Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht!
- Vadret
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Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht!
Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht!
Geschehen am Samstag 30. März 2013:
•Bäche Spöl und Aqua del Gallo wirbeln im beinahen leeren Stausee Livigno (nur noch 17 m bis zum Senkziel) Schlamm und Feinsedimente auf.
•Warnsysteme fallen aus
•Dotiersystem fällt aus, Spölbach wird trockengelegt.
•Folge: Grundablass des Stausee Livigno wird geöffnet und riesige Mengen Schlamm treten aus dem Stausee aus.
•Folge: Sämtliches Leben im Spölbach wird auf einer länge von ca. 6 Km zwischen den Stauseen Livigno und Ova Spin ausgelöscht.
•Tausende von Fische geraten in die Turbinen des Kraftwerkes Ova Spin.
http://www.suedostschweiz.ch/vermischte ... schuettert
http://www.engadinerpost.ch/2013/04/110 ... endet.html
http://www.20min.ch/wissen/news/story/T ... t-28488009
http://www.srf.ch/news/regional/graubue ... e-verendet
Geschehen am Samstag 30. März 2013:
•Bäche Spöl und Aqua del Gallo wirbeln im beinahen leeren Stausee Livigno (nur noch 17 m bis zum Senkziel) Schlamm und Feinsedimente auf.
•Warnsysteme fallen aus
•Dotiersystem fällt aus, Spölbach wird trockengelegt.
•Folge: Grundablass des Stausee Livigno wird geöffnet und riesige Mengen Schlamm treten aus dem Stausee aus.
•Folge: Sämtliches Leben im Spölbach wird auf einer länge von ca. 6 Km zwischen den Stauseen Livigno und Ova Spin ausgelöscht.
•Tausende von Fische geraten in die Turbinen des Kraftwerkes Ova Spin.
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Rüganer
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
Tja, das zum Thema "ökologische " Wasserkraft....
Danke Schweiz und Bulgarien !
- Theo
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
Ich will da absolut nichts schönreden, aber das ist das gewisse Risiko dass man eingeht wenn man solche Projekte unterhalb von Stauanlagen betreibt. Ausserdem sollte man sich bewusst sein dass diese Revitalisierungsprojekt aber auch genau erst wegen der Stauanlagen überhaupt realisiert werden konnte. Gut, man kann jetzt sagen dass es das ohne die Stauanlagen auch nicht gebraucht hätte, aber eben erst dies haben es ermöglicht da die zwei Seen als künstliches Wasserrückhaltebecken gedient haben und so zu grossen Teil nur sauberers Wasser in den Fluss gelangte.
Ich habe am 10.10.2011 ein Extremhochwasser erlebt und zwar in einem Bereich wo es keine Stauanlagen hat. Glaubt mir, da hat kein Fisch überlebt. Die wo nicht im Dreck erstickt sind wurden von den Steiner erschlagen, soweit sie denn dass Hochwasser vom 05.08.2011 überlebt hatten.
Bilder kann man im SRF-Player unter dem genannten Datum und den Folgetagen anschauen.
Jetzt mus man halt versuchen das Flussbett mit viel sauberem Wasser durch zu spühlen. Das wird aber dauern und nur mit gezieltem Überfluten und mit Hilfe der Stauanalage möglich sein.
Ich habe am 10.10.2011 ein Extremhochwasser erlebt und zwar in einem Bereich wo es keine Stauanlagen hat. Glaubt mir, da hat kein Fisch überlebt. Die wo nicht im Dreck erstickt sind wurden von den Steiner erschlagen, soweit sie denn dass Hochwasser vom 05.08.2011 überlebt hatten.
Bilder kann man im SRF-Player unter dem genannten Datum und den Folgetagen anschauen.
Jetzt mus man halt versuchen das Flussbett mit viel sauberem Wasser durch zu spühlen. Das wird aber dauern und nur mit gezieltem Überfluten und mit Hilfe der Stauanalage möglich sein.
- chianti
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
während andere Kraftwerkstypen ja beim Versagen ihrer technischen Überwachungssysteme rosa Blütenblätter in die Umwelt entlassen und dafür sorgen, dass in mindestens 50km Umkreis die Natur sich völlig unbehelligt von menschlichen Einflüssen entfalten kann ^^Rüganer hat geschrieben:das zum Thema "ökologische " Wasserkraft
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
made my daychianti hat geschrieben:während andere Kraftwerkstypen ja beim Versagen ihrer technischen Überwachungssysteme rosa Blütenblätter in die Umwelt entlassen und dafür sorgen, dass in mindestens 50km Umkreis die Natur sich völlig unbehelligt von menschlichen Einflüssen entfalten kann ^^Rüganer hat geschrieben:das zum Thema "ökologische " Wasserkraft
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Rüganer
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
[quote="chianti"während andere Kraftwerkstypen ja beim Versagen ihrer technischen Überwachungssysteme rosa Blütenblätter in die Umwelt entlassen und dafür sorgen, dass in mindestens 50km Umkreis die Natur sich völlig unbehelligt von menschlichen Einflüssen entfalten kann ^^[/quote]
Aha, und was hat das mit dem Thema hier zu tun ? Richtig, nix.
Die verheimlichte Zerstörungskraft des Öko-Wahns
Ja, wo sind denn die Umweltschützer ? Früher hat man jede Kröte persönlich über die Straße getragen.
Und heute ? Interessiert sowas keinen Grünen mehr .
Hunderttausendfacher Vogel- und Fischmord im Namen grüner Energie.
Aha, und was hat das mit dem Thema hier zu tun ? Richtig, nix.
Die verheimlichte Zerstörungskraft des Öko-Wahns
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Max ... Wahns.htmlHauptsache "öko"? Schaden an der Natur bei der Produktion von Ökostrom wird im Zeichen der Energiewende anscheinend billigend in Kauf genommen. Berichtet wird darüber in den Medien jedoch kaum.
Ja, wo sind denn die Umweltschützer ? Früher hat man jede Kröte persönlich über die Straße getragen.
Und heute ? Interessiert sowas keinen Grünen mehr .
Hunderttausendfacher Vogel- und Fischmord im Namen grüner Energie.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Öko-GAU bei den Engadiner Kraftwerken: Fauna ausgelöscht
Und ich hatte schon befürchtet, die "Welt" wäre von der klassischen Springer-Presse zu einem seriösen Medium avanciert ...
Um das Verschwinden der Aale auf Wasserkraftwerke anstatt auf die jahrzehntelange Verschmutzung der Flüsse zurückzuführen, muss man die Realität wohl komplett ausblenden können. Ich muss die beiden Autoren mal fragen, ob sie mir von ihren Drogen was abgeben ...
Dass konventionelle Kraftwerke durch das Aufheizen der Flüsse zu weit größerem Fisch- und Artensterben beitragen als die klassische Wasserkraft (wo an jeder Staustufe Fischtreppen vorgeschrieben sind), darüber wird noch weniger berichtet als über Unfälle wie im Engadin, denn das ist ja kein Unfall, sondern "normal" - also viel eher mit dem Begriff kalkulierter Fischmord, wenn nicht gar Fischvölkermord umschrieben als ein Unglücksfall (der wäre, wenn du schon juristische Begriffe gebrauchen willst, fahrlässige Tötung).
Also mal die Scheuklappen abnehmen, dann registrierst du vielleicht auch, dass sehr sehr viele Projekte für regenerative Energiegewinnung an naturschutzrechtlichem Widerstand scheitern oder wegen entsprechender Auflagen stark eingeschränkt werden, während woanders ganze Berge weggegraben werden, um die dreckigste und verschwenderischste Art der Energieerzeugung zu ermöglichen (Braunkohle ohne Kraft-Wärme-Koppelung).
Das hat übrigens sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun, denn anstatt etwas nur zu diffamieren wie du es tust, ist es für einen Erkenntnisgewinn notwendig, die vorhandenen bzw. möglichen Alternativen zu bewerten und zu vergleichen.
Um das Verschwinden der Aale auf Wasserkraftwerke anstatt auf die jahrzehntelange Verschmutzung der Flüsse zurückzuführen, muss man die Realität wohl komplett ausblenden können. Ich muss die beiden Autoren mal fragen, ob sie mir von ihren Drogen was abgeben ...
Dass konventionelle Kraftwerke durch das Aufheizen der Flüsse zu weit größerem Fisch- und Artensterben beitragen als die klassische Wasserkraft (wo an jeder Staustufe Fischtreppen vorgeschrieben sind), darüber wird noch weniger berichtet als über Unfälle wie im Engadin, denn das ist ja kein Unfall, sondern "normal" - also viel eher mit dem Begriff kalkulierter Fischmord, wenn nicht gar Fischvölkermord umschrieben als ein Unglücksfall (der wäre, wenn du schon juristische Begriffe gebrauchen willst, fahrlässige Tötung).
Also mal die Scheuklappen abnehmen, dann registrierst du vielleicht auch, dass sehr sehr viele Projekte für regenerative Energiegewinnung an naturschutzrechtlichem Widerstand scheitern oder wegen entsprechender Auflagen stark eingeschränkt werden, während woanders ganze Berge weggegraben werden, um die dreckigste und verschwenderischste Art der Energieerzeugung zu ermöglichen (Braunkohle ohne Kraft-Wärme-Koppelung).
Das hat übrigens sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun, denn anstatt etwas nur zu diffamieren wie du es tust, ist es für einen Erkenntnisgewinn notwendig, die vorhandenen bzw. möglichen Alternativen zu bewerten und zu vergleichen.