Hündle-Thalkirchdorf | 03.01.2013 | Ein spätes Wiedersehen
Irgendwann in den '90ern verschlug es mich mal im Sommer nach Thalkirchdorf. Verwandte feierten in einer Hütte oben und ich kam in den Genuss mit der Poma-DSB zu fahren, die man zu dieser Saison ersetzt hat. Von der Feier selbst bekam ich bis auf eine Brotzeit nichts mit, gleich lief ich am Gratlift vorbei bis hinten zu den Hochsiedelliften um alles genau zu inspizieren
Homepage der Hündle Erlebnisbahnen
^Am Parkplatz der neuen EUB herrschte mäßiger Betrieb, das Wetter versprach nicht viel und der Schnee langte besonders auf den Ziehwegen gerade so eben. Der Talstationskomplex ist noch nicht ganz fertiggestellt und wirkt daher kühl und hässlich.
^Noch steht die alte Dame
^Nun ein paar Bilder für die Freunde moderner Anlagen.
^Durch die nagelneuen Scheiben ließ es sich ganz gut knipsen.
^Fazit: bequem, schnell, schaut so aus wie überall sonst.
^Nebenan verläuft der Gratlift, ein Leitner von 1966, den man am liebsten gleich mit ersetzt hätte. Evtl. wird dies dann in diesem Jahr geschehen.
^Ist noch klassisch mit Rösslsprung ausgeführt...
^... und hat ein gescheites Talstationsgebäude
^Einzig der standardmäßige Leitnerantrieb fehlt und der Niederhalter stört etwas
^Interessant, dass es dieser Anlagentyp in großer Zahl ins Sauerland geschafft hat und dort nach wie vor vielerorts seine Runden dreht.
^Aufgebockte Spannstation
^Dann ging es nach einer Fahrt direkt weiter zu den Hochsiedelliften, von denen am Morgen nur der 1er lief. Auf dem Bild ist es der vordere und laut liftworld auch der ältere der beiden (1er von 1971, 2er von 1984).
^Vor irgendwas um die 20 Jahren war ich das letzte Mal hier, viel hat sich nicht verändert
^Der 2er öffnete später.
^Am Ausstieg zieht es nochmal etwas an.
^Von den Bergstationen gelangt man über die skifahrerisch nicht sonderlich herausfordernde, dafür aber landschaftlich einladende Verbindung zum Schwand- und Prodellift.
^Neben dem Gratlift und der alten Poma-DSB sind diese beiden Anlagen hier meiner Meinung nach die Interessantesten. Der Schwandlift ist ein schwerer uralt-DM von 1956. Die Piste dort war doch eisig, aber mit frischen Kanten super zu fahren!
^Die Strecke von unten, hinter der Kuppe geht es noch ein paar Meter weiter bis zum Ausstieg.
^Schönes Kontrastprogramm zur neuen EUB
^Flachstück vor dem Ausstieg, links liegt die Talstation des nächsten Highlights.
^Der Prodellift, ein Kurvenlift mit 30+ Stützen von Steurer, Bj. 1964.
^Vorne kommt die erste Kurve. Lift und Piste schlängeln sich schön durch idyllische Alpenwiesen
^Kurve 1
^Kurve 2, dahinter kurz vor dem Ausstieg trennte sich erneut die Spreu vom Weizen. Nicht alle schafften es bis ganz hinauf
^Tolle Ausführung!
^Fliegende Bergstation
^Neben dem Lift gefiel aber auch die Piste, die oben mit ansprechendem Gefälle beginnt und nach unten hin flach ausläuft.
^Nach ein paar Wiederholungsfahrten am Schwand- und Prodellift ging es wieder zurück Richtung EUB.
^Dafür bedient man sich des Hoher Teufellifts.
^Hinter dessen Bergstation liegen hinten auch selbige der Hochsiedellifte.
^Mittlerweile hatte man auch den 2er in Betrieb genommen. Ich vermutete Kartenleser an der Bergstation der EUB und so wurde mittlerweile die Zeit doch etwas knapp.
^Bergstationen der Hochsiedellifte
^Einmal ging es noch hoch mit dem Gratlift, die Talabfahrt an der EUB war gesperrt. Zwar sah sie fahrbar aus, aber an einigen Stellen schaute doch Dreck heraus. Was sieht man hier auf dem Bild? Ein altes Starthäuschen für Wettkämpfe? Es liegt neben der Bergstation des Gratlifts.
^Kartenleser gab es dann doch nicht und so fuhren wir ein paar Minuten über der Zeit mit der EUB ins Tal.
^Hier hat man wohl auch etwas rummodelliert.
Für einen halben Tag sicher ein schönes Gebiet, gerade der Anlagenmix macht es hier (noch) aus.