Kein Besuchermangel in Skigebieten
Österreichs Tourismus-Branche blickt trotz Schneemangels optimistisch in die kommende Wintersaison - bisherige Buchungen liegen über dem Vorjahr, Umsatzplus erwartet.
Der Chef der Österreich Werbung, Oberascher, rechnet in der laufenden Saison mit einem leichten Nächtigungsplus und einem Umsatzplus von drei Prozent. Damit könnten die Rekord-Ergebnisse der vergangenen Wintersaison - 8,64 Milliarden Euro Umsatz und 56,8 Millionen Nächtigungen - erneut übertroffen werden.
Ansturm aus Osteuropa ungebrochen
„Wir hatten zu Beginn der letzten Wintersaison ähnliche Temperaturen wie dieses Jahr und trotzdem haben wir das beste Ergebnis aller Zeiten eingefahren“, erklärt Oberascher. Österreich verzeichne derzeit „hohe Wachstumsraten“ bei Ankünften und Nächtigungen von Gästen aus Zentral- und Osteuropa, begründete Oberascher seine Zuversicht. Länder wie Polen, Ungarn oder die Tschechische Republik hätten sich zu beachtenswerten Größen in der heimischen Tourismusbilanz entwickelt.
Auch bei der Österreichischen Verkehrsbüro-Tochter Eurotours ist die Wintersaison „gut angelaufen“, sagte Eurotours-Geschäftsführer Dieter Toth. Mit den Buchungen liege man um sechs bis sieben Prozent über dem Vorjahr, auch für die gesamte Wintersaison 2003/04 sei mit einem entsprechenden Umsatzplus zu rechnen.
Richtige Sportler erst im Jänner
Dass es derzeit kaum Schnee gibt, sieht Toth nicht als allzu großes Problem: „Im Dezember kommen die Gäste vor allem, weil sie Weihnachten und Silvester in den Bergen feiern wollen. Die richtigen Sportler, die wirklich Schnee brauchen, kommen erst im Jänner“. Und bis dahin werde es wohl noch schneien, gab sich Toth zuversichtlich.
Auch Österreicher mehr unterwegs
Bei den Auslands- und Pauschalreisen der Österreicher „verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahr eindeutig Zuwächse, auch bei den Vorausbuchungen für 2004“, sagte Verkehrsbüro-Sprecher Andreas Zenker. Bei den Städtereisen über Silvester seien unverändert Paris, London und New York am beliebtesten.
Sag mal tickt der noch sauber? So eine Aussage! Das mag ja vielleicht auf wenige zutreffen, aber selbst "die" Leute, die Weihnachten in den Bergen verbringen, wollen erst recht verschneite Berge sehen! Ausserdem stellt Weihnachten ja nun mal das hauptgeschäft dar, also von einem Tourismusexperten hätte ich wohl sinnvollere Aussagen erwartet!„Im Dezember kommen die Gäste vor allem, weil sie Weihnachten und Silvester in den Bergen feiern wollen. Die richtigen Sportler, die wirklich Schnee brauchen, kommen erst im Jänner“.
Ich behaupte mal das 98% der Weihnachtsgäste auch Ski fahren wollen!