Drei Urlauber aus Sessellift katapultiert

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Jens
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Drei Urlauber aus Sessellift katapultiert

Beitrag von Jens »

Liftunfall: Tragseil springt aus Rollen
Ein schwerer Zwischenfall hat auf einer Doppelsesselbahn in Tannheim im Tiroler Außerfern ereignet. Durch eine Windböe war das Tragseil aus den Führungsrollen gehoben worden.

Drei Urlauber wurden aus den Sesseln katapultiert, ein 59- jähriger Deutscher schwer verletzt.
Glück im Unglück

Das Unglück ereignete sich auf der Bahn zum Neunerköpfle. Zum Zeitpunkt des Vorfalles befanden sich glücklicherweise „nur" acht Personen auf dem 900 Meter langen Doppelsessellift. Der 59-Jährige aus Füssen wurde von einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Kempten in Deutschland geflogen. Die beiden anderen Urlauber blieben unverletzt.
http://www.vol.at
Zuletzt geändert von Jens am 03.02.2004 - 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Jens
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Beitrag von Jens »

Hier der Bericht von http://www.tirol.com
Schwerer Zwischenfall auf Sessellift

Drei Personen aus Lift geschleudert - Deutscher schwer verletzt


Innsbruck (APA) - Ein schwerer Zwischenfall hat sich am Montag auf einer Doppelsesselbahn in Tannheim im Tiroler Außerfern ereignet. Durch eine Windböe war das Tragseil aus den Führungsrollen gehoben worden. Drei Urlauber wurden aus den Sesseln katapultiert, ein 59-jähriger Deutscher schwer verletzt.

Das Unglück ereignete sich auf der Bahn zum Neunerköpfle. Zum Zeitpunkt des Vorfalles befanden sich nach Angaben der Gendarmerie acht Personen auf dem 900 Meter langen Doppelsessellift. Der 59-Jährige aus Füssen wurde von einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Kempten (Deutschland) geflogen. Die beiden anderen Urlauber blieben unverletzt.
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skikoenig
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Beitrag von skikoenig »

Durch eine Windböe war das Tragseil aus den Führungsrollen gehoben worden
Ähhh, wie bitte? Wie soll das denn gehen???
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Jens
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Beitrag von Jens »

Hier noch etwas asuführlicher von http://www.orf.at
Drei Urlauber aus Lift geschleudert
Am Montag hat im Tannheim eine Windböe das Tragseil eines Liftes aus den Führungsrollen gehoben. Dabei wurden drei Urlauber aus den Sesseln geschleudert. Ein Deutscher wurde schwer verletzt.


Sturz aus sechs Metern Höhe
Es war kurz vor 14.00 Uhr, als eine kräftige Windböe in die Seile der Doppelsesselbahn Neunerköpfel in Tannheim fuhr. Dabei wurde das Tragseil der 900 Meter langen Seilbahn aus den Führungsrollen gehoben, drei Personen wurden regelrecht aus dem Lift geschleudert.

Während zwei der Skifahrer bei dem Sturz aus rund sechs Metern Höhe unverletzt blieben, zog sich eine dritte schwere Wirbelverletzungen zu.
Sie musste vor Ort erstversorgt werden. Der Rettungshubschrauber flog die 59.-jährige Deutsche anschließend ins Krankenhaus Kempten.

"Außerordentlich Windböe "
Für Wolfgang Moosbrugger, den Geschäftsführer der Tannheimer Bergbahnen, ist der Unfall völlig unerklärbar:

Moosbrugger: "Keine Gefahr angezeigt"
"Der Lift ist seit 1972 in Betrieb und bisher hat es keinen Unfall gegeben. Wir haben auch eine Windmessanlage die eine Gefahr anzeigt. Am Montag wurde aber keine Gefahr gemessen. Wahrscheinlich muss eine außerordentlich Windböe vom Hang gekommen sein."

Ob der Unfall tatsächlich unvorhersehbar war, das ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Laut Auskunft der örtlichen Gendarmerie war der Montag sehr stürmisch. Eine parallel zum Unfalllift laufende Anlage musste mehrmals außer Betrieb genommen werden.

Glück im Unglück war, dass zum Zeitpunkt des Unfalls nur acht Personen am Sessellift befördert wurden. Die Gesmatkapazität der Anlage liegt bei ca. 120 Personen.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Windboe sollte man nicht unterschätzen.

Ist schonmal passiert. Damals gab es einen Toten.
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Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Vor ein paar Jahren sprach ich am Mölltaler Gletscher mit einem Liftangestellten und der meinte, dass sie in Sachen Wind ziemlich unter Druck gesetzt werden, sprich, dass sie auch bei (zu) starkem Winde die Lifte tunlichst laufen zu lassen haben.
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dani
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Beitrag von dani »

ja ok, aber das ganze bei einer DSB.. die hat doch kaum angriffsflächen! das muß echt ne heftige böe gewesen sein.
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starli
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Beitrag von starli »

Glück im Unglück war, dass zum Zeitpunkt des Unfalls nur acht Personen am Sessellift befördert wurden.
Glück? Oder Pech? Ist das Berg- oder Talseitige Seil rausgesprungen? Beim bergseitigen wär es evtl. nicht passiert, wenn der Lift voll gewesen wäre...
max
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Beitrag von max »

und bei voller besetzung wäre ja auch das talseitige stärker gespannt gewesen...

Jay
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Beitrag von Jay »

Nochmal ein ausführlicher Artikel aus dem Merkur:
Böe reißt Skifahrer aus Lift

Frau (58) aus Füssen bei Fünf-Meter-Sturz schwer verletzt
VON CONNY SÜSS Kempten/Tannheim - Edeltraud N. aus Füssen hörte nur einen lauten Schnalzer, dann stürzte die 58-Jährige aus dem Sessellift fünf Meter in die Tiefe. "Ich bin wie ein Stein auf dem Boden aufgeschlagen", erinnert sie sich. Jetzt liegt Edeltraud N. mit zwei Wirbelbrüchen und schweren Prellungen im Krankenhaus Kempten. "Und ich wollte doch nur zwei Stunden Skifahren", sagt sie leise.

Die 58-Jährige war von Füssen ins nahegelegene Tannheimer Tal (Tirol) gefahren. Zweimal war sie schon mit der 900 Meter langen Doppelsesselbahn Neunerköpfel nach oben gefahren. Beim dritten Mal aber hatte sie schon beim Zusteigen Probleme: Der Sicherheitsbügel ging nicht ganz runter. "Ich habe meine Füße angezogen und den Bügel mit den Skiern runtergedrückt", erinnert sich Edeltraud N.

Plötzlich wurde ein Seil aus den Rollen gehoben

Dann sei plötzlich eine starke Böe in die Seile gefahren, die das Tragseil eines Liftes aus den Führungsrollen gehoben habe. "Und schon lag ich auf dem Boden", so die 58-Jährige, die alleine in einem Doppelsitz saß. Auch zwei Snowboarder aus dem Raum Stuttgart, die hinter ihr fuhren, wurden aus ihren Sitzen geschleudert. Da sie im Tiefschnee landeten, blieben sie unverletzt.

Edeltraud N. schlug mit dem Rücken auf der Piste auf. "Ich wollte mich auf die Seite drehen, aber das ging nicht, weil ich keine Luft bekommen habe", berichtet sie. Ein zufällig skifahrender Arzt habe Edeltraut N. erstversorgt, bevor sie per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Der Unfall hätte noch schlimmere Folgen haben können, wäre die Böe wenig später gekommen. "Denn ein kurzes Stück weiter oben fing der Wald an", erzählt Edeltraud N. "Dann wäre ich nicht mehr hier."

Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Liftbetreiber. Sachverständige sollen prüfen, ob der Unfall vorhersehbar war. Denn am Unglückstag sei es in dem Skigebiet sehr stürmisch gewesen. Mehrere Liftanlagen waren deswegen immer wieder abgestellt. An einer Parallel-Anlage zum Unglückslift wurde laut Polizei eine Windgeschwindigkeit von 24 Meter pro Sekunde gemessen. Das entspricht 85 Stundenkilometern und Windstärke neun. Edeltraud N. hat zwar gemerkt, dass es "oben geweht" hat. "Aber ich habe mir nichts dabei gedacht."

"Unfallursache war eine unvorhersehbare starke Windböe", sagt Wolfgang Moosbrugger, Geschäftsführer der Tannheimer Bergbahnen. Die Windstärke sei stets weit unter dem Alarmwert gewesen. Zudem würde diese Anlage besonders beobachtet, da sie sich auf einem Bergrücken befinde. "Deswegen war der Unfall für uns auch so überraschend." Auch wie die Urlauber trotz Bügel aus den Sitzen stürzen konnten, kann er sich nicht erklären. Techniker, die die Anlage inzwischen untersuchten, haben laut Polizei keinerlei technischen Defekt feststellen können.


mm
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starli
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Beitrag von starli »

Nunja... was wäre gewesen, wenn der Lift zum Zeitpunkt der Böe gestanden wäre? Das Seil wär doch sicher auch rausgesprungen, oder? Insofern bringen die Stillstände eigentlich gar nix :)
Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Mit anständigen Liftbügeln wäre das wohl nicht paßiert...
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Beitrag von Emilius3557 »

Steht auch auf einer der Münchner Boulevard-Blätter auf Seite 1! Natürlich ist nicht der betroffene Lift sondern eine 4 SB abgebildet.
max
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Beitrag von max »

starli hat geschrieben:Nunja... was wäre gewesen, wenn der Lift zum Zeitpunkt der Böe gestanden wäre? Das Seil wär doch sicher auch rausgesprungen, oder? Insofern bringen die Stillstände eigentlich gar nix :)
bei einem stillstand wäre aber keiner im lift gesessen...
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starli
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Beitrag von starli »

Nein, ich meinte die Stillstände der Lifte, wenn man im Lift steht und der Wind zu stark ist, bleiben die Lifte ja auch oft stehen und fahren danach dann wieder (langsam) weiter..
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Na ja, ein dynamisches System ist glaub ich schon noch anfälliger als ein statisches. Außerdem weiß ich nicht wie das mit den Abständen bei den Masten und den Stationseinfahrten ist... ?? :?:
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Jens
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Beitrag von Jens »

Heute hat's ein Kind erwischt, welches noch vermisst wird:
Suchaktion nach Liftunglück
Am Hochbichllift in Berwang suchen Rettungskräfte Samstagmittag nach einem vermissten Kind. Das Kind wurd anscheinend nach einer kräftigen Windboe vom dortigen Sessellift geschleudert.

Laut Betriebsleiter Karl Fuchs hat der starke Wind das Seil des Sesselifts aus den Rollen gehoben. Weitere Verletzte gibt es jedoch keine.

Lediglich ein Mann musste aus dem Sessellift abgeseilt werden.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

[Achtung Schwarzer Humor!!!!]
Warscheinlich wurde das Kind von einem Aufwind erfasst und kreist noch oben am Himmel. :lol:
[/Achtung Schwarzer Humor!!!!]


Sorry mußte mal sein! :roll: :?
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starli
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Beitrag von starli »

.. und schon wieder:
Jugendliche aus Sessellift geschleudert
Eine starken Windböe hat Samstagvormittag das Tragseil eines Einsersessellifts in Berwang aus den Rollen gehoben und den Lift zum Stillstand gebracht. Dabei wurden zwei Jugendliche aus Holland regelrecht aus dem Lift geschleudert.


Einer der beiden war vorerst aber spurlos verschwunden.

Wie sich bald herausgestellt hat, blieben beide Holländer bei dem Absturz nahezu unverletzt und konnten selbst zu Tal fahren.
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?rea ... &id=307261

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