Hier eine Kurzdarstellung meines Kurztrips nach St. Anton
Skitag 1
Pistenplan
Geöffnete Pisten/Lifte
Wetterlage
In den Bergen hing jede Menge Nebel, auch wenn es ein wenig Grund zur Hoffnung gab, dass sich das Wetter später ein wenig bessert.
Und es war nicht immer so schlecht – mal verdichtete sich der Nebel, mal hatte man recht freie Sicht und das Gefühl, dass die Sonne sogar ein wenig durchkam.
Die Fotos, die ich geschossen habe, geben sehr schlecht diese Wetter- und Sichtbedingungen wieder. Immer, wenn ich die Kamera aus der Tasche holte, hatte sich die Wetterlage schon grundlegend geändert, bevor das erste Foto im Kasten war.
Hier ein Beispiel, wie schnell so was gehen kann:
Wo es unten noch relativ gute Sichtbedingungen gab, war oben (z. B. an der Valluga) der Schnee richtig genial, aber doch eine dichte Suppe, so dass man sich jeden Schwung herbeitasten musste.
Rauf zum Kapall
Blaue 5 zur Osthangbahn
Blick zum Gampen
Die Blaue 12
Die schöne 17 nach Alpe Rauz.
Die 17 machte so einen Spaß, dass wir diese Piste als einzige Abfahrt zweimal fuhren – so hatte ich immerhin zudem die Gelegenheit, diese Skulptur der Reihe Horizon Fields des britischen Künstlers Antony Gormley noch einmal zu fotografieren; beim ersten Versuch hatte ich ihr die Beine abgeschnitten.
Die Horizon Fields bestehen übrigens aus 100 lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers, die über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern der Gemeinden Mellau, Schoppernau, Schröcken, Warth, Mittelberg, Lech , Klösterle sowie Dalaas umfasst.
Rüber zum Skigebiet Stuben
Hier lagen die Pisten zwar nicht weniger im Nebel, aber es war doch wesentlich leerer auf den Abfahrten, so dass man hier recht viel Platz hatte. Zudem war der Schnee recht ordentlich – so dass die Pisten in Stuben Markus Favoriten des Tages waren. Nick favorisierte die Piste 17 und ich gab ihm an diesem Tag vollkommen recht.
Rendl
Talabfahrt Rendl
Volleyball am Rendl
Apres-Ski
2. Tag
Geöffnete Pisten
Talstation der Nassereinbahn.
Da die Sichtverhältnisse nicht viel besser waren, entschlossen wir uns zunächst die Talabfahrten zu testen, da zu diesem Zeitpunkt die Pisten sicherlich noch in einem besseren Zustand waren als am späten Nachmittag. Zudem hofften wir, dass wir im unteren Bereich und vor allem zwischen den Bäumen recht ordentliche Sichtverhältnisse haben werden. Wir wurden nicht enttäuscht – die Pisten waren in einem guten Zustand und die Sicht vollkommen okay.
Rote 21 (Grün – St. Anton)
Blaue 1 (Zammermoos – St. Anton, Höhe Mooserwirt)
Danach wechselten meine Freundin und ich nach St. Christoph
Blaue 8 / St. Christoph
Die Blaue 8 machte wirklich richtig viel Spaß – breit und immer wieder tolle Abschnitte, bei denen man einfach Gas geben muss.
Bei St. Chistoph war wirklich alles weiß – man hatte den Eindruck, dass man sich mitten im Winter befindet …
Blaue 5
Mittagspause auf der Ulmer Hütte
Weiter nach Stuben…
Die Piste S1a (Mittelstation-Stuben) war dagegen deutlich schlechter zu fahren, der Schnee war einfach viel zu weich. Dabei war zudem die Sicht sehr bescheiden.
Da es langsam spät wurde, entschlossen wir uns, nur eine Piste des Gebiets Stuben zu fahren.
Nachdem wir mir der Albonabahn 1 auf der Mittelstation angelangt waren, ging es daher direkt über die S1 zurück nach Alpe Rauz.
Wie schon am Vortag ging es dann über die Blaue 12, die Blaue 4 (Steissbachtal) und die Blaue 1 zurück zum Mooserwirt, wo wir gegen 16:30 Uhr einkehrten.
Fazit Skigebiet „Arlberg“
Ich war vorher 2 Tage im Skigebiet St. Anton und 1 Tag in Lech/Zürs.
Da dieses Jahr an beiden Tagen die Wetterbedingungen nicht einmal einen Panoramablick auf die umliegenden Berge zuließen, hätte man eigentlich davon ausgehen müssen, dass ich an diesen beiden Tagen nicht wirklich neue Erkenntnisse/Eindrücke dazu gewinnen konnte.
Dem ist aber nicht so – so habe ich dieses Jahr z. B. zum ersten Mal die Teilabschnitte Stuben und Rendl besucht.
Meine eh schon sehr positive Meinung vom Skigebiet wurde noch einmal kräftig bestärkt. Der Arlberg gehört spätestens seit dem diesjährigen Besuch definitiv zu meinen Lieblingsskigebieten.