Übernachtet habe ich dort im Kolpinghaus, das normalerweise wohl ein Studentenwohnheim oder ähnliches ist, ein Teil des Gebäudes wird in den Ferien aber als Hostel vermietet:
Da es gerade erst 20:00 war, beschloss ich nocheinmal durch Salzburg zu bummeln. Also 25 Minuten Fußmarsch entlang der Salzach bis in die Altstadt:
Die Altstadt von Salzburg liegt in einem Felsen-Kessel:
Auf den Mönchsberg, das ist quasi das nördliche Ende des Felsenkessels, führt ein Aufzug hinauf. Bisher dachte ich immer, das hier sei der Aufzug:
Ist er aber nicht. Weiß jemand zufällig, ob das mal ein Vorgängeraufzug war?
Auf der Suche nach dem Aufzug bin ich irgendwie in einem offenbar in den Fels geschlagenen Parkhaus gelandet. Und tatsächlich gelangt man von hier durch einen Gang zum neuen Aufzug:
Oder eben durch diesen total unauffälligen Eingang von der Straße aus
Da hatte mich das Museumswerbung wohl so abgelenkt, dass ich den Aufzug dort übersehen habe.
Schnell ein Ticket holen. Hoch und runter kostet zusammen 3,40:
Da geht’s zu den Aufzügen:
Und oben:
Direkt vom oberen Ausstieg der Aufzüge aus gelangt man zu einem Kunstmuseum, das aber Abends natürlich schon geschlossen hatte:
An der Gastronomie draußen auf der Terrasse herrschte noch Betrieb:
Von hier oben hat man eine ganz nette Aussicht über Salzburg:
Zurück im Tal machte ich mich auf den Weg zur Festung. Vorbai an diesem... ja, was ist das eigentlich?
Der Dom:
Das Festpielhaus:
Der Marktplatz, über den ich eigentlich wollte, war wegen irgendwelcher Veranstaltungen gesperrt. Also suchte ich mir einen anderen Weg, der mich durch das Kloster Sankt Peter führte:
Und über den zugehörigen Friedhof:
Der ist übrigens sehr schön. Plätschernde Brunnen, bunte Bepflanzung und einfach ein Ruhepol in der Stadt (ich glaube, ich werde langsam alt....
Mein nächstes Ziel ist hier bereits zu sehen:
Auf die Festung Hohensalzburg gelangt man nämlich mit einer Standseilbahn:
Tagsüber erwirbt man hier das Ticket, das zur Besichtung der Festung un der Fahrt mit der Festungsbahn berechtigt. Abends, wenn die Museen und Besichtigungstouren geschlossen werden, gibt es auch Tickets, die nur die Fahrt mit der Festungsbahn beinhalten und nur noch 4,00 kostet.
Bei meinem letzten Besuch war noch die dritte Generation in Betrieb:
An der Ausweiche befindet sich eine Mittelstation:
Irgendwo habe ich gelesen, diese sei bei der letzten Modernisierung abgebaut worden. Das ist aber nicht der Fall! Im normalen Fahrbetrieb wurde hier auch früher schon nicht für Gäste gehalten. Als Betriebsstation ist dieser aber weiter in Benutzung. So haben auch wir bei der Bergfahrt dort angehalten, weil der zu Tal fahrende Wagen beladen wurde und dann Material beförderte.
Die letzten Meter führen wieder in einen Tunnel bevor die Bergstation erreicht ist:
Blick von der Festung über die Stadt:
In den Außenbereichen der Festung kann man auch abends noch herumlaufen, nur die Innenräume sind dann geschlossen:
So langsam machte sich bei mir auch die Müdigkeit bemerkbar und ich trat den Rückweg an:
Die Daten der neuen Bahn:
Noch ein letzter Blick von der Stadt hinauf zur Festung:
Durch die Altstadtgassen:
Für den Rückweg zum Hostel nutze ich aber jetzt den bequemeren Weg und nahm den O-Bus.