Ende August bin ich meiner Schnee- und Skisucht erlegen und bin auf den Trichter gekommen den seit Jahren obligatorischen Novemberurlaub zu buchen. Hier half auch kein Ausflug in die Skihalle mehr um mich davon abzubringen. Ich weiß, eigentlich war es viel zu früh die Urlaubsplanung. Aber nach kurzer Überlegung war klar, Gletscher ist ein Muss, ein vielleicht schon in Teilen offenes Winterskigebiet wäre auch nicht schlecht und ein weiteres Winterskigebiet, weiter hinten im Tal, das auch früh öffnet wäre noch viel besser. Nach kurzer Rücksprache mit meinem Mitfahrer viel die Wahl (wieder) auf Sölden. Seit den ersten Schneefällen im September wird fleißig mit gefiebert welche Piste als nächstes aufgeht. Immer wieder werde ich im Büro ertappt, wie ich mir wieder die live Bilder der Webcams ansehe. Gott sei Dank fährt mein Chef auch Ski und hat so wenigstens etwas Verständnis für mich. Endlich haben wir den 23. November, es morgens um 1:00 Uhr und es heißt Abfahrt. Nach 11 Stunden, wovon wir eine Stunde im Stau standen, endlich da. Sölden begrüßte uns mit Schneefall und Temperaturen im negativen Bereich. Herrlich.

^^ kurz nach der Ankunft

^^Unsere Unterkunft für die nächsten 7 Nächte, die Vorfreude auf Skifahren wuchs. Am Sonntag ging es dann bei mäßigem Wetter, das erste Mal Piste. Endlich frei und nicht mehr im Glas... äh in der Halle fahren

^^Giggijoch bei mäßiger Sicht

^^ Wo bitte geht’s zum Rettenbachferner??

^^ Sonntägliche Rushhour am Tiefenbach. Es gab aber kaum Wartezeiten, so 3-4 Minuten, alles im Rahmen. Erfahrungsgemäß ist am Montag viel weniger los und das Wetter sollte sich auch von der besseren Seite zeigen.


^^Schon besser und die Sonne sollte sich für den Rest der Woche durch setzen. Bis auf Donnerstagnachmittag. Es folgen ein paar Impressionen, der Woche die leider viel zu schnell verging.









^^ noch geschlossene Piste 11


^^ Sonnen- und Wolkenspiel an der Bergstation der Schwarze-Schneid-Bahn

^^ Wir konnten es natürlich nicht lassen und mussten die noch nicht geöffnete Talabfahrt vom Giggijoch probieren und zwar jeden Tag. Durch die Rundumdieuhrbeschneiung wurde sie mit jedem Tag besser. Am Freitag war sie präpariert und ausgesteckt. Ich glaube am 30. war sie dann auch offiziell offen.
Am Freitag ging es dann bei Kaiserwetter nach Obergurgl-Hochgurgl um den Freitagswahn in Sölden aus dem Weg zu gehen. Aber vorher musste unser Transportmittel noch befreit werden:

Das Fazit der Woche:
Sölden wird uns Wohl nächsten November mit großer Wahrscheinlichkeit wiedersehen. Die Verhältnisse waren sehr gut. Die DSB Rotkogl öffnete auch in dieser Woche. Die Große Frage ist nur wann ich meiner Sucht erliege und wieder mal viel zu früh buche.