Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. Mitte

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snowflat
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Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. Mitte

Beitrag von snowflat »

Technische Daten
Seilbahntechnik Garaventa
Steuerung Doppelmayr
Fahrzeuge CWA
Seile Fatzer
Talstation 1209 Meter über Meer
Bergstation 1703 Meter über Meer
Schräge Länge 895 Meter
Seildurchmesser 37 mm
Nenngeschwindigkeit 8 m/s
Förderleistung 790 Personen pro Stunde
Fahrzeugfassungsvermögen 60 Personen
Antriebsleistung 450 / 700 kW
Neue Standseilbahn in Huangshan/China von Garaventa
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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ATV
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Re: Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. M

Beitrag von ATV »

Schön geworden die Bahn. Fachwerkkonstruktion der Trasse. Back to the roots. Sonst baut man ja lieber klobige Betonfahrbahnen. Optisch welten schöner. Die Chinesen habens drauf!
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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falk90
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Re: Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. M

Beitrag von falk90 »

Wenn du auf Fachwerk stehst dürften dir die Doppelmayr Cable Car Bahnen ja auch ziemlich zusagen.
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ATV
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Re: Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. M

Beitrag von ATV »

jack90 hat geschrieben:Wenn du auf Fachwerk stehst dürften dir die Doppelmayr Cable Car Bahnen ja auch ziemlich zusagen.
Bedingt. Die DCC Anlagen besteht die Fahrbahn aus Vorgefertigten Schienenelementen in verschweister Fachwerkbauweise. Die Stücke werden mit Flansch aneinander geschraubt. Das ist so Rollercoastertechnik. Ersetze Mathematik durch Stahl.

Das was im Beitrag oben zu sehen ist, ist uralte Brückenbaukunst die in unseren Breiten auch mal weit verbreitet war. Vor allem zu Zeiten grosser Eisenbahnprojekte, Gotthard (Kerstelenbach-Viadukt), Lötschberg (Bietschtalviadukt), oder die Firth of Forth.
Die Technik und vor allem die Ästhetik dieser Brückenbauten ist in unseren Breiten praktisch gänzlich verloren gegangen. Von ein paar Replikas mal abgesehen. Wahrscheinlich auch schlicht nicht bezahlbar.
In China nachwievor so, dass man mit primitivsten Mitteln Brücken, Stützen, Strommasten usw, Träger für Träger zusammenschraubt. Siehe Foto:
Bild
Der Eingriff in die Landschaft hält beschränkt sich auf ein Minimum. Hätte man die Standseilbahn oben irgendwo in den Alpen gebaut würde der Hang aussehen wie ein Schlachtfeld.

Beispiel:
http://s1.directupload.net/images/user/ ... bnd29a.jpg
http://s1.directupload.net/images/user/ ... 4nab5m.jpg

Die Standseilbahn oben besticht durch eine zeitlose Ästhetik wie sie sonst nur nur noch von den wirklich alten Standseilbahnen Representiert wird. Beispiel:
http://www.dvzo.ch/images/content//00306435.jpg

Es ist halt schon so. Das Auge für Ästhetik und Eleganz ist in Europa bei Bauprojekten gänzlich verloren gegangen. Es muss nicht nur gross Sein, sondern auch gross aussehen. Klobig, Sichtbeton, Klotzig, Flachdach usw.

Und das traurige daran ist ja, dass sowas dann auch noch Architekturpreis erhält.

Von Ästhetik im Seilbahnbau (Mit ein paar rühmlichen Ausnahmen) ganz zu schweigen. Ein Beispiel von vielen:
http://abload.de/img/dsc_18564dumj.jpg

Ich währ für einen Architekturpreis für den Chinesen der diese schöne Brücke konstruiert hat. Hut ab!
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Re: Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. M

Beitrag von Monte »

Da kann ich ATV nur zustimmen es ist wiklich traurig wie sich das Monenran entwiklet. Heutzutage gilt nur noch haubtsache schnell und Billig. Was ich auch nicht verstehen kann das zB auf der Riederalp Bettmeralt alle schön Brav Chaltet artige Häuser bauen aber die Bergahnen durfen ala Blaussee Sesselbahn Beton Klotz Talstation und Uni-G Mittel-Bergstation das Ambiente zerstöhren! Und der Witz ist das man beim Dobbelskilift mit Chalet Station weniger länger anstehehn Musste jetzt kann man bis zu 15min in der Schlange stehen! Das einzige Vorbild ist Laax in bezug auf Stations Bauten.
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Re: Garaventa:Die besonderen Herausforderungen im Reich d. M

Beitrag von Petz »

ATV hat geschrieben:Das Auge für Ästhetik und Eleganz ist in Europa bei Bauprojekten gänzlich verloren gegangen. Es muss nicht nur gross Sein, sondern auch gross aussehen. Klobig, Sichtbeton, Klotzig, Flachdach usw.
Das liegt meiner Ansicht nach einerseits größtenteils an den Architekten von denen jeder glaubt sich selbst ein Denkmal setzen zu müssen und andererseits an den Behörden, die sich offensichtlich von dieser Berufsgruppe jeden Mist auch genehmigungsfähig schwatzen lassen anstelle eine unabhängigere und hausverstandsnähere Sicht der Dinge walten zu lassen...:!:
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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