^Kreithlifte Leutasch^
^Birkenlifte Seefeld^
^Geigenbühellift Seefeld^
^Mahdlift Neuleutasch^
Kreithlifte Leutasch
Der dritte Skitag des Urlaubs sollte etwas ruhiger angegangen werden. Ohne große Anfahrtszeiten und mit angenehm leichten Pisten wollten meine Begleitung und ich den Tag genießen und dabei Gebiete kennenlernen, bei denen ich durch die vermehrt lückenlose Dokumentation Tiroler Gebiete im Forum noch nicht jeden Quadratmeter kenne
^Bereits vor Verlassen der FeWo grüßte uns die Hohe Munde und der Himmel versprach gutes Wetter. In der Kehre unten war am Vortag der gute vovo steckengeblieben
^Nach Kauf der Vormittagskarte präsentierte sich uns die tadellose und mit schönen Kuppen versehene Piste.^
^Die 3-CLF mit fast kompletter Trasse, hinter der Kuppe oben kommt bereits die Bergstation. Rechts am Waldrand verläuft der Xanderlift.^
^Die ersten Schwünge zum Eingewöhnen machten wir am Babylift. Den Eintrag in liftworld hat er, wahrscheinlich durch seinen abschreckenden Namen, noch nicht geschafft.^
^Den ganzen Hype um blaue Lifte versteh ich garnicht, mir gefällt üppiges Grün noch am besten
^Bei der Auffahrt mit der 3-CLF stieg die Vorfreude auf die Abfahrt, die hier wirklich sehr großen Spass macht!^
^Flutlichtbetrieb hat es dort ebenfalls, als wir an einem Abend auf der Rückfahrt mal vorbeifuhren, war allerdings nichts los.^
^Von der Bergstation kommend quert die Piste hier von rechts nach links.^
^Ausblick grob Richtung Deutschland.^
^Und rüber zur scheinbar alles überragenden Hohen Munde.^
^Bergstation^
^Beginn der Abfahrt an der Bergstation. An den Standardsatz manches Kollegen dachte ich hier ebenfalls: Hier noch irgendwo ein steiler Kurzbügler den Bergrücken runter, das wärs!
^Nach der zweiten Fahrt mit der 3-CLF wollten wir rüber zum Xanderlift, allerdings stand dieser für die nächste Stunde still. Wo genau das Problem lag kann ich nicht sagen, jedenfalls werkelte der Liftler abwechselnd an allen Stützen und der Bergstation herum. Was sagen die studierten Sicherheitstechniker oder die Versicherungsfritzen zu dieser Arbeitsweise?
^Xanderlift, leider ohne grüne Stützen...
^Blick in das Seefelder Skigebiet Roßhütte.^
^Talstation der 3-CLF, dahinter steht noch das Gebäude der Vorgängeranlage. Auf einer alten Postkarte sieht man hier noch einen ESL.^
^Talstation des Babylifts, auch dieser ist neben dem ESL auf der Postkarte zu sehen.^
^
^Nach einiger Zeit, ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, setzte sich der Xanderlift wieder in Bewegung. Wir fuhren natürlich direkt zur Talstation und waren nach dem Defekt die ersten die dort wieder hinauffuhren.^
^Den Liftler störte mein Fotografieren nicht. Im Gegenteil, er verabschiedete sich zwischenzeitlich mal Richtung 3-CLF Talstation, vllt um Ersatzteile oder so zu holen. Da am SL aber kein Schild zu sehen war, dass den unbeaufsichtigten Einstieg verbot, wagten wir die Auffahrt.^
^Kann jemand von den Experten einschätzen, in welchem Jahrzehnt diese Stützen verbaut wurden? Ins blaue getippt würd ich vllt sagen in den '60ern?^
^Gewechselt zur 3-CLF sieht man hier die Abspannung an der Talstation.^
^Die Spanngewichte hat man im Gebäude der Vorgängeranlage untergebracht. Nett, wenn wie hier oder in Imst die alten Gebäude noch einen Nutzen finden!^
^Die Bahn bedient auch eine Rodelpiste, links am Sessel hängt eines dieser Biester. Gegen Mittag stieg die Anzahl der Rodler enorm an, was einerseits zu kleinen Wartezeiten führte, andererseits aber auch zu leichtem Chaos auf den Pisten. Meines Erachtens nach waren zumindest an unserem Tag die Kennzeichnungen und Abgrenzungen der Rodel- und Skipisten eher schlecht als recht umgesetzt, besonders in Höhe des Xanderlifts in einer kleinen Waldumfahrung fanden sich Skifahrer und Rodler mangels Kennzeichnung gemeinsam auf einer schmalen und uneinsichtigen Piste wieder... Der ADAC-Rodeltest lässt grüßen.^
^Etwa auf der Hälfte der Abfahrt quert die Rodelpiste von rechts einmal komplett nach links über die Skipiste. Zwar gibt es dort dieses große Schild, welches die Rodler zum Absteigen anhält, aber besonders die Knirpse hielten sich nicht daran. Prekär ist diese Stelle dadurch, dass man es als Skifahrer dort besonders gut krachen lassen kann und, neben plötzlich querenden Rodlern, durch diese Querung dort eine fiese Kante entsteht, die dem Einen zum gewollten Sprung verhilft, dem Anderen dann eher eine böse Überraschung bescheren kann.^
^Gibt es noch andere fixe Dreier von Wopfner? Diese schön gebogenen Sessel habe ich sonst noch in Imst und am Glungezer gesehen, allerdings dann als Zweiersessel.^
^Schnee hatte es übrigens genug
^Arbeitslose Kanonen zum Schluss. Kurz vor Ablauf der Vormittagskarte fuhren wir nochmal hoch zum Essen, genau vor uns stellte sich dann eine Gruppe Fußgänger an die SB-Theke und verstopfte diese völlig. Wenige Augenblicke zuvor war dort noch nichts los gewesen und nun ergab sich dort eine längere Wartezeit als an der Talstation der 3-CLF... Hinzu kamen auch noch Verständigungsschwierigkeiten, denn als wir unser Essen und die Getränke hatten und an der Gruppe, die noch auf Essen wartete, vorbeigingen, um schon zu bezahlen, ernteten wir tief böse Blicke und irgendetwas Unverständliches... Ich sparte mir einen Kommentar und setzte mich gemütlich in die Sonne.^
Birkenlifte und Geigenbühellift Seefeld
Die nächste Station sollte dann in Seefeld selbst liegen. Im Internet hatte ich von den Übungsliften Birken und Geigenbühel gelesen, die an diesem Tag einfach gut ins Programm passten und zeitnah zu erreichen waren. Am Parkplatz der Birkenlifte angekommen war leider nur der linke (aber wohl ältere?) der beiden Lifte in Betrieb, aber für ein paar Schwünge sollte uns das dann genügen. Der Liftler an der Kasse bot mir dann endlich mal einen Studentenrabatt an und wir lösten 8 Punkte (1 Pkt. pro Auffahrt) für 10€ (ohne Rabatt 12,50€).
^Talstationen der Doppellifte mit fast der kompletten Strecke.^
^Talstation des wohl älteren Lifts.^
^Noch während der Auffahrt überlegte ich, dass im Internet doch noch etwas von einem dritten Lift "oben" gestanden hatte...^
^Am Ausstieg, die Antriebe befinden sich ein paar Höhenmeter weiter unterhalb, muss man durch eine (zu) niedrige Bügelrutsche den rechten Lift queren.^
^Für die Kinder reicht die Höhe sicher
^Blick auf das Seefelder Gebiet am Gschwandtkopf, die Birkenlifte liegen rechts hinter mir. Ich folgte dem kleinen Ziehweg gerade aus und gelangte...^
^...zum dritten Lift im Bunde, dem Geigenbühellift. Der Lift überstieg dann doch meine Erwartungen, auch wenn mir das Baujahr nicht bekannt ist, dürfte das doch einer dieser DM-Dinos sein? Der Schlösslelift im Kleinwalsertal, der mir hier baugleich zu sein scheint, ist laut liftworld immerhin auch von 1956!!^
^Urige Talstation: check^
^Piste und Trasse sind natürlich wenig spektakulär, dafür machte die Auffahrt umso mehr Spass!^
^Frage an die Skilehrer: wie hält man es einen ganzen Tag an so einem Hang aus?
^Der einseitige Niederhalter schaut genau so aus, wie der am Schlösslelift. Ansonsten habe ich solch eine Ausführung noch nicht gesehen. Die Kinder hinter mir drehten sich für das Foto dankenswerterweise mal kurz weg
^Ausstieg und das ganze dann auch noch in grün
^Ich investierte gleich noch einen Punkt in den Lift!^
^Standardmotiv^
^Auch die Umlenkung am Berg habe ich so bisher nur am Schlösslelift gesehen. Vom Ausstieg der Birkenlifte aus hatte ich sie zuerst fälschlicherweise für eine Kurve gehalten...^
^Kurzbügel: check. Welche Kategorien gab es bei dieser Schlepperliste noch?
^In Bildmitte war ein LKW damit beschäftig, die Schneemassen aus dem Ortskern zu entsorgen.^
^Mittlerweile hatte man den rechten Lift ebenfalls angeschmissen, wohl weil die ganzen Skischulen nun mit dem Pommesessen fertig waren.^
^Nochmals die Antriebe, der linke und vermutet ältere hat diesen DM-Standardbau, der rechte hingegen schaut etwas anders aus?^
^Zum Abschluss auch nochmal die Talstationen im Vergleich. Die 8 Punkten waren schnell verfahren, das Anfängergelände an den Birkenliften wusste aber trotz seiner Kürze durchaus zu gefallen. Es gibt dort sogar 2 Pistenvarianten, dabei ist die eine schön knackig steil und die andere eher skischulgerecht.^
Mahdlift Neuleutasch
Zum Abschluss des Tages wollten wir noch den berühmten Mahdlift in Neuleutasch mitnehmen, an dem wir schon bei der Fahrt von Leutasch nach Seefeld vorbei gekommen waren. Berühmt ist er zumindest hier im Forum bei den Usern, die sich speziell für Gehänge und dergleichen interessieren. Da die Gehänge an diesem Witolift wohl vor kurzer Zeit ausgetauscht worden sind, erwartete ich diesbezüglich keine Dieseltom'schen "neurologischen Orgasmen"
^Der Mahdlift in seiner Gänze, los war bei unserer Ankunft praktisch auch nichts (mehr?). Die 2-3 anderen Liftgäste hatten sich nach einer halben Stunde verabschiedet, sodass wir zum Tagesausklang unseren Privatlift hatten.^
^Blick nach der ersten Auffahrt Richtung Talstation. Die Pisten sind garnicht so flach, wie sie von unten ausschauen. Ganz links gibt es sogar auch ein knackiges Stück, bei dem sich wunderbar einge Schwünge ziehen lassen! Die Piste rechts des Lifts war glaube ich gesperrt, jedenfalls hatte der Liftler irgendwas gesagt und ich hielt mich dann den Besuch über hier links auf.^
^Nochmal zu den Gehängen: man hat die alten gegen Borergehänge ausgetauscht, die ich persönlich auch ganz nett finde, da es immerhin eine gelungene Abwechslung zum üblichen DM-Glump ist. Scheinbar wurde auch irgendwann mal die Höhe der RoBas an dieser Stütze angepasst.^
^Reste von vovos roten Liftstützen oder doch nur Rost?
^Das letzte Steilstück bis zur Umlenkung wird leider nicht bedient.^
^Man beachte den Schnee auf des Liftlers Hütte
^Top! Das erinnert doch noch an frühe Kindheitserfahrungen und -ängste, seine Liftkarte zu verlieren
^Was mich sehr häufig wundert ist, dass sich solche Minigebiete doch recht modernes Pistengerät leisten können?^
^Die Talstation darf nicht fehlen. Auf den Bügel konnte ich problemlos warten, da ja sonst niemand mehr unterwegs war.^
^Der Einstiegsbereich mit der urigen Lifthütte!^
^Nach einer knappen Stunde ließen wir es dann gut sein und verabschiedeten uns vom Liftler (mach das mal in einem der großen Gebiete), der den Lift dann auch direkt abschaltete.^
Daheim am PC denkt man sich manches Mal beim Berichtelesen, was so besonders daran sein soll Zeit an einem 'langweiligen, kurzen und pistentechnisch uninteressantem Lift' zu verbringen. Vor Ort ist es dann aber eine ganz besondere Stimmung und ein Gefühl von Gemütlichkeit, wenn man ohne Stress schön seine Schwünge ziehen kann, vorher vom Liftler noch eine Tagesschlusskarte bekommen hat und sich von diesem hinterher auch verabschiedet. Da kann an so einem Tag auch längst keine KSB mit Sitzheizung und anderem Schnickschnack mithalten! Letztlich rundete genau diese Erfahrung am Mahdlift einen tollen Skitag mit 3 Klein(st)gebieten ab und machte Vorfreude auf die kommenden Tage.