UNO-STUDIE ZUR KLIMAERWÄRMUNG-Kitzbühel geht der Schnee aus

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s.oliver78
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UNO-STUDIE ZUR KLIMAERWÄRMUNG-Kitzbühel geht der Schnee aus

Beitrag von s.oliver78 »

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1 ... 77,00.html

UNO-STUDIE ZUR KLIMAERWÄRMUNG

Kitzbühel geht der Schnee aus

Vielen Wintersportorten in den Alpen droht in den nächsten Jahrzehnten das Aus. Der globale Klimawandel werde zu Schneemangel, Gletscherschmelze und erhöhter Gefahr durch Schneelawinen führen. Das ergab eine Studie des Uno-Umweltprogramms Unep.

Turin - In den kommenden Jahrzehnten dürften aus Schneemangel die Skilifte häufig stehen. Durch das stetige Steigen der Schneefallgrenze könnte in manchen traditionellen Gebieten wie dem österreichischen Kitzbühel das Skilaufen bald nicht mehr möglich sein, ergab ein am Dienstag in Turin vorgestellter Bericht der Vereinten Nationen. "Klimawandel findet jetzt statt, wir können ihn messen", sagte Klaus Töpfer, Direktor des Uno-Umweltprogramms (Unep). "Und die Studie zeigt, dass davon nicht nur die Entwicklungsländer betroffen sind."
Sollten keine drastischen Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase erfolgen, werden die Temperaturen binnen hundert Jahren bis zu 5,8 Grad Celsius steigen, schreiben die Autoren der Studie. Die Forscher der Universität Zürich untersuchten die Auswirkungen der Erwärmung auf Skigebiete in der Schweiz, in Österreich, Italien, Australien den USA und Kanada. Das in nur 760 Meter Höhe gelegene Kitzbühel in Tirol nannte sie als das prominenteste mögliche Opfer des Klimawandels. Deutschland und Österreich wären besonders betroffen, weil viele Wintersportorte recht tief lägen. Auch die Skigebiete im Schwarzwald und im Allgäu seien akut gefährdet. In der Schweiz könnte jeder zweite Wintersportort die Folgen der Klimaerwärmung stark zu spüren bekommen.

Entweder müsse der Skibetrieb in diesen Orten wegen Schneemangels ganz eingestellt werden, heißt es in der Studie. Oder zusätzliche Kosten etwa für Kunstschnee würden den Skibetrieb zu teuer machen. "Kunstschnee ist nicht die Lösung", sagte auch Rolf Buerk, Geograf an der Universität Zürich. An Investitionskosten würden 500.000 Euro und jedes Jahr pro Kilometer Schnee noch mal 30.000 Euro anfallen. Bei steigenden Temperaturen würde zur Erzeugung auch immer mehr Energie aufgewendet werden müssen, gibt Buerk an.

Im Moment läge die magische Grenze für Schneesicherheit bei rund 1300 Meter Höhe. In den nächsten 30 bis 50 Jahren werde die Schneefallgrenze beispielsweise in Österreich um 200 bis 300 Meter steigen, hieß es in der Studie. Das Ausweichen auf Gletscher sei nur bedingt möglich. Diese seien im vergangenen Jahrhundert bereits deutlich zurückgegangen. Und in der Schweiz sei bis 2030 mit einem weiteren Rückgang der Gletscher um weitere 20 bis 70 Prozent zu rechnen.

Bedroht seien die Wintersportorte auch durch andere Umweltgründe: Als Folge der Klimaerwärmung steige die Gefahr von Erdrutschen, was zu Schwierigkeiten beim Bau neuer Seilbahnen führen könnte. Außerdem sei mit einer Zunahme von Schneelawinen in mehr als 2000 Metern zu rechnen. Dies würde ein erhöhtes Risiko für Skifahrer bedeuten, folgern die Autoren der Uno-Studie.

Gast

Beitrag von Gast »

Und ewig grüßt das Murmeltier, Journalismus in der Zeitschleife.
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Hanz
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Beitrag von Hanz »

Der Gast war ich.
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starli
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Beitrag von starli »

Weniger Schnee = Mehr Lawinen

Hä?
Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

starli hat geschrieben:Weniger Schnee = Mehr Lawinen

Hä?
Das stimmt schon. Denn je weniger, nein, je seltener es schneit, desto schlechter ist die Verbindung zwischen den einzelnen Schneeschichten.

Das hatten wir im letzten Jahr auch schon. Und heuer wird´s wahrscheinlich noch schlimmer, zumal der Föhn der letzten Tage extreme Triebschneeansammlungen geschaffen hat. Und dieser Triebschnee ist dann die Basis für en ganzen Winter.


Im Übrigen wird wohl niemand hier bezweifeln, dass wir einen Klimawandel durchmachen, der bei uns aus heutiger Sicht einen Temperaturanstieg bringen wird.

Ich kann nur drauf hinweisen, dass man in den letzten 100 Jahren IMMER vom Glungezer bis nach Volders abfahren konnte (auf der längsten Abfahrt der Alpen;)), oder vom Patscherkofel bis nach Amras zur Straßenbahnhaltestelle. Seit ein paar Jahren geht das nicht mehr.
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Beitrag von snowboardfreak »

ich bin immer noch optimistisch und denke, dass irgendwann in den nächsten paar jahren wieder mehr schnee kommt, es kann doch nicht sein dass die amis die immer mehr gase rauspulvern mehr schnee haben als wir, die eh schon alles 10fach gefiltert haben
Das Leben ist kurz. Aber wenn du es richtig lebst, ist ein Leben genug.
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Beitrag von Emilius3557 »

@snowboardfreak: wenn unsere Skigebiete alle auf ca. 2500 m. (Vail) beginnen würden und bis 3900 m. reichen würden (Aparohoe Basin oder so ähnlich), hätten wir auch in 20-30 Jahren sicherlich keine Schneeprobleme.

Ich habe in einem anderen Topic geschrieben, dass die 6°C Erwärmung das Maximalszenario sind. Bei den durchaus wahrscheinlichen 1,8°C steigt die Schneegrenze dann auch "nur" um 300 Hm an.
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Beitrag von Michael Meier »

Ich hab da noch wat! Achtung das ganze wurde von der Seilbahn Lobby publiziert!
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miki
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Beitrag von miki »

Ja, ja, ja! Ich sehe das ganze etwa so wie Hanz :wink: . Wenn es die Studie des Uno-Umweltprogramms Unep so ausgerechnet hat, wird es schon stimmen - die UNO ist ja als extrem fähige und fehlerfreie Organisation bekannt und langfristige Computermodelle sind sowiso 100% zuverlässig :twisted:. Interessanterwese bauen die Kitzbueheler trotzdem immer neue und neue Bahnen und investiersn massiv in ihr Skigebiet - die können offensichtlich nicht lesen :rofl: ...

Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Du bist also der Meinung, dass sich die Schneefallgrenze nicht nach oben verschiebt??? Dass die Winter nicht immer kürzer werden???
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seilreiter
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Beitrag von seilreiter »

miki hat geschrieben:Interessanterwese bauen die Kitzbueheler trotzdem immer neue und neue Bahnen und investiersn massiv in ihr Skigebiet - die können offensichtlich nicht lesen :rofl: ...
Also ich fürchte schon dass es Gebieten wie Kitzbühl zuerst an den Kragen geht.
Den Bau neuer Anlagen würde ich jetzt mal nicht als Anzeichen interpretieren dass die Erwärmung aufhört :wink:

Was sollen sie auch machen? Aufgeben??? Also werden neue spektakuläre Anlagen gebaut dass lenkt so lange von der unzureichenden Höhenlage ab bis in 20 oder 30 Jahren die Schneegrenze nochmal ein paar 100 meter Höher ist. Aber bis dahin dürfte genug Geld in die Kassen geflossen sein, und der temperaturbeständige Kunstschnee a la Piefke Saga teil IV ist auch schon erfunden
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miki
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Beitrag von miki »

Was ich meine ist mehr oder weniger irrelevant, ich stecke ja mein Geld nicht in Lifte auf 700 m Höhe :wink: . Aber offensichtlich glauben die Kitzbueheler Seilbahner selbst nicht an das 'worst-case-scenario', sonst würden die nicht Jahr für Jahr Millionen in ihr Skigebiet stecken.

Also von meinem Blickpunkt kann ich nur wiederholen, was ich im Forum schon mal gesagt habe: meine Erinnerungen gehen bis etwa in die Mitte der 70er zurück und wenigstens am Pohorje hatte es immer Schneeprobleme, die Talabfahrten waren mehr auf dem Papier zu sehen als wirklich befahrbar. Bis man endlich die Schneeanlage baute, lernte mit den Kanonen umzugehen und genug Wasser sicherstellte (was einige Jahre dauerte) - in den letzten Jahren fahren wir auf dem Pohorje besser und die Saison daeurt länger als jemals in den 'ach - sooo - schneereichen' 70ern oder 80ern.

Die gleiche Geschichte könnte ich auch von Schladming erzählen, das Gebiet das ich nach Pohorje am zweitbesten kenne (1977 - 1987 jedes Jahr 1 Woche Urlaub dort, seither so jedes 3. Jahr): in den 70ern und frühen 80ern war die Abfahrt von der Planai ins Tal selten gut zu befahren, steinig, aper usw. - meistens fuhren wir mit der EUB von der Mittelstation ins Tal. Auch die Abfahrt von Rohrmoos nach Schladming war mehr oder weniger Lotterie. Nachdem dort die angeblich leistungstärkste Beschneiungsanlage in .at steht (bei solchen Superlativen bin ich immer etwas vorsichtig), geht es auf einmal ohne Probleme, meistens bis Saisonende ins Tal 8O - ich jedenfalls kann mich nicht erinnern das ich seitdem nochmals mit der Bahn ins Tal fahren musste.

Wundert es dich immer noch, das ich die Zukunft der Skigebiete, auch unterhalb 1500 m, nicht schwarz sehe :wink: ?
Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Ja! :D
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MN
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Beitrag von MN »

Also Freunde, in Kitzbühel wird seit weit mehr als 100 Jahren skigefahren und ich denke, dass wird auch noch eine ganze Weile so sein :D
Warum wird eigentlich immer versucht Kitzbühel als "grüne Wiese" darzustellen? :evil:
Warum wird immer auf die ach so furchtbare Höhenlage der Stadt von ca.800 Metern hingewiesen? :evil:
Der prozentual höchste Anteil der Pisten befindet sich in Regionen über ca. 1400 Metern. Mir fallen adhoc dutzende Wintersportorte in Tirol, Salzburg oder sonst in den Alpen ein, welche auf ähnlichem oder niedrigerem Level zu finden sind. Und sind diese Orte in den Schlagzeilen? Und wenn der "worst-case" eintreffen sollte und man in Kitzbühel, sprich bis auf 2000 Meter, nicht mehr skifahren kann, sieht das dann doch wohl für den grössten Teil der Ostalpen genauso aus. Diese Tatsache scheint aber nicht so medienwirksam zu sein wie die Aussage "Kitzbühel geht der Schnee aus". In der "Wettergleichung" sind mir einfach zu viele Unbekannte, als das ich mich auf ein Szenario festlegen möchte. Auf die Tatsache, dass eine Veränderung der globalen Temperatur einen entscheidenden Einfluss auf die Zirkulation der Weltmeere und damit direkt auf das Wettergeschehen hat, wird nicht eingegangen. Und diese Tatsache ist inzwischen eigentlich unstrittig.
Also was bleibt uns?
Ich für meinen Teil werde versuchen weiter umweltbewusst zu leben und in Kitzbühel die nächsten Jahre mit Sicherheit herrliche Skiurlaube verbringen! :biggthumpup:
Gruß MN

A fool in a high position is like a man on the top of a high mountain;
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Beitrag von F. Feser »

kleiner quervermerk:

warum schließen immer mehr gebiete ihre Tallifte?
grad in kitz und umgebung kann das ja in letzter zeit beobachtet werden.

Ich bin auch "gegen" die Klimaerwärmung, aber sie ist nunmal fact. egal wie, ob hausgemacht oder "vordiktiert"
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miki
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Beitrag von miki »

Ich glaube Tallifte sperren zu weil kaum einer noch auf 1 oder 2 Pisten skifahren will, egal ob nun auf 700 oder 2000 m, der Trend geht ja eindeutig Richtung Grosskigebiete. Die Schee(un)sicherheit ist bestimmt auch ein Faktor, aber nicht der einzige. Zum Beispiel Stallersattel: extrem schneesicher, trotzdem soll heuer mangels Interesse geschlossen bleiben :? ...
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starli
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Beitrag von starli »

Die Liftmodernisierung wird auch deshalb nötig sein, da die Skisaison bei den niedrigeren Gebieten schrumpft - von 5 auf 4 Monate. Es werden aber deshalb nicht weniger Gäste kommen, sondern die Gäste werden sich halt stärker in den Monaten Januar bis März konzentrieren, und dafür werden dann in Zukunft höhere Kapazitäten gebraucht..

Könnte ja auch sein, oder? :-)

Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

@MN: es steht ja im Text. Kitzbühel ist einfach die prominenteste, niedrig gelegene Skistation. Das Ganze gilt natürlich auch für die ähnlich große Skiwelt Wilder Kaiser, die sind aber international kaum/viel weniger bekannt.
Seit 100 Jahren ist aber auch die globale Temperatur um ca. 1°C gestiegen.

@Miki: kein Widerspruch! Aber das sagt überhaupt nichts über die zukünftige Entwicklung aus. Wir sehen ja momentan: wenn es zu warm ist, nützt die größte Beschneiungsanlage nichts.
Und was ich überhaupt nicht verstehe, warum du grundsätzlich alle Publikationen irgendwelcher Organisationen in Frage stellst. Natürlich ist eigene kritische Meinungsbildung sehr wichtig, aber ich finde nicht, dass man immer sagen kann: "nein, das ist Quatsch, ich weiß es viel besser" :D
Bin mir sicher, dass viele der "UNO-Gutachter" sehr gern in den nächsten 100 Jahren auch noch die Kitzbüheler Talabfahrten fahren würden.
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Was macht das hier eigendlich in Off-Topic?? Das gehört zu den Skigebieten der Welt.
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so ein Quatsch

Beitrag von TechnoAlpin_Agent »

also ich glaub ja eher an Klimaverschiebung als an Erwärmung. Und an diese ganzen Horrorszenarien mag ich sowieso nicht glauben. Und wenn, ist zwar nicht gerade wünschenswert, beschneien wir einfach mit Stickstoff, so wie in Amerika und Australien.

Die Skigebiete müssen halt extrem leistungsstarke Beschneiungsanlagen
bauen, die die Frostzeiten ausnutzen und damit soviel Schnee produzieren,
dass auch mal wieder im Dezember eine Woche lang Föhn herrschen kann.
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k2k
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Beitrag von k2k »

Und dann? Skifahren auf nem Kunstschneeband auf der grünen Wiese? Na vielen Dank, ohne mich. Wenns soweit kommt dann setz ich mich entweder ins Flugzeug und geh da hin wo's noch genug Schnee hat, oder ich lass es ganz bleiben.
Aber die Diskussion über das Allheilmittel Schneekanonen hatten wir ja schon mal :lol:
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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...

Beitrag von TechnoAlpin_Agent »

grünes Band hin und her...ich will boarden. Klar finde ich es geiler wenn
ich im fetten Powder durch herrlich weisse Naturlandschaften bretter, aber wenns nicht anders geht.

Auf dem künstlich angelegten Baskettballplatz schreit ja auch keiner
danach, dass dieser nicht natürlichen Ursprungs ist. Und was ist beim
Fussball, die Wiese ist künstlich angelegt, darauf spiele ich nicht.
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miki
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Beitrag von miki »

@Marius:
Und was ich überhaupt nicht verstehe, warum du grundsätzlich alle Publikationen irgendwelcher Organisationen in Frage stellst. Natürlich ist eigene kritische Meinungsbildung sehr wichtig, aber ich finde nicht, dass man immer sagen kann: "nein, das ist Quatsch, ich weiß es viel besser"
Die Antwort ist zwar 'off-off-topic', aber trotzdem: ich stelle grundsätzlich alles in Frage, und schliesse mich dabei keinesfalls aus, bin eben extremer Skeptiker, man kann auch sagen etwas verbittert, und das durchaus nicht nur wenn es um Thema Ski / Umwelt geht. Ja, mich wundert es eigentlich immer falls alles glatt geht, mein Wagen am Morgen anspringt, der Computer ohne Probleme einschaltet und kein Server gerade seine problematischen Tage hat. Ja, ich gehe am Morgen oft noch einmal zur Haustür und checke ob ich wirlich abgeschlossen habe, bevor ich skifahren gehe prüfe ich am liebsten dreimal ob ich Brille/Mütze/Handschue/Kamera/Brieftasche usw. wirklich mithabe - so bin ich eben mal, sorry, du wirst das auch nicht ändern können :(.
ich weiß es viel besser
Oje, machen meine Postings wirklich einen solchen Eindruck? Dann bitte ich vielmals um Verzeihung, :flehan: :flehan:, ich will wirklich nicht als Schlaumeier oder Klug*******er behannt werden. Ja, ich zweifle grundsätzlich alles an was von irgendwelchen Organisationen kommt, und nein, ich weiss es selbst nicht besser - deshalb muss aber das andere auch nicht richtig sein! Kann sein das ich mich irre oder du oder die UNO. Kann sein das Al-Kaida und Bush zusammen einen Atomkrieg ausbrüten und keiner von uns das Jahr 2005 erlebt, kann sein das es bald einen Vulkanausbruch wie Krakatao 1883 (?) gibt und das Klima in kurzer Zeit kälter wird und die UNO - Studien nich mal fürs A*** - abwischen gut sind.
Zu viele Unbekannte verbirgt die Zukunft. Es gab mal einen Forscher (absolute Authorität zu seiner Zeit), ich glaube es war in London Ende des 19. JH, der eine Studie zu dem immer dichteren Verkehr der Pferdegespanne machte und er rechnete aus, das, falls es so weitergeht, im Jahre 2000 jeden Tag die Strassen von London von einer meterhohen Schicht Pferdemist bedeckt sein werden :lol: ! Soviel aus meiner Sicht zum Thema langfristige Studien!
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Beitrag von Michael Meier »

Also so wie jedes Jahr in BKK mag ichs wirklich auch nicht. Schnee aus Kanonen ist ja Toll nur kann man Schnee aus Kanonen bei 20° im Schatten nicht mehr als Schnee bezeichnen. Zudem sind diese Meterhohen Schneehaufen aus Matsch und Eis am Nachmittag auf dem Pisten verdammt gefährlich und anstrengend und schön zu fahren ist es auch nicht.
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Beitrag von TechnoAlpin_Agent »

Meier Michael hat geschrieben:Also so wie jedes Jahr in BKK mag ichs wirklich auch nicht. Schnee aus Kanonen ist ja Toll nur kann man Schnee aus Kanonen bei 20° im Schatten nicht mehr als Schnee bezeichnen. Zudem sind diese Meterhohen Schneehaufen aus Matsch und Eis am Nachmittag auf dem Pisten verdammt gefährlich und anstrengend und schön zu fahren ist es auch nicht.
Wo ist das denn?? Tschuldigung wahrscheinlich bin ich unwissend, aber BKK sagt mir gar nichts?? Das Foto schaut ja geil aus...komm ich dann mit dem Lift zu einer technisch beschneiten Piste?? Und der Schneefleck dient dann wohl als "Ausstiegsuntergrund" für Skifahrer?

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