Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgtDie Bußgelder für Belehrungsresistente könnten schnell bei 400 Euro liegen ... Wer in eine gesperrte Piste fährt, handelt vorsätzlich
Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
- snowflat
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Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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freerider13
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Servus!
Aus dem Artikel ist nur rauszulesen, daß immer mehr Leute sich selbst in Gefahr bringen und deshalb fahrlässig handeln was ein Bußgeld rechtfertigen soll.
Ach ja. Irgendein Sesselpupser in einer Amtsstube bestimmt also mal wieder, daß das was ein Mensch da draußen am Berg in seiner Freizeit macht seiner fachlich aaaaaaabsolut kompetenten Meinung nach zu gefährlich für diesen Menschen ist. Und damit der Mensch das auch so hinnimmt dass der Beamte da Recht hat und das sagen hat wird ein Bußgeld verhängt.
Wo ist der "Kotzen"-Smilie bitte?
Darf man in diesem Staat eigentlich noch irgendwas selbst bestimmen? Wo landen wir eigentlich demnächst noch? Wo führt das noch hin?
Oder sind wir in Deutschland schon wieder so weit, daß wir ohne nachzudenken den Anweisungen der Amtsstuben Folge leisten weil das "von oben so angeordnet wurde, da konnten wir gar nix dafür, das mussten wir so machen"? Hat ja vor 80 Jahren schon mal klasse funktioniert...
Wirklich schlimm in meinen Augen.
Jan
Find ich mal wieder ein typisches Beispiel von unverschämter deutscher Regelungswut um die Kasse zu füllen und Arbeitsplätze im Staatsapparat zu sichern.snowflat hat geschrieben:Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgtDie Bußgelder für Belehrungsresistente könnten schnell bei 400 Euro liegen ... Wer in eine gesperrte Piste fährt, handelt vorsätzlich
Aus dem Artikel ist nur rauszulesen, daß immer mehr Leute sich selbst in Gefahr bringen und deshalb fahrlässig handeln was ein Bußgeld rechtfertigen soll.
Ach ja. Irgendein Sesselpupser in einer Amtsstube bestimmt also mal wieder, daß das was ein Mensch da draußen am Berg in seiner Freizeit macht seiner fachlich aaaaaaabsolut kompetenten Meinung nach zu gefährlich für diesen Menschen ist. Und damit der Mensch das auch so hinnimmt dass der Beamte da Recht hat und das sagen hat wird ein Bußgeld verhängt.
Wo ist der "Kotzen"-Smilie bitte?
Darf man in diesem Staat eigentlich noch irgendwas selbst bestimmen? Wo landen wir eigentlich demnächst noch? Wo führt das noch hin?
Oder sind wir in Deutschland schon wieder so weit, daß wir ohne nachzudenken den Anweisungen der Amtsstuben Folge leisten weil das "von oben so angeordnet wurde, da konnten wir gar nix dafür, das mussten wir so machen"? Hat ja vor 80 Jahren schon mal klasse funktioniert...
Wirklich schlimm in meinen Augen.
Jan
- starli
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Albern wird's nur, wenn man auf einer gesperrten Piste zur Kasse gebeten werden würde, wenn man im freien Gelände 10m daneben nichts zahlen müsste....
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Wenn Skipisten begründet wegen akuten Gefahren gesperrt sind, macht es Sinn, eine Missachtung der Sperrung zu ahnden. Dann muss man aber auch entsprechend differenzieren und die Regulierung eindeutiger formulieren.
Ohne diese Abgrenzung wäre die Regulierung abwegig, weil - besonders zu Saisonbeginn und gegen Saisonende - in manchen Skigebieten komplette Pisten willkürlich wegen geringen Andrangs, wegen 10 Metern schneefreier Trasse, wegen Personalmangels oder wegen reiner Lustlosigkeit gesperrt werden. Ohne entsprechende Abgrenzung würde die Regulierung so manchem Skigebietsbetreiber Tür und Tor öffnen, aus Kostengründen nur noch einen Teil seiner Pisten freizugeben und den anderen Teil zu sperren - bei vollem Skipasspreis, versteht sich.
Ohne diese Abgrenzung wäre die Regulierung abwegig, weil - besonders zu Saisonbeginn und gegen Saisonende - in manchen Skigebieten komplette Pisten willkürlich wegen geringen Andrangs, wegen 10 Metern schneefreier Trasse, wegen Personalmangels oder wegen reiner Lustlosigkeit gesperrt werden. Ohne entsprechende Abgrenzung würde die Regulierung so manchem Skigebietsbetreiber Tür und Tor öffnen, aus Kostengründen nur noch einen Teil seiner Pisten freizugeben und den anderen Teil zu sperren - bei vollem Skipasspreis, versteht sich.
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
So ist es. Wenn eine Piste nach Neuschneefällen bei LW 3 zu ist, fahre ich sicher nicht hinein. Wenn aber eine Talabfahrt zu Saisonende, wo links und rechts neben der Piste die Blumen blühen, runterfahre, dann hat das nichts mit jener Gefahr zu tun die Lawine heißt. Schließlich muss mir in letzterem Fall aber klar sein, dass ich mit aperen Stellen zu rechnen habe, dass es keine Gefahrensicherung (Fangzäune, etc.) mehr da sein kann und dass ich mir womöglich die Schi ruiniere. Und wenn ich dafür 400 Euro zahlen soll, dass frage ich mich schon, wo da die Verhältnismäßigkeit ist, da ich ja auf eigenes Risiko handle und die Chance, dass jemand anderer mich retten muss, auch höchst gering ist.Harzwinter hat geschrieben:Wenn Skipisten begründet wegen akuten Gefahren gesperrt sind, macht es Sinn, eine Missachtung der Sperrung zu ahnden. Dann muss man aber auch entsprechend differenzieren und die Regulierung eindeutiger formulieren.
Ohne diese Abgrenzung wäre die Regulierung abwegig, weil - besonders zu Saisonbeginn und gegen Saisonende - in manchen Skigebieten komplette Pisten willkürlich wegen geringen Andrangs, wegen 10 Metern schneefreier Trasse, wegen Personalmangels oder wegen reiner Lustlosigkeit gesperrt werden. Ohne entsprechende Abgrenzung würde die Regulierung so manchem Skigebietsbetreiber Tür und Tor öffnen, aus Kostengründen nur noch einen Teil seiner Pisten freizugeben und den anderen Teil zu sperren - bei vollem Skipasspreis, versteht sich.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Servus!
Wenn es begründet ist halte ich es auch für völlig richtig. Aber sinnvoll und logisch begründet, bitte. Bloß einfach zu sagen: "Du bist in Gefahr weil ich es sage und bist nur zu blöd es zu begreifen deshalb musst du zahlen" ist eine bodenlose Frechheit.
Beispielsweise ist Seilwindenpräparierung ein absolut guter Grund und hier muss auch hart durchgegriffen werden. Das ist definitiv lebensgefährlich und hier wären Strafen gerechtfertigt.
Gott, wo sind die Zeiten geblieben in denen man noch selber fahren lernen musste und selbst einschätzen musste was man kann...
Schöne Grüße,
Jan
Da geht's ja schon los, genau das wäre eine der ersten juristischen Auswirkungen. Logische Konsequenz: Das fahren Abseits der Pisten muss verboten werden um die Sanktionen wirkungsvoll umzusetzen.starli hat geschrieben:Albern wird's nur, wenn man auf einer gesperrten Piste zur Kasse gebeten werden würde, wenn man im freien Gelände 10m daneben nichts zahlen müsste....
Harzwinter hat geschrieben: Wenn Skipisten begründet wegen akuten Gefahren gesperrt sind, macht es Sinn, eine Missachtung der Sperrung zu ahnden. Dann muss man aber auch entsprechend differenzieren und die Regulierung eindeutiger formulieren.
Wenn es begründet ist halte ich es auch für völlig richtig. Aber sinnvoll und logisch begründet, bitte. Bloß einfach zu sagen: "Du bist in Gefahr weil ich es sage und bist nur zu blöd es zu begreifen deshalb musst du zahlen" ist eine bodenlose Frechheit.
Beispielsweise ist Seilwindenpräparierung ein absolut guter Grund und hier muss auch hart durchgegriffen werden. Das ist definitiv lebensgefährlich und hier wären Strafen gerechtfertigt.
Völlig richtig, darum geht's. Dazu noch ergänzend: Einige Skigebiete sperren alleine schon diverse Talabfahrten wenn an einer Kurve 3 Steine rausschauen - um vor Schadensersatzansprüchen abgesichert zu sein die ein Gast stellen könnte weil er genau auf den Stein knallt. Teilweise sagen das die Bahnmitarbeiter sogar ganz offen "Kann man schon noch fahren, ist aber wegen der Versicherung zu".Harzwinter hat geschrieben:Ohne diese Abgrenzung wäre die Regulierung abwegig, weil - besonders zu Saisonbeginn und gegen Saisonende - in manchen Skigebieten komplette Pisten willkürlich wegen geringen Andrangs, wegen 10 Metern schneefreier Trasse, wegen Personalmangels oder wegen reiner Lustlosigkeit gesperrt werden. Ohne entsprechende Abgrenzung würde die Regulierung so manchem Skigebietsbetreiber Tür und Tor öffnen, aus Kostengründen nur noch einen Teil seiner Pisten freizugeben und den anderen Teil zu sperren - bei vollem Skipasspreis, versteht sich.
Gott, wo sind die Zeiten geblieben in denen man noch selber fahren lernen musste und selbst einschätzen musste was man kann...
Schöne Grüße,
Jan
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Re: Fehlverhalten auf Allgäuer Pisten wird stärker verfolgt
Bin auch bekennender "Talabfahrer bei starli-Verhältnissen" - zumindest wenn ich mich auskenn und die alten Schi dabeihab. Wie schon geschrieben, geschlossen ist nicht gleich geschlossen - hier kann es die verschiedensten Gründe geben. Bleibt zu hoffen, daß die Beamten hier entsprechend mit Augenmaß reagieren.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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