"Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Werna76
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"Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Werna76 »

Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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Werna76
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Werna76 »

Passt auch zum Thema:
Kärntner Skigebiete investierten 15 Mio:
http://kaernten.orf.at/news/stories/2555734/
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Kris
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Kris »

Hier wird jedes Jahr das nötige veranlasst, bravo!

Vgl. im Ggs. dazu den Thread bzgl. der Probleme in der Schweiz:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 35&t=43670
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Werna76 »

Passt auch dazu:
"Wettrüsten an der Talstation"
http://www.orf.at/stories/2147849/2147804/
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Werna76 »

"Vom Schnee allein kann keiner leben"
http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung ... e/index.do
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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chianti
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von chianti »

Touristiker hoffen auf
Rekordwinter
Für die Wintersaison ist das Skifahren nach wie vor das Hauptargument für Österreich - neben sanften Sportarten wie Rodeln, Eislaufen oder Schneeschuhwandern, sagt Stolba.
...
Zudem sind sich Branchenkenner einig, dass sich der österreichische Wintertourismus mittelfristig neu orientieren müsse. Skifahren werde immer mehr zu einem Luxusurlaub und in den osteuropäischen Herkunftsmärkten würden zunehmend selbst attraktive Skigebiete entwickelt. Ohne den boomenden Städtetourismus würde die heimische Winter-(Ferienorte)-Bilanz weniger gut aussehen, wie auch Mitterlehner eingestand.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Da steht genau das was man in Deutschland schon länger beobachten kann.
http://www.orf.at/stories/2147849/2147804/
Deutschland (nicht nur die Skigebiete) ist satt, selbstzufrieden und unglaublich arogant.
Grüne Gutmenschen und Wutbürger verhindern alles und jedes und wir kommen zu Stillstand.
Man kann weder einen Bahnhof neu bauen, noch kommen Speicherseen für Schneekanonen in Frage.
Wir schaffen uns wirklich selber ab, wer bis jetzt noch nicht begriffen hat, der wird es hoffentlich bald am eigenen Geldbeutel merken.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Pistencruiser »

...etwa in Lenggries an der Zugspitze
:tot:
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chianti
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von chianti »

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Man kann weder einen Bahnhof neu bauen,
Wenn der Neubau die bestehende Kapazität um 20% reduziert und dazu noch ein nicht genehmigungsfähiges Brandschutzkonzept hat, ist das auch gut so. Die Toten am Flughafen Düsseldorf und in Kaprun reichen. Wenn ein Klüngel aus Tunnelbohrmaschinenhersteller, Einkaufszentrumsmilliardär und Lokalpolitikern Bahngelände zum eigenen Profit versilbern will, sollte der Bahnhof wenigstens das halten können, was versprochen wird. Eine Haltzeit von nur 2 Minuten ist aber bei kombiniertem Nah- und Fernverkehr völlig unrealistisch.
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:noch kommen Speicherseen für Schneekanonen in Frage.
Wo wurde einer nicht genehmigt? Beispiel?
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:wer bis jetzt noch nicht begriffen hat, der wird es hoffentlich bald am eigenen Geldbeutel merken.
Allerdings - statt in unrealistische Bahnhofsprojekte sollten die Steuermilliarden lieber in den Ausbau der Rheintalbahn und die Inntaltrasse für den Brennerbasistunnelzubringer gesteckt werden - da besteht nämlich tatsächlich Ausbaubedarf wegen Engpässen, am Hbf S dagegen nicht. *offtopic ende*

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Bumps
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Bumps »

Kris hat geschrieben:Hier wird jedes Jahr das nötige veranlasst, bravo!

Vgl. im Ggs. dazu den Thread bzgl. der Probleme in der Schweiz:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 35&t=43670
Nun ja, der Vergleich hinkt wohl....
.... gewaltig :!:

Artikel, wie die eingangs verlinkten, kann man sinngemäss / inhaltlich in jedem anderen Land zu Saisonbeginn auch nachlesen, Zeitungsseiten wollen gefüllt sein.
Der Unterschied besteht nicht drin, dass
Kris hat geschrieben:Hier wird jedes Jahr das nötige veranlasst, bravo!
und anderswo nicht, sondern darin, dass
- Autor A die Pressemitteilung eines Fachverbandes kritiklos wiedergibt
- Autor B möglicherweise sich die Mühe macht, Pressemitteilungen einzelner Bergbahnen zusammenzufassen
- Autor C sich entweder wie A oder B verhält, aber zumindest im Ansatz versucht allzu offensichtliches Marketing-Texter-Deutsch der Quelle umzutexten

Hingegen diskutiert das zitierte "Problem-Topic Schweiz" die Frage, welche Auswirkungen die Euroschwäche auf den Schweizer Tourismus hat. Ich wage mal zu behaupten, dass wenn die Österreichischen Skigebiete "über Nacht" mit einer Preissteigerung von 20% in ihrem wichtigsten Absatzmarkt konfrontiert wären, die Probleme dieselben wären wie in der Schweiz!

Beispiel: DIe erste Antwort im Thread titelt
Kärntner Skigebiete investierten 15 Mio:
http://kaernten.orf.at/news/stories/2555734/
das könnte man das auch so ausdrücken, ganz Kärnten Investiert gerade mal den Wert von 1-2 vernünftigen KSB (je nach Gelände), und das heisst dann
Kris hat geschrieben:Hier wird jedes Jahr das nötige veranlasst, bravo!
:?: :?: :?: :?:
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von schifreak »

@ Sauerland , eins hast bei der Aufzählung vergessen, den `` Transrapid `` kann man auch net baun in Deutschland, dafür hamm ma jede Menge störanfällige ICE `s, sowie in München Vario Trambahnen welche liegenbleiben ( man möcht gern wieder die alten Garnituren von Bukarest zurück ...) ... dagegen, von Österreich kommen weniger solche Meldungen ; München möcht jetz U Bahnen von Wien ... das nur nebenbei bemerkt.

Was Schifahrn betrifft, immer mehr Kunstschnee und teils zuviele Leut auf den Pisten durch Hochleistungsbahnen, ich kenn viele ältere Menschen die sagen, das Schifahrn heut is nimmer schee, früher wars besser, heut mögn ma nimma. Ich hab letztes jahr festgestellt, durch diese komische Wetterlage (Anfang November schneefrei auf der Seegrube Mountainbiken , Obergurgl mitte November alles grünbraun - bis auf die Region Schermer und Wurmkogel, da wars bestens weiß) -- durch den späten Winter war weniger Kunstschnee, die Schiwelt war viel besser als die vorherige Saisonen, ausserdem war Kitzbühel der Renner, alle Pisten ohne Kunstschnee wochenlang Bestens befahrbar, da war ich wieder froh, daß das Horngebiet noch so is wie früher ... des is des, der Kunstschnee is oft hart und eisig, die Unfälle häufen sich, schwächere Fahrer hamm angst das was passiert ; und wenn was passiert, dann stehts in den Zeitungen gleich auf der Titelseite riesengroß, schifahren lebensgefährlich ... und die grünen etc. hamm dan nen Grund gleich zu schrein, keinen Kunstschnee ..., kann ma das schon so vorstellen ;
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Ja klar, jetzt tauchen auf einmal fragwürdige Brandschutzgutachten auf, wenn der Bürger schon zu blöd ist und für den neuen Bahnhof stimmt, dann muß es halt ein Frackträger richten :boese:

Natürlich werden keine Speicherseen abgelehnt, man braucht sie ja auch garnicht erst beantragen, oberhalb der Baumgrenze geht ja hier in Deutschland eh nichts in Sachen Beschneiung.
Und wehe das möchte einer ändern, dann kommen gleich die Ökofaschisten und ketten sich, ausgestattet mit reichlich Tagesfreizeit, an irgendwelches Unkraut.

Die Schweiz hat eher ihren Brennerbasistunnel gebohrt, bevor wir in Deutschland die Zubringerstrecke fertig haben.
Nicht wegen der Finanzierung, mitnichten, es gibt halt wieder genug Proteste von Wutbürgern die offensichtlich immer erfolgreicher ihr persönliches Wohl über das Allgemeinwohl stellen können.

@Schifreak
Den Transrapit durfte ich in Shanghai erleben, im Gegensatz zu den meisten deutschen Großstädten ist Shanghai sauber, sicher und in weiten Teilen auch modern. Und wenn bei uns in der Nacht die letzten Strassenleuchten aus Geldmangel abgeschaltet werden, ist dort jeder Strauch angestrahlt, wie als wenn es ein Zeichen wäre.....
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chianti
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von chianti »

Welche Pisten in Deutschland oberhalb der Baumgrenze - also ca. 2000m aufwärts - bedürfen denn deiner Meinung nach dringend der Beschneiung und haben noch keine? (Nach deinen Kriterien kommen ja eh nur Zugspitzplatt und Nebelhorn in Frage, da Garmisch Classic bereits Speicherteiche hat). Wo wären also deiner Meinung nach ein Speicherteich dringend erforderlich?

Und wer den Brennerbasistunnel in die Schweiz verlegt, der ist sicher auch weitaus kompetenter in der Beurteilung von Brandschutzkonzepten als die Fachleute, die diese ablehnen.

Kopf -> Tisch
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Die Grenze für Beschneiung liegt aber eben nicht bei 2000 Meter sondern deutlich drunter, sonst wären ja in Garmische Längenfelder, Bernadain und Osterfelderkopf bereits beschneit, Speicherseen gibt es ja.
Das sich auf der Zugspitze auch Mitte November noch kein Rad drehen wird ist ebenfals dieser Schutzverordnung geschuldet.
Gerade auf der Zugspitze, wo man offensichtlich das dort reichlich vorhandene Geröll vor massiver Beschneiung schützen muß :roll:

Schau dir doch mal die Großprojekte in Deutschland an, welches ist den bitte in letzter Zeit ohne das gezicke von Wutbürgern durch gegangen?
In Datteln steht ein FERTIG GEBAUTES Kohlekraftwerk das unsere Linksgrünen nun den Start ins Netz verweigern.
Gleichzeit klagt jeder drittklassige Milchbauer gegen den dringend benötigten Netzausbau um die Energie vom den Offshore Windkraftwerken ins Land zu bringen!

Der Neubau des Berliner Flughafens, diese Umstände sind einer Industrienation nicht würdig.

Olympische Winterspiele in München, was für ein Theater, anstatt einmal an einem Strang zu ziehen.

Nein, ich bleibe dabei, wir sind inzwischen ein Volk aus sozial und umweltromantikern geworden.
Und jeder der eine andere Meinung hat oder auch nur jemanden kennt der eine andere Meinung hat (siehe die Ruderin Drygaller)
wird gnadenlos nieder gemacht.
Ein Volk aus Gutmenschen in einer Meinungsdiktatur, und wir bringen China und Russland die Demokratie OMG!
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Emilius3557 »

Die Grenze für Beschneiung liegt aber eben nicht bei 2000 Meter sondern deutlich drunter, sonst wären ja in Garmische Längenfelder, Bernadain und Osterfelderkopf bereits beschneit, Speicherseen gibt es ja.
Das sich auf der Zugspitze auch Mitte November noch kein Rad drehen wird ist ebenfals dieser Schutzverordnung geschuldet.
Entschuldigung, aber durch ständiges Wiederholen wird diese Aussage nicht richtiger. Das sog. "Beschneiungsverbot" oberhalb der Waldgrenze gibt es in Bayern seit einigen Jahren nicht mehr, das wurde mir vor einigen Jahren im persönlichen Gespräch mit verschiedenen, führenden Mitgliedern des VDS bestätigt. Wie weit wird denn am Fell- und Nebelhorn hinauf beschneit?

Der Grund in Garmisch-Classic ist, dass sich die BZB vernünftigerweise auf die tiefgelegenen Talabfahrten mit der Beschneiung konzentriert und der Naturschnee in den genannten Lagen bislang wohl reicht.
An der Zugspitze haben wir bereits mehrfach die Karstproblematik angesprochen (siehe auch Feuerkogel), welche die Errichtung eines Wasserspeichers stark kompliziert und verteuert. Die Zugspitze hat zwar vielleicht keinen so extrem frühen Saisonstart wie andere Gebiete, trotzdem aber erreicht das Gebiet bislang auch ohne Beschneiung eine auf jeden Fall ausreichende Anzahl an Betriebstagen.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von intermezzo »

Bumps hat geschrieben:Hingegen diskutiert das zitierte "Problem-Topic Schweiz" die Frage, welche Auswirkungen die Euroschwäche auf den Schweizer Tourismus hat. Ich wage mal zu behaupten, dass wenn die Österreichischen Skigebiete "über Nacht" mit einer Preissteigerung von 20% in ihrem wichtigsten Absatzmarkt konfrontiert wären, die Probleme dieselben wären wie in der Schweiz!
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Fab »

Seh ich grundsätzlich genaus so und hab das im "Schweiz-Topic" auch so geschrieben.
Wenn etwas Vergleichbares zusätzlich in Österreich geschehen würde, gäbe es kein Ausweichland mit den nötigen Kapazitäten mehr.

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Sauerland_6_CLD
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Emilius3557 hat geschrieben:
Die Grenze für Beschneiung liegt aber eben nicht bei 2000 Meter sondern deutlich drunter, sonst wären ja in Garmische Längenfelder, Bernadain und Osterfelderkopf bereits beschneit, Speicherseen gibt es ja.
Das sich auf der Zugspitze auch Mitte November noch kein Rad drehen wird ist ebenfals dieser Schutzverordnung geschuldet.
Entschuldigung, aber durch ständiges Wiederholen wird diese Aussage nicht richtiger. Das sog. "Beschneiungsverbot" oberhalb der Waldgrenze gibt es in Bayern seit einigen Jahren nicht mehr, das wurde mir vor einigen Jahren im persönlichen Gespräch mit verschiedenen, führenden Mitgliedern des VDS bestätigt. Wie weit wird denn am Fell- und Nebelhorn hinauf beschneit?

Der Grund in Garmisch-Classic ist, dass sich die BZB vernünftigerweise auf die tiefgelegenen Talabfahrten mit der Beschneiung konzentriert und der Naturschnee in den genannten Lagen bislang wohl reicht.
An der Zugspitze haben wir bereits mehrfach die Karstproblematik angesprochen (siehe auch Feuerkogel), welche die Errichtung eines Wasserspeichers stark kompliziert und verteuert. Die Zugspitze hat zwar vielleicht keinen so extrem frühen Saisonstart wie andere Gebiete, trotzdem aber erreicht das Gebiet bislang auch ohne Beschneiung eine auf jeden Fall ausreichende Anzahl an Betriebstagen.
Wenn am windanfälligen Längenfelder genug Naturschnee liegt, dann fahre ich offensichtlich immer eine andere Abfahrt :rolleyes:
Und die anderen Skigebiete die ich so kenne, die offensichtlich nie ein Problem bis 3300 Meter hoch zu beschneien, für die Zugspitze ist das aber wohl unlösbar.

Das ist aber nicht nur ein Problem der Beschneiung, auch die Hotels die Garmisch so vorhält, sind bis auf ein paar Ausnahmen nichtmal im Ansatz fähig mit dem Standart in Österreich mit zu halten.
Und das ist nicht nur in Garmisch so auch der Rest der Republik sieht teilweise eher nach einem Entwicklungsland aus, fahrt mal nach Essen Borbeck, Duisburg Ruhrort, Dortmund Süd..... Vom Einzahler in den Länderfinanzausgleich zum überschuldeten Bittsteller haben wir nichtmal 40 Jahre gebraucht und die Spirale dreht sich immer schneller.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Che »

chianti hat geschrieben:Wenn der Neubau die bestehende Kapazität um 20% reduziert und dazu noch ein nicht genehmigungsfähiges Brandschutzkonzept hat, ist das auch gut so. Die Toten am Flughafen Düsseldorf und in Kaprun reichen.
Da wurden Fehler gemacht (wie in JEDER Planung eines solchen Baus) und nicht zugegeben, da sonst wieder so n paar Weltverbesserer kommen und nörgeln- trotzdem sicherlich der falsche Weg. Aber das wird jetzt ja geändert, also kein Problem :)

Niklas Luerßen ^^ Der schreibt ja so manch einen vertrauenswürdigen Text, na wenn der das schreibt, na dann.. :lol:
chianti hat geschrieben:Wenn ein Klüngel aus Tunnelbohrmaschinenhersteller, Einkaufszentrumsmilliardär und Lokalpolitikern Bahngelände zum eigenen Profit versilbern will, sollte der Bahnhof wenigstens das halten können, was versprochen wird.
Tut er doch. Nja, hauptsache mal gemeckert und den Kapitalismus angeprangert und mit n paar 08/15-Parolen umhergeschmissen ^^
Und das Bahngelände, welches mom. ein wahrer Schandfleck ist, wird danach sicherlich wesentlich schöner aussehen.
chianti hat geschrieben:Eine Haltzeit von nur 2 Minuten ist aber bei kombiniertem Nah- und Fernverkehr völlig unrealistisch.
Sprach der studierte Verkehrwissenschaftler Schwerpunkt Bahnverkehr? ^^
chianti hat geschrieben:Allerdings - statt in unrealistische Bahnhofsprojekte sollten die Steuermilliarden lieber in den Ausbau der Rheintalbahn und die Inntaltrasse für den Brennerbasistunnelzubringer gesteckt werden - da besteht nämlich tatsächlich Ausbaubedarf wegen Engpässen, am Hbf S dagegen nicht. *offtopic ende*
Du weißt aber schon, dass man das Geld nicht einfach für ein anderes Projekt hätte nutzen können, oder?^^


Genau solche Sachen sind doch das Problem. Es wird gegen alles dagegen geschossen, immer kritisiert, das ist bei S21 das gleiche wie bei den Skigebieten. I.ein "Gutmensch" haut iwas raus und jeder Zweite meint, er müsse es glauben. Also ich hab mir schon die ein oder andere Nacht am "Gegen-S-21-Pavillon in Stuttgart verbracht, wenn ich zwischen Disco und 1.Zug nicht's zu tun hatte. Die meiste Kritik, die da geübt wird, ist vollkommen haltlos! Es wird wild argumentiert und es ist doch beachtlich, in wie vielen Themen der ein oder andere mensch plötzlich Experte ist :lol:
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Che »

chianti hat geschrieben:Kopf -> Tisch
Macht doch Aua!! Oder hat's bei i.was geholfen? :lol:
chianti hat geschrieben: Und wer den Brennerbasistunnel in die Schweiz verlegt, der ist sicher auch weitaus kompetenter in der Beurteilung von Brandschutzkonzepten als die Fachleute, die diese ablehnen.
Also ich hab beruflich leider zu viel mit Brandschutzverodnungen zu tun ^^ Da geht's um keine Beurteilung von i.welchen Fachleuten, ob das ganze denn sicher ist oder nicht, sondern um das Interpretieren von Gestzen und die Art, wie man diese auslegt. Das ist reine Bürokratie und weniger eine Beurteilung hinsichtlich der Sicherheit!
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Pilatus »

intermezzo hat geschrieben:
Bumps hat geschrieben:Hingegen diskutiert das zitierte "Problem-Topic Schweiz" die Frage, welche Auswirkungen die Euroschwäche auf den Schweizer Tourismus hat. Ich wage mal zu behaupten, dass wenn die Österreichischen Skigebiete "über Nacht" mit einer Preissteigerung von 20% in ihrem wichtigsten Absatzmarkt konfrontiert wären, die Probleme dieselben wären wie in der Schweiz!
Trifft den Nagel auf den Kopf!
Meine Herren... ;) Wenn man schaut was Kris sonst so schreibt, dann darf man wohl davon ausgehen, dass seine Aussage zu 100% ironisch gemeint war... ;)
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von intermezzo »

Aehm...ich habe mich auch ueberhaupt nicht auf Kris bezogen, sondern auf die Aussage von Bumps - insofern ist es auch voellig irrelevant, ob das Ganze ironisch gemeint ist oder nicht.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von noisi »

Wenn am windanfälligen Längenfelder genug Naturschnee liegt, dann fahre ich offensichtlich immer eine andere Abfahrt :rolleyes:
Und die anderen Skigebiete die ich so kenne, die offensichtlich nie ein Problem bis 3300 Meter hoch zu beschneien, für die Zugspitze ist das aber wohl unlösbar.
Ich weiß garnicht was dein Problem ist. Beschneiung wäre auf der Zugspitze rein schneemäßig, in der Regel höchstens von Anfang Oktober-Ende November sinnvoll. Danach liegt meistens ausreichend Naturschnee. Wirtschaftlich würde es einfach keinen Sinn ergeben und aus Gästesicht nur den Skipass verteuern.
Das ist aber nicht nur ein Problem der Beschneiung, auch die Hotels die Garmisch so vorhält, sind bis auf ein paar Ausnahmen nichtmal im Ansatz fähig mit dem Standart in Österreich mit zu halten.
Ich fahre mittlerweile seit Jahren regelmäßig in die Region. Ein Problem mit Hotels oder Unterkünften hatte ich noch nie, im Gegenteil, ich war immer sehr zufrieden.
Und das ist nicht nur in Garmisch so auch der Rest der Republik sieht teilweise eher nach einem Entwicklungsland aus, fahrt mal nach Essen Borbeck, Duisburg Ruhrort, Dortmund Süd..... Vom Einzahler in den Länderfinanzausgleich zum überschuldeten Bittsteller haben wir nichtmal 40 Jahre gebraucht und die Spirale dreht sich immer schneller.
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Warst du schonmal in einem Entwicklungsland? Ich finde nicht annähernd, dass es irgendwo in NRW geschweige denn Deutschland irgendwo danach aussähe.... Etwas herruntergekommene Gegenden gibt es nunmal überall.
Und was den Länderfinanzausgleich angeht, NRW hat selbst ohne Inflationsausgleich weit mehr Geld einbezahlt als erhalten. Im letzten Jahr waren es nichtmals 15€ pro Kopf die aus dem Topf in unser Heimatland flossen.
Auf der einen Seite befürwortest du relativ sinnfreie Infrastrukturprojekte (u.a. Gletscherbeschneiung Zugspitze), prangerst aber auf der anderen Seite die Überschuldung an. Irgendwo ist da ein Widerspruch für mich.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Pilatus »

intermezzo hat geschrieben:Aehm...ich habe mich auch ueberhaupt nicht auf Kris bezogen, sondern auf die Aussage von Bumps - insofern ist es auch voellig irrelevant, ob das Ganze ironisch gemeint ist oder nicht.
Naja, du zitierst Bumbs und er zitiert das zitierte Schweiz-Topic, welches wiederum von Kris zitiert wurde. Also hat deine Aussage m.E. durchaus Bezug auf Kris. Aber Bumps Richtigstellung des ironischen Beitrags teile ich natürlich auch... ;)
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Sauerland_6_CLD
Wurmberg (971m)
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Re: "Österreichs Skigebiete erfinden sich neu"

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

@Noisi

Wenn die Bescheiung auf der Zugspitze nur im Oktober/November sinnvoll ist, warum bin ich dann in den letzten zwei Jahren zwischen Weihnachten und Neujahr also in der Hochsaison am Brunntal vor einem geschlossenen Schlepper gestanden??
Schnee hätte ja genug liegen müssen :wink:

Aber Glückwunsch zu Deinem Hotelgeschmack, du hast die drei in Garmisch gefunden, die ich auch anfahre.
Im Vergleich mit Österreich sind alle anderen aber trotzdem meilenweit weg.

Bezüglich Entwicklungsland, wenn wir China Entwicklungshilfe gewähren dann wird es wohl ein Entwicklungsland sein :sleep:
Gut, wenn man 200 km aus den großen Städten rausfährt, dann mag das vielleicht sogar noch stimmen.
ABER, innerhalb der Großstädte und das nicht nur in China sondern auch in Hongkong, Singapur o.ä. Sieht die Welt schon anders aus. Die sind inzwischen weitaus moderner als alle unsere Großstädte zusammen.
Die Wahrheit ist grausam, aber sie ist halt eben das die Tigerstaaten uns längst überholt haben u d sie werden immer weiter machen!
Während man bei uns von Jute statt Plastik träumt gehen andere Nationen mit großen Schritten Richtung Zukunft.
Die findet ohne uns statt!
Beispiel gefällig? Gern!
Wir bieten in China, Russland, Indien Autos an, die hier niemand mehr kaufen KANN!
Unter 12 Zylinder geht in der Oberklasse dort nichts und die verkaufen sie wie geschnitten Brot.
Hier in Deutschland, Heimat der Klimaapostel zittert das Armaturenbrett einer S- Klasse im Takt eines vier Zylinder Diesel.
Und selbst der wird noch von dem Sozialneid zerfressenen Ökos angeprangert als föhne er dem Eisbär die Scholle weg.
Wir sägen seit Jahren sehr erfolgreich an dem Ast auf dem wir sitzen!
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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