Aufstieg: 1200 Höhenmeter ( 3 1/2 Stunden)
Am zweiten Tag meines Kurzurlaubs in den nördlichen Stubaier Alpen ging es auf den Roten Kogel. Dieser Gipfel befindet sich auf dem Kamm auf der Ostseite des Lüsentals, welches von Gries im Sellraintal nach Süden abzweigt. Ein Parkplatz (Parkgebühr 4 Euro) auf 1600 Metern Höhe etwas unterhalb von Praxmar war mein Ausgangspunkt. Von dort aus geht der Weg zunächst etwa einer Stunde durch den Wald und kommt dabei an einer Alm vorbei. Anschließend geht es meist gleichmäßig steil auf Grashängen hinauf. Erst kurz vor Erreichen des Kamms überwiegt dann das Geröll. Nach Erreichen des Kamms benötigt man noch gute 10 Minuten bis zum Gipfel.
Auf dem oberen Teil der Tour hat man einen grandiosen Blick auf den Lüsener Ferner. Bei diesem Gletscher handelt es sich um einen Plateaugletscher, der für seine Lage relativ weit nördlich des Hauptkamms noch eine respektable Ausdehnung hat. Darüber hinaus bietet der Gipfel eine schöne Aussicht auf einen größeren Teil der Stubaier Alpen, auf einen Teil der Zillertaler Alpen in der Gegend um den Olperer, auf das Karwendel und das Wettersteingebirge.
Bilder:
Vom Lüsental Richtung Talschluss. Rechts der Lüsener Fernerkogel (3298m) Der Lüsener Ferner ist vom Talboden aus nicht einsehbar.
Das Gelände etwas oberhalb der Waldgrenze
Lüsener Fernerkogel. Der Lüsener Ferner macht sich allmählich bemerkbar und ...
ist eine Stunde später bzw 400 Höhenmeter weiter schon schön zu erkennen.
Blick auf die andere Talseite des Lüsentals. Bekanntester Gipfel ist in der Bildmitte der Zischgeles (3004m)
Von dort aus ist es noch eine halbe Stunde zum Gipfel
Blick vom Gipfel nach Norden auf Karwendel und Wettersteingebirge. Ohne den Dunst wäre dieser Ausbluck noch weitaus eindrucksvoller
Lüsener Ferner und Lüsener Fernerkogel vom Gipfel des Roten Kogels
Die Kalkkögel
Habicht (3277m)
Feuerstein (3267m)
Der Lüsener Ferner in seiner ganzen Pracht. Der Gipfel dahinter müsste der Schrankogel (3497m) sein.
Leider durch Dunst beeinträchtigt ist die Sicht zum Olperer. Links davon ist die Gefrorene Wand. Wenn man genau hinschaut, sind die Gletscherpisten dort zu erkennen.
Das letzte Stück des Weges, das am Kamm verläuft.
Das Gelände beim Abstieg.