Mondfinsternis
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Mondfinsternis
Heute Abend bietet der nächtliche Himmel ein besonderes Spektakel: Eine totale Mondfinsternis. Damit nicht genug, mit einer Länge von fast sechs Stunden, wobei die totale Phase 101 Min dauert, ist sie ausserordentlich lang. Genauer gesagt ist sie gerade mal sieben Minuten kürzer als maximal möglich! Die nächste Mondfinsternis dieser Länge gibt es erst wieder am 27. Juli 2018.
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Re: Mondfinsternis
kann sie jemand sehen? Hier oben geschlossene Wolkendecke
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flo
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Re: Mondfinsternis
War gerade draußen, aber dank der passauer Kessellage hat man keine Chance. Wolkenlos wäre es.
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Re: Mondfinsternis
Hier auch allgemein klarer Himmel, aber nach Osten wo der Mond sein sollte Wolken
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Re: Mondfinsternis
Ich bekomme das Schauspiel nun zu Gesicht, langsam aber sicher wird der Mond von links wieder heller und verliert seine rostrote Färbung. Bitte nicht hauen wegen der Qualität der Bilder, ist ne normale Digicam:


^^ Naja, voller Digitalzoom halt
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Chense
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Re: Mondfinsternis
Kollege war wohl auf der Veste oben - Will auch nichts gesehen haben ... aber der hatte wohl auch einen im Kesselflo hat geschrieben:War gerade draußen, aber dank der passauer Kessellage hat man keine Chance. Wolkenlos wäre es.
Ich hab bis grade nichtmal davon gewusst xD
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Re: Mondfinsternis
In Wien hamma bis 11 nix g'sehn, dann hamma drauf pfiffn und sann pennan gongan!
Darf ich die Gelegenheit nutzen, allen Usern dieses Forums bereits jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und Alles Gute für 2024 zu wünschen!
- GMD
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Re: Mondfinsternis
Bei mir war es auch ein Schlag ins Wasser. Gegen 18.00 sind im Osten Wolken aufgezogen. Gesehen hat man gar nichts, lediglich ein etwas hellerer Fleck im Gewölk liess einem ahnen, wo in etwa das Naturschauspiel stattfindet. Heute morgen war der Himmel dann wie zum Hohn wieder klar.
Probably waking up
- vovo
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Re: Mondfinsternis
Auch ich versuchte am letzten Mittwoch, etwas von der Mondfinsternis zu sehen und begab mich hierzu in den Olympiapark in München. Wie ich schon befürchtet hatte, verdeckten einerseits die besonders im Osten hängenden Wolkenfelder den Blick und andererseits hatten MASSENWEISE andere Leute sich hier ebenfalls versammelt. Auf dem „Gipfel“ des Olympiabergs war um 21:15 Uhr kein freier Platz mehr zu haben, so dass ich mich mit meinem Stativ auf einem Ausläufer weiter nördlich postierte, wo man einen sehr guten Blick gen Osten hatte.

Da im Osten vom Mond absolut GAR NICHTS zu sehen war, schenkte ich meine Aufmerksamkeit anderen Motiven.




Mittlerweile hatte es sich auch an meinem Standort gefüllt und es war wieder interessant, wie sich manche Leute verhielten. (Zu Hause merkte ich, dass ich den Deppenmagneten nicht ausgeschalten hatte
)
Einige duckten sich unter die postierten Kameras weg oder liefen unterhalb des Hügelkamms, um die fotografierenden Leute nicht zu stören. Einzelnen aber war dies scheißegal und gerade, wenn man mal ein Bild länger belichtete, kam meist Sekunden vor dem Abschluss irgendein Trottel angelaufen und hängte seine Visage ins Blickfeld. Aber das sind wahrscheinlich diejenigen, die für ihre Nachtfotografien einfach mal schnell das Blitzlicht aufzucken lassen und so natürlich viel schneller zu guten Aufnahmen kommen...

Der Mond lies leider auf sich warten. Wenigstens war über uns der Himmel wolkenfrei, so dass es nicht regnete.

Wo bleibt er denn nur, dieser verdammte Erdtrabant?

Hier lief mir mal endlich wieder keiner vors Bild.

Es war bereits dunkel geworden. Hinter mir hatte es sich eine portugiesische Familie auf Decken gemütlich gemacht. Sie behielten ihre gute Laune, tranken Wein und Bier, machten Brotzeit, während wir Fotografen immer wieder verzweifelt den dunklen Osthimmel absuchten und die Hoffnung nicht aufgeben wollten. Aber wenigstens herrschten angenehme Temperaturen und hier oben an der frischen Luft konnte man einen neunstündigen Bürotag ganz gut ausklingen lassen.

Jetzt begann bereits die Phase, als die ersten wieder ihre Stative abbauten und die Flucht antraten. Ich lief in Gedanken auch schon zur Wohnung zurück, doch so einfach aufgeben wollte ich noch nicht. Neben mir rückten drei eifrige Jungs immer näher und einer baute sein Stativ fast direkt vor mir auf – ich hätte es am liebsten umgestoßen. Manche Leute könnt man manchmal an Ort und Stelle standrechtlich....
(Aber es sollte sich noch lohnen, in dieser Hölle der Rücksichtslosigkeit auszuharren!)

Auf der anderen Seite „der Front“ - also zu meiner Rechten (zu meiner Linken wie gesagt die immer näherrückenden Jungs) baute eine Frau ihr Stativ auf und stellte sich dann einfach direkt vor meine Kamera hin. Es ist echt ein Phänomen mit manchen Mitmenschen!

Aber irgendwie schaffte ich es, trotzdem noch freie Bahn zu haben.
Aber nach wie vor kein Mond in Sicht


Blick gen Norden


Irgendwann gab es einen Aufschrei und tatsächlich war der Mond am Himmel über München zu erahnen!

Es war zumindest nicht völlig umsonst gewesen, hier oben auszuharren.
Kurze Zeit später schoben sich aber wieder Wolken vor und es war wieder längere Zeit nichts zu sehen. Erst als der Mond schon halb aus dem Erdschatten getreten war, gab er wieder sekundenweise Blicke auf sich frei. So packte ich ein und trat den Heimweg an.

Der Olympiapark leerte sich nun endgültig und wie zum Hohn war der Mond immer besser zu sehen, je weiter es aus dem Erdschatten herausgetreten war. Aber ich hatte irgendwie keine Lust mehr, mein Stativ wieder auszupacken und noch ein paar Bilder zu machen...

Aber es gab ja auch noch andere Sachen zu fotografieren.

E N D E.
Da im Osten vom Mond absolut GAR NICHTS zu sehen war, schenkte ich meine Aufmerksamkeit anderen Motiven.
Mittlerweile hatte es sich auch an meinem Standort gefüllt und es war wieder interessant, wie sich manche Leute verhielten. (Zu Hause merkte ich, dass ich den Deppenmagneten nicht ausgeschalten hatte
Einige duckten sich unter die postierten Kameras weg oder liefen unterhalb des Hügelkamms, um die fotografierenden Leute nicht zu stören. Einzelnen aber war dies scheißegal und gerade, wenn man mal ein Bild länger belichtete, kam meist Sekunden vor dem Abschluss irgendein Trottel angelaufen und hängte seine Visage ins Blickfeld. Aber das sind wahrscheinlich diejenigen, die für ihre Nachtfotografien einfach mal schnell das Blitzlicht aufzucken lassen und so natürlich viel schneller zu guten Aufnahmen kommen...
Der Mond lies leider auf sich warten. Wenigstens war über uns der Himmel wolkenfrei, so dass es nicht regnete.
Wo bleibt er denn nur, dieser verdammte Erdtrabant?
Hier lief mir mal endlich wieder keiner vors Bild.
Es war bereits dunkel geworden. Hinter mir hatte es sich eine portugiesische Familie auf Decken gemütlich gemacht. Sie behielten ihre gute Laune, tranken Wein und Bier, machten Brotzeit, während wir Fotografen immer wieder verzweifelt den dunklen Osthimmel absuchten und die Hoffnung nicht aufgeben wollten. Aber wenigstens herrschten angenehme Temperaturen und hier oben an der frischen Luft konnte man einen neunstündigen Bürotag ganz gut ausklingen lassen.
Jetzt begann bereits die Phase, als die ersten wieder ihre Stative abbauten und die Flucht antraten. Ich lief in Gedanken auch schon zur Wohnung zurück, doch so einfach aufgeben wollte ich noch nicht. Neben mir rückten drei eifrige Jungs immer näher und einer baute sein Stativ fast direkt vor mir auf – ich hätte es am liebsten umgestoßen. Manche Leute könnt man manchmal an Ort und Stelle standrechtlich....
(Aber es sollte sich noch lohnen, in dieser Hölle der Rücksichtslosigkeit auszuharren!)
Auf der anderen Seite „der Front“ - also zu meiner Rechten (zu meiner Linken wie gesagt die immer näherrückenden Jungs) baute eine Frau ihr Stativ auf und stellte sich dann einfach direkt vor meine Kamera hin. Es ist echt ein Phänomen mit manchen Mitmenschen!
Aber irgendwie schaffte ich es, trotzdem noch freie Bahn zu haben.
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Es war zumindest nicht völlig umsonst gewesen, hier oben auszuharren.
Kurze Zeit später schoben sich aber wieder Wolken vor und es war wieder längere Zeit nichts zu sehen. Erst als der Mond schon halb aus dem Erdschatten getreten war, gab er wieder sekundenweise Blicke auf sich frei. So packte ich ein und trat den Heimweg an.
Der Olympiapark leerte sich nun endgültig und wie zum Hohn war der Mond immer besser zu sehen, je weiter es aus dem Erdschatten herausgetreten war. Aber ich hatte irgendwie keine Lust mehr, mein Stativ wieder auszupacken und noch ein paar Bilder zu machen...
Aber es gab ja auch noch andere Sachen zu fotografieren.
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Re: Mondfinsternis
Vovo, das war im wahrsten Sinne des Wortes eine Mondfinsternis, genau gleich wie bei uns
Es grüsst der Oli