Vielen Dank für die interessanten Infos!
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das so allgemein stimmt. Meines Erachtens gibt es zumindest teilweise in den Betreibergesellschaften (aus verschiedenen Gründen) Policies, keine oder nur geringe Gewinne zu machen, und Umsätze daher entweder idR zu investieren (bzw. anderweitig in den Büchern klein zu halten). Ein Grund ZB, warum das so gemacht wurde, waren Gewinnabfährungsverträge mit Dachgesellschaften, teils mag das auch steuerliche Gründe haben oder vielleicht auch noch andere Gründe. Wie es bei Zermatt ist, weiß ich nicht, aber 2% halte ich bei einer solch erfolgreichen Unternehmung für "ungewöhnlich".Das Problem ist, dass die Gewinnspannen sehr gering sind - selbst erfolgreiche Gebiete wie z.B. Zermatt haben "nur" Gewinnspannen von ca. 2%.
Siehe Geschäftsbericht Zermatt Bergbahnen:
http://www.zermatt.ch/files/?id=55749
Total Verkehsertrag: 58.445 TCHF
Unternehmensgwinnn: 1260 TCHF.
In Summe ist es jedenfalls so, dass die Skipasspreise (auch über die Alpen verteilt und nur innerhalb der westlichen Staaten) erheblich schwanken, und zwar bei weitgehend vergleichbarer Leistung (Isola 2000: Tagespass 31,- €, für Studenten 26,- €. angegeben mit 120km Pisten (dürfte hinkommen, da es mir eher zu wenig vorkommt), Sölden (wohl "etwa" gleich groß, 150km nach eigener Angabe): 46,50 € (keine Ermäßigung für Studenten)). Vielleicht wär das auch mal ein interessanter Thread, das weiter anzuschauen.