Datum: Sonntag, 26.12.2010 (2. Weihnachtstag)
Wetter: wolkig, nur gaaanz selten kam die Sonne durch
Schneeverhältnisse: sehr gute Schneeverhältnisse, leider kaum Sonne
Wartezeiten: Keine
Pistenplan
Erlebnisbericht
Nach den beiden nebeligen Tagen freute uns, dass für den 2. Weihnachtstag mit Sonne zu rechnen war. Diese Vorhersage passte uns sehr gut in Konzept – schließlich wollten wir an diesem Tag nach Gargellen. In der Nova dürfte an einem Sonntag bei so guten Bedingungen (wie vorhergesagt) einiges mehr los sein.
Das Skigebiet Gargellen hatte ich schon oft als Geheimtipp oder Empfehlung gelesen. Hierauf war ich besonders gespannt und nahm die etwas längere Anreise mit dem Skibus gerne in Kauf. Die längere Anreise sollte nämlich Tagesausflügler von einem Besuch des Skigebiets abhalten, so dass ich mit wenig Andrang rechnete.
Um 9:43 Uhr (Uhrzeit auf dem Foto stimmt nicht) waren wir ich dann an der Talstation in Gargellen).
Ein Blick auf die Anzeigetafel eröffnete uns die Erkenntnis, dass trotz geringer Schneehöhe (angegeben 55 oder 65 Centimeter) beinahe alle Pisten geöffnet hatten.
Oben an der Bergstation war aber nicht viel von Sonne zu sehen.
Naja, nutzt alles nichts, also die Piste „Einkehrschwung“ (Blaue 9) zum Sessel Kristallbahn runter
Oben angekommen stellten wir fest, dass die „Schlüachteck“ (Blaue 7) eine richtig stark befahrene und schmale Strecke ist.
Daher schnell über die „Einkehrschwung“ zum Schlepper „Schmuggi Luggi“ und von dort zum Sessel „Gargellner Köpfe“, wo oben ein wenig Hoffnung auf Sonnenstrahlen bestand.
Über die Piste „Gargellner Köpfe“ (Blaue 3) ging es gleich weiter auf die Piste „Schnapfenwald“ (Rote 1).
Den Schlepper „Valifenz“ ließen wir links liegen und fuhren runter bis zur Talstation.
Mit der Schafbergbahn ging’s nach oben und gleich wieder gaaaaanz nach links auf dem Pistenplan zur „Verbindung Schnapfenwald“, wo wir weihnachtliche Fotos schießen konnten.
Nach einem kurzen steileren Stück ging es gleich wieder flacher zu. Für Skifahrer also nicht so interessant die Strecke, aber es gab tolle Fotomotive
Da ich irgendwo eine Empfehlung für die Pizzeria Barga aufgeschnappt hatte, ging es dorthin.
Nach zwei leckeren Pizzen und Getränken ging es erst mit dem Übungs-Schlepplift Vergalden ein paar Meter hoch, um die dortige Übungspiste abzufahren.
So langsam kam die Sonne ein wenig raus, so dass wir noch mal mit dem Sessel Gargellner Köpfe und auf die Piste Madrisa (Blaue 5) bogen …
…ehe wir dann auf die andere Seite wechselten und über die Täli (Blaue 6) zur Kesselhütte fuhren.
Danach folge die Piste Schwefeltobel, ehe wir bis zum Ort runterglitten und in der Schmuggler Bar noch was tranken, bevor wir in den Skibus einstiegen.
Fazit Skigebiet
Auch wenn die Sonne sich bei Weitem nicht so oft zeigte wie angekündigt, hatten wir einen sehr schönen Skitag in Gargellen.
Das mit 47 Pistenkilometern eher kleinere Skigebiet eignet sich aufgrund seiner Vielzahl von Blauen Pisten auch für Anfänger, zumal die einfachen Pisten 2 und 5 gut zu erreichen sind und man auf blauen Pisten nahezu das gesamte Skigebiet abfahren kann. Sogar über zwei mit „blau“ eingestufte Talabfahrten können Anfänger ins Tal hinunterrutschen.
Mit der „Roten 1“ finden fortgeschrittene Skifahrer nur eine einzige rote Piste. Aber da auch einige blaue Piste durchaus Spaß bereiten und man zudem eine doch beachtliche Anzahl an Skirouten nutzen kann, kommen auch fortgeschrittene Skifahrer auf ihre Kosten, auch wenn andere Skigebiete (z. B. Silvretta Nova) interessanter sein dürften.
Für Freerider soll das Gebiet Gargellen übrigens ein echter Geheimtipp sein. Leider gehöre ich aber nicht zu dieser Gruppe von Skifahrern, so dass ich mir kein Urteil erlauben kann.