Nachdem ich den Vormittag auf der anderen Seite von Seefeld am Gschwandtkopf verbracht hatte, wechselte ich am Nachmittag jenes sonnigen, schon leicht frühlingshaften Sonntags zum Skigebiet Rosshütte hinüber, das mich vor allem wegen der beiden Kurvenschlepper interessierte.
Hier geht’s zu den Gschwandtkopfbildern:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 46&t=38489
Pistenplan Rosshütte:
http://www.seefeld-sports.at/de/bergbah ... winter.php
Nachdem ich die Standseilbahn genommen hatte, erreichte ich oben die Talstation der Seefelder Jochbahn, einer 900m langer 12er PB von 1958. Leider waren die Gondeln immer recht voll, so dass ich eine Fahrt auf später verlegte und es dann schließlich nicht mehr schaffte, als mir ab 15:30 h die Beine immer schwerer wurden – schließlich erlebte ich hier meinen 2. Skitag in Folge, an dem ich von früh morgens an ziemlich viel gefahren war. Aber gut – der Schlepper unter der Pendelbahn interessierte mich sowieso viel mehr...
Hier sieht man die Trasse der Jochbahn und des gut 800m langen Jochlifts, einem Kurvenschlepper aus dem Jahre 1977. Zusammen mit dem unteren Kaltwasserlift hab ich hier die meisten Abfahrten gemacht. Zwar weichte oben an einem Teilstück der Hang etwas auf, aber man hatte hier deutlich mehr Platz zum Fahren als an der Abfahrt vom Rosshüttenexpress, wo sich die Meisten tummelten.
Talstation Jochlift und Bergstation Kaltwasserlift – den hat man anscheinend bis hier herauf verlängert, doch hierzu gleich mehr...
Abfahrt am Kaltwasserlift, dessen Kurve man unten schon sieht. Lt. einem alten Pistenplan ging der alte Lift nur bis zur Kurve, bis man diese einbaute und die Trasse bis auf die Höhe der SSB-Bergstation verlängerte, um die Anbindung an Jochlift und Jochbahn zu erlangen.
Die Kurve mit einer Stütze vom alten Kaltwasserlift, der grüne Portalmasten hat. Die Neubaustrecke besitzt unlackierte T-Masten – vmtl. aus den späten 80ern oder frühen 90ern.
Für die Schleppliftfans im Forum...
Blick auf die Trasse – unten sieht man wieder T-Masten – ich denke mal, dass man vielleicht den Lift auch nach unten verlängert hat, oder? Oder hat man da nur ein Teilstück erneuert? Sicherlich wissen da welche im Forum was drüber...
Pisten und Standseilbahn – ich mag solche Anlagen noch weniger wie Pendelbahnen und ausnahmsweise hoffe ich hier auf Ersatz. Von mir aus mit einer sonst so geschmähten 0815-EUB.
Nicht zu überhören...
Talstation Kaltwasserlift...
Länge 860 m, Bj. 1969 (der Portalmastenabschnitt zumindest)
Leute, die Schlepper doof finden, können jetzt mal kräftig weiterscrollen...
Hier verrenkte ich mich...
Die Neubaustrecke...
Wieder verrenkt...
Am Ausstieg muss man halt ein bisserl anschieben und um die Talstation der Jochbahn laufen, um zum anderen Schlepper zu gelangen. Sicherlich finden das wieder irgendwelche Leute besch.., aber was soll's...
Kaltwasserlift und Jochlift (schnauf...)
2 Kurvenschlepper hintereinander – ich fuhr die sooft, dass mein Zeitplan durcheinander geriet und nicht nur eine Fahrt mit der PB Jochbahn, sondern auch mit der Härmelekopfbahn flach fiel. (Die PB übers Tal ins andere Gebiet rüber...)
Oben links sieht man die Stütze der Seefelder Jochbahn...
Jetzt kommt das Steilstück – so was find ich immer gut...
Seitenblick zur Verdeutlichung – in der Bildmitte im Hintergrund der Herzogstand, der leider geschlossen war, denn Münchner und ich haben ihn schon lange ganz weit oben auf der Liste...
Der Blick über die Schultern reicht bis Seefeld hinunter.
Links der Rosshüttenexpress, der eine 80erJahre DSB und einen schönen, alten Gitterportalmastenlift ersetzt hat.
Blick vom Ausstieg – zwar war der Schnee jetzt am Nachmittag stellenweise weich und an den exponierten lagen lugten freie Stellern hervor – trotzdem war es ein voller Genuss hier runter zu fahren. Allein schon der Aussicht wegen! Außerdem – wie bereits gesagt – die meisten Leute wollten mit den Schleppern oder der alten PB nicht fahren (die beißen ja bekanntlich) und so fuhr alles an der 6KSB. Ein bisserl sieht man's an den vielen Punkten ganz weit „unten“ im Bild.
Blick Richtung Herzogstand – die PB-Trasse ist auch zu erkennen.
Die PB reicht noch ein Stück weiter rauf – spätestens nächste Saison muss ich hier noch mal hin.
Die alte Bahn war gut ausgelastet an jenem sonnigen Sonntag...
Hier sieht man das, was ich grad gemeint habe, noch besser (mit den vielen Leuten an der 6KSB).
Zoom in die Kurvenschleppertrasse.
2 Pendelbahnen und ein Schlepper sind hier zu sehen.
Kleine Zoomspielerei
LSAP-Bergstation der DSB Hermannstal (1988-2007) – auf deren unterer Trasse verläuft die 6KSB, die dann an der Zwischenstation eine neue Strecke nimmt.
An der alten Bergstation – von welchem Lift die Vierersessel wohl sind?
Zoom zum Gschwandtkopf, wo ich mich am Vormittag vergnügt hatte. Links der Bereich, wo der ESL steht und rechts der Hang, wo die 4SB raufgeht.
Talstation Rosshüttenexpress. Links dachte ich schon, dass das die Schneise der alten DSB sei, doch die verlief – wie man an dem Zoombild bei den Gschwandtkopfbildern sieht.
Frühlingsgefühle in der 6KSB – es war mittlerweile richtig war geworden und jeder machte seine Jacke auf – ein kleiner Vorgeschmack auf den März...
Anfahrt auf die Zwischenstation – die 6KSB verläuft danach weiter rechts auf Neuland (der alte SL stand weiter links auf der anderen Seite am Waldrand und die DSB ging geradeaus weiter über die Piste zur Bergstation...)
Die Einsamkeit der 6KSB-Pisten...
Hingegen war es an dieser 6KSB ruhig – die Hochangerbahn (1,2 km lang) mochte ich gleich – denn die 1999 gebaute Anlage hat eine ganz interessante Trasse. Hier geht es richtig steil zur Sache, nachdem man eine Weile flach durch den Wald geschwebt ist...
Hier führte früher gewiß kein Schlepper hoch! (Die Bahn war eh eine Neuerschließung.)
Das letzte Stück
Das Übliche...
Die Reitheralmbahn, die 2000 hinzu gekommen ist (auch sie so gute 1,2 km lang) , aber nicht bis ganz rauf zur Bergstation der PB Härmelekopf reicht, die von der Rosshütte rüber kommt.
Hier war die Piste weich, aber man hatte eine schöne Sicht, Sonne und es war nichts los...
Schattenspiele
Reitheralmbahn und Gschwandtkopf im Hintergrund.
Ominöse Trasse an der Rosshütte auf der anderen Seite...
Die Talabfahrt von der Hochangerbahn runter.
Der zweite Einstieg ins Skigebiet: Der 700m lange, 1994 gebaute Brandlift, von dem aus man zum Rosshüttenexpress gelangt.
Gleichzeitig ein Übungslift für die Kinder – er fährt auch recht langsam. Ich machte hier noch die letzte Abfahrt, da ich nicht mehr konnte...
Februaridylle...
Am Rückweg tankte ich noch in Scharnitz und ging in der Abendsonne spazieren...
Blick Richtung Deutschland...
Der Grund meiner Fahrtunterbrechung: LSAP Mühlberg, wo erst ein SL, dann eine DSB raufführten. Die Leiche der DSB stand noch ewig rum und ich Depp hab es nie geschafft, sie noch zu knipsen. Schade um das Kleinstgebiet – ich hätte es sofort besucht...
Es ging wieder zurück nach München und ab GAP war die Fahrt nicht mehr lustig – Blockabfertigung am Tunnel in Farchant und Stau bis zur A95 – dann noch mal von Wolfratshausen bis Schäftlarn oder so. Aber dafür hatte ich einen 1A-Tag erlebt und viele Fotos geschossen. Es hatte sich wieder einmal voll gelohnt, auf's Ausschlafen zu verzichten! Die Rosshütte ist für nen Tag voll in Ordnung, aber am Wochenende scheint sie ja überaus beliebt zu sein. Ich werde beim nächsten Mal lieber unter der Woche kommen – schon allein wg. dem B2-Wahn zwischen GAP und A95...
E N D E
