Im Rahmen der Jugendarbeit unserer Freien evangelischen Gemeinde bieten wir meist am Himmelfahrtswochenende eine dreitägige Trekkingtour an. Diese Tour ist für Jungs und Mädels ab 13 Jahre geeignet. Dieses Jahr waren wir nur Jungs, also eine reine Männertour. Ist auch mal nett, fürs nächste Jahr müssen wir aber wieder die Mädels motivieren.
Ziel dieser Trekkingtouren ist es, den Jugendlichen Abenteuer in der Natur zu bieten, Gemeinschaft zu erleben und mal „wild zu sein“. Wir haben alles was wir brauchen auf dem Rücken. Schlafsack, Isomatte, Essen, Klamotten und Ausrüstung ist alles am Mann. So kommen locker 16 bis 25 Kilo Gepäck zusammen. Geschlafen wird im Freien oder in Schutzhütten. In der ersten Nacht schliefen wir bis um 4:50 Uhr im Freien bis es anfing zu regnen. Zum Glück hatten wir dann aber auch eine Hütte. Am Samstag gab es die große Überraschung. Entgegen dem Wetterbericht, der den ganzen Tag Regen vorhergesagt hatte, gab es wunderschönes Wanderwetter. Noch am Mittwoch war ich hin und her gerissen, ob die Tour stattfinden soll wegen dem Wetter. Man bedenke, es schneite am Mittwoch noch auf der Alb und war empfindlich kalt. Die Tour dann doch stattfinden zu lassen war die richtige Entscheidung.
Die letzten Jahre waren wir im Schwarzwald, im Dahner Felsenland, am Kaiserstuhl und auch schon auf der Schwäbischen Alb wandern. Dieses Jahr suchte ich eine Tour aus die uns am ersten Tag vom Pfullinger Schömbergturm (Ondrhos), über den Wackerstein zur Nebelhöle führte wo wir unser erstes Quartier an der Kalkofenhütte hatten. Das waren so um die 7 Kilometer. Die zweite Tagesetappe führte uns dann am Albtrauf entlang, über den Gießstein mit einer herrlichen Aussicht zum Schloss Lichtenstein und dem alten Lichtenstein. Hier wandert man Streckenweise auf dem HW 1, dem Albnordrandweg. Entlang des Golfplatzes Undingen kamen wir zur Wetterstation im Rinntal und schließlich zur Bärenhöle. Übernachtungsstelle war dann die Wilhelm Speidel Hütte. An diesem Tag wanderten wir ca. 17 Kilometer. Am dritten Tag ging es dann von der Wilhelm Speidel Hütte über den Skilift Genkingen Richtung Rossberg. Dies waren wieder ca. 8 Kilometer. Im gesamten war es eine angenehme Strecke mit nicht allzu vielen Höhenmetern. Es ist eine landschaftlich sehr reizvolle Tour mit super schönen Aussichtspunkten, Höhlen, dem Schloss Lichtenstein und der typischen Alblandschaft.
Nun ein paar Bilder. Diese sind chronologisch geordnet.
Tag 1:

Es geht los

an der Pfullinger Ondrhos

unser Gepäck

Blick von der Ondrhos




Auf dem Weg zum Wackerstein


Wackerstein



Ausblick

gute Gespräche


Schäfer auf der Alb

Pause an der Nebelhöhle

Nebelhöhle

Abendessen
Tag 2

die Hütte bei der Kalkofenhütte

Feuer am morgen

Sack und Pack

auf dem Weg zum Gießstein


Ausblick vom Gießstein

Schloss Lichtenstein


das alte Schloss Lichtenstein wird erobert

geschafft

Ausblick

Rast auf dem Golfplatz (war sehr unterhaltsam)

Klimastation


Es war kalt am Tag zuvor. In der Nacht haben manche aus der Gruppe gefroren.

Bär (enhöle)

unser zweites Nachtlager

Abendessen

Auf der Alb da gibt es Wetterhexen
Tag 3

noch schläft alles

meine Schlafstätte

Wilhelm Speidel Hütte am morgen

auf zur letzten Etappe

Blick zurück zur Hütte

Alblandschaft

geschafft

da kommen die Autos