Die 20 größten Konsumsünden - Zuschauer wählen, was ihnen am wichtigsten ist
Smartphone, Kaffee oder doch eher Flugreisen: Unser Alltag ist von Konsum geprägt. Doch worauf wollen Sie auf keinen Fall verzichten?
Unser Konsum hat häufig die Ausbeutung von Mensch und Natur zur Folge. Bei vielen Produkten wissen wir das und beruhigen unser Gewissen mit Emissionszertifikaten, "Fairtrade"-Produkten und Bio-Siegeln. Wir suchen Entschädigungen für unser verschwenderisches Leben - doch eines möchten wir nicht: unseren Lebensstil ändern.
Wenn Sie nur eine der unten aufgeführten 20 Konsumsünden in Zukunft behalten dürften, welche wäre das? Worauf wollen Sie auf gar keinen Fall verzichten?
Alkohol
Auto
Dekoartikel
Elektrogeräte
Fernsehen
Feuerwerk
Fleisch
Flugreisen
Haustierbedarf
Kaffee
Kosmetik
Kreuzfahrten
Mode
Plastikspielzeug
Schmuck
Schnittblumen
Smartphone
Süßigkeiten
Wassersport
Wintersport
Wissenschaftsshow "Die 20 größten Konsumsünden", Montag, 8. April 2013 um 20.15 Uhr in 3sat.
Moderator Dirk Steffens präsentiert die Wissenschaftsshow "Die 20 größten Konsumsünden". Als Kommentatoren begrüßen wir in der Sendung Wissenschaftler, Comedians und Querdenker: Sarah Wiener, Urban Priol, Ildikó von Kürthy, Carolin Kebekus, Gert Scobel, Claudia Kemfert, Harald Welzer und Uwe Schneidewind. Sie erklären, warum sie bestimmte Punkte für eine Sünde halten: Nicht jedes Verhalten wird einerseits als Konsum definiert oder andererseits als Sünde empfunden.
"Die 20 größten Konsumsünden" sind der Auftakt zur 3sat-Themenwoche "Hauptsache Konsum?". Vom 8. bis 13. April 2013 geht es im 3sat-Programm um den Überfluss in unserer Gesellschaft und Gegenentwürfe zu einem maßlosen Leben.
Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
- chianti
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Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Puh... schwere Entscheidung... Alkohol oder doch Wintersport?
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freerider13
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Auweia. Kein Thema für mich. Grad mal 5 Sachen auf die ich verzichten würde.
Gott, was bin ich doch für ne Konsumsau...
Jan
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Jan
- chianti
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Also dass der Wassersport quasi nur auf die Jetski-Problematik begrenzt wird ist ja schon ein Indiz für die beschränkte und einseitige Sichtweise. Was die Motorboote des Tauchtourismus durch ihre Emissionen und Ankerwürfe an Korallen beschädigen ist mindestens genauso schlimm.
Außerdem gibt's in D knapp 300 Freizeit- und Erlebnisbäder (also Bäder, die nicht dem Sport bzw. Schulsport dienen und reiner Luxus sind) mit über 25 Millionen Besuchern. Ein solches Bad verbraucht mindestens genauso viel Wasser, Strom und Heizenergie wie ein mittelgroßes, beschneites Skigebiet und niemand regt sich über diese Energie- und Wasserverschwendung auf (und oft werden solche Bäder auch noch vom Steuerzahler hoch subventioniert, weil - meist indirekt über Tochtergesellschaften - in Gemeindebesitz).
Außerdem gibt's in D knapp 300 Freizeit- und Erlebnisbäder (also Bäder, die nicht dem Sport bzw. Schulsport dienen und reiner Luxus sind) mit über 25 Millionen Besuchern. Ein solches Bad verbraucht mindestens genauso viel Wasser, Strom und Heizenergie wie ein mittelgroßes, beschneites Skigebiet und niemand regt sich über diese Energie- und Wasserverschwendung auf (und oft werden solche Bäder auch noch vom Steuerzahler hoch subventioniert, weil - meist indirekt über Tochtergesellschaften - in Gemeindebesitz).
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freerider13
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Servus!
Bei der Sache mit den Tauchbooten muss ich dir allerdings wiedersprechen:
Die gewerblichen Tauchboote verdienen ja gerade daran, daß Taucher die unberührte Unterwasserwelt sehen wollen. Wenn Sie die mit Ihrem eigenen Anker kaputtmachen schneiden Sie sich nicht nur selbst ins Fleisch sondern sehen sich auch noch der unmittlbaren Kritik der eigenen Kundschaft ausgesetzt. Deshalb setzen die meistens eigene Bojen im Zielgebiet, und das meist sehr schonend.
Das Problem sind hier eher die Charteraffen, die entweder keine Ahnung oder kein Interesse haben. Teilweise düst da ne Klientel auf dem Niveau von "We love Sölden" über die Weltmeere. Aber auf dem Wasser darf ja jeder alles... Als "ernsthafter" Motorbootfahrer könnt ich da kotzen.
Schöne Grüße,
Jan
Der Artikel ist recht Schwach und einseitig. Allein schon, dass ein moderner Jetski ausschließlich auf nen 2-Takter begrenzt wird zeugt von schlechter Recherche. Die Problematik des "Spritverblasens" nur auf Jetskis zu beschränken zudem zu kurzsichtig.chianti hat geschrieben:Also dass der Wassersport quasi nur auf die Jetski-Problematik begrenzt wird ist ja schon ein Indiz für die beschränkte und einseitige Sichtweise. Was die Motorboote des Tauchtourismus durch ihre Emissionen und Ankerwürfe an Korallen beschädigen ist mindestens genauso schlimm.
Bei der Sache mit den Tauchbooten muss ich dir allerdings wiedersprechen:
Die gewerblichen Tauchboote verdienen ja gerade daran, daß Taucher die unberührte Unterwasserwelt sehen wollen. Wenn Sie die mit Ihrem eigenen Anker kaputtmachen schneiden Sie sich nicht nur selbst ins Fleisch sondern sehen sich auch noch der unmittlbaren Kritik der eigenen Kundschaft ausgesetzt. Deshalb setzen die meistens eigene Bojen im Zielgebiet, und das meist sehr schonend.
Das Problem sind hier eher die Charteraffen, die entweder keine Ahnung oder kein Interesse haben. Teilweise düst da ne Klientel auf dem Niveau von "We love Sölden" über die Weltmeere. Aber auf dem Wasser darf ja jeder alles... Als "ernsthafter" Motorbootfahrer könnt ich da kotzen.
Schöne Grüße,
Jan
- chianti
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Ich glaube, da kann man jede dieser "Sünden" auseinandernehmen:
- Alkohol: Bio-Bier und Wein konsumieren (einige der besten und berühmtesten Produzenten arbeiten schon lange ökologisch, ohne damit hausieren zu gehen), Produkte mit 500% subventionertem Hochprozentigem meiden. Staat: Subventionen abschaffen, Steuern auf Hochprozentiges erhöhen.
- Auto: unnötig und alleine zu fahren ist die größte Umweltsauerei, daran kann fast jeder was ändern - ebenso am Verbrauch. Staat: mehr Kosten internalisieren, die bisher die Allgemeinheit trägt (http://www.zeit.de/auto/2013-02/autofah ... ettansicht)
- Dekoartikel: noch am ehesten verzichtbar, allerdings müssen auch die Chinesen irgendwas arbeiten
. Rücknahme- und Wiederverwertungspflicht für die Händler wäre gut geeignet, um die realen Kosten im Produkt abzubilden.
- Elektrogeräte: Rücknahme- und Wiederverwertungspflicht, Export nur an zertifizierte Entsorgungsbetriebe, Gewährleistung auf 5 Jahre Minimum verlängern
- Fernsehen: mehr Möglichkeiten zum Nachtskifahren schaffen
- Feuerwerk: verzichtbar, aber nur in der einen Nacht lästig
- Fleisch: Bio kaufen bzw. vergleichbare lokale überprüfte Qualität (Schwäbisch-Hällisches z.B.). Subventionen streichen
- Flugreisen: Ausgleich mit atmosfair o.ä., Staat: s. Auto
- Haustierbedarf: s. Dekoartikel und Fleisch
- Kaffee: Vollautomaten oder Filtermaschine mit Transfair-Ökok-Kaffee füttern, Rücknahme- und Wiederverwertungspflicht für Kapseln oder Pfandsystem
- Kosmetik: eigenes Konsumverhalten
- Kreuzfahrten: eigenes Konsumverhalten (neue Grenzwerte kommen, aber wie so oft mit elend langer Übergangsfrist)
- Mode: eigenes Konsumverhalten. Staat: Abschaffung der Importzölle rückgängig machen, Ausnahmen nur für zertifizierte Ware
- Plastikspielzeug: eigenes Konsumverhalten, Grenzwerte einführen
- Schmuck: wer's braucht ... eigenes Konsumverhalten
- Schnittblumen: Fairtrade gibt's mittlerweile auch beim Discounter
- Smartphone: s. Elektro
- Süßigkeiten: eigenes Konsumverhalten, Lebensmittelampel gegen die Lobby durchsetzen
- Wassersport: Bäder ohne eigene Thermalquelle meiden, Subventionen kürzen
- Wintersport: das beste Mittel gegen Winterdepression - die gesellschaftlichen Kosten für die Alternativen (Herumsitzen, Fernsehen, Süßigkeiten essen) sind einfach zu hoch
- Alkohol: Bio-Bier und Wein konsumieren (einige der besten und berühmtesten Produzenten arbeiten schon lange ökologisch, ohne damit hausieren zu gehen), Produkte mit 500% subventionertem Hochprozentigem meiden. Staat: Subventionen abschaffen, Steuern auf Hochprozentiges erhöhen.
- Auto: unnötig und alleine zu fahren ist die größte Umweltsauerei, daran kann fast jeder was ändern - ebenso am Verbrauch. Staat: mehr Kosten internalisieren, die bisher die Allgemeinheit trägt (http://www.zeit.de/auto/2013-02/autofah ... ettansicht)
- Dekoartikel: noch am ehesten verzichtbar, allerdings müssen auch die Chinesen irgendwas arbeiten
- Elektrogeräte: Rücknahme- und Wiederverwertungspflicht, Export nur an zertifizierte Entsorgungsbetriebe, Gewährleistung auf 5 Jahre Minimum verlängern
- Fernsehen: mehr Möglichkeiten zum Nachtskifahren schaffen
- Feuerwerk: verzichtbar, aber nur in der einen Nacht lästig
- Fleisch: Bio kaufen bzw. vergleichbare lokale überprüfte Qualität (Schwäbisch-Hällisches z.B.). Subventionen streichen
- Flugreisen: Ausgleich mit atmosfair o.ä., Staat: s. Auto
- Haustierbedarf: s. Dekoartikel und Fleisch
- Kaffee: Vollautomaten oder Filtermaschine mit Transfair-Ökok-Kaffee füttern, Rücknahme- und Wiederverwertungspflicht für Kapseln oder Pfandsystem
- Kosmetik: eigenes Konsumverhalten
- Kreuzfahrten: eigenes Konsumverhalten (neue Grenzwerte kommen, aber wie so oft mit elend langer Übergangsfrist)
- Mode: eigenes Konsumverhalten. Staat: Abschaffung der Importzölle rückgängig machen, Ausnahmen nur für zertifizierte Ware
- Plastikspielzeug: eigenes Konsumverhalten, Grenzwerte einführen
- Schmuck: wer's braucht ... eigenes Konsumverhalten
- Schnittblumen: Fairtrade gibt's mittlerweile auch beim Discounter
- Smartphone: s. Elektro
- Süßigkeiten: eigenes Konsumverhalten, Lebensmittelampel gegen die Lobby durchsetzen
- Wassersport: Bäder ohne eigene Thermalquelle meiden, Subventionen kürzen
- Wintersport: das beste Mittel gegen Winterdepression - die gesellschaftlichen Kosten für die Alternativen (Herumsitzen, Fernsehen, Süßigkeiten essen) sind einfach zu hoch
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- Ski: ja
- Snowboard: nein
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Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
muahaha, Klimaproganda vom allerfeinsten, kaum durch Fakten getrübt, dazu absolut unfähige Kommentatoren.
Wenn ich nur die Sarah Wiener sehe
Wenn ich nur die Sarah Wiener sehe
Danke Schweiz und Bulgarien !
- thun
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- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: lato meridionale degli Alpi
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- Danksagung erhalten: 0
Re: Konsumsünden - eine Lanze für den Wintersport!
Wer anspruchsvolles und fundiert recherchiertes Konsumentenfernsehen sehen will, hätte sich besser den "TUI-Report" auf'm WDR angesehen...