Häch - das ist ja noch so ein stylischer alter Wagenkasten ...
Hmm - was da faul war (resp. gewesen sein könnte), wird natürlich nicht geschrieben; ist auch nicht zu erwarten - Zeitungen schreiben bei Details ja des öfteren irgendwelchen Stuss - dann lieber gar nix erwähnen als etwas falsches.
Sieht danach aus, dass ein erstes System versagt hat und dann erst das zweite angesprochen hat. Die Wagen sind doch fahrbahngebundene zahnstangengetriebene Selbstfahrer mit an Bord mitgeführtem Antriebsaggregat?
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
Was du da so kompliziert umschreibst nennt man im Volksmund einfach Zahnradbahn.
Genau für solche Fälle hat man doch redundante Bremssysteme, fällt eins aus springt das nächste ein.
Genau das passierte: Das primäre Bremssystem versagte, darum trat kurz darauf das sekundäre in Aktion. Tönt spektakulärer als es ist. Dafür spricht auch, das der Triebwagenführer das Fahrzeug anschliessend problemlos in die Bergstation fahren konnte. Es wird nun untersucht, was genau passiert ist.
Spezialisten am Werke bei der Zeitung. Da gab es bei der Achenseebahn auch schon ähnliche Zwischenfälle, erst letztes Jahr ist eine Welle gebrochen, sodass der Zug nur mittels des redundanten Bremssystemes zum Stillstand gebracht werden konnte. Dafür ist das Zeug ja da. Die Maschinen haben beispielsweise 3 Bremssystem: Rillenbandbremse am Vorgelege und eine Rillenklotzbremse mit Bremszahnrad, dazu noch eine Riggenbach'sche Gegendruckbremse als Betriebsbremse für Talfahrten. Daher ist doch schwer anzunehmen, dass auch die Dolberbahnwagen neben einer elektrischen Bremse noch eine mechanische Bremse am Zahnrad (Zange oder Band) sowie eine Klotzbremse haben. Vorschrift wäre es zumindest, wenn ich mich recht entsinne.