Gerlos 18.-25. Februar 2012 (Faschingswoche)

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Harzwinter
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Gerlos 18.-25. Februar 2012 (Faschingswoche)

Beitrag von Harzwinter »

Gerlos 18.-25. Februar 2012

Anreise: 17. Februar Ettlingen - A8 - Ulm - Füssen - Fernpass - Obsteig 5:30 h, voll und stauig. 18. Februar Obsteig - Inntalautobahn - Gerlos 1:30 h problemlos.
Wetter: 3x bewölkt mit z.T. etwas Schneefall, 3x sonnig, ca. -7°C bis +5°C
Schnee: >1,50 m unterschiedlichste Schneekonsistenz oberhalb 1200 m; insgesamt guter Pistenzustand und (Tirol-typisch) gute, aber nicht preiswürdige Präparierung
Anlagen/Pisten geöffnet: alle
Gefallen: Weiter Liftverbund; Skigebiet Zell am Ziller; akzeptables Preisniveau; landschaftliche Vielfalt
Nicht gefallen: Konzeption Skigebiet Gerlos; Einstufung Pistenschwierigkeit z.T. weit dramatisiert; gefährlicher Einstieg 8EUB Falschbach; teilweise Unfreundlichkeit von Dienstleistern

Pistenplan Zillertalarena
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Ein Faschings-Skiurlaubs-Resümee mit einem Monat Verspätung, weil ich seither so viel Ski fahren musste und keine Zeit zum rechtzeitigen Verfassen des Berichts fand. - :D
Es folgt noch ein separater Bericht vom Besuch des Gerlossteins.

Im Februar 2012 galt es einmal mehr den Familienskiurlaub an Fasching an einem Ort zu verbringen, der sowohl unseren Anforderungen als auch denen unserer mitreisenden Freunde entsprach. Letztere haben eher eine Neigung zu modernen Großskigebieten im deutschen Sprachraum. Beide benötigen wir eine Kinderskischule mit guter Organisation und Ganztages-Betreuung sowie ein großes Skigebiet für die Pistenkilometer fressenden Eltern. Nostalgie- oder Kleinskigebiete fielen also weg. Der Wechselkurs des Schweizerfranken zum Euro machte die Wahl eines eidgenössischen Skigebiets für den Familienskiurlaub indiskutabel. Also landeten wir nach zweimal Serfaus in den letzten Jahren erneut in Tirol, doch diesmal in Gerlos an der Grenze zum Salzburger Land. Das Skigebiet des Orts ist im Verbund mit Zell am Ziller und dem künstlichen Ferienort Königsleiten und bildet mit ihnen die "Zillertalarena". Dies soll denn auch die einzige Erwähnung dieses mir unsympathischen Marketingbegriffs bleiben - "Ski-Arenen" jeglicher Art kann ich als modische Begrifflichkeit nicht leiden, repräsentieren sie doch all zu oft nur eine Kulisse statt authentischer Eigenschaften von Wintersportort und Skigebiet. Außerdem empfinde ich diese Bezeichnung für ein Skigebiet, das zu zwei Dritteln nur am Rand des Zillertals und in Teilen sogar im Salzburger Land liegt, als unpassend gewählt.

Aufgrund der üblen Anreise-Erfahrungen über den Fernpass an Fasching in den letzten Jahren hatten wir den Start bereits am Freitagmittag mit Zwischenübernachtung direkt hinterm Pass gewählt. Das war gut so, denn selbst am Freitagnachmittag staute sich der Verkehr auf der deutschen A8 und A7 massiv. Alle Freunde und Bekannten, die in den Faschingsferien 2012 in Tirol Ski fahren waren, berichteten später zuhause über ähnliche Anfahrtsdisaster, die selten so massiv ausgefallen sind wie 2012. Am schlechtesten waren die Südtirol-Urlauber bedient, deren Anfahrt durch die Sperrung der Brennerautobahn verzögert wurde, weil auf der Europabrücke ein Lkw brannte. Shit happens.

Der Ort Gerlos war an Fasching 2012 fest in niederländischer Hand, so stark, wie wir es bislang nirgends erlebt haben. Das soll nur unsere erste Überraschung und spätere kleine Irritationen wiedergeben - unser Verhältnis zu Skigästen jeglicher Nationalität ist stets aufgeschlossen und problemlos, selbst als meine Familie einmal die einzige deutsche unter einem Dutzend niederländischer war, was viele Jahre zurück liegt. ;) Die rund 70% niederländischer Gästeanteil verleiteten eine Kinderskischul-Mutter mit Wohnsitz in NRW und Arbeitsplatz in NL zur Äußerung, sie würde jetzt mal testweise im Büro anrufen - es müsste eigentlich verwaist sein, weil ja alle Niederländer gerade in Gerlos seien ... :D Auch die größte Skischule am Ort ist niederländisch dominiert. Fast alle Skilehrer sind Niederländer. Klein Harzwinter fand das lustig und lernte in der zweisprachigen Kinderskischule ein wenig Niederländisch. ;-) Verhalten dieser Art konnten wir bei der Gerloser Urlaubermehrheit in keiner Weise feststellen, im Gegenteil: Es war harmonisch.

Als Passhöhensiedlung zwischen Tirol und Salzburger Land leidet Gerlos zwangsläufig unter Durchgangsverkehr. Wer Dieselabgasgeruch mag, wird sich in Gerlos wohl fühlen. Die intensiv verkehrenden Skibusse tragen ihren Teil dazu bei. Leider sehe auch ich keine Möglichkeit, das Verkehrsproblem zu lösen.

Im Ort Gerlos gibt es abseits vom Hauptskigebiet als Übungsterrain den Haberllift, einen alten Stemag-Schlepplift, den man offenbar irgendwann auf Schräg-T-Stützen umgebaut hat. Mittlerweile endet eine Variante der Isskogel-Talabfahrt am Haberllift. Als Zubringer zur Isskogelbahn kann man ihn aber nicht verwenden. Im Ortsteil Gerlos-Gmünd gab es bis ca. 2005 (?) das Kleinskigebiet Fürstalm mit einer DSB und zwei Schleppliften, eine Oase abseits vom Massenskifahren. Um für den Skigebietverbund Zell-Gerlos-Königsleiten das finanzielle Risiko zu reduzieren, stand die Seilbahngesellschaft vor der Wahl, eines der separat gelegenen Skigebiete Fürstalm oder Gerlosstein einzustellen. Da sich der Gerlosstein einiger Beliebtheit erfreut und zudem mit einer 7 km langen Rodelbahn aufwarten kann, musste die Fürstalm dran glauben … schade drum, wenn man die alten Fotos sieht.

Alle Gerloser Skigäste müssen deshalb heute für den morgendlichen Einstieg ins Skigebiet die 8EUB Isskogelbahn benutzen. Die furchterregende Wartetraube vor dem Einstieg baggert die leistungsfähige Bahn innerhalb von max. 10 Minuten weg - also keine Panik. Danach wird es verbesserungswürdig. Das Skigebiet von Gerlos selbst empfinde ich als fehlkonzipiert. Am Isskogel steht mit der 6KSB Ebenfeld (die allgegenwärtige KSB-Bezeichnung "-Express" lasse ich in diesem Bericht bewusst weg) nur eine einzige gut erreichbare Beschäftigungsanlage, die gleichzeitig Zubringerfunktion in Richtung Zell am Ziller hat und wegen Wahrnehmung beider Funktionen meistens überfüllt ist. Den Vorkogel-Schlepplift (den es Gottseidank überhaupt noch gibt) mit schöner roter Piste erreicht man ohne Fahrt mit der 6KSB Ebenfeld erst gar nicht, vor allem nicht vom Gebiet Königsleiten von der 6KSB Krummbach aus (Planungsfehler!). Alle Sesselbahnen oberhalb der 6KSB Ebenfeld haben ausschließlich Zubringerfunktion in Richtung Skigebiet Zell und vorwiegend Schusspisten und somit keinen Beschäftigungscharakter. Zwischenfazit: Im Bereich Isskogel fehlt eine zweite Massenbeschäftigungsanlage, obwohl Gelände dafür vorhanden ist (Vergleichsbeispiel aus der Industrieskiwelt: In Serfaus gibt es im Ankunftsbereich der Zubringerseilbahn mit Gampen,-, Alpkopf- und Planseggbahn gleich drei statt nur einer Beschäftigungsanlage).

Auch an der Verbindung von Gerlos ins Gebiet Königsleiten hapert es: Die Krummbachabfahrt (schwarz gekennzeichnet, aber in Wirklichkeit rot bis dunkelrot) ist zwar massentauglich trassiert und gut zu fahren, endet für die Weiterfahrt aber an der kapazitätsschwachen DSB zur Umbrella Bar (heißt sie DSB Krummbach?), bevor es per 6KSB ins Fussalmgebiet weiter geht. Die Folge ist eine große Warteschlange an der DSB bei Andrang. Keine Ahnung, warum man die 6KSB Fussalm nicht einfach weiter nach unten gezogen hat. Davon hätten alle Beteiligten mehr. Dann könnte man sich auch den Autoparkplatz an der Umbrella Bar schenken - Autos mag ich in Skigebieten nun gar nicht sehen. Nach der Fahrt in Richtung Königsleiten mit der 6KSB Fussalm folgt zwangsläufig die Fahrt mit der 8EUB Falschbachbahn, die ebenfalls Zubringer- und Beschäftigungsaufgaben wahrzunehmen hat. Eigentlich eine gute Anlage, wenn bei Andrang in der Talstation nicht die Skigäste von der nachdrängenden Masse in die Stahlkanten der Skier der vorbeiziehenden Kabinen und in den Kabinenfahrbereich gedrückt würden. Das Aufsichtspersonal ist mit der gefährlichen Situation überfordert, dabei fehlt hier bloß eine simple Absperrung. Mensch Verantwortliche, holt Euch mal Nachhilfe in anderen Großskigebieten ... :-( Die wirklich schönen Pisten 41 und 42 der Falschbachbahn sind als Kapitulation des österreichischen Pistenkategorisierungswesens einzustufen. Beide sind schwarz (!) gekennzeichnet, wobei die 42 real eine rote Pistenautobahn ist und die 41 eine blaurote. Auf der 42 fuhren ein paar Freaks Schussrennen zwecks privater Geschwindigkeitsmessung (>120 km/h), was den Schwierigkeitsgrad der Piste wohl besser umschreibt.

Das Skigebiet Königsleiten, bestehend aus 8EUB Sonnwendkopf, 8EUB Dorfbahn, 4SB Larmachalm und Mitterleger, den kaum noch genutzten SCHL Hochalmkar und Märchenwald (offenbar gekürzt) und schließlich der 8EUB Gipfelbahn ist skifahrerisch eine runde Sache. Die schlappe Fahrgeschwindigkeit der fixgeklemmten Sesselbahnen stört zwar, aber weniger als die grellorangefarbenen Scheiben der Gipfelbahn, die wie Preisetiketten für Billigangebote schrill aus der Landschaft hervorstechen. Schweinebauch nur Einsfünfundneunzig das Kilo ... Wie man an den für mich eben so unangenehmen, quietschgelben Hauben vieler neuer KSBn sieht, handelt es sich um Mitläufertum im Rahmen einer Modeerscheinung der Industrieskiwelt. Sicherlich wird es hier nicht mehr lange dauern, bis endlich auch der Kunstschnee grell neonfarben eingefärbt wird, mit biologisch abbaubaren Farbpartikeln, versteht sich. Bio ist ja auch Mode.

Auf der anderen Seite der künstlichen Feriensiedlung Königsleiten, die ähnlich wie z.B. Zürs nur aus Hotels und Appartements besteht, befindet sich - teils schon auf Salzburger Terrain - das Skigebiet Gerlosplatte. Abgesehen von den Pisten der 6KSBn Plattenkogel I und II und vom nostalgischen Diesel-Schlepplift Handlalm mit seinen dunkelroten Pisten hat das Gebiet Mittelgebirgscharakter und ist für gute Skifahrer bestenfalls als Schlechtwetterangebot interessant. Lowlight ist die schrecklich langsam fahrende 4SB Duxeralm ... Empfehlung: auslassen. Dafür gibt es von der Gerlosplatte einen schönen Blick durchs halbe Pinzgau und zum Skigebiet Wald-Neukirchen. Sehr nett das kleine Restaurant Duxer Stadl recht weit oben am Berg; furchtbar dagegen die Massenabfertigung "Plattenalm", von deren Thai Curry-Tagesgericht uns noch nach mehr als nur einem Tag schlecht war (die Bezeichnung "Tagesgericht" erhält so einen neuen Sinn).

Das Skigebiet von Zell am Ziller dagegen ist das Highlight des Skiverbunds mit Gerlos und Königsleiten. So gut hatte ich es mir gar nicht vorgestellt. Das Gebiet beeindruckt durch lange, schön geführte Abfahrten mit großer landschaftlicher Offenheit und Panoramablick durchs ganze Zillertal vom Olperer bis hinunter ins Inntal. Der Blick erfasst die benachbarten Skigebiete Hochzillertal (Kaltenbach und Aschau mit Fügen/Spieljoch), Mayrhofen/Penken, Mayrhofen/Ahorn, und im Zoom erkennt man selbst die Liftanlagen auf dem Hintertuxer Gletscher. Neben der Haupt-Hangausrichtung sind die Geländekammer Kapauns und das Nebengebiet Kreuzwiesenalm erschlossen, wo der letzte verbliebene, längere Schlepplift zum Winter 2012/13 einer 6KSB weichen muss, die dort aus meiner Sicht in Anbetracht der mäßigen Besucherfrequenz überhaupt nicht benötigt wird. Schade, dass es keine Talabfahrt von der Wiesenalm nach Zell hinuter gibt. Bei der Schneelage während unseres Urlaubs (>50cm im Tal) wäre das sehr gut möglich gewesen - das wäre dann fast eine 2000-Höhenmeter-Abfahrt vom Übergangsjoch aus. Wegen des im Forum diskutierten Industrieski-Images von Zell am Ziller hatte ich im Skigebiet und den Bergrestaurants mit zelebriertem Gruppenbesäufnis, Promille-Untoten und rülpsenden Barbaren nach Ischgler Vorbild gerechnet. Doch davon ist im Skigebiet von Zell erfreulicherweise nichts zu spüren; das alles scheint sich allein im Zubringer-Talstationsbereich mit seiner Après-Infrastruktur abzuspielen, wo man als Gerlos-Gast mangels Talabfahrt gar nicht erst nicht hinkommt. Gut so.

Wegen der guten Kinderskischul-Betreuung und der Weite des Skigebiets werden wir wahrscheinlich noch ein zweites Mal nach Gerlos fahren. Positiv zu erwähnen ist, dass der Gerloser Wochenskipass nicht nur im eigenen Verbundgebiet inklusive Gerlosstein, sondern auch in den beiden anderen „Arenen“ (Zillertal 3000 mit Mayrhofen, Finkenberg, Lanersbach und Hintertux; Hochzillertal mit Fügen, Hochfügen, Kaltenbach und Aschau) gilt. Das lädt zu Ausflügen ein. Darüber hinaus locken das nahe Neukirchen/Wald oder ein entfernterer Ausflug ins Salzburger Skigebiet Weißsee/Enzingerboden. Negativ zu erwähnen ist das Skidepot in der Talstation der Isskogelbahn, das wir wegen der Entfernung unserer günstigen FeWo zum Skigebiet genutzt haben. Der Depotbetreiber, ein Intersport-Geschäft, nutzt seine Monopolstellung für regelmäßige „Spindkontrollen“. Wenn ein Paar Ski zuviel im Spind vorgefunden wird, nimmt er sie ohne den Kunden per Notiz zu informieren einfach heraus (so z.B. geschehen mit unseren Kinderski ohne Stöcke oder bei unserem Spindnachbarn). Bei den Spindkontrollen wird gern "vergessen", die Tür wieder abzuschließen (bei uns zweimal in einer Woche geschehen), so dass der Inhalt geklaut werden kann. Das brauchen wir kein zweites Mal. Unvergesslich auch der Skibusfahrer, der mitten in Gerlos plötzlich anhielt, ausstieg und vor voll besetztem Bus einige Passanten auf der Straße zusammenbrüllte. Wie man sieht, gibt es in Gerlos punktuellen Nachholbedarf in Sachen Dienstleisterverhalten.

Fazit: Das Verbundskigebiet kann durch seine Weite, durch landschaftliche Highlights und die Teilgebiete Zell und Königsleiten ebenso überzeugen wie durch sein akzeptables Preisniveau und das Fernhalten von Massenalkoholisiertheit aus dem Sportgebiet. Es stören wertlose Skigebietsteile mit reinem Transitcharakter, lahme fixgeklemmte Sesselbahnen und das zitierte Verbesserungspotenzial im Dienstleistungsbereich.


Die unvermeidlichen 44 Fotos in der Reihenfolge Gerlos - Zell - Königsleiten - Gerlosplatte:

Gerlos könnte ohne Durchgangsverkehr ein richtig netter Ort sein.
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Haberllift in Downtown Gerlos. Stemag-Anlage.
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Leichter Andrang morgens an der Isskogelbahn in Gerlos. :D Sie ist halt der einzige Zubringer ... Die Menschentraube sieht furchtbar aus, ist aber in 10 Minuten abgebaut.
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6KSB Ebenfeld, einzige Massenbeschäftigungsanlage im Gerloser Skigebiet. Dadurch oft überfüllt. Hinten der Stausee Gerlosboden. Links der Bildmitte sieht man die Fußalm-Pisten.
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Schlepplift Vorkogel an der Bergstation 6KSB Ebenfeld. Hoffentlich gibt es ihn noch lange. Es handelt sich um eine De Pretis-Anlage.
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Bergstation 4SB Stoamandl. Im Verbundskigebiet gibt es nicht nur Doppelmayr Uni-G Design, sondern mehrere Poma-Sesselbahnen.
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Fahrt von Gerlos Richtung Zell. Unten startet die KSB Krimml Express. Benannt nach dem Tal Wilde Krimml, in dem sie fährt. Keine Ahnung, warum man im Liftnamen das "Wilde" weggelassen hat. "Krimml" benennt den falschen Ort.
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4KSB Krimml Express mit Rückblick Richtung Gerlos.
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Interessante Kurven-Zwischenstation des Krimml Express zwischen Gerlos und Zell.
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Piste vom Übergangsjoch ins Zeller Skigebiet. Einer der wenigen höheren Punkte im Skigebiet (hier auf ca. 2400m), was landschaftlich sofort auffällt.
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Abfahrt Kapauns im oberen Skigebiet von Zell. Tolle, sportliche Abfahrt, auf der man es so richtig brummen lassen kann, wenn auch sichtbar arg trassiert. Wenig einfühlsam angelegter Schneiteich.
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Blick aus dem Zeller Skigebiet ins gegenüberliegende Gebiet "Hochzillertal" von Kaltenbach und Aschau, das gar nicht so hoch liegt, bis hinunter ins Inntal. Wegen der Weite des Zillertals landschaftlich durchaus eindrucksvoll.
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Schlepplift Plattenanger im Zeller Skigebiet. Hier lassen die Skilehrer-Imperatoren ihre Schüler im Doppelschlepplift einzeln (!) fahren, was die Wartezeit am Lift exponentiell erhöht.
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Rosenalmbahn 2 im Zeller Gebiet. Hieß bis vor kurzem noch Achterbahn.
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Es gibt noch Stadel im recht modernen Zeller Skigebiet ...
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Restaurant Wiesn-Alm, tiefster Punkt des Skigebiets Zell am Ziller, da es keine Talabfahrt gibt. Wie man sieht, ist hier seit Jahrzehnten keine Alm mehr. Sitzen und Essen tut man hier recht gut.
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Wiesn-Alm als Startpunkt der beiden Gondelbahnen Rosenalmbahn 2 und Karspitzbahn 2. Gäbe es hier eine Talabfahrt nach Zell am Ziller, würde das Skigebiet fast 2000 (!) Höhenmeter bieten. Man sollte in Zell für schneereiche Tage mal drüber nachdenken.
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Sportabfahrt im Zell am Ziller. Feine Sache; sie verdient ihren Namen durch Länge und Gefälle zu Recht. Eines der Highlights im Skigeiet.
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Piste im Bereich Kreuzwiesenalm von Zell. Schön.
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Kreuzwiesenalm, ein Berggasthaus mit genial leckerem Essen. Schmeckt nach mehr. :D
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Warum man den Kreuzwiesenlift als letzten langen Schlepplift des Verbundgebiets und als reine Nischen-Beschäftigungsanlage am Südhang im Sommer 2012 nun auch noch durch eine langweilige KSB ersetzen muss, verstehe ich nicht. Hier wird andrangsbedingt keine KSB gebraucht.
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Unschlagbare Abfahrten in Zell am Ziller. Tolle Mischung aus Pistenvielfalt und landschaftlicher Weite.
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Piste zur Wiesnalm mit Blick ins obere Zilletal und - hinten links - zum Olperer. Landschaftlich und skifahrerisch klasse.
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Zoom aus dem Zeller Skigebiet zum Olperer, zweithöchster Berg der Zillertaler Alpen, mit dem Skigebiet Hintertuxer Gletscher auf dem teilverdeckten Gletscherplateau.
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Piste an der 4KSB Krimml Express; hier das einzige anspruchsvollere Stück zwischen Schussstrecken.
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Blaue Langweiler-Piste der 4SB Stoanmandl in Gerlos bei der Rückkehr aus dem Zeller Gebiet. Gegenüber das stillgelegte Skigebiet Fürstalm.
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8EUB Isskogel, 6KSB Ebenfeld und Bergrestaurant Seppi's in Gerlos. Das SB-Restaurant des Seppi's hat mich dadurch beeindruckt, dass das Personal schneller servierte als ich bestellen konnte, und lecker war's auch noch. Empfehlung für zeitoptimiertes Mittagessen.
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Krummbachabfahrt zwischen den Skigebieten Gerlos und Königsleiten. Per Bulldozer im steilen Gelände massentauglich trassiert und für die Zielgruppe gut zu fahren.
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Wer von Gerlos nach Königsleiten wechselt, muss diese lahme DSB unterhalb des Fußalm-Express benutzen. Kein Ahnung, warum man den Fußalm-Express nicht einfach nach unten verlängert hat, um diese Bahn einzusparen.
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Zoom aus dem Gerloser Skigebiet zur Gerlosplatte über Königsleiten.
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4KSB Fußalm Express mit Gerlos im Untergrund.
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Blick aus dem Gerloser Tal zur Falschbachbahn und ihren beiden Pistenautobahnen. Besonders bei der im Bild rechten ist die "schwarze" Kennzeichnung schon albern ... Schön zu fahren sind beide.
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Tolle Piste 42 an der Falschbachbahn im Königsleitner Gebiet. Bloß schwarz ist sie nun wirklich nicht.
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Piste Larmachalm im Königsleitner Gebiet gegen die Gerlosplatte. Mit vie Spaß zu fahren.
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DSB Mitterleger im Königsleitner Gebiet. Gehört zu den alten Anlagen im Skigebiet. Langsam, aber authentisch.
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8EUB Gipfelbahn im Königsleitner Gebiet. Wer bitteschön braucht so eine Fenstertönung der Kabine? Ich finde das gleichermaßen geschmacklos wie widerwärtig.
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8EUB Dorfbahn über dem Feriendorf Königsleiten.
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Draufsicht Plattenkogel-Express zur Gerlosplatte.
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Von der Gerlosplatte hat man einen tollen Blick durchs ganze Pinzgau - sehr schön.
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Schlepplift Handlalm in schräger Perspektive ... :D Die Handlalm hat die interessantesten Pisten im Gebiet Gerlosplatte.
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KSB Filzsteinbahn an der Gerlosplatte mit Blick ins Pinzgau.
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Bergrestaurant Duxer Stadl an der Gerlosplatte - Empfehlung, im Gegensatz zur "Plattenalm".
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Schrecklich langsame 4SB Duxeralmbahn. Am besten auslassen.
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Es war einmal ...
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[Edit 17.2.2022: Versehentliche Formatierung in Fettschrift entfernt.]
Zuletzt geändert von Harzwinter am 17.02.2022 - 00:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Gerlos 18.-25. Februar 2012 (Faschingswoche)

Beitrag von vovo »

Danke für den Bericht. Vielleicht tu ich mir dieses Massenschigebiet (Königsleiten u. Gerlosplatte) einmal an, um wenigstens dort gewesen zu sein...mal überlegen. In Gerlos selbst (Schlepper und POMA 4SB gefahren) sowie der Zillertalarana bin ich vor genau 2 Jahren immerhin schon mal gewesen. Die 4KSB Wilde Krimml hat selbst mir Schlepplift/ ESL-Verrückten gefallen.
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Re: Gerlos 18.-25. Februar 2012 (Faschingswoche)

Beitrag von Harzwinter »

Nimm auf jeden Fall Zell mit, am besten bei hochwinterlicher Szenerie; dazu den Gerlosstein. Das Skigebiet Zell kann man mit KSBn und Après Ski zu verhunzen versuchen wie man will - es besticht einfach durch tolle Abfahrten und die enorme landschaftliche Weite. Gerlos kann man sich skifahrerisch schenken, Königsleiten ist Tiroler Ski-Mainstream, die Gerlosplatte eigentlich nur durchs Handlalm-Terrain interessant.
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