Tegelberg | 02.01.13 | Schnee, See & Sonne 2
Nach schönen Stunden am Breitenberg am Morgen wollten meine Begleitung und ich eigentlich zum Tagesausklang skilos auf den Tegelberg fahren. Wenn man von dort schon seine Unterkunft sehen kann, muss man doch zumindest einmal oben gewesen sein. Der Adlerlift im Tal lief an den Vortagen fast durchgängig für die Anfänger, ich erwartete dort ähnliche Bedingungen wie am Familienlift in Pfronten. Skilos sollte es deswegen sein, weil bisher die Talabfahrt am Tegelberg nicht möglich gewesen war und wir praktisch vom Balkon dem Schnee dort beim Schmelzen hatten zuschauen können... Noch in Pfronten schaute ich mittlerweile routinemäßig im Internet nach dem aktuellen Betrieb am Tegelberg und siehe da: "Hauptabfahrt geöffnet"
Pistenplan Tegelberg
^Das Skigebiet im Original, unten die Übungslifte und in der Bildmitte die PB. Die Piste geht oben nach links weg und verläuft dann hinter der Bergkuppe links unten weiter.
^Von den immerhin vier Schleppern unten lief nur der Adlerlift, hier sieht man die Talstation des Falkenlifts.
^Der Andrang an der PB hielt sich (mittlerweile?) in Grenzen. Morgens hätte man hier sein müssen... Jetzt war die Piste natürlich schon schwer zerfahren.
^Hat was von einem Dia, ist aber nur durch das zu kleine Fenster geknipst
^Blick auf Füssen und das schöne Umland. So in weiß gekleidet gefiel es mir deutlich besser als sommergrün!
^Der Liftler bzw. Kabinenbegleiter verscheuchte uns sofort von der Ausstiegsplattform...
^Cool, auch am Tegelberg gibt es ein Modell. Leider schlecht getroffen.
^Bei der Abfahrt geht es unweigerlich an den Resten der beiden ehem. DSBen vorbei. Sie sind zwar mittlerweile dutzendfach zu jeder Jahreszeit gut dokumentiert worden, aber irgendwie gehört es einfach zu einem Tegelbergbericht dazu. Wenn man selbst vor Ort ist, ist es auch immer etwas anderes
^Talstation dieser Sektion und Bergstation der ersten Sektion (hintere Hütte). Kurze Geschichte aber gleichsam effektiv! Als es an den Vortagen im Tal das weiße Gold zerschmolzen hatte, lag im oberen Bereich der Abfahrt scheinbar genügend Schnee und nachts wurde fleißig präpariert. Zusammen mit dem ebenfalls abgebauten Gipfellift hätte es hier oben ähnlich gut klappen können, wie am Breitenberg. Wäre da nicht diese fiese Konkurrenz jenseits der Grenze und weiter Richtung Oberstdorf...
^Zu Betriebszeiten musste man wohl noch umständlich zur PB-Bergstation aufsteigen.
^Uni-G anno 1976
^Schon schwierig, wenn man zwischen lsap und schönen Wolken-See-Spielen hin und her gerissen ist
^Trasse zweite Sektion Helmerkopfbahn, an der Hütte steht "Grüble 1" und drüben an der ersten Sektion "Grüble 2" ?
^Mit den beiden DSBen hätte es mich irgendwie an den Jenner erinnert, nur halt kleiner.
^Blick auf die ehem. Trasse Sektion 1, die Talstation war bei der großen Hütte etwa in Bildmitte am Waldrand.
^Die Piste war anstrengender zu fahren, als es ausschaut, mit Topbedingungen hab ich aber auch nicht gerechnet. Immerhin ist es sich überhaupt noch ausgegangen mit dem Skifahren am Tegelberg
^Ehem. Talstation der ersten Sektion. Ich war mir nicht sicher, ob die Hütte für Jedermann geöffnet oder nur privat war. Ansonsten könnte man im Inneren ja mal nach alten DSB-Fotos an den Wänden schauen...
^Bergstation des Adlerlifts von LST. Am evtl. interessanten Reithlift drüben waren zwar die Gehänge montiert, die Bügel aber nicht eingesteckt oder -schraubt (wie funktioniert das eigentlich?). Dabei wirbt man dort auch mit Flutlichtbetrieb?!
^Pünktlich zur nächsten Auffahrt verzogen sich die Wolken etwas, einmal nahm ich den Adlerlift dann doch mit.
^Schon am Familienlift in Pfronten und später am Regentag in Oberammergau hatte ich mich über die Anfängerscharen gewundert. Gut für den Betreiber, dass man mit den Schneekanonen zumindest Minimalbetrieb anbieten konnte!
^Aus der Spur fahren wäre keine gute Idee
^Falkenlift nebenan
^Wieder oben hielt der Titel dann endlich auch sein drittes Versprechen
^Genau in Bildmitte sieht man sogar ein Fundament. Wie es der Zufall manchmal will, unterhielten sich ein paar Tourengeher genau über die ehem. Lifte hier oben, als ich ins Tegelberghaus eintrat
^Frisch gestärkt trat ich die zweite und letzte Abfahrt an
^Unsere Vermieter erzählten am Abreisetag, dass der Unfall mit dem Gleitschirmflieger einen sehr positiven Werbeeffekt für ihre Region gehabt hat. Am gleichen Tag brannte dann das Franziskanerkloster in Füssen... Böser Zufall.
^Gut, ganz zum Schluss darf das Gemäuer dann auch mal aufs Bild.
^Ein schöner und entschleunigter Skitag war zuende. Den Tegelberg werde ich bei besseren Bedingungen nochmal probieren. Bei schöner Nachmittagsstimmung auch ohne Ski lohnenswert