Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
- OliK
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Wen wundert das schon? Es gibt IMHO keine Region die weniger für mehr Geld bietet...
Es grüsst der Oli
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Whistlercarver
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Kein Wunder. man verlangt gelich viel wie das ach so teure LAAX und bietet dafür 3 einzelne Skigebiete. Das geht meiner Meinung nach überhaupt nicht.
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- Schöditaz
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Hallo??? Geht es noch gut???
Das Jakobshorn ist wirklich zu teuer, ganz klar. Aber z.B. auf Madrisa kriegt man für gar nicht so viel Geld ein riesiges Angebot! Die Pischa war letzte Saison wirklich oft leer. Da hatte man an schönen Wochenende die rote "Grat"- Piste fast für sich alleine!
Das ist doch unter aller Sau!albe hat geschrieben:bitte niemand mehr hinfahren
Das Jakobshorn ist wirklich zu teuer, ganz klar. Aber z.B. auf Madrisa kriegt man für gar nicht so viel Geld ein riesiges Angebot! Die Pischa war letzte Saison wirklich oft leer. Da hatte man an schönen Wochenende die rote "Grat"- Piste fast für sich alleine!
- OliK
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Manche sprechen einfach kein ironisch...ok ich gebs zu, ich hab nen Smilie vergessen
Es grüsst der Oli
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Ist die Preis-Leistungsfrage eigentlich auch Bergbahnintern kein Thema?
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Nachdem das Pischa-Gebiet ja vor einigen Jahren schon arg gestutzt und einzelne Lifte stillgelget wurden, wird dieses Teilgebiet sicher in den nächsten Jahren ganz dicht gemacht, sofern sich der negative Trend nicht umkehrt.
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Kakadu
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Abhilfe (gerade für Pischa) wäre eigentlich ziemlich einfach: nicht nur in längeren Abos sollte RhB und Bus zwischen beiden Enden (Küblis und Rinerhorn) mit dabei sein, sondern auch bei den Tageskarten - und dann irgend ein Minibus, der als Navette ständig zwischen Pischa und Parsenn hin und her fährt ...
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
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- Pilatus
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Obs damit getan ist, sei dahingestellt. Ob die Pischa noch zu retten ist, mag ich jetzt mal zu bezweifeln. Am besten vielleicht einfach so lang wie möglich auf kleiner Flamme weiterköchen...
Viel peinlicher ist die Situation in den Hauptskigebieten. Eine "skibare" Verbindung zwischen Schatzalp und Parsenn müsste schon seit mindestens 20 Jahren gebaut sein - gleiches gilt für Rinerhorn + Jakobshorn. Und zwischen Schatzalp und Jakobshorn bauen sie an anderen Orten Peak to Peak-Bahnen...
Nach Davos geht man schon lange nicht mehr, wenn man den Fokus auf Skifahren legt.
Viel peinlicher ist die Situation in den Hauptskigebieten. Eine "skibare" Verbindung zwischen Schatzalp und Parsenn müsste schon seit mindestens 20 Jahren gebaut sein - gleiches gilt für Rinerhorn + Jakobshorn. Und zwischen Schatzalp und Jakobshorn bauen sie an anderen Orten Peak to Peak-Bahnen...
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Treasure Island
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Bei aller berechtigter Kritik an den Davos Klosters Bergbahnen. Das Unternehmen ist gut geführt, ist profitabel, generiert Cash Flow, hat relativ wenig Schulden (rund 50 Mio.). Ja, die Bergbahnen investieren immer nur dort und erst dann, wenn es wirklich nötig ist. Aber ist das so falsch? Die Investitionen werden von den Bergbahnen selbst finanziert und müssen nicht von der Gemeinde oder dem Kanton oder sogar dem Bund subventioniert werden wie an gewissen anderen Stationen. Die Leute hier sollten einmal die Geschäftsberichte lesen. Dann würden sie sehen, dass Arosa Millionenverluste produziert, die Weisse Arena rund 150 Mio. Schulden angehäuft hat, etc. etc. Da steht Davos Klosters wirklich noch gut da. Längerfristig wird sich gutes Management und solides Wirtschaften durchsetzen.
- Werna76
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Darf ich fragen woher diese Info stammt?Treasure Island hat geschrieben:... die Weisse Arena rund 150 Mio. Schulden angehäuft hat
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Seilbahnfreund
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Aus dem Geschäftsbericht:Werna76 hat geschrieben:Darf ich fragen woher diese Info stammt?Treasure Island hat geschrieben:... die Weisse Arena rund 150 Mio. Schulden angehäuft hat
http://www.weissearena.ch/fileadmin/use ... 120831.pdf
Es sind aber 150 Mio. Franken, nicht Euro
Gruß Seilbahnfreund
- chianti
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
schauen wir uns doch einmal die Zahlen näher an:Treasure Island hat geschrieben:Bei aller berechtigter Kritik an den Davos Klosters Bergbahnen. Das Unternehmen ist gut geführt, ist profitabel, generiert Cash Flow, hat relativ wenig Schulden (rund 50 Mio.) ... dass Arosa Millionenverluste produziert
______________ Arosa - Davos-Klosters
Eigenkapital: ___29,5% - 22,4%
langfr. Fremdk.: 63,3% - 56,4%
kurzfr. Fremdk.: 6,9% - 21,2%
Arosa ist hier deutlich solider aufgestellt und hat weniger Schulden. Davos-Klosters hat alleine 6,5 Mio kurzfristige Bankkredite und 6,4 Mio "sonstige", Arosa null bzw. 0,8 Mio. Die werden immerhin durch die flüssigen Mittel von 12,7 Mio abgedeckt (Arosa 1,5).
Zur Profitabilität: ohne den Außerordentlichen Ertrag von 4,2 Mio wäre Davos-Klosters mit 2,5 Mio in den Miesen (Arosa ohne AoE: -1,7)
-> Davos-Klosters ist nicht besser gemanagt oder profitabler, das positive Ergebnis 2011/12 basiert auf Sondereffekten.
Bemerkenswert finde ich auch die enormen Brandversicherungswerte in Davos-Klosters von 510 Mio CHF (Arosa: 95 Mio)
Das Verhältnis von Anschaffungswert zu kumlierten Abschreibungen bzw. Bilanzwert lässt erkennen, dass Davos-Klosters sehr alte Anlagen hat, die irgendwann ersetzt werden müssen oder höhere Reparaturkosten verursachen:
____________ Arosa - Davos-Klosters
Anschaff.wert: 197,8 - 420,3
Bilanzwert: ___ 72,0 - 67,2
in % der AHK: _ 36,4 - 16,0
Darum sind auch in Davos-Klosters die Pfandbelastungen auf Sachanlagen und die Kreditbeanspruchung mit 29,8 bzw. 23,3 Mio viel höher als die Buchwerte der verpfändeten Anlagen (!) mit 14,8 Mio - in Arosa liegen sie mit 49,1 bzw. 44,8 niedriger als die Buchwerte (61,7). Das entspricht einem Blankokredit von 6,5 Mio in Davos-Klosters. Was, wenn die Bank die 6,5 Mio gedeckt haben möchte? Was, wenn die Banken ihre 6 Mio kurzfristige Kreditlinie wegen der schlechten Aussichten zurückfährt oder streichen will?
Wenn die 12 Millionen Kriegskasse weg sind, wovon will Davos-Klosters dann die notwendigen Ersatzinvestitionen bezahlen? Davos-Klosters ist weitaus mehr vom goodwill der Banken abhängig als Arosa.
Zuletzt geändert von chianti am 18.09.2012 - 12:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
21,2% kurzfristiges Fremdkapital... Da kann man schon man schnell insolvent gehen... Finde ich jetzt auch nicht gerade solide finanziert
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Sie haben ja den Gegenwert auch flüssig (12 Mio in Wertpapieren) bzw. im Umlaufvermögen, insofern keine allzu große Gefahr - es darf bloß kein Börsencrash kommen. Aber die 1,5 Millionen Wintereinnahmen, die Arosa zum Vorjahr weniger hat, sind in Davos-Klosters 3,7 Millionen - also arbeiten dort nicht die Supermänner, als die sie hier dargestellt wurden.
Ob die Bahnen in Davos-Klosters wirklich so alt sind wie sie den Abschreibungen nach aussehen, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie dort war. Aber diese Sätze aus dem Geschäftsbericht sollten zu denken geben: "Während des Sommers wurden gemäss den einschlägigen Vorschriften des
Bundesamtes für Verkehr (BAV) und der Hersteller auf allen Anlagen der Davos Klosters Bergbahnen AG die Unterhalts- und Revisionsarbeiten durchgeführt. Trotzdem kam es am 28. Dezember 2011, am frequenzstärksten Tag der ganzen Wintersaison, zu einem Getriebeschaden bei der 1. Sektion der Gotschnabahn. Innert einem Tag konnte der Schaden provisorisch behoben und der Betrieb am 30. Dezember 2011 wieder aufgenommen werden. Das reparierte Getriebe musste jedoch bei den Frühjahrsrevisionen 2012 im Herstellerwerk komplett neu gelagert und einzelne Zahnräder durch neue ersetzt werden."
Ob die Bahnen in Davos-Klosters wirklich so alt sind wie sie den Abschreibungen nach aussehen, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie dort war. Aber diese Sätze aus dem Geschäftsbericht sollten zu denken geben: "Während des Sommers wurden gemäss den einschlägigen Vorschriften des
Bundesamtes für Verkehr (BAV) und der Hersteller auf allen Anlagen der Davos Klosters Bergbahnen AG die Unterhalts- und Revisionsarbeiten durchgeführt. Trotzdem kam es am 28. Dezember 2011, am frequenzstärksten Tag der ganzen Wintersaison, zu einem Getriebeschaden bei der 1. Sektion der Gotschnabahn. Innert einem Tag konnte der Schaden provisorisch behoben und der Betrieb am 30. Dezember 2011 wieder aufgenommen werden. Das reparierte Getriebe musste jedoch bei den Frühjahrsrevisionen 2012 im Herstellerwerk komplett neu gelagert und einzelne Zahnräder durch neue ersetzt werden."
- Pilatus
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Naja, mässig tragisch. Im Parsenngebiet hat man einfach schon sehr früh fast alle Lifte durch KSB ersetzt und jetzt eifach praktisch 10 Jahre nichts mehr gemacht... Ist auch nicht wirklich nötig.
Trotzdem finde ich das, was Davos aus seinen tollen Skihängen rausholt ziemlich mager...
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Treasure Island
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Die Banken schauen auf den Cash Flow, und da ist die Sache eindeutig. Davos-Klosters erzielt seit Jahren einen operativen Cash Flow (vor Investitionen) von rund CHF 20 – 25 Mio. und investiert jedes Jahr ungefähr den gleichen Betrag. Letztes Jahr etwas mehr wegen Kauf Hotels Flüela (10 Mio.) und Crystal (3 Mio.). Die Verschuldung bleibt ziemlich stabil. Übrigens hat Davos-Klosters noch 22 Mio. unausgeschöpfte Kreditlinien. Im Konkurrenzvergleich steht Davos wirklich sehr solide finanziert da.
Ausserdem tätigt Davos seit Jahren die steuerlich maximalen Abschreibungen. Allein letztes Jahr wurden so wieder stille Reserven von 5 Mio. gebildet. Das erklärt unter anderem auch die tiefen Buchwerte der Anlagen und das tiefe Eigenkapital.
Ich will ja gar nicht sagen, dass die Davos-Klosters Bergbahnen besser geführt sind als Arosa oder andere Stationen. Ich will nur mal der allgemein negativen Stimmung entgegenhalten und aufzeigen, dass die insgesamt einen guten Job machen, vor allem wenn man bedenkt, auf welch miserablem Niveau die bei ihrer Fusion in 2003 gestartet sind (Schuldenlast von über 100 Mio.!). Nebenbei mussten sie auch noch ein Hotel nach dem anderen kaufen, damit aus warmen keine kalten Betten wurden. Letztes Jahr haben sie für 10 Mio. das Flüela Hotel gekauft. Kurzfristig eine Last (Verlust auf Stufe EBIT von 0.5 Mio.), langfristig aber sicher die richtige Strategie.
Zugegeben, denen bleibt viel Arbeit, um ein Top-Produkt anbieten zu können. Aber die Richtung stimmt meiner Meinung nach, und solange sie die 20 Mio. Cash Flow produzieren und wieder investieren mache ich mir auch keine allzu grossen Sorgen.
Ausserdem tätigt Davos seit Jahren die steuerlich maximalen Abschreibungen. Allein letztes Jahr wurden so wieder stille Reserven von 5 Mio. gebildet. Das erklärt unter anderem auch die tiefen Buchwerte der Anlagen und das tiefe Eigenkapital.
Ich will ja gar nicht sagen, dass die Davos-Klosters Bergbahnen besser geführt sind als Arosa oder andere Stationen. Ich will nur mal der allgemein negativen Stimmung entgegenhalten und aufzeigen, dass die insgesamt einen guten Job machen, vor allem wenn man bedenkt, auf welch miserablem Niveau die bei ihrer Fusion in 2003 gestartet sind (Schuldenlast von über 100 Mio.!). Nebenbei mussten sie auch noch ein Hotel nach dem anderen kaufen, damit aus warmen keine kalten Betten wurden. Letztes Jahr haben sie für 10 Mio. das Flüela Hotel gekauft. Kurzfristig eine Last (Verlust auf Stufe EBIT von 0.5 Mio.), langfristig aber sicher die richtige Strategie.
Zugegeben, denen bleibt viel Arbeit, um ein Top-Produkt anbieten zu können. Aber die Richtung stimmt meiner Meinung nach, und solange sie die 20 Mio. Cash Flow produzieren und wieder investieren mache ich mir auch keine allzu grossen Sorgen.
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
Die Rechnung von chianti ist eine typische Bankerrechnung und daher mit Vorsicht zu geniessen.
Der grosse Unterschied bei den beiden Unternehmungen ist das Aktienkapital welches in Davos wesentlich niedriger ist.
Rechnen wir mal anders.
Ort Arosa Davos
Fremdkapital in % vom Gesamtumsatz 179% 136%
Cashflow Betriebin % vom Umsatz 28% 35%
Fremdkapital : Cashflow Betrieb 3.5J 3.8J
Bei den ersten zwei Zahlen schaut Davos besser aus, bei der dritten ist Arosa leicht im Vorteil. Wenn es aber so weiter gehen würde wie letztes Jahr wäre bei der dritten auch Davos vorne. Damit bewahrheitet sich wieder mal: Glaub keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
Der grosse Unterschied bei den beiden Unternehmungen ist das Aktienkapital welches in Davos wesentlich niedriger ist.
Rechnen wir mal anders.
Ort Arosa Davos
Fremdkapital in % vom Gesamtumsatz 179% 136%
Cashflow Betriebin % vom Umsatz 28% 35%
Fremdkapital : Cashflow Betrieb 3.5J 3.8J
Bei den ersten zwei Zahlen schaut Davos besser aus, bei der dritten ist Arosa leicht im Vorteil. Wenn es aber so weiter gehen würde wie letztes Jahr wäre bei der dritten auch Davos vorne. Damit bewahrheitet sich wieder mal: Glaub keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
schon lange meine Rede; ich wirklich ein Davos Kenner, aber in Punto Skigebiet lebt man man dort schon viel zu lange von der Substanz und vom Namen und sonst von nix
ich fahre gerne nach Davos aber nur noch im Sommer
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auf geht es in die neue Saison
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Tannberg
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Re: Davos: Bergbahnen befinden sich auf Talfahrt
A lot of very interesting comments here on the financial ins and outs of the Davoser Bergbahnen.
But the main topic you are all missing: The current CHF exchange rate. (CHF/Euro = 0.85)
All Swiss resorts are suffering severely from the current situation.
Last summer, our hotelier in Zermatt told us that last winter they received up to 25% cancellations from there steady german "Hausgäste"
And the german market is -by far- the most important in Switzerland....
This is not a Davos-only problem!
But the main topic you are all missing: The current CHF exchange rate. (CHF/Euro = 0.85)
All Swiss resorts are suffering severely from the current situation.
Last summer, our hotelier in Zermatt told us that last winter they received up to 25% cancellations from there steady german "Hausgäste"
And the german market is -by far- the most important in Switzerland....
This is not a Davos-only problem!