Durch einen Zufall ergab es sich, dass Turrachfan und ich zeitgleich auf der Turracher Höhe waren. Was war die Folge? Nicht lange überlegen, Ski anschnallen und gemeinsam das Skigebiet abklappern. Da das Wetter nicht so schön war, blieben wir auch nicht den ganzen Tag auf der Piste. Jedoch war es dennoch schön, da es verhältnismäßig ruhig zuging und man die Ski ordentlich laufen lassen konnte, wenn es der Nebel zuließ.
Geöffnete Anlagen/Pisten: Alle/Alle
Geschlossene Anlagen/Pisten: Keine/Keine
Wartezeiten: Minimal. An der Turrachbahn maximal 2 Sessel bzw. maximal 2 Bügel am Weitental- und Paulilift.
Wetter: Stark bewölkt, ab und an leichte Schneeschauer dabei. Am Kornock extremer Nebel, sodass man gerade noch die eigene Hand vor dem Gesicht erkannte. Dem Wetter zufolge gab es wohl so gut wie keine Wartezeiten.
Gefallen:
Nicht Gefallen:
Ergebnis:
Morgendliches Erwachen auf der Turracher Höhe. Hinter den Eiszapfen verbergen sich der Übungswiesen- und Ottifantenlift mit den beiden Übungswiesenabfahrten.
Blick an den Eiszapfen vorbei hinauf richtung Paulilift. Wenn man es weiß, konnte man sogar bei diesem Nebel noch den Stützenkopf einer Pauliliftstütze erkennen. Dieser befindet sich direkt unterhalb der Pfeilspitze, schaut also gerade noch über die Baumkrone hinweg.
Nun trafen wir uns und überlegten, wo wir starten wollen.
Wir waren uns recht rasch einig, den Weitentallift als erstes anzusteuern. Die Fahrt dorthin begann überraschend abenteuerlich. Turrachfan legte dazu als Startpunkt die Barbarasiedlung(Siedlung zwischen obersten 2 Kehren der B95-von der Steiermark kommend) fest. Wir konnten dank des vielen Schnees alle Wege und Straßen mit Ski überqueren. Nach dem Baum unmittelbar vor der Hütte bogen wir scharf rechts ab...
und fuhren weiter bergab. Dabei folgten wir einfach dem Schild...
3-Seen-Runde(bezogen auf Turrachsee, Schwarzsee und Grünsee).
Der folgende Weg verlief noch etwas länger gerade und machte dann eine starke Linkskurve.
Danach wechselten wir schon vom Weg ins eigentliche Gelände, wo es dann richtig pulvirg wurde.
Über diesen kurzen Hang bahnten wir uns den Weg zwischen ein paar Bäumen hindurch...
ehe es wieder über einen tief verschneiten Wandwerweg weiterging, der nach einer Linkskurve im Wald verschwand.
Nun ging es noch vorbei an einer von Bäumen verdeckten Hütte...
bis wir schließlich auf der Märchenwaldabfahrt ankamen. Hier noch ein Blick zurück auf unsere Spuren durch den Wald.
Habe ich mit Märchenwaldpiste zu viel versprochen?
Nun ging es zur Talstation Zirbenwaldbahn. Oben angekommen ergab sich einmal ein Blick richtung Kornock. Alles tief vernebelt. Zum Glück haben wir uns als Anfangziel auf den Weitentallift geeinigt, denn da war die Sicht weitaus besser.
Um ins Weitental zu gelangen, ging es nun von der Zirbenwaldpiste weiter zur FIS-Abfahrt. Hier ein Blick auf deren mittleren Teil, hier war es schone inmal herrlich zum Carven.
Anschließend furhen wir mit der Turrachbahn hinauf. Ich erinnerte mich dabei wieder an das Jahr 2000 zurück, als hier noch der Turrachlift war.
Oben ausgestiegen ging es sofort weiter zum Seitensprunglift und seiner Piste. Hier ein Blick von oben auf die Abfahrt und links der Lift. Rechts darüber auch schon die Schwarzseeabfahrt zu erkennen. Bei den tollen Schneeverhältnissen war mir klar, dass ich nicht das sogenannte Alibi für Seitensprung(Umfahrung des oberen Pistenteils) nutzen, sondern die eigentlich Abfahrt hinunterbolzen werde.
Im Weitental angekommen. Blick auf Talstation und Trasse vom Weitentallift.
Im Weitentallift. Herrliche Stimmung. Verschneite Bäume, dazu die Liftgeräusche und dann noch den Bügeln zuschauen, wie sie an den verschneiten Bäumen vorbeiziehen. Wie schon zu Weihnachten gesagt, ist der Weitentallift der idyllischte Schlepplift auf der Turracher Höhe.
Nach Stütze 7 kommt man aus dem Waldteil heraus und die Trasse verläuft vorbei am mächtigen Schoberriegel. Doch von diesem war an jenem Tag auch recht wenig zu sehen. Ein Fernblick zum Kornock ergab auch nicht mehr als Nebel. Doch all dies konnte uns nicht abschrecken, da wir den Weitentallift voll und ganz genossen.
Fast allein im Weitentallift. Die idyllische Stimmung wurde trotz Nebel in keinster Weise getrübt.
Im oberen Trassenteil hört man den Antrieb der Sonnenbahn, deren Bergstation sich ein wenig rechts neben dem Weitentallift befindet.
Liftpanorama vom obersten Teil der Weitentalabfahrt. Außer uns waren schon noch ein paar andere Gäste da, wir fahren ja auch nur FAST alleine im Lift.
Wir fuhren nun die Weitentalabfahrt und dann nochmals mit dem gleichnamigen Lift hinauf. Ich glaube, dieses Bild zeigt die Idylle dieses Lifts sehr gut. Verschneite Bäume, nur Liftgeräusche zu hören und dann noch die Perspektive, wie die Bügel an jenen Bäumen vorbeiziehen.
Oben ausgestiegen noch ein Blick auf den oberen Trassenteil vom Weitentallift, ehe es über die Schwarzseeabfahrt zurück zum Seitensprunglift ging.
Beim Seitensprunglift angekommen. Hier war gerade ein Skikurs vor uns, daher hatten wir am Einstieg kurz zu warten, doch dies machte nichts. Diese "Pause" nutzte ich für ein paar weitere Liftfotos.
Daten zum Seitensprunglift. Die eigentliche Abfahrt ist die rote Piste direkt neben dem Lift. Mit der blauen Piste ist das sogenannte Alibi für Seitensprung gemeint, womit man wiegesagt den oberesten(steilen) Teil der Piste umfahren kann.
Talstation Seitensprunglift.
Oben ausgestiegen wechselten wir nun zur Westseite. Im folgenden Bild zeigt sich schon der Maulwurfseillift.
Rückblick zur Talstation...
und zum Ausstieg vom Wildkopflift.
Das nächste Ziel war der Paulilift.
Doch bevor wir zu diesem kamen, fuhren wir noch mit dem Engländerlift. Die Gitterstützen und die roten Gehängearme sorgten wieder für eine schöne Liftstimmung.
Oben angekommen ging es nun vorbei an der Bergstation Übungswiesenlift...
und unter dem Engländerlift hindurch...
zum Paulilift.
Auch hier wieder eine tolle Liftstimmung.
Langsam wurde es nebliger.
De Pretis-Nebelstimmung im obersten Trassenstück.
Ich glaube, nun kann sich jeder vorstellen, wie es erst am Kornock aussah, oder?
Ausstiegsstütze Paulilift.
Blick vom Ausstieg Paulilift richtung Kornock. Nebel, Nebel und noch mehr Nebel.
Blick auf den obersten Trassenteil vom Paulilift.
Je weiter man sich vom Kornockgipfel entfernte, umso besser wurde die Sicht. Turrachfan meinte, dass es an der MAPAKI-Abfahrt eine "Pistengaudi" gäbe. Ich hätte davon noch nichts gehört, somit ließ ich mir diese von ihm zeigen. Diese Fahnen an der MAPAKI-Piste verraten schon die "Pistengaudi".
Rückblick richtung Ziehstück der MAPAKI-Piste. Dabei wieder die Fahnen der "Pistengaudi" zu sehen. Diese ist eine wegartige Abfahrt zwischen Pauli- und MAPAKI-Abfahrt und endet genau in jenem Punkt, wo letztere auch zusammenführen.
Wir befinden uns wiegesagt genau zwischen Pauli- und MAPAKI-Abfahrt. Da ich davor keine Ahnung hatte, wo der Weg hinführt, folgte ich einfach den Fahnen.
Der Weg verlief nun mit ein paar engeren Kurven zwischen einigen Bäumen hindurch.
Rechts oberhalb befindet sich die Pauliabfahrt.
Kurzer Rückblick auf eine Kurve. Oberhalb der Bäume wieder die Pauliabfahrt.
Nun ging die "Pistengaudi" unterhalb von jenem Haus...
mit einer Rechtskurve vorbei...
und nach wenigen m folgte das...
Rückblick auf die "Pistengaudi".
Hier kommt man auf jenen Punkt der eigentlichen Pisten zurück, wo MAPAKI- und obere Variante der Pauliabfahrt ineinander übergehen.
Turrachfan beendete nach jener Abfahrt den heutigen Skitag. Nach Verabschiedung bei der Kornockbahn-Talstation beschloss ich noch alleine weiterzufahren. Dabei entschied ich nach kurzem Überlegen, dass ich mich dem wohl größten Abenteuer des heutigen Tages stellen werde, einer Fahrt auf den Kornock.