richtung zurücklegten. So konnten wir von 08:45 bis 16:30 Uhr bei einer einstündigen Mittagspause das gesamte Schigebiet Kronplatz erkunden.

Wieder war der Himmel wolkenlos. Bei Temperaturen zwischen -5°C morgens im Tal und knappen 10°C nachmittags am Berg war es windstill.

Außer der parallel zu Kronplatz 1 und 2 verlaufenden Kabinenbahn Kronplatz 2000 waren alle Bahnen und Lifte in Betrieb, ebenso waren auch alle Pisten geöffnet. Außer ein paar wenigen Minuten an der 6KSB Plateau hatte ich den ganzen Tag keine Wartezeiten.

Zum Pistenzustand brauche ich wohl nicht mehr viel sagen: Am Morgen die perfekten „Teppiche“, am Abend leider abgefahren, allerdings konnte ich nirgends solche extremen Aufhügelungen finden, wie an den Sella Ronda-Pisten am Vortag.
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Vom Piz da Pleies erkennt man schon auf der anderen Seite des Ortes St. Vigil die Pisten col Torron und Miara.
Vom Piz da Pleies erkennt man schon auf der anderen Seite des Ortes St. Vigil die Pisten col Torron und Miara.
Der Ort St. Vigil mit der Talstation der EUB Cianross.
Der Ort St. Vigil mit der Talstation der EUB Cianross.
Blick vom Kronplatz nach Bruneck.
Blick vom Kronplatz nach Bruneck.
Die Kabinenbahn Belvedere.
Die Kabinenbahn Belvedere.
Auch die Schneisen des Schigebietes Helm zwischen Vierschach und Sexten sind zu sehen.
Auch die Schneisen des Schigebietes Helm zwischen Vierschach und Sexten sind zu sehen.
Zoom zu Marmolada.
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Die Bahnen Ruis und Sonne, dahinter links Marmolada und Sella.
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Gruß chr
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

5. Tag 9. 2. 11 Alta Badia

Die sanften Hänge rund um Piz Sorega, Biok und Pralongia gefallen vor allem meiner Frau sehr gut, und so starteten wir, so wie bei unserer Santa Croce-Tour am 2. Tag, auch diesmal um 08:30 Uhr in Kolfuschg das Schivergnügen, ohne dabei das Gebiet von Alta Badia zu verlassen. Zunächst hielten wir uns über zwei Stunden im Edelweißtal auf, dann ging es über Pralongia und Cherz zum Campolongosattel und anschließend über Cherz und Pralongia nach St. Kassian. Bevor wir wieder über die Pralongia nach Corvara abfuhren besuchten wir noch Piz Sorega, Biok und Piz la Ila ehe es zuletzt wieder zurück nach Kolfuschg ging. Bei dieser Tour haben wir sogar Alta Badia in Richtung Arabba verlassen, dabei aber nicht den Gültigkeitsbereich des Alta Badia Schipasses.

Keine großen Neuigkeiten beim Wetter: Wolkenloser Himmel, etwas kühler als zuletzt, aber noch immer deutlich über 0°C. Es war wieder windstill, außer im Bereich der 6KSB Maserei.

Wieder waren alle Liftanlagen und Pisten geöffnet, außer 5min Wartezeiten nachmittags an der Kabinenbahn auf den Piz Sorega und einigen Minuten vormittags an der 4KSB Borest gab es keine nennenswerten Wartezeiten.

Für den Pistenzustand galt das Selbe wie die Tage davor: Perfekt. Da wir Pisten an der Sella Ronda gemieden haben, mußten wir auch am Nachmittag keine stark aufgehügelten Hänge fahren.

Auch von diesem Tag einige Bilder:
Dateianhänge
Die Pisten Forcelles und Stella Alpina vom Col Pradat aus fotografiert.
Die Pisten Forcelles und Stella Alpina vom Col Pradat aus fotografiert.
EUB Col Pradat.
EUB Col Pradat.
Schlepplift Stella Alpina.
Schlepplift Stella Alpina.
Blick von der Forcelleshütte nach Corvara.
Blick von der Forcelleshütte nach Corvara.
Blick zu Sassongher und der Piste vom Col Pradat.
Blick zu Sassongher und der Piste vom Col Pradat.
Neuer Standort: Corvara mit Sassongher.
Neuer Standort: Corvara mit Sassongher.
Blick vom Cherz zur Piste Vallon.
Blick vom Cherz zur Piste Vallon.
Abschließend noch ein Bild von der Sella auf der Sonnenabfahrt der 6KSB Maserei aufgenommen.
Abschließend noch ein Bild von der Sella auf der Sonnenabfahrt der 6KSB Maserei aufgenommen.
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

6. Tag 10. 2. 11 Rote Ronda

Als wir uns vor dem Urlaub überlegt hatten, wo wir mit unseren Schiern überall hinfahren könnten, war eigentlich keine einzige Ronda geplant. Nun habe ich erstmals in einem Urlaub beide gemacht. Ursprünglich wäre geplant gewesen an diesem Tag auf die Marmolada zu fahren. Die Aussicht dort finden meine Frau und ich zwar genial, die Abfahrten selbst aber weniger berauschend, außerdem waren wir erst vor drei Jahren dort oben.
Am Sass Pordoi waren wir schon mehr als zehn Jahre nicht mehr. Was für meine Frau eine Berg – und Talfahrt auf einen genialen Aussichtsberg war, war für mich auch eine schifahrerische Herausforderung, trat ich doch die Talfahrt per Schi durch die Pordoischarte an.
Neben den notwendigen Rondapisten und dem Sass Pordoi-Ausflug gab es noch einen Abstecher auf den Vallon, einige Wiederholungsfahrten am Belvedere und wie schon bei der grünen Ronda drei Tage davor einen Abstecher zu den Liften beim Piz Sella. Bei einer einstündigen Mittagspause auf der Saleihütte waren wir von 08:30 bis 17:00 Uhr unterwegs.

Wetter wie immer: wolkenlos, leichte Plus-Grade, windstill.

In den Bereichen wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte und Pisten geöffnet, kurze Wartezeiten hatten wir nur bei den Sesselbahnen Fungeia und Costabella.
Pistenzustand wie immer: morgens perfekt präpariert, nachmittags an der Ronda sehr in Mitleidenschaft gezogen, abseits der Ronda deutlich besser. Die Pordoischarte war in ihrer Einfahrt sehr schwer zu fahren, da sie dort (so wie eine Rondapiste am Abend) sehr aufgehügelt war, und der felsige Untergrund teils großflächig durch den Schnee schaute. Hatte man diesen Teil bezwungen, war der Rest nur noch eine Konditionsfrage.

Natürlich gibt es auch von diesem Tag Fotos:
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Die erste Abfahrt des Tages war am Vallon.
Die erste Abfahrt des Tages war am Vallon.
Ebendort.
Ebendort.
Blick von der Porta Vescovo zur Marmolada.
Blick von der Porta Vescovo zur Marmolada.
Unterhalb der Forcella Europa.
Unterhalb der Forcella Europa.
Blick vom Sass Pordoi zum Pordoijoch mit den Liften Fodom, Saletei und Lezuo.
Blick vom Sass Pordoi zum Pordoijoch mit den Liften Fodom, Saletei und Lezuo.
Capanna Fassa am Piz Boe. Der höchste Punkt im Sellastock.
Capanna Fassa am Piz Boe. Der höchste Punkt im Sellastock.
In der Pordoischarte.
In der Pordoischarte.
Ebendort.
Ebendort.
Gegen Ende der Tourenabfahrt.
Gegen Ende der Tourenabfahrt.
Blick zurück auf die gefahrene Strecke.
Blick zurück auf die gefahrene Strecke.
Am Belvedere.
Am Belvedere.
Auch der Schilift Pudra muss abgearbeitet werden.
Auch der Schilift Pudra muss abgearbeitet werden.
In der Nähe hab ich mir die Fermedabahn auf der Seceda hergezoomt.
In der Nähe hab ich mir die Fermedabahn auf der Seceda hergezoomt.
Zuletzt geht es vom Grödnerjoch nach Alta Badia. An der Ronda sind die Pisten wieder zerstört, hier in Höhe der 4SB Val Setus.
Zuletzt geht es vom Grödnerjoch nach Alta Badia. An der Ronda sind die Pisten wieder zerstört, hier in Höhe der 4SB Val Setus.
Gruß chr
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

7. Tag 11. 2. 11 Rund um den Falzaregopass

Bei unserer ursprünglichen Überlegung zu Hause, wie dieser Tag zu gestalten sei, dachten wir zunächst an ein Schianschnallen in Kolfuschg und ein Fahren bis ins Gebiet der 5 Torri und zurück, wobei am Hinweg natürlich zwischen Armentarola und Falzaregopass der Taxibus zu verwenden ist. Da wir aber in den letzten Tagen die Pisten in der Umgebung sehr ausführlich erkundet hatten, beschlossen wir wieder einmal den PKW zu verwenden und gleich am Falzaregopass zu parken, um mehr Zeit für das Gebiet 5 Torri – Col Gallina zu haben. So war es uns möglich den ganzen Vormittag in diesem Bereich zu verbringen und erst zu Mittag nahmen wir die Bahn auf den Lagazuoi und die Piste nach Armentarola. Bei der Capanna Alpina entschieden wir uns den Taxibus nach Armentarola zu nehmen, da er genauso teuer wie der Pferdetransport ist (2€/Person), aber deutlich bequemer. Die späte Mittagspause machten wir am Piz Sorega. Den Nachmittag verbrachten wir auf der Pralongia. Um 16:30 Uhr stieg ich in Armentarola in den Linienbus auf den Falzaregopass ein(2€), um von dort den PKW zu holen. Am Rückweg nach Kolfuschg stieg in Armentarola meine Frau wieder zu und ein gelungener Schitag ging zu Ende.

Auch dieser Tag wurde von der Sonne dominiert, obgleich sich wieder hohe Wolkenfelder bildeten. Die Temparatur war im Bereich Falzarego-5 Torri ein paar Grad über Null, unten in Alta Badia deutlich wärmer. In höheren Bereichen leichter Wind.

Lifte und Pisten waren in den Bereichen wo wir unterwegs waren alle geöffnet. Warten mußten wir nur bei der Lagazuoi-Pendelbahn. Erst in die dritte Gondel konnten wir einsteigen.

Der Pistenzustand war am Vormittag im Bereich Col Gallina-5 Torri perfekt. Es waren in diesem Bereich auch extrem wenig Schifahrer unterwegs, so dass die Pisten auch mittags noch kaum Abnützungserscheinungen hatten. In Alta Badia am Nachmittag tauchte wir quasi in eine andere Welt ein. Hier waren die Pisten schon der Uhrzeit entsprechend sehr in Mitleidenschaft gezogen. Was den Pistenzustand betrifft wäre es klüger gewesen bei der Capanna Alpina den Taxibus zum Falzaregopass zu verwenden und den Tag dort ausklingen lassen. Bei unserer Entscheidung hatten wir aber mehr Abwechslung.

Auch von diesem Tag gibt es Bilder.
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Schon 15 Minuten Schibetrieb. Meine Frau und ich und nur wenig andere Schifahrer arbeiten an der Zerstörung der Raupenspuren.
Schon 15 Minuten Schibetrieb. Meine Frau und ich und nur wenig andere Schifahrer arbeiten an der Zerstörung der Raupenspuren.
Auch beim Col Gallina Tellerlift müssen die Pisten abgearbeitet werden.
Auch beim Col Gallina Tellerlift müssen die Pisten abgearbeitet werden.
In dieser Saison heißt es Abschied nehmen von der ESB Averau.
In dieser Saison heißt es Abschied nehmen von der ESB Averau.
Während der Bergfahrt: Blick zu die 5 Torri.
Während der Bergfahrt: Blick zu die 5 Torri.
Ebendort.
Ebendort.
In der Nähe der Bergstation sieht man zum Fertazza im Schigebiet Civetta.
In der Nähe der Bergstation sieht man zum Fertazza im Schigebiet Civetta.
Die Südseite ist durch diese DSB erschlossen.
Die Südseite ist durch diese DSB erschlossen.
Später ging es mit der DSB Croda Negra weiter.
Später ging es mit der DSB Croda Negra weiter.
Mittags ging es auf den Lagazuoi.
Mittags ging es auf den Lagazuoi.
Blick vom Lagazuoi auf den Falzaregopass und die Pisten von Falzarego und Col Gallina.
Blick vom Lagazuoi auf den Falzaregopass und die Pisten von Falzarego und Col Gallina.
Ebendort: Die Tofanen
Ebendort: Die Tofanen
Kurz vor dem Ende der Abfahrt nach Armentarola erblickt man diese Eisfälle.
Kurz vor dem Ende der Abfahrt nach Armentarola erblickt man diese Eisfälle.
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von chr »

8. Tag 12. 2. 11 Haunold

Der Abreisetag ist nun leider gekommen und mit ihm auch gleichzeitig der letzte Schitag. Um 8:00 Uhr verließen wir unser Quartier in Kolfuschg und erreichten kurz vor 09:30 Uhr Innichen im Pustertal. Wir parkten an der Talstation der 4KSB Haunold und blieben bis 14:30 Uhr. Die Mittagspause hielten wir diesmal nur 30 Minuten, da ja auch der Schitag deutlich kürzer war. Wien war dann zwischen 20:15 und 20:30 Uhr erreicht.

Das Wetter war auch am achten und letzten Urlaubstag gut, obwohl die hohen Wolken gegen Mittag die Sonne kurzzeitig verdeckten. Mit +12°C war es wieder sehr warm und windstill.

Alle Lifte und Pisten waren geöffnet, die Wartezeit betrug am Sessellift maximal 2 Minuten.
Auch diesmal war am Pistenzustand nichts auszusetzen. Allerdings wird bei 12°C am Nachmittag der Schnee sogar am Nordhang weich.

Bevor ich die Fotos vom letzten Schitag hineinstelle noch ein paar abschließende Worte zum Urlaub:
Jetzt wo ich wieder einen Superski-Urlaub direkt an der Sella verbracht habe, weiß ich, warum ich in den letzten Jahren all die anderen Gebiete erforscht, und dabei lieben gelernt habe. Es ist rund um die Sella extrem viel los. Dabei stören mich nicht die Wartezeiten an den Liften, die waren im ganzen Urlaub kaum vorhanden, sondern die Massen, die sich gleichzeitig auf der Piste bewegen, und die Pisten deshalb am Nachmittag an vielen Stellen extrem aufgehügelt sind. Im nächsten Jahr sind Passo San Pellegrino, Karerpass und Buffaure wieder ein Pflichtprogramm. Dort genießt man auch die herrliche Dolomitenlandschaft bei deutlich weniger Trubel.
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Am Tellerschlepplift Doris.
Am Tellerschlepplift Doris.
Tellerschlepplift Untertal.
Tellerschlepplift Untertal.
Blick nach Innichen.
Blick nach Innichen.
In der 4KSB Haunold.
In der 4KSB Haunold.
Der Berggasthof neben der Bergstation der 4KSB.
Der Berggasthof neben der Bergstation der 4KSB.
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von Foto-Irrer »

Danke für die Bilder, da sie Ecken zeigen, die ich nicht zu Sicht bekam bzw. andere Perspektiven. Insbesondere für den Blick vom Lagazuoi zum Col Gallina und Aufnahmen an den Cinque Torri. Wir werden es die nächsten Jahre wahrscheinlich auch so wie Ihr machen und mit dem Auto die kleinen abgelegenen Gebiete mal besuchen. Mich reizt es auch, irgendwann mal in jeder Ecke des Dolomiti-Skipasses gewesen zu sein.
Wo in Colfosco wart Ihr denn genau untergekommen? Wir hatten Arche Noah gewählt, nur telefonisch buchbar, zwischen zwei Häusern durch und man ist bei der EUB Edelweißtal.
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Dolomitenfan
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Re: Dolomiti Superski 5. 2. bis 12. 2. 11

Beitrag von Dolomitenfan »

Wir (mein Mann chr und ich) haben im Garni La Dorada gewohnt. Das liegt mitten im Ortszentrum unmittelbar oberhalb der Kirche. WIr hatten ca. 5 Min. (langsam gegangen) Fußweg zur Colfoscopiste (Einstieg Höhe der Brücke).
Nach unseren heurigen Erfahrungen rentiert es sich in jedem Fall auch alle "kleineren" Gebiete des Dolomiti Superski zu besuchen. Nach einem Uralub abseits der Ronda im Vorjahr, waren die abgearbeiteten Psiten für mich wieder sehr gewöhnungsbedürftig. Aber ich muss weiterhin auch ganz klar sagen, dass Alta Badia für mich ein Paradies der angenehmen sanften Hänge ist ... aber wehe man verlässt mal das Tal ... dann darf man sich abends über übel zugerichtete Hänge zurückarbeiten.
Deine Berichte haben wir leider noch nicht angeschaut :oops: wird bei nächster Gelegenheit aber sicher nachgeholt :mrgreen:
Saison 2021/22: 2x Jauerling, 3x Mönichkirchen, 1x Annerlbauer (Krieglach), 2x Strallegg, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm, 1x Teichalmlifte, 1x Schmittenhöhe, 1x Wildkogel-Arena, 1x Stuhleck, 1x Gerlosplatte

Saison 2020/21: 3x Kinderland St. Corona, 2x Schieferwiese, 4x Mönichkirchen, 4x Schmolllifte, 2x Annaberg, 1x Niederalpl, 1x Jauerling, 1x Grebenzen, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm
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